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Ich möchte gerne einen USB-Speicherstick so selbst bauen/modifizieren, dass durch den hineinfliessenden Strom ein kleines Wärmeplättchen erhitzt wird, um darauf Flüssigkeiten verdunsten zu lassen. (vgl. Bild, ohne Holz)
Kann mir jemand sagen, wo ich am besten die Materialien herkriege und wie ich das am gescheitesten mache bzw. hat jemand Erfahrungen damit?
Du benötigst ein Heizelement wie eine Heizspirale. Dein Vorbild sind in Lötkolben, Wasserkochern etc verbaut. Selbst habe ich mich damit noch nicht befasst, aber die Idee klingt spannend. Dein Heizelement muss entsprechend dimensioniert sein.
Einfach einen Widerstand zwischen Versorgung und Masse klemmen.
Eine USB 2.0 Buchse gibt aber laut Spezifikation max. 2,5W (5V und 500mA) ab (Die meisten können natürlich mehr).
Den richtigen Widerstand findest du mit der bekannten Formel R = U/I.
Ich vermute eher, dass die mögliche Wärmeabgabe bei den paar Watt Gesamtverbrauch (eines Usb-Gerätes) viel zu gering für sinnvolle Anwendungen ist. Dazu wird der meiste Strom wahrscheinlich beim schreiben und nicht im Idle verbraucht, also recht unregelmäßig.
Edit: soll der Speicherstick dann noch ganz normal nutzbar sein und du willst nur noch zusätzlich etwas integrieren, oder soll das sozusagen ein USB-Heizelement (ohne Originalfunktionen) werden?
vielen dank für die hilfreichen antworten bisher! :-)
extrem heiss muss es nicht sein. es geht darum, dass von darüber aus einer infusionsflasche eine flüssigkeit (wasser, alkohol, geruch) darauf tropft und langsam verdunstet und nicht gleich verbrennt. ansonsten wird der geruch zu stark verbrannt und stinkt womöglich. so sind 50 oder 60 °C vielleicht schon ausreichend.
vorgestellt habe ich mir das so, dass der usb-stick an einer ladebatterie (vgl. für smartphones) angeschlossen ist und so mit strom versorgt wird.
tatsächlich gibt es für mich zwei varianten: 1) der stick behält seine funktion als speicher weiterhin und 2) der stick funktioniert nur noch als wärmeelement.
fragen:
1) das keramikelement würde dann mit den auf dem bild sichtbaren drähten auf eine usb-buchse mit platine gelötet und so bereits beheizt? (vgl. USB-2 Buchse mit Platine, Löt-Kontakte, Leiterplatte zum Löten, Lötbuchse PCB auf Ebay, sorry konnte den link nicht einfügen > whitelist der website)
2) die spannung des keramikplättchens müsste ich mit der spannung der stromzufuhr (also z.b. batterie) abstimmen, richtig?
Ergänzung ()
Schalk666 schrieb:
Ich vermute eher, dass die mögliche Wärmeabgabe bei den paar Watt Gesamtverbrauch (eines Usb-Gerätes) viel zu gering für sinnvolle Anwendungen ist. Dazu wird der meiste Strom wahrscheinlich beim schreiben und nicht im Idle verbraucht, also recht unregelmäßig.
Edit: soll der Speicherstick dann noch ganz normal nutzbar sein und du willst nur noch zusätzlich etwas integrieren, oder soll das sozusagen ein USB-Heizelement (ohne Originalfunktionen) werden?
Könnte der unregelmässige Stromverbrauch verhindert und somit eine regelmässige Hitzeerzeugung garantiert werden, falls die Speicherfunktion des USB-Geräts erhalten bliebe?
Könnte der unregelmässige Stromverbrauch verhindert und somit eine regelmässige Hitzeerzeugung garantiert werden, falls die Speicherfunktion des USB-Geräts erhalten bliebe?
Wenn, dann schaltest du das Heizelement ja parallel, dann ist der Verbrauch des Speichers irrelevant, sofern die Summe kleiner als die maximale Leistung der Quelle bleibt.
Nein, laut Spezifikation gibt ein USB Ports erstmal nur 150mA ab, erst nachdem das Gerät mit dem Port den Strom ausgehandelt hat, muss dann ein USB2 Port 500mA abgeben, ein USB3 Port 900mA. Aber die meisten Ports halten sich nicht daran und liefern sofort die maximale Leistung und oft mehr als die genannten Werte.