Upgrade vom Sound BlasterX G6 auf einen leistungsfähigeren DAC/AMP

Danger_Dustin

Lieutenant
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Hi,

ich habe im Japanurlaub Audio Technica ATH R70X für 120 Euro gebraucht erstanden und frage mich nun ob der G6 die 470ohm ordentlich antreiben wird. Außerdem kommen mittlerweile auch vermehrt Bluetooth Kopfhörer zum Einsatz und ein DAC/Amp der sogenannte high resolution standards (LDAC, LDAC usw.) unterstützt wäre ein "nice to have".

Ich sollte nach dem Urlaub natürlich erst einmal testen ob der G6 die Kopfhörer ordentlich antreibt, glaube aber dass ich mittelfristig so oder so etwas besseres haben will. Derzeit sind der Topping DX5 II und der FIIO K13 R2R meine Favoriten. Ganz einfach weil sie einen sweet spot aus Leistung, Features (FIIO ohne LDAC support), Preis und Mobilität bieten. Wir ziehen beruflich öfter um und deshalb sollte die neue Lösung kein Hifi Stack oder ein riesiger Dac/Amp sein. Von der Leistung her sollten beide Modelle die Mehrheit aller Kopfhörer antreiben können, oder? Falls ich irgendwann mal von meinen aktiven iloud micro monitors auf passive Boxen umstellen wollen würde, müsste dann ja eh ein zusätzlicher power amp her, richtig?

Fallen euch spontan bessere Alternativen oder Gründe ein, warum ich mir die Investition besser spare?

Cheers!
 
höre erstmal, ob dir deine Ohren schon so sehr weggeblasen hast, dass du unbedingt übertriebene Leistung (Lautstärke) benötigst.

spare jeden Cent für einen bessere KH und behalte was du hast, damit erreichst du sicherlich mehr, als Geld in DAC/KHV zu stecken.

zu den anderen Bluetooth KH, es macht doch gar keinen Sinn BT KH über so ein Gerät laufen zu lassen (geht das überhaupt?!?), du brauchst einen BT „Sender“ (Stick) am PC, DAC und KHV stecken im KH.
 
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Es kann schon sinnvoll sein, Bluetooth über ein solches Gerät laufen zu lassen. Man ist komplett unabhängig von irgendwelchen Treibern oder Softwareinkompatibilitäten, die Umwandlung und Übertragung macht es selbstständig.
Nachteil daran ist dann natürlich wiederum, das zukünftige neue Codecs nur durch eventuelle Firmwareupdates oder Hardware-Austausch unterstützt werden.
 
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Mickey Mouse schrieb:
(geht das überhaupt?!?),

Wenn man bei den genannten Produkten nachschaut..

Beim Fiio steht nur Empfang..

Beim Topping im Handbuch ist BT nur als Empfänger für mobile device gedacht.

Ist auch am Ende rausgeworfenes Geld wenn man Bluetooth nutzen möchte und noch einen DAC dazwischen hängt.
 
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@Danger_Dustin

Probier den R70X am G6 erstmal aus, wenn dir was fehlt wie z.B. Tiefgang oder du den Eindruck hast der Kopfhörer klingt unkontrolliert, dann kannst dir immer noch Gedanken über ein Upgrade machen.

Der DX5 II ist für den Einstieg ganz in Ordnung, Fiio hat nicht so den besten Support aber dafür gute Preise.....
 
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Für BT gibt's günstige Dongles / Sender mit aktuellen Codecs die man überall anstecken kann. Wenn du Soundtuning oder Effekte von Quellgeräten wie zB Surround usw der g6 haben willst gibt's die auch mit Klinke, so kannst du sowas auch per BT übertragen. Ist deutlich günstiger ( ab 15€ geht's da los ).

Was einen Dac / Amp angeht, ist P/L immer so eine Sache, denn die ist nur bei 0815 Anforderungen relevant. Will man bestimmtes Sounding und bestimmte Funktionen sowie gezielte Anforderungen ist 0815 vorbei.

Die G6 im highGain kann bis 600 OHM, hast also noch Luft mit deinen 470 Ohm Technika, kann aber sein das du höhrbares Grundrauschen bekommst und die Höhen noch angressiver werden.

Wenn dir das Sounding vom G6 ( in den Höhen Spitz, weicher Tiefgang, mittelmäßige und flache Auflösung ) bisher gefallen hat, kannst du bei ihm bleiben.

Bedenke, das die R2R Dacs wie dein genannter Fiio ebenfalls eher flach und weichgespült (analoger, wärmer) klingen, vor allem in den niedrigen Preisbereichen ist die Kanaltrennung und Detailwiedergabe eher mies. Im Vergleich zum G6 ist der genannte Fio etwas weicher, in den Höhen entspannter, dafür aber schlechtere Stereoabbildung.

Der Topping ist ausgewogener und detailierter mit besserer Stereoabbildung. Im Vergleich zum G6 deutlich Detailreicher und luftiger, in den Höhen entspannter, analytischer.

Das sind ersteinmal Grundlegende Profilrichtungen zum Klang, ohne auf Funktionsumfang einzugehen. Bei offenen KH mit großer Soundstage wie bei deinem Technika würde ich aber eher keinen R2R empfehlen.
 
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Die Soundblaster G6 befeuert Kopfhörer bis 600ohm problemlos. Kein Grund für einen neuen DAC.
 
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Also einen Grund aktuell umzustellen sehe ich auch nicht. Sofern Du mit dem G6 zufrieden bist und nichts vermisst ist doch alles gut :)

Ansonsten - der Topping DX5 II ist ein gutes Gerät, genug Power für nahezu alle KH auf dem Markt. Durch den EQ kann man auch bei Nutzung ohne PC seine Kurven anwenden. BT ist aber, wie bei allen Geräten, nur Empfang, alles andere macht auch wenig Sinn. Du kannst dann über LineOut auch noch Boxen anschließen, entweder passive mit kleinem Amp dazwischen oder etwas aktives.
 
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@TheBeastMaster

Du bringst da paar Sachen durcheinander, ein DAC wandelt nur die Signale von Digital zu Analog.
Ein AMP/Kopfhörerverstärker verstärkt das Signal für den Kopfhörer.

Und nur weil ein Gerät betitelt wird bis 600 Ohm geeignet zu sein heißt es nicht das es jeden Kopfhörer unter 600 Ohm mühelos antreiben kann.
 
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R4ID schrieb:
@TheBeastMaster

Und nur weil ein Gerät betitelt wird bis 600 Ohm geeignet zu sein heißt es nicht das es jeden Kopfhörer unter 600 Ohm mühelos antreiben kann.
Genau. Ich hab schon ein bisschen zu der Kombo aus G6 und R70X recherchiert und da gab es zumindest einzelne User die meinten in gewissen Szenarien bräuchte der KH mehr power. Mir stellt sich dann die Frage inwieweit das audiophile Übertreibungen sind und ob ich das überhaupt selber hören würde. Ich denke ich benutze sie mal eine Weile mit dem G6 und versuche dann jemanden zu finden der einen leistungsfähigeren Verstärker hat, um da mal Probe zu hören.
 
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gefühlt kommen die china verstärker alle aus der gleichen fabrik. würde nur was ändern, wenn du unzufrieden bist. Topping hatte ich schon mal hier, da würde ich eher erst FIIO testen.
 
Der G6 hungert durch die USB Stromversorgung, das stimmt. Das merkt man dahingehend, das bei hochohmigen KH bei hohen Leistungsabruf der Tiefgang abflacht und die Höhen sich verschärfen. Aber Achtung, insbesondere die alten USB Buchsen + das Kabel und Quellleistung wirken sehr stark darauf ein, wesshalb die Abweichungen von Gerät zu Gerät deutlich unterschiedlich sind, je nach Spannungsverlust und Kontaktwiderstand.
Eine "feste" ordentliche Kabelverlötung hat gegenüber der unterdimensionierten MikoUSB Buchse damals ordentlich was raus geholt.

Die Neuauflage des XG6 hat nun USB C bekommen, also nicht nur aktualisiert sondern potentiell weniger diese USB Powerproblematik, was sie aber dennoch nicht mehr als Neukauf empfehlenswert macht, da der "alte Rest" beibehalten wurde.
Vor allem dann nicht, wenn man die allgemeine Soundqualität mit heutigen KHVs, insbesondere dem reinem DAC Anteil vergleicht, den das Amping rettet die flache Mikrodetailarme DA-Wandlung ( im Vergleich zu heutigen ) auch nicht mehr. Denn auch wenn der CS DA Wandler auf dem Papier gute Werte hat, ist er längst kein HE mehr, was man auch im AB Vergleich selbst zu mittelpreisigen Dongles hört.
Gegen zB einen Fossi DS3, der zwar "nur" bis 300 Ohm empfohlen wird, klingt der G6 lasch und flach, und spielt selbst mit einem Beyer 600 ohmer zwar nicht übertrieben aber ordentlich Laut, dafür aber erstaunlich sauber linear wo der G6 trotz Amp schon unkontrolliert wird. Spätestens hier wird auch deutlich, wie "verschwommen" Details und Bühnenschärfe des G6 oder R2R der unteren Preisklasse sind.
 
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Ja man bekommt für das gleiche, wenig mehr Geld heute einfach viel bessere Optionen.
 
Potentiell bessere und stabilere Stromversorgung als der alte, am Hub ist der im Normalfall gut aufgehoben.
 
Hatte auch mal eine SB G6 und bin dann nach einigen versuchen mit Fiio und Topping bei einem Hifiman ef400 gelandet. Ja, ist auch ein R2R der unteren Preisklasse, hat für mich aber die Sonne aufgehen lassen.

Meine Kopfhörer Denon AH-D7200, Hifiman Ananda Nano & Hifiman HE1000 spielten mit dem ef400 in einer ganz anderen Liga. Es war wirklich so, als wenn die Sonne aufgeht. Insbesondere der Bassbereich des Denon hatte eine Qualität, die ich vorher so bei keinem anderen Kopfhörer erfahren durfte und ich hatte schon vieles auf dem Kopf.

Ok, mittlerweile habe ich mir auch einen Cayin HA-2A Röhrenkopfhörerverstärker zugelegt, aber der ef400 ist weiterhin oft bei mir in Verwendung und begeistert mich auch heute noch.

Also meiner Meinung nach und vor allem im unteren Preisbereich, ist ein Hifiman ef400 eine sehr gute Option und sollte eigentlich jeden Kopfhörer auf dem Markt problemlos antreiben können.

LG
 
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Extraportion25 schrieb:
Für BT gibt's günstige Dongles / Sender mit aktuellen Codecs die man überall anstecken kann...
Diese Teile die ich im Flieger benutze müssten dafür langen, solange sie die Codes unterstützen die ich gerne hätte, korrekt?
 
Ja sowas, die gibt's in allen möglichen Kombinationen, auch welche die gleichzeitig mehrere Geräte Koppeln können, mit allen gängigen Codecs und auch als Sender oder sogar Sender und Empfänger. Nutze ich zB am TV.
 
Ich bin wieder zu Hause und kann bestätigen, dass der G6 die Teile im high gain Modus locker antreibt. Ich hab noch nicht viel gehört, aber gestern hatte ich den Lautstärkeregler maximal 50% und meist zwischen 30 und 40.
 
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Das Einzige was mir fehlt beim G6 ist der Balanced Out XLR oder 4,4mm Klinke bzw. 2,5mm Klinke (wobei ich auf 2,5mm Klinke auch verzichten könnte, da ich den fast nie nutze - 4,4mm hat sich durchgesetzt).

Überlegungen was ist besser als ein G6
Der Sound Blaster X5 (den ich aber NULL empfehlen kann) hat zu viele Schwächen, wie Rauschen und schlechte Firmware und Software.
FiiO R2R K11 unverfälschte Sound (Mein Way2Go) oder für Gamer Fosi K7 mit Blanced Out und Mikrofon Eingang.
Der Fosi Audio K5 Pro hat leider wieder keinen Balanced Out.

https://soundtest.io/de/tools/
 
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