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NotizUpdate dringend empfohlen: Google schließt in Chrome drei schwere Sicherheitslücken
Google hat mit dem neuesten Update für Chrome drei schwerwiegende Sicherheitslücken in seinem Browser geschlossen, die allesamt als besonders kritisch eingestuft werden. Anwender sollten die Aktualisierung deshalb schnellstmöglich installieren, um potenzielle Angriffe über die Schwachstellen zu verhindern.
Absolut richtig, das Update ist kritisch. Am besten direkt in Chrome unter "Hilfe" -> "Über Google Chrome" prüfen und installieren. Meistens aktualisiert Chrome automatisch, aber ein manueller Check schadet nie, besonders bei CVEs mit hohem Schweregrad. Sicherheit geht vor, also nicht zögern!
Durch dieses Update wird Chrome genauso schlecht bleiben wie zuvor, denn in einem Monat oder zwei werden schon wieder sicherheitskritische Lücken gefunden werden.
Natürlich ist es gut, das Lecks geschlossen werden, aber zu erwarten, das man nun das Non Plus Ultra habe, ist einfach falsch.
Ja. Vor allem da das ja nun schon seit Jahren so geht, das jede Woche mehrere Security-Bugs gefixt werden müssen. Wortwahl wie "schließt Lücken" suggeriert immer so ein bisschen, das der Chrome-Browser ansich schon ganz ok ist, aber nu sind doch mal ein paar Lücken gefunden worden.
Die richtigere Formulierung wäre eher sowas wie: "Seit Jahren unsicherer Browser muss erneut nachbessern".
Google hat hier einfach ganz großen Mist verzapft, in dem sie Software geschaffen haben, die ganz offensichtlich nicht sicher ist. Und Google ist ja nun auch keine kleine Frickelbude die kaum Ressourcen hat. Da gibts also keine Ausreden.
Hier geht es aber um den Google-Chrome. Wenn es also um Programm A geht, wieso sollte man dann über Programm B reden?
Mal davon abgesehen, wenn ich mal so über die letzten Jahre drüber gucke sind es bei Chrome/Chromium schon mehr Bugs als beim Firefox.
Spielt aber letztlich auch gar keine so große Rolle. Das Grundproblem ist, das Browser viel zu komplex sind um noch gut beherrschbar zu sein (zumindest in den Technologien, die typischerweise zur Anwendung kommen; was übrigens auch ein Grund warum, warum Graydon Hoare bei Mozilla schließlich Rust entwickelt hat als sicherere Alternative zum typischen C++).
Hinzu kommt, das Google den Einbau von Features ganz wesentlich vorangetrieben hat (logischerweise haben sie da auch als Anbieter von Webdiensten großes Interesse dran).
Google ist also einerseits dafür verantwortlich, das wir einen komplexen Webstandard haben der nur mit unbeherrschbar komplexer Software zu implementieren ist und tun es dann nicht mal auf sichere Weise.