Upgrade Netzwerk wegen SmartHome - Unifi, Umada oder bei AVM bleiben?

Ryam

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Hallo zusammen,

nach vielen Versuchen mein Netzwerk zu optimieren (angefangen damals mit DLan, danach Asus Router, danach Asus Wlan Mesh) bin ich bei AVM gelandet, da ich von meinem neuen Provider damals eine Fritzbox 7530 bekommen hatte. Habe dann soweit es möglich war LAN Kabel gezogen, sicher nicht alle optimal aber leider nicht anders möglich ohne das halbe Haus aufzustemmen.


Momentane Situation:
Haus mit ca 80m² pro Etage (Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss) und Büro (über der Garage, Höhe ziemlich genau zwischen EG und OG)

Keller
Fritzbox 7530 als DSL Modem (165Mbit Anschluss),Router, DHCP Server, Mesh Master, Wlan für Handys, Tablets, Smarte Lampen, Steckdosen, Sensoren
TP-Link TL-SG116E Switch an der Fritzbox 7530, daran NAS, diverse Geräte vom Heimkino

Erdgeschoss
Fritzbox 7590ax als Mesh Repeater mittels LAN am TL-SG116E, Wlan für Handys, Tablets, Smarte Lampen, Steckdosen, Sensoren
TP-Link Switch im Schlafzimmer am TL-SG116E für TV und andere Geräte mittels LAN
TP-Link Switch im Wohnzimmer am TL-SG116E für TV und andere Geräte mittels LAN
FritzDect302 Thermostate für 3 Zimmer an der Fritzbox 7590ax

Büro
Fritzbox 7530ax als Mesh Repeater mittels LAN an der Fritzbox 7590ax, Wlan für Handys, Tablets, Smarte Lampen, Steckdosen, Sensoren
TP-Link Switch im Büro an der Fritzbox 7530ax für PC’s, Docking Station
Server für HomeAssistant an der Fritzbox 7530ax
FritzDect302 Thermostat und schnurrlos Telefon mittels DECT an der Fritzbox 7530ax

Obergeschoss
Fritzbox 4060 als Mesh Repeater mittels LAN an der Fritzbox 7530ax, Wlan für Handys, Tablets, Smarte Lampen, Steckdosen, Sensoren
TP-Link Switch im Zimmer 1 an der Fritzbox 4060
TP-Link Switch im Zimmer 2 an der Fritzbox 4060
FritzDect302 Thermostate für 3 Zimmer an der Fritzbox 4060

Ich weiß das die Cascade von 7530 -> 7590ax -> 7530ax -> 4060 nicht optimal ist, der Datenverkehr im Netzwerk ist aber überschaubar und ich werde versuchen vielleicht noch irgendwie das eine oder andere LAN Kabel zu ziehen.


Jetzt aber zum eigentlichen Thema, seit ich mich mit SmartHome beschäftige sind doch einige Clients dazugekommen und es werden mit Sicherheit noch einige dazukommen.

Nun spiele ich mit dem Gedanken ein eigenes Wlan Netz für die SmartHome Geräte zu erstellen, das ist aber leider mit Fritzboxen nicht möglich.
Bei meiner Recherche bin ich jetzt auf Unifi und Omada gestossen, tendiere momentan eher zu Unifi weil mir der Name schon geläufig war, habe auch nirgends gefunden ob Unifi oder Omada massive Vorteile oder Nachteile hätte.

Mein Plan wäre jetzt mal den „Hauptswitch“ TL-SG116E und die Fritzboxen (7590ax, 7530ax und 4060) durch einen Switch und 3 AP’s von Unifi oder Omada auszutauschen. Die 7530 würde Router und Modem bleiben fürs erste. Der Unifi oder Omada Controller würde auf dem HomeAssistant Server unter Proxmox laufen. Wahrscheinlich die Fritzbox 4060 als Client für die Fritzdect 302 Thermostate und das DECT Telefon behalten. Würde dann Schritt für Schritt alle Komponenten auf das gewählte System umstellen, alles auf einmal wäre mir zu kostenintensiv.

Würde der Plan prinzipiell funktionieren?
Welche AP’s (2 „bessere“ für EG und OG und 1 „schwächerer?“ für den Keller) wären sinnvoll?

Sorry für den langen Text, habe versucht alle relevanten Dinge zu erfassen und Danke für eure Empfehlungen/ Erfahrungen!
 
1. du willst ein komplett physisch getrenntes wifi für "smart" geräte aufspannen? :freak: was erhoffst du dir davon?
2. wenn du schon smart home machen willst und sicherheits- oder leistungsbedenken hast, setze auf Zigbee oder matter over thread geräte. reine wifi-geräte sind quark, weil die fast immer zum china-server telefonieren müssen um zu funktionieren. klar kannst du dir auch "tuya local" etc aufsetzen aber das ist alles kram.
 
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n8mahr schrieb:
1. du willst ein komplett physisch getrenntes, separates wifi für "smart" geräte aufspannen? :freak: was erhoffst du dir davon?
Dieselbe Frage stellt sich mir hier auch.

Klüger wäre es m.E. nach, die Fritzbox als Router durch etwas mit mehr Flexibilität zu ersetzen.
Das ein Unifi Router sein (DS-Lite beachten, falls dein ISP das nutzt!) oder auch was anderes wie z.B. OpenWRT (was sich sogar auf einigen Fritzboxen installieren ließe), pfSense, OPNSense oder wonach es beliebt.

So könntest du in Kombination mit passenden Accesspoints etwaige IoT Komponenten mit einer separaten SSID und dahinter steckend einem separaten VLAN mit entsprechenden Regeln verknüpfen.

Das setzt natürlich voraus, dass du dich mit dem Thema auch auseinandersetzen kannst und willst.
 
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Weitere Alternativen:
Alta-Labs (US)
Mikrotik (EU)

Bei Mikrotik hat man tausende von Einstellmöglichkeiten, das ist für manchen sicherlich auch ein Nachteil. Preis-Leistung ist hier super, zudem kommt´s aus der EU.
 
Nimm doch einfach das Fritzbox Gastnetz für WLAN Smart Home Geräte. Ob meine Gäste von IoT Devices ausspioniert werden, ist mir ehrlich gesagt egal... und ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht mehr, wann das letzte Mal ein Gast nach WLAN gefragt hat. Datenvolumen ist so spottbillig geworden.

Deine DECT Sachen sprechen ebenfalls dafür, bei Fritz zu bleiben, auch wenn du für flächendeckendes DECT natürlich keine 4 FBs brauchst.

Und ich würde auch dringend davon abraten, weiter WLAN SmartHome Geräte zu kaufen. Wechsel auf Zigbee. Kostet dich einmalig 20-25€ für den Zigbee Stick und initial nochmal 20-25€ für 4-6 Steckdosen, die dann auch gleichzeitig als Zigbee Repeater arbeiten.
Ich habe den verlinkten Stick gerade vor Weihnachten gekauft und fange jetzt über die Feiertage an, meine Tuya Zigbee Geräte nach und nach über MQTT an HA anzubinden, statt über die Tuya Integration.
Habe (leider) auch ein paar alte Tuya WLAN Geräte, die dürfen noch bis zu ihrem Tod bleiben. Aber neu kommt bei mir nur noch Zigbee.
Braucht auch viel weniger Energie als WLAN, was besonders bei Sensoren und Schaltern mit Batterie einen enormen Unterschied macht, geringfügig aber auch auf der Stromrechnung.

Ryam schrieb:
Ich weiß das die Cascade von 7530 -> 7590ax -> 7530ax -> 4060 nicht optimal ist
Das wird vermutlich einfach dem Kabelweg geschuldet sein, ist aber bei LAN Uplink nicht schlimm. Ist eher ein Problem bei Störungsdiagnose, nicht im Betrieb.
Was ich noch nicht so ganz verstanden habe:
Ryam schrieb:
und Büro (über der Garage
Warum geht der Kabelweg vom EG ins OG über das die Garage? Ist die Garage voll ins Haus integriert?
Oder gehst du wirklich mit einer Strippe ab dem EG aus dem Haus in die Garage und vor dort mit einer Strippe wieder zurück ins Haus fürs OG?

Bei meinen Eltern ist der LAN Verlauf ins EG Wohnzimmer übrigens so:
Glasfasermodem im Keller in der Waschküche
Router im Kellerflur, weil dort historisch die Telefonanlage sitzt.
Vom Router hinter einem Schrank in die Sockelleiste, dann durch eine Wand zum Hauptswitch
Vom Hauptswitch durch ein Kabelrohr auf den Dachboden, rüber auf die andere Gebäudeseite und wieder runter ins OG.
Im OG auf Bodenhöhe hinter die Sockelleiste, bis zum nächstmöglichen Wanddurchbruch, auf der anderen Seite in ein horizontales Kabelrohr diagonal durchs OG.
Am Ende des horizontalen Kabelrohrs Wechsel auf das vertikale Rohr der Sat-Kabel, das direkt hinter dem TV endet.
 
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