News USA unterbinden T-Mobile-Kauf durch AT&T

Patrick

Rear Admiral
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#1
Die Mitte März von AT&T und der Deutschen Telekom vereinbarte Übernahme der US-amerikanischen Mobilfunktochter T-Mobile USA ist geplatzt. Dies berichtet das Nachrichtenportal Bloomberg. Als Grund wird der Einspruch der US-Regierung genannt.

Zur News: USA unterbinden T-Mobile-Kauf durch AT&T
 
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#2
Finde ich gut so. Wettbewerb belebt schließlich den Markt.

Übrigens mein ich das nur oder war das für T-Mobile eine win-win Situation?
 
A

Adam Gontier

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#3
Denn statt insgesamt etwa 39 Milliarden US-Dollar für T-Mobile USA zu zahlen, werden dann Vertragsstrafen fällig.
Wirtschaftlicher Sachen durch die Regierung. :freak:

Denn im Falle einer Übernahme wäre AT&T der mit Abstand größte GSM-Anbieter in den USA geworden und hätte mit Verizon (CDMA) nahezu gleichgezogen. Dieses Duopol hätte den Markt dann deutlich beherrscht.
Ja und? Wenn man gut genug ist den ganzen Markt zu beherrschen dürfen die restlichen Firmen doch nicht so rumjammern...
 
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#5
Die Tolle USA will einem deutschen Konzern bloß keine Geld geben wa, wieso sollen wir es auch besser haben ... obwohl wir so ja sogar geld kriegen ohne gegenleistung XD

Und jetzt? T-Mobile USA auflösen, Personal entlassen, Hardware an AT&T verkaufen ?
ich find das schon alles relativ mit den Behörden, obwohl es im umkehrschluss schon auch mal nützlich ist ...

naja, bleibt uns nichts anderes übrig als der USA auf den Tisch zu kacken, und zwar in bar!
 
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#6
Erstaunlich das sich der Staat einmischt. Auf lange Sicht könnte die Fusion Vor- und Nachteile für die Konsumenten haben. Ich glaube nach den letzten Jahren kaum, dass es sich ein Anbieter erlauben kann, die Preise plötzlich wieder spürbar anzuziehen.
Eher kommen bei gleichem Preis neue Features hinzu und die muss der Kunde ja nicht nehmen.
 
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#7
Hallo @ all,

Zeit also T-Aktien zu kaufen. Die schlechte Nachricht wird bald von einer möglichen Ausgleichszahlung wieder relativiert, wodurch sich der Kurs bald wieder fangen und das alte Niveau erreichen dürfte.
 
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#8
Durch den suggestiven Schreibstil provoziert man natürlich genau solche Reaktionen wie unten zitiert...AT&T und T-Mobile USA sind beides US-amerikanische Unternehmen.

Gerade im Satz "Während das Wertpapier des US-Unternehmens phasenweise um fünf Prozent nachgab, rutschte die Telekom-Aktie zwischen acht und neun Prozent ab." lässt sich auch aus dem Kontext nicht erkennen, welches der beiden Unternehmen im ersten Teil des Satzes gemeint ist. Der gemeine Leser überfliegt das dann und denkt sich am Schluss "boah, die pöhsen pöhsen Amis sind also schuld an meiner hohen Handyrechnung"... ich weiß, überspitzt...





Die Tolle USA will einem deutschen Konzern bloß keine Geld geben wa, wieso sollen wir es auch besser haben ... obwohl wir so ja sogar geld kriegen ohne gegenleistung XD

Und jetzt? T-Mobile USA auflösen, Personal entlassen, Hardware an AT&T verkaufen ?
ich find das schon alles relativ mit den Behörden, obwohl es im umkehrschluss schon auch mal nützlich ist ...

naja, bleibt uns nichts anderes übrig als der USA auf den Tisch zu kacken, und zwar in bar!
 
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#10
Bar heißt nicht in Scheinen direkt aufn Tisch!

Also ich finds einerseits ok, andererseits blöd. Die Telekom macht Verluste mit der Tochter, darf sie aber nicht loswerden.

Da helfen auch die 7 Milliarden Strafe seitens AT&T nicht wirklich weiter.

Wenn Sprint und Co. das blöd finden sollen die doch ein gutes Angebot machen.
Ich denke der Telekom ist egal wer denen die Milliarden zahlt, Hauptsache die kriegen den Mist los.

Und wenn das abgelehnt wird, wegen schlechter Marksituation bzw. Duopol, warum werden dann soo viele andere Übernahmen durchgewunken? es gibt genug Beispiele für miesen Wettbewerb wegen zu wenig Konkurrenz.

Beipsielsweise düften die Übernahmen bei den Festplattenherstellern keinesfalls durchkommen. Wenns nur noch Seagate und WD gibt (Toshiba ist zumindest für Endkunden irrelevant) siehts schlecht aus.
 

Robo32

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#11
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Wolfsrabe

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#12
Man wirft mit Milliarden um sich, während keinerlei realer Wert dahinter steht. Gut, das ist nichts neues in dieser Zeit, beweist aber erneut den Wahnsinn dessen.
 
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#13
Laut der Deutschen Telekom hatte sich das US-amerikanische Unternehmen verpflichtet, im Falle der Ablehnung seitens der Kartellbehörden drei Milliarden US-Dollar in bar sowie Vergünstigen in Höhe von nochmals vier Milliarden US-Dollar zu gewähren
gefällt mir ja am besten, die scheinen geld zu haben .-.. dann könn sie mir n paar tausend abgeben, haben sie n Menschen glücklich gemacht und stört die null :D
 
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#14
Denn im Falle einer Übernahme wäre AT&T der mit Abstand größte GSM-Anbieter in den USA geworden und hätte mit Verizon (CDMA) nahezu gleichgezogen. Dieses Duopol hätte den Markt dann deutlich beherrscht.
Naja, statt nen Duopol bleibt's da jetzt beim Monopol.
Da sind ja offenbar in den Regierungskreisen wieder einige offensichtlich um nen Batzen reicher geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Death666Angel

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#16
Ja und? Wenn man gut genug ist den ganzen Markt zu beherrschen dürfen die restlichen Firmen doch nicht so rumjammern...
Es geht nicht in 1. Linie um die anderen Unternehmen, sonder um die Kunden die geschützt werden müssen. Denn die sind immer diejenigen, die bei einem Monopol oder monopolartigen Strukturen leiden müssen.

Die Entscheidung betrifft mich zwar nicht (wohne ja nicht in den USA), aber finde sie gut.
 
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#17
Nur als BP sich Aral einverleibt hat, da hatte keine Behörde was dagegen...
Doch, die Zahl der Tankstellen wurde begrenzt und BP hat dann die gammeligen Aralstationen abgegeben, auf denen heute größtenteils Star draufsteht (dahinter steckt Orlen aus Polen)


Was die Übernahme angeht, war irgendwie zu erwarten das es so kommt, das Problem an den USA ist die schiere Größe die es unglaublich teuer macht ein Netz zu betreiben das große Teile des Landes abdeckt.

Sommer hat die Telekom runtergewirtschaftet, Mehdorn die Bahn und Schrempp Daimler.

Die großen 3... davon gibts leider noch viel mehr.
 
T

trick17

Gast
#18
Schick, wieviel Geld da verbrannt wurde. Da hätte man Deutschland komplett 100MBit verpassen können.

Aber hey, ... macht euch keine Sorgen ....die behalten alle ihren Job .... schön mit Tantieme, und Bonus... keine Bange!

Und immer schön weiter privatisieren! ... Der doofe Michel merkt eh nix mehr.
 
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#19
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#20
Man wirft mit Milliarden um sich, während keinerlei realer Wert dahinter steht. Gut, das ist nichts neues in dieser Zeit, beweist aber erneut den Wahnsinn dessen.
Natürlich steckt da ein realer Wert dahinter...Infrastruktur, Know-How, und natürlich Millionen Kunden, die bereit sind, für diesen Service Geld auszugeben. Der Wert dahinter ist also die abdiskontierte zukünftige Zahlungsbereitschaft der Kunden - und wenn reale Menschen reales Geld für realen Mobilfunk ausgeben, ist das sehr wohl ein realer Wert.
 
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