News US-Rechnungshof: Filesharing-Schaden überschätzt

Na endlich sagts mal ein Staatsorgan, wird auch Zeit das dem quängelnden Baby endlich der Schnuller ins Maul gestopft wird. Ist ja nicht zum aushalten wie sie versuchen ihre festgefahrenen Strukturen ins Internetzeitalter zu retten. Gerade die Filmindustrie, die in den letzten Jahren jeden Jahr einen neuen Rekordumsatz und - Gewinn verzeichnen kann, sollte die Klappe nicht so weit aufreißen!

Von 5 gerade sein lassen, haben die wohl noch nie was gehört. Man versucht hier gegen Kultur anzukämpfen, statt ein Teil ihrer zu sein. Die Künstler haben das weitestgehend verstanden, nur die Majors noch nicht. Zum Glück werden die Majors aber aussterben, die Künstler nicht:freak:
 
Deca schrieb:
Das Beispiel müsste laute:


Filesharing ist Diebstahl. Nichts anderes.

Stimmt so nicht ganz: wenn du zum Griechen gehst und das Essen klaust, fehlt ihm ein Produkt, das er einem anderen Gast hätte weiterverkaufen können.

Filme/Musik etc sind aber keine Verbrauchsgüter im Sinne davon, dass sie nach einmaligem Verbrauch zerstört oder umgewandelt sind.
Nehmen wir an, dass die Filme, die die Leute runterladen, auf dem Server vom Filmverleih liegen, von wo aus er auch die Kinovorführung startet. Du lädst den Film runter, löschst ihn aber doch nicht vom Server, wodurch er Ihn also trotzdem noch anderen Gästen vorführen kann. Das ist ein elementarer Unterschied.
 
Und was nützt die Erkenntnis? Nichts! Leider.

Es wird keiner Auswirkungen auf Urteile usw. haben. Dafür sorgt die Lobby schon.

Aber so lange OCH's keine IP's rausgeben ists mir wurscht.
 
Naja schaden richte ich an wenn ich das aus dem laden klaue oder such downloade aber geringer.
Beim runterladen kommen die ksoten zum tragen die die band gehabt hat um den song zu schreiben(gage wollen ja von was leben) oder auch songwriter(gage) tonstudio(meite) dann die produzenten/manager(wollen ja auch leben ^^)
Wenn ich im laden klaue kommen noch sachen wie cd rohling und hüllen sowie cover herstellungskosten dazu, dazu leiferung mit lkw(sprit/fahrer/instanhaltung) dann evtl mietlagerkosten /miete für den verkäufer/verkäufergage) etc.
Von daher is filesharing ein geringeres übel aber in gewissen masse schädige ich auch den hersteller/herausgeber.

Und ja ich habe nur 1 handvoll music cds bei mir weil ich nicht für 2 lieder 15 € zahle wenn der rest, inmeinen augen mist ist und mich ned interessiert.
Optimal wäre es wenn alle hersteller nur ihre lieder anbeiten würden und es dann firmen gebe die dann die liederbestellungen auf 1 cd brennen dann hätte ich genau die 20 leider drauf die ich will. Das Problem dabei wäre aber wiederum das dies so teuer wäre weil man die manschine ja ned für jeden einzel neu umprogrammieren kann das wahrscheinlich die 1 cd mehr kosten würde als 10 alben wo ich alle meine lieder oben habe.
Heisst die einzige Lösung ist der vertrieb von Lieder als Download im internett und dann zuhause selsbt zsuammenbrennen.
DAs Problem dabei ist wieder das hier die herstellungfirmen und medi saturn etc einiges an umsatz flöten gehen und das wollen die auch ned also bleibt man bei der alten leier und schiebt einfach den filesharern den schwarzen peter zu.

Und Games tja da braucht man einfach nur warten und das produkt dann halt zu nem angemessenen preis bzw den preis kaufen den man zu zahlen bereit ist.DAs Problem hier ist eher das nen Game rauskommt und man es sofort spielen muss.Ich hab doom 4,99 gekafut original im laden etliche anderen games um 9,99 fear /quake etc das is nen preis der in ordnung für mich geht würde es diese preise nicht geben also minimal 30€ dann würd ich halt keine spiele kaufen so einfach ist es.
Wir leben halt in ner Konsumgesellschaft und da is vor allem die Jugend auf max kauf /besitz ausgelegt egal um welchen preis.
Naja ich bin derzeit eh sowiso mehr im mmorpg unterwegs und seit ca 5 jahren nur noch selten am offline games interessiert. Dort passt das P/L verhältniss sofern man das gamedesign/welt gut findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollen sie die Leute doch ruhig kopieren lassen, wenn die keiner verkauft und sich daran bereichert juckts mich kein Stück.
Das ein Schaden entsteht halte ich sowieso für extrem Fragwürdig, ich stehle nichts, ich kopiere bloß.
Und durch meine 15 Kinobesuche im letzten Jahr kann sich weder die Cineplex-Gruppe noch die Filmbranche beklagen....

@Vitec:
Man kann seine Erwartungen auch etwas herunterschrauben, Bands die ihre Musik noch selbst machen mieten sich auch Tonstudios, lassen ihre CDs auf eigene Kosten pressen (in niedriger Auflage), können diese verkaufen und mit ihren Fans auf Konzerten Party machen - dabei leben sie sogar von den Einnahmen ohne Nebenjob!
Man muss als Künstler keine Millionen auf dem Konto haben, aber unsere Möchtegern-Künstler haben alle n Halsleiden! Nene da bleibe ich lieber bei ehrlicher Musik im Punk/Hardcore/Grindcore und Metalgenre, da ist wenigstens alles echt.

Ich denke die Majors sollten sich ein Wort richtig dick und fett hinter die Ohren schreiben - FANSERVICE
Damit verdient man heute Geld und bindet Kunden!
Dann lädt eben einer die CD runter, na und?
Geht er aufs Konzert und kauft vllt noch n Bandshirt, klingelts viel mehr in der Kasse und mehr Spaß hat man dann auch mit dem Fan...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es wirklich gut das man mal äußert wie es eigentlich ist.
In den Medien hört und sieht man nur diese lächerlichen Zahlen und horrenden Strafen und das schwülstige Scheißgelaber der Berichterstatter wie viel die arme Film-, Musik- und Spieleindustrie doch durch die ach so bösen Produktpiraten verlieren.

Was das Gelaber an geht stinkt mich vor allem RTL immer an - so einen Mist den man sich da anhören muss da verwundert es kaum das die Deutschen verblöden und aufhören zu denken.
 
Joar aber die Deutschen die verblöden sind offensichtlich auch Filesharer. Denn zu behaupten das die Gruppe jener welche sich die Sache laden obwohl sie das Geld hätten so verschwindet gering ist ist genau so wie die Zahlen der Industrien. Wunschdenken.

Und diese Ausreden das man die Katze im Sack kauft sind wirklich abscheulich. Ob Spiele, Musik oder Filme hat man als Konsument immer die Möglichkeit sich vorher zu informieren. Und wenn ich mir die Platte im Saturn anhöre oder das Spiel in der Videothek leihe.
 
(RTL Group) RTL ist auch zudem der größte Sender Deutschlands und wird auch am Meisten geschaut und ist natürlich in weiteren Ländern Europas vertreten.
Eine große Überraschung für mich ist das RTL Group zur Bertelsmann AG gehört - damit ist Bertelsmann auch der größte Meinungsmacher (Medienkonzern) in Europa.
Damit hörts nicht auf, das Hochschulranking (also Teile der Bologna Reform) wurden ebenfalls von Bertelsmann entwickelt und Bertelsmann hat im Rahmen der EU ein Austauschprogramm von EU-Abgeordneten und US-Abgeordneten gestartet - da hab ich mir auch gedacht, haben die sich überhaupt noch in Kontrolle?

Diesen Giganten geht es nicht um Fairness, neue Ideen zum Nutzen der Anwender mit dem Internet und dergleichen sondern um ihre Stellung auf dem internationalen Markt, Profit und ihre eigenen Interessenen zählen - nicht Ideen, Kreativität und Mut auch mal über die eigene Schwelle zu steigen und erst Recht nicht der kleine schaffende Künstler.

Das in der USA mal etwas klarer gesprochen wird ist sehr fein. Ändern wird es wenig, die Lobby Musikindustrie und co ist ungebrochen und das Ringen um ACTA zeigt ein wenig wie die diese ihre Schwerter blinzeln lassen.

Eine wirklich toller neuer Vorstoß ist flattr von den ThePirateBay Gründern - was eine einfache freiwillige Micropayment-Zahlungen im Internet verwirklichen soll.
Das tolle daran ist - das bei flattr tatsächlich JEDER Schaffende im Internet honoriert werden kann. z.B. nehmen wir eine Newsmeldung her - gefällt einem die nicht aber ein Kommentar von einem Nutzer, kann man den Nutzer seine Micropaymentzahlung zukommen lassen statt des eigentlichen Nachrichtenschaffenden. Der User hat damit mehr Entscheidungsgewalt über Kreativität - Verwertungsgesellschaften sind mit so einem System überflüssiger denn je.
 
@Diabolokiller:
Ruhig kopieren lassen? Ok, mal ein kleines Extrembeispiel:

Eine Person kauft sich ein Spiel, welches 5 Mio. Euro Entwicklungskosten inkl. aller anderen anfallenden Kosten verursacht hat. Dieser Kauft es sich nun für 50,- Euro und verbreitet es im Netz. Alle laden es sich nun aus dem Netz und kein weiterer User kauft es. Bereichert hat sich der Käufer ja nun nicht und somit wäre es in Ordnung und ein Schaden ist dabei auch nicht entstanden?

Wie hier schon mehrmals erwähnt wurde, kann Schaden auch ohne Diebstahl entstehen.

Natürlich handelt nicht jeder so, dass ist mir durchaus bewusst, aber "Kleinvieh macht auch Mist" und das heißt, wenn es auch nur ein Bruchteil der User so handhabt, sammelt es sich, was durchaus für Schaden sorgen kann.

Nur weil man den Schaden nicht direkt beziffern kann, er also nicht deutlich ersichtlich ist, kann man ihn doch nicht einfach ausblenden oder in Frage stellen. Die Höhe des Schadens kann man durchaus in Frage stellen, aber doch nicht die Tatsache, dass er entsteht.

Hast du dir die letzten Seiten mal angeschaut? Da wurde doch schon erläutert, wie und warum Schaden entsteht/entstehen kann und dass dies der Fall ist, wird ja nicht mal in der News dementiert oder auch nur in Frage gestellt.

@Shader:
Diesen Giganten geht es nicht um Fairness
Als ob es den Usern/Downloadern um Fairness ginge. Wäre dies der Fall, würde man ein Spiel/einen Song/etc. entweder kaufen oder darauf verzichten, aber nicht im Netz laden. Denen geht es doch auch nur um die eigenen Interessen: "Ich will es haben, aber kein Geld dafür ausgeben, weil ja alles viel zu teuer ist." Im Grunde nichts anderes, als eine Form des Profits. Da dürfen sich jede Menger Internetnutzer mal gepflegt an die eigene Nase packen.

Egal, ich ziehe mich jetzt zurück. Erstens habe ich keinen Lust, mich ständig zu wiederholen und die Aussage der News zu erläutern, die hier teils völlig missachtet, missverstanden oder ausgeblendet wird und zweitens dreht sich hier doch eh alles im Kreis.

Gruß
Aven
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne Raubkopieen hätten sich die internetflats sicherlich nicht so "schnell" bei uns durchgesetzt.
 
mal ein weiteres beispiel für die, welche einen klaren schaden sehen. nach dem beispiel ist jedoch eher die frage, wo er entsteht, also bei wem.

ich gehe ins kino, der film ist gerade erst herausgekommen. bezahle natürlich
ich sehe zuhause fern =>billag(bei euch gez). bezahle ich natürlich auch
weil mir der film gefällt, kauf ich mir die dvd. bezahle ich, versteht sich neuer tv => die bluray will ich, da ich mit der dvd nichts mehr anfangen kann/der tv kann hdtv bezahle ich, zähneknirschend

nun kommen wir zu dem, was MI leistet.

sie drehen den film, bezahlen das ganze drehen etc. das kostet ne menge, keine frage

nun halte man sich fest*s

premiere des filmes+ vorführungen in kinos kostendeckung, ev kleiner gewinn für MI
vertrieb dvd klarer gewinn für MI
vertrieb bluray noch etwas viel mehr gewinn dazu für MI, aufwand =>0.
einnahmen durch hd, zusatzkosten(raubcopierzuschlag) noch ein bisschen mehr gewinn für MI, aufwand =0.
einnahmen durch die vergabe(billag, gez, ausstrahlungsgeb.) regelmässiger und weiterer gewinn für MI, aufwand =0.

der "raub"copierer zahlt einen betrag auf die hd`s. gehört in den gewinnteil mit hinein(gewinn MI), kann also kaum einen dermassen grossen schaden bewirken//dazu ist es gratiswerbung, welche ja unsummen gewinn einbringt im tv.

billag(gez). bezahlt auch ein raubcopierer, auch dies ist ebenfalls wieder im gewinnteil von MI

selbst, wenn sich der beginn, des gewinnes etwas verschiebt, ist das system bombenfest und ein gewinn ist letztendlich kaum zu leugnen. ausser man kann nicht im mindesten rechnen.
zahlt übertriebene gagen etc. das ist jedoch unternehmerrisiko von mi, ansonsten würde sich der gewinn nicht rechtfertigen lassen. er lässt sich beim besten willen kaum rechtfertigen, wenn man bedenkt, wie oft der kunde für dasselbe zahlt, zahlen muss. das nenn ich abzokke, war bissher die hochburg der moral*sfg also die, welche meinten, raubcopieren sei für den finanziellen ruin von MI verantwortlich. komisch, das kaum eine der grossen firmen pleite ging, ab den herben verlusten*sfg

das man sich den film nicht kauft, bedeutet nicht, das ein schaden entsteht. also entsteht in diesem beispiel für MI kein realer schaden. man kann streiten, ab wann es gewinn abwirft, man kann nicht darüber streiten, das ein gewinn in jedem falle generiert wird. genau den teil wollte MI aber jahrzehntelang leugnen. da wurden die künstler vorgeschoben, welche noch immer viel weniger geld bekommen, als MI, aber von MI abhängig sind. wie praktisch alle medien. man bezifferte schadens-summen, welche eher einer uriella zugetraut worden wären, als einem vernünftig aggierenden firmen-geschäftsgebaren. das zig mal abkassieren des kundens ist eher äusserst fragwürdiger natur, wenn nicht kriminell.

wie die behörde nun sehr klar zeigte, ist eine schadensberechnung schlicht NICHT möglich, gilt auf beide seiten. eigentlich erstaunlich für die amis*das lässt hoffen.

es gibt aber einen bereich, wo klar ein schaden entsteht, bei mi. es gibt kriminelle subjekte, welche den film laden, dann auf ein medium brennen UND verkaufen, als wäre es ein original. genau da stimmt es auch, das ein realer, klar bezifferbarer schaden entsteht. auch gehört da eine immense kriminelle energie dazu, um so eine sache durchzuziehen. dies nun aber auf alle copierer zu erweitern, genau das tut mi seit jahrzehnten. ich bin echt erfreut, das nun zumindestens in amiland klar ist, welche lügner MI sind.
es lässt darauf hoffen, das in der eu langsam der menschenverstand wieder etwas greift. verhältnismässigkeit endlich einzug hält und haltloser schwachsinn in form von 100`000 euro schadenersatz-forderungen seitens MI endlich ein riegel geschoben wird.

man überlege mal die relation.

milionenschwerer steuersünder bekommt eine vergleichbar geringe "busse", dafür, das er milionen von steuergeldern unterschlug, lebt fröhlich so wie bissher weiter.

ein raubcopierer bekommt 100`000 euro strafe, welche er zu zahlen hat => privatkonkurs.

gerechtigkeit, sieht anders aus.

greez
 
Joar aber die Deutschen die verblöden sind offensichtlich auch Filesharer.

Filesharer gibt es überall, sie können dumm sein, intelligent sein, dick sein, dünn sein usw. ...
Dazu sind Filesharer nicht gleich Raubkopierer.
 
Letztendlich ist es egal wie hoch der Schaden ist. Fakt ist, dass Filesharing gegen geltendes Recht verstößt. Und es ist immer wieder erstaunlich mit welcher doppelmoral hier diskutiert wird. Einerseits ist das Geschrei groß, wenn es darum geht, das eigene Rechte eingeschränkt werden, andererseits ist man aber nicht einmal ansatzweise bereit sich an geltendes Recht zu halten.

Und hört doch auf mit dem Argument, des armen mittellosen Filesharers. Wenn ich kein Geld habe mir eine DVD, eine CD oder ein Spiel zu kaufen, dann lasse ich es. Das sind Luxusgüter, nicht mehr und nicht weniger. Diese Argumentation ist ein deutliches Zeichen wie "konsumgeil" unsere Gesellschaft geworden ist.
Ich kann mir auch zu einem späteren Zeitpunkt die DVD oder CD kaufen, wenn sie wesentlich billiger für 5 € zu haben sind.

@tarrabas
Du wirfst hier aber amerikanische und deutsche Urteile zusammen in einen Topf. Wird in Deutschland ein Filesharer zu einer solchen Geldstrafe verurteilt? Diese 100 000 $ Urteile habe ich in Deutschland nocht nicht gesehen.
 
@Jelais99

gut, ich kenne das strafmass bei euch nicht genau, es wird jedenfalls happig sein. dazu gabs bei stern-tv mal ne sendung, da wurden zahlen vom anwalt genannt. welche ebenso einen privatkonkurs zur folge haben, oder zumindestens ein leben lang abzahlen bedeuten würde. die genauen zahlen darfst du gerne selbst nachsehen.

filesharing verstösst gegen das geltende recht, mag sein. doch das dieses "recht" in kraft ist, ist mindestens in frage zu stellen, sieht man diesen entscheid der us-behörde.

ich kanns ja auch drehen. MI betreibt wucher, bereichert sich an mir. das verstösst auch gegen geltendes recht. und das selbst wenn ich kein filesharing betreibe, oder tv gucken würde. ich werde prinzipiell dazu gezwungen, geld für raubcopierer zu bezahlen(auf jedem medium, hd, dvd etc.). ob das nun rechtens ist, oder nicht, werden wir sehen. ich könnte mir vorstellen, das mit dem erkennen der absurdität der forderungen seitens MI, ein umdenken erfolgen wird. wobei ich da eher glaube, das ich gerade etwas naiv denken möchte.

greez
 
@ Jellais99

kann dir nur zustimmen


Teilweise wirklich erbärmlich wie ignorant einige Leute hier sind. Wenn man bei Raubkopieren erwischt wird dann muss man zahlen. Vielleicht sind die Strafen zu hoch aber man sollte sich auch vor Augen halten das die Leute die z.B. die Spiele programmieren damit ihr Geld verdienen! Ich glaube keiner von euch würde was entwickeln wollen wenn er weiß das das sowieso alle kopieren (Auch wenn man nur die besten Absichten hat.... die hier aber keiner hat das kaufe ich euch wirklich nicht ab) . Ich denke diejenigen unter euch die selbst arbeiten gehen wollen doch auch bezahlt werden oder nicht? Klar übertreiben die Musik-FIlm-SPielehersteller mit der Zahl der Raubkopierer aber fakt ist Raubkopieren ist ein Verbrechen und dafür muss man geradestehen ob das nun Urheberrrechtsverletzung oder Diebstahl ist spielt am ende nicht wirklich keine Rolle beides schadet am Ende der Firma in gewisser weise.
 
Zuletzt bearbeitet: (Schreibrechtung)
AvenDexx schrieb:
@Shader:
Als ob es den Usern/Downloadern um Fairness ginge. Wäre dies der Fall, würde man ein Spiel/einen Song/etc. entweder kaufen oder darauf verzichten, aber nicht im Netz laden. Denen geht es doch auch nur um die eigenen Interessen: "Ich will es haben, aber kein Geld dafür ausgeben, weil ja alles viel zu teuer ist."

Ich streite dies nicht ab aber viele sind bereit sich das Gut zu kaufen, wenn der Preis und das Verhältnis stimmt. Viele "Downloader" holen sich neue Sachen (z.B. Serien) um zu wissen wie es so ist, sozusagen ein Probieren oder reinschauen - diese kaufen oftmals dann nachträglich das Medium. So hab ich auch teilweise schon verfahren.
Nicht vergessen darf man das Downloader ihr Geld in die Konzerte oder ins Kino stecken, weil sie hier den Eindruck haben auch etwas geboten zu bekommen oder die Atmosphäre einfach unschlagbar ist. Das Kinofeelung (großes Bild und satter Ton) ist durch eine Raubkopie einfach nicht zu ersetzen - wenn ein Samstag-Abend Kinobesuch 10€ kostet, denkt man aber drüber noch ob es sich lohnt. Entweder man liest Rezessionen oder schaut nach einem Stream und schnuppert rein. Die Trailer sind meistens nicht aussagekräftig genug. Das ist eine neue Form von Partizipation die verlangt wird, die aber von den Konzernen verschlafen wird.

Und wenn ich vom Verhältnis spreche (das betrifft mich) so meine ich z.B. bei DVDs die Barrierefreiheit
Ich hab die Eigenart engl. Filme in Originalsynchro mit Untertitel anschauen zu wollen- wenn manche deutsche Filmverleihfirmen aber jedesmal auf neue die Untertitel nicht zur integrierten engl. Tonspur draufpacken kann ich bei den Film den ich zu gerne kaufen möchte hochgehen. (z.B. Tele München Gruppe ist so ein Kandidat). In dem Falle hol ich mir den Film maximal gebraucht - mehr gestehe ich solch einem Unternehmen nicht zu.


Gruß
Aven[/QUOTE]

Jelais99 schrieb:
.

Und hört doch auf mit dem Argument, des armen mittellosen Filesharers. Wenn ich kein Geld habe mir eine DVD, eine CD oder ein Spiel zu kaufen, dann lasse ich es. Das sind Luxusgüter, nicht mehr und nicht weniger. Diese Argumentation ist ein deutliches Zeichen wie "konsumgeil" unsere Gesellschaft geworden ist.

Korrekt, bei Filmen hat man wenigstens noch die Verleihmöglichkeit.
Eine weitere Alternative ist gebrauchte Ware - das hier aber die Contentindustrie auch schon gemeckert hat, lässt ahnen das ihnen diese Variante auch nicht gefällt.

Aber wenn man von Konsumgeilheit spricht, muss man es auch so sehen das unsere heutige Gesellschaft Musik- und Filmkonsum verlangt und teilweise zur Anerkennung durch andere Personen ein gewisses Soll erfüllt sein muss. Jugendliche sind davon stark betroffen.
Agiert man gegen den Strich kann man schnell ausgegrenzt sein oder dumm angeschaut werden - so geht es auch zu!

Jelais99 schrieb:
Ich kann mir auch zu einem späteren Zeitpunkt die DVD oder CD kaufen, wenn sie wesentlich billiger für 5 € zu haben sind.

Das trifft nicht auf alles und jeden zu. z.B. Jugendliche die unter Anerkennungs- und Akzeptanzdruck leiden haben diesen Spielraum kaum.
Diese billige Alternative hört auch dann auf wenn man außerhalb des Mainstreams agiert - auch bei Filmen. Waltz With Bashir z.B. will ich kaufen - 13 - 15€ unverändert nach einem Jahr sind mir zu happig. Das selbe Spiel bei "Die Band von nebenan". Und da es Ware außerhalb des Mainstreams ist, hat man auch mit Gebraucht keine guten Karten. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tarrabas
Dass das Strafmaß in den USA vollkommen übertrieben ist, steht doch außer Frage. Das ist in keinem Fall angemessen. Ich würde einen transparenten Bußgeldkatalog für solche Delikte befürworten. Die Bußgelder sollten zwar "weh tun" (z.B. 200 € für eine Privatperson, die das nicht gewerblich betreibt), aber keine Existenz gefährden. Wenn man öfters erwischt wird, sollte das aber höher Ausfallen.

Natürlich kann man die geltende Rechtssprechung in Frage stellen und darüber diskutieren. Aber solang diese noch gilt, kann man sich nicht so ohne weiteres darüber hinweg setzen, nur weil es gerade mal bequem ist. Naja die Preise der Musikindustrie sind nicht unbedingt Wucher. Jedenfalls nicht in der Art, wie der Begriff juristisch ausgelegt wird. Wenn mir etwas zu teuer ist, dann kaufe ich es einfach nicht.

Ich gebe vielen auch Recht, wenn sie sagen die Qualität hat abgenommen. Aber die Konsequenz muss doch sein, solche Produkte vollkommen zu ignorieren. Nur wenn ich mir die Sachen dann noch über Filesharing besorge, vermittelt man doch den Eindruck, dass grundsätzlich ein Interesse daran besteht.


@Shader
Der Akzeptanzdruck bei Jugendlichen mag zwar gegeben sein. Allerdings ist das ein gesellschaftliches Problem und kein juristisches.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Letztendlich ist es egal wie hoch der Schaden ist. Fakt ist, dass Filesharing gegen geltendes Recht verstößt. Und es ist immer wieder erstaunlich mit welcher doppelmoral hier diskutiert wird.

Filesharing ist garantiert nicht illegal ...

Es geht auch nicht darum ob man sich an geltendes Recht hält oder nicht sondern wie die Industrie andere Menschen ausbeutet mit diesem Argument das letztlich genau so viel Wert ist bzw. prinzipiell noch weniger.

Argumentation ist ein deutliches Zeichen wie "konsumgeil" unsere Gesellschaft geworden ist.

Tja ... Nur sind an dieser Konsumgeilheit die Industrien ebenfalls Mitschuld. Wenn ich hier in einem anderen Thread schon lese das jemand meint er wird gezwungen sich auf eine bestimmte Art zu Kleiden ... :rolleyes:

Diese 100 000 $ Urteile habe ich in Deutschland nocht nicht gesehen.

In Deutschland kann man McDonalds auch nicht auf mehrere Millionen verklagen wenn irgendwas in seinem Chickenwing ist was da nicht hingehört. Trotzdem reichen die Strafen hier bereits aus um jemandem seine Existenz zu rauben. Einzelprodukt ist selten im dreistelligem sondern im vierstelligem Bereich und wenn es tatsächlich mal ein echter Raubkopierer ist der massenhaft Zeugs lädt und weiter verteilt und verkauft der wird auch schnell an die 100.000€ Grenze kommen.

aber man sollte sich auch vor Augen halten das die Leute die z.B. die Spiele programmieren damit ihr Geld verdienen!

Nur blöd das die am wenigstens verlieren denn die Publisher bekommen den Großteil des Kuchens ab.
Wenn ein 12 Jahre altes Mädchen sich ein Lied lädt von einem Album was sie sich nicht leisten kann und deshalb auch nicht kaufen wird dann schadet es niemandem - dafür können die Eltern aber ne satte Strafe kassieren. Das ist nun mal Fakt.
 
Wahnsinn, das ist mal ne News :D
Das denk ich mir seit Jahren, man kann nicht Raubkopien 1:1 in gekaufte umrechnen.
Schön wäre das natürlich für die Industrie.
 
Ich finde, dass die Gruppe der User hier nicht viel objektiver ist als die Industrie selbst. Klar ist noch lange nicht jeder Download gleich ein Verlust in Höhe des Kaufpreises. Aber ebenso ist die Gruppe der Leute, die sich die Spiele laden und spielen, anstatt zu kaufen riesig. Und von Geld / kein Geld zu sprechen ist ja wohl erbärmlich, wenn ich sehe was diese Leute an Hardware auf und unter dem Schreibtisch stehen haben um die geladenen Spiele zu spielen. Genau wie das Argument "Heutzutage bin ich nicht mehr bereit Geld für Spiele auszugeben bei dem was die Publisher machen". Natürlich seid ihr bereit Geld dafür auszugeben, ihr scheint es wohl nur selbst nicht zu wissen. Sonst hättet ihr jedenfalls keinen Rechner für 1000€ und immer die aktuellste Grafikkarte.
Die Gruppe der "Ich lad das Spiel und wenn es gut ist kauf ichs mir"-Leute ist sicherlich ehrenhaft, aber im Vergleich zum Rest absolut vernachlässigbar.
 
Zurück
Oben