USB-Stick zur Festplatte machen

tommys0056

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Hallo zusammen,

Ich würde gerne mit dem Programm TestDisk einen USB-Stick zur Festplatte machen, habe aber leider nicht herausfinden können, wie das geht. Ich möchte, dass der Stick nicht als Wechseldatenträger, sondern als Festplatte erkannt wird. Diesen möchte ich nutzten, um einen alten Laptop mit einer Festplatte auszustatten. Auf den Stick möchte ich anschließend (über einen anderen Stick) Linux Fedora installieren.

Wie schaffe ich es also diesen Stick als Festplatte umzustrukturieren?
Vielen Dank schon einmal im Vorraus=)
 
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Egal was du machst, die Linux Installation macht es platt. Installier Fedora darauf und Nutz es.
 
Falscher Ansatz, du kannst keinen Stick zur Festplatte ummünzen, aber warum auch, du kannst das ganze als Livelinux mit Persistentem Speicher nutzen oder auch einfach wahrscheinlich so das Fedora auf den Stick installieren.

Aber wieso nicht einfach einen Datenträger einbauen? Wie alt ist denn das Notebook? Was fürf einen Datenträger erfordert es?
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten!
PonJoe58 schrieb:
Hab inzwischen das USB-Stick als Festplatte einbinden und nutzen – Anleitung gefunden.
Wenn du Rufus kennst, kannst ja mal eine Installation ähnlich Windows to Go versuchen.
Du startest Rufus, wählst dein Linux, und als Platte den Stick.
Die Anleitung habe ich auch gefunden, die hat allerdings nicht funktioniert. Windows sagt mir, dass der aktuellste Treiber installiert ist. Hierbei kann ich keinen neuen Treiber installieren =(

Der Laptop ist ein Lenovo Thinkpad R61. Ich hab dafür keine Festplatte und wollte eine Alternative ausprobieren (außerdem macht es mir Spaß). An den Laptop soll nur ein Drucker angeschlossen werden und sonst nicht viel können. Bei einem anderen Laptop habe ich es mit Windows versucht, das hängt aber ständig. Fedora hat mir gut gefallen und macht was es soll.

Rufus kenne ich bisher noch nicht (bin ein ziemlicher Linux-Neuling). Kann ich damit einfach auf den Stick installieren? Ich dachte, der Stick müsste vorher als Festplatte erkannt werden, damit sowas überhaupt geht.
 
Hab das eben an meinem PC getestet.
Linux Mint LMDE mit Rufus auf einen SSD-Stick installiert.
Den PC mit dem Stick gestartet.
Von dem Stick aus könnte ich jetzt Linux auf einen weiteren SSD-Stick installieren, soweit bin ich aber noch nicht gekommen.
 
Dem Linux ist es vollkommen egal, ob Windows irgendwelche Unterschiede zwischen USB-Sticks und internen oder externen Datenträgern macht.
 
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PonJoe58 schrieb:
soweit bin ich aber noch nicht gekommen.
Kleiner Wermutstropfen, ich kann zwar Linux LMDE 7 auf einen SSD-Stick installieren, aber von dem Stick aus gestartet, nicht auf einen weiteren SSD-Stick installieren.
Aber vielleicht hilft es dir ja doch.
 
tommys0056 schrieb:
Der Laptop ist ein Lenovo Thinkpad R61.

Startet das Notebook überhaupt von USB-Sticks? Und da gehen doch normal 2,5" Datenträger rein, wüsste nicht, warum man da jetzt lange fummeln möchte. Wenn auch eine HDD reicht, die kriegt man doch auf kleinanzeigen und co hinterher geworfen.Von der tollen Performance als auch Haltbarkeit eines USB-Sticks mal ganz abgesehen.


tommys0056 schrieb:
und wollte eine Alternative ausprobieren (außerdem macht es mir Spaß)
tommys0056 schrieb:
Rufus kenne ich bisher noch nicht (bin ein ziemlicher Linux-Neuling). Kann ich damit einfach auf den Stick installieren?
Mit Rufus / Balenaetcher / dem Windowsexplorer bekommt man sicher eine ISO zum Installieren oder ein Livelinux auf einen Stick und kann dann davon starten und damit das Fedora auf einen anderen Stick/Datenträger installieren.

Mit Spaß hat es aber nichts zu tun, wenn man aus dem Fenster in einen eiskalten und trüben Pinguintümpel springt, da sollte man die ersten Berührungspunkte auf aktuellen Systemen bzw. in einer VM sammeln. Sprich mit aktuellen Versionen und möglichst ohne irgendwelche aus dem Alter der Komponenten begründeten Inkompatibilitäten.
 
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VDC schrieb:
und damit das Fedora auf einen anderen Stick/Datenträger installieren.
Das habe ich leider nicht hinbekommen. 🥺
 
Was war das Problem? Und welches Fedora? Mittlerweile ist ja ein neuer Installer im Einsatz, der noch so ein paar Problemchen haben kann.
 
Ich habe Linux Mint LMDE 7 genommen. Bei der Installation vom Stick auf einen anderen, hat er das Startmenu (genauen Namen weis ich jetzt nicht) nicht schreiben wollen.
Aber ich brauch ja auch kein externes Linux, hat mich nur interessiert, ob es so funktionieren könnte.
Auf meine interne, noch leere SSD funktioniert es einwandfrei, das habe ich schon vor einem Monat getestet.
 
tommys0056 schrieb:
Ich würde gerne mit dem Programm TestDisk einen USB-Stick zur Festplatte machen
Seit wann kann man mit TestDisk die Firmware des Controllers im USB-Stick modifizieren? Dafür braucht man normalerweise die entsprechenden Herstellertools. Dann muss man nur das RMB-Flag (removable media bit) toggeln. Also von 1 (removable) auf 0 (fixed) ändern.
 
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Erstmal vielen Dank für die Hilfe!

adfsrg schrieb:
Seit wann kann man mit TestDisk die Firmware des Controllers im USB-Stick modifizieren? Dafür braucht man normalerweise die entsprechenden Herstellertools. Dann muss man nur das RMB-Flag (removable media bit) toggeln. Also von 1 (removable) auf 0 (fixed) ändern.
So wie ich die Angaben verstanden habe, soll dies möglich sein. Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden...

PonJoe58 schrieb:
Ich habe Linux Mint LMDE 7 genommen. Bei der Installation vom Stick auf einen anderen, hat er das Startmenu (genauen Namen weis ich jetzt nicht) nicht schreiben wollen.
Aber ich brauch ja auch kein externes Linux, hat mich nur interessiert, ob es so funktionieren könnte.
Auf meine interne, noch leere SSD funktioniert es einwandfrei, das habe ich schon vor einem Monat getestet.
Ich habe das mal runtergeladen und versuche es die Tage mal umzusetzen. Versuche es auch mal mit Rufus, und der Installation auf den Stick.
Garmor schrieb:
Was war das Problem? Und welches Fedora? Mittlerweile ist ja ein neuer Installer im Einsatz, der noch so ein paar Problemchen haben kann.
Ich habe dieses Fedora für den anderen Laptop genutzt: https://www.fedoraproject.org/kde/download
Da habe ich allerdings ganz normal auf eine Festplatte installiert.

VDC schrieb:
Startet das Notebook überhaupt von USB-Sticks? Und da gehen doch normal 2,5" Datenträger rein, wüsste nicht, warum man da jetzt lange fummeln möchte. Wenn auch eine HDD reicht, die kriegt man doch auf kleinanzeigen und co hinterher geworfen.Von der tollen Performance als auch Haltbarkeit eines USB-Sticks mal ganz abgesehen.




Mit Rufus / Balenaetcher / dem Windowsexplorer bekommt man sicher eine ISO zum Installieren oder ein Livelinux auf einen Stick und kann dann davon starten und damit das Fedora auf einen anderen Stick/Datenträger installieren.

Mit Spaß hat es aber nichts zu tun, wenn man aus dem Fenster in einen eiskalten und trüben Pinguintümpel springt, da sollte man die ersten Berührungspunkte auf aktuellen Systemen bzw. in einer VM sammeln. Sprich mit aktuellen Versionen und möglichst ohne irgendwelche aus dem Alter der Komponenten begründeten Inkompatibilitäten.
Der Laptop lässt sich über den Stick aus starten, nur fehlt für den weiteren Schritt dann die Festplatte. Für den Laptop müsste ich extra noch einen passenden Festplattenrahmen und eine Festplatte kaufen. Da versuche ich einfach mal eine alternative Lösung.
Ja, ich bin kompletter Neuling aber irgendwo möchte ich mal anfangen=)
 
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tommys0056 schrieb:
Rufus kenne ich bisher noch nicht (bin ein ziemlicher Linux-Neuling). Kann ich damit einfach auf den Stick installieren? Ich dachte, der Stick müsste vorher als Festplatte erkannt werden, damit sowas überhaupt geht.
Ein image eines Datenträgers ist eine auf letzte Bit identische Kopie. dd, Rufus, Balena & Co haben vor allem die funktion den Inhalt eines Datenträgers in eine Datei, auf einen anderen Datenträgers oder anders herum zu schreiben.
Wenn so tools ihre Basisfunktion haben, funktionieren sie.

tommys0056 schrieb:
nur fehlt für den weiteren Schritt dann die Festplatte.
aber warum?
Du kannst vom stick starten, installier Linux auf dem Stick. Ja, bei windows ist das kompliziert, aber unter linux tut das eigentlich einfach so..
 
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