News USA unterbinden T-Mobile-Kauf durch AT&T

boncha

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War doch für die beiden Firmen schon klar.
Warum sonst sind die jetzt in den USA startenden Modelle des Galaxy S2 so verschieden bei AT&T und T-mobile
 

MilchKuh Trude

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@BlackWidowmaker:
Ganz genau auch meine Analyse. DIE GELEGENHEIT T Aktien zu kaufen. So guenstig waren die schon lange nicht mehr und die Telekom ballerte bisher fast jedes Jahr ne satte Dividende raus.
 

Felixxz21

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Tolle scheiße, wenn man sieht wie die Telekom den Aufbau des deutschen Glasfasernetztes in die USA verkauft hat, wird man schon sauer. Die vielen, vielen Leute hier die teiweise noch mit 2Mbit oder gar nur 384 Kbit unterwegs sind und das nur, weil ein dummer Manager meinte, er könne mal eben in USA ein Handynetz aufbauen.

Hab selber zz. DSL 3000, ab September gibts dann 50.000, aber vom Staat bzw. Gemeinde bezahlt und Jahre zu spät. Wenn man von diesen 60 mrd, die der gute Mann auf der 1. Seite ausgerechnet hat auch nur 30-40mrd als realistisch ansieht, dann hätte heute jeder in Deutschland 6Mbit und 90% VDSL.

Aber die 7mrd kostenlos sind schon geil, hat die Telekom wahrscheinlich eh drauf spekuliert, um den FTTH Ausbau dieses und nächstes Jahr zu finanzieren :D
 

Darkwonder

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Meiner Meinung, richtige Entscheidung in diesem Fall wobei ich mich wundert warum AT&T so nen Vertrag unterschreibt wo sie im Nachhinein für nichts zahlen müssen ...
Wäre einfach zu viel Macht in einem Bereich, dazu für einen doch sehr wichtigen Sektor.

@Felixxz21
Wenn die Geizigen Kunden auch immer direkt zu Billig Vereinen wie 1 und 1 Abwandern ist es doch kein Wunder, dass nur dort Ausgebaut wird wo es auch sicher lohnend ist.
Ansonsten kannst du es ja auch selbst ausbauen wenn du genug Geld übrig hast.
 

Felixxz21

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@Darkwonder
Das ist sicher richtig, jedoch hat man deutlich gemerkt, dass der Telekom Geld zum Ausbauen fehlt. Der Ausbau in meinem Ort hätte sich auf ein paar Jahre (und in solchen Zeiträumen rechnen Telekomunnikationsunternehmen nunmal) auch gerechnet. Die Telekom will aber halt das Risiko nicht eingehen.

Ich hab den Ausbau bezahlt, er wurde von Steuern und damit von allen bezahlt. Und ich gehöre zu allen dazu ;)
 

oemmes

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Nun mal langsam.......

Das geht dann damit weiter, dass t-mobile USA damit droht den Basar zu schließen und x-Arbeitnehmer zu entlassen. Dann steckt einer aus Washington der Kartellbehörde ne 45er in den Hintern und dann wird noch bischen rumgegrummelt und dann geht der Deal über die Bühne. AT&T hätte diese Vereinbarung sicher nicht unterschrieben, wenn die nicht schon vorher ne Zusage gehabt hätten. Der Rest ist Showbusiness - man muß ja gelegentlich seine Kompetenz vortäuschen - siehe deutsche Kartellbehörden und Spritpreise.
 

serval

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Schick, wieviel Geld da verbrannt wurde. Da hätte man Deutschland komplett 100MBit verpassen können. [...] Und immer schön weiter privatisieren! ... Der doofe Michel merkt eh nix mehr.
Das verbrannte "Geld" (Anführungszeichen, denn es sind ja Verluste und kein Cash) war das Geld der Aktionäre und die haben tatsächlich allerhand Grund Ron Sommer zum Teufel zu wünschen.

Nu ist das mit der Privatisierung aber so eine Sache: Denn der Bund war ja der Hauptaktionär und die Politiker fanden den Schaumschläger und Träumeverkäufer Ron Sommer halt toll, war vom Typ her eben einer der ihren. Und wie in der Politik üblich, werden die Folgen des Mißmanagements eben erst zehn Jahre später auffällig und sind damit das Problem der Nachfolger.

Aus Kunden- und Bürgersicht andererseits war die Privatisierung des Telekommunikationsmarktes ein Riesenerfolg. Glücklich die, die heute so jung sind, daß sie sich nicht mehr an die Tarife (Die Familie versammelt sich am Hörer und jeder darf mal 15 Sekunden mit dem Onkel in Amerika quatschen - und solche Scherze) der Bundespost erinnern können, das wahnsinnige Leistungsangebot und die Bettelei, die nötig war, wenn man mal etwas Neues haben wollte - abgesehen von der schneckenhaften Innovationsgeschwindigkeit und der Tatsache, daß die Wählscheibentelefone formal sogar der Post gehört haben...
Und was den Bürger angeht: Die Bundespost hat auch permanent Subventionen bekommen, heute macht die Telekom zumindest soviel Gewinn, daß der Verlust aus dem US-Geschäft aufgefangen wird.

Bei allem Ärger über handwerkliche Fehler sollte man den Gesamterfolg dieser Privatisierung nicht kaputtreden.
 

Felixxz21

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Aus Kunden- und Bürgersicht andererseits war die Privatisierung des Telekommunikationsmarktes ein Riesenerfolg. Glücklich die, die heute so jung sind, daß sie sich nicht mehr an die Tarife (Die Familie versammelt sich am Hörer und jeder darf mal 15 Sekunden mit dem Onkel in Amerika quatschen - und solche Scherze) der Bundespost erinnern können, das wahnsinnige Leistungsangebot und die Bettelei, die nötig war, wenn man mal etwas Neues haben wollte - abgesehen von der schneckenhaften Innovationsgeschwindigkeit und der Tatsache, daß die Wählscheibentelefone formal sogar der Post gehört haben...
Und was den Bürger angeht: Die Bundespost hat auch permanent Subventionen bekommen, heute macht die Telekom zumindest soviel Gewinn, daß der Verlust aus dem US-Geschäft aufgefangen wird.

Bei allem Ärger über handwerkliche Fehler sollte man den Gesamterfolg dieser Privatisierung nicht kaputtreden.

Jetzt hast du aber einen großen Pferdefuß vergessen. Der Bund zahlt heute Millionen und Milliarden für den Ausbau des DSL an ein PRIVATES Unternehmen, muss also nicht nur die reinen Selbstkosten (wie früher) tragen sondern auch noch den Aktionären ihre Gewinne verschaffen.
Ich will und kann hier keine Rechnungen aufstellen, aber ich muss mich schon fragen ob die Privatisierung so der Hit war. Man hat einen enormen Technologierückstand, weil sich jahrelang für einen großen Teil der Bevölkerung nichts getan hat. Und heute muss man dann eben doch die Kosten tragen, um der Bevölkerung eine der deutschen Wirtschaftsstellung angemessene Infrastruktur zu bieten.

Ich bin der Meinung, dass Grundversorgung (und dazu gehört heutzutage DSL unbedingt) in der Hand des Staates bleiben soll und muss. Über Strom muss ich glaub ich kein Wort mehr verlieren und auch die Bahn kann sich keine großen Sprünge leisten bzw. leistet sich eher Frechheiten um Geld zu sparen (Klimaanlagen :mad:).

Dass die Staatsunternehmen Luschenvereine waren, ist voll und ganz richtig, man hätte aber lieber versuchen sollen ordentlichen Zug und Innovationswillen in den Laden zu bringen, anstatt gleich alles zu privatisieren.
 

conglom-o

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trick17

Gast
Das verbrannte "Geld" (Anführungszeichen, denn es sind ja Verluste und kein Cash) war das Geld der Aktionäre und die haben tatsächlich allerhand Grund Ron Sommer zum Teufel zu wünschen.
Du denkst da geht es nur um das Geld derjeigen die sowieso Geld haben ? .... und was werden dann von der Telekom mit den Verlusten gemacht ? .... richtig steuerlich abgeschrieben. Also kostet es wieder die Geld die keine Chance auf Gewinne an der Börse hatten. Sehr schön gerecht , oder?

Nu ist das mit der Privatisierung aber so eine Sache: Denn der Bund war ja der Hauptaktionär und die Politiker fanden den Schaumschläger und Träumeverkäufer Ron Sommer halt toll
Die Post war mal ein staatlicher Betrieb, und hatte weit mehr Aufgaben als Gewinnmaximierung. Z.B hatte die Post dafür z usorgen das in jedem Kleckerdorf ein Telefon in jedem _haushalt steht.
Egal wie lukrativ das sein möge ... daher wohl deine "gefühlten" Preise
. Wie gesagt ...staatliche Betriebe bekommen keine Subventionen und haben eine Aufgabe zu erfüllen.

Ach überigens ohne die staatlichen Invetitionen, Stichwort Konjunkturpaket 2 , hätte die Telekom hier überhaupt nichts gemacht und schön weiter die Mittel im Ausland investiert, mach mal die Augen auf, der Staat verschenkt millionen an diejenien die schon mehr als genug haben. Aber ihr steht ja so sehr auf dieses System das ihr überhaupt nicht mehr merkt wie ihr besch...en werdet. Allein die aussicht auf Reichtum macht euch schon blind.
 

Hovac

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Eine Verlustrechnung mit einer angenommenen Verzinsung von 8%, da lohnt das weiterlesen nicht. So haben die Banken bei der letzten Umschuldung von Griechenland auch einen Verlustanteil für sich berechnet obwohl sie nicht einen Cent abgeben, ganz im Gegenteil, bei einigen geht das verdienen damit erst richtig los.
 

Schmarall

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aha
Denn im Falle einer Übernahme wäre AT&T der mit Abstand größte GSM-Anbieter in den USA geworden und hätte mit Verizon (CDMA) nahezu gleichgezogen. Dieses Duopol hätte den Markt dann deutlich beherrscht.
zwei gleichstarke Konkurrenten geht natürlich nicht, aber ein einzelner Platzhirsch ist o.k. ?!:freak:
beste USA-Logik. Ich glaube viel mehr, dass da mal wieder homeland-security und scheiß reagiert hat und einen großen Infrastrukturanbieter (Kommunikation) nicht an das Ausland übergeben wollte. Umgekehrt wird es jedoch bis zum geht-nicht-mehr praktiziert.
 

Atkatla

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Jetzt hast du aber einen großen Pferdefuß vergessen. Der Bund zahlt heute Millionen und Milliarden für den Ausbau des DSL an ein PRIVATES Unternehmen, muss also nicht nur die reinen Selbstkosten (wie früher) tragen sondern auch noch den Aktionären ihre Gewinne verschaffen.
Seit wann bezahlt der Bund LWLs und Linecards?

Wenn ene Kommune Erdarbeiten durchführen lässt, damit die Telekom und Mitbewerber wirtschaftlich LWLs verlegen können, dann ist das das nicht "Milliarden durch den Bund an Private geben"
 
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