Userbenchmark: DDR 3 (CL10) vs DDR 4 (CL16)

ridgero

Lieutenant
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Eines vorweg: Ich finde Userbenchmark.com ist für mich einer der geilsten Datenbanken der letzten Jahre. Fehlkäufe können dadurch knallhart vermieden werden.

Auf Userbenchmark kann man ja seinen PC mit anderen vergleichen und einfach willkürliche (auch total unsinnige und nicht funktionierende) Kombinationen probieren und vergleichen.

Jetzt habe ich mal meine alten DDR 3 RAM von meinem Xeon 1231v3 PC in die Tabelle reingeschmissen und war ziemlich negativ überrascht, dass sich da eigentlich nicht viel getan hat und meine RAM von 2014 gleichschnell in meinem PC wären wie die ich jetzt drinnen hab bzw. es wenig Auswirkung auf die Gesamtperformance des Computers hat. Siehe Bild

Screenshot (1).png

Die MHz gehen rauf, die Timings verschlechtern sich jedoch ebenso.

Spielte mit dem Gedanken meine Vengeance DDR 4 LPX 3200 CL 16 zu übertakten. Vergleicht man PCs mit CL14 RAM, so zeigt sich eine geringe Verbesserung in Relation zum Aufwand einen RAM zu übertakten. Bin Anfänger und wollte mich gerade in diese Materie reinarbeiten, ich frage mich gerade, ob das überhaupt zielführend ist.

Seht ihr das anders?

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessantes Thema, leider nicht immer haargenau zu benchmarken, weil es keine Möglichkeit gibt, die gleiche CPU mit DDR3 und DDR4 zu testen. Alles in allem rate ich immer dazu, nicht allzu viel auf die CL zu geben und lieber auf höhere Taktraten zu achten. Und da rennt DDR4 mit meinetwegen standardmäßig 3000 oder 3200 MHz (gerne auch übertaktet) schon deutlich schneller los. Die praktischen Auswirkungen sind recht unterschiedlich. Von einem flotteren Arbeitserlebnis (gerade bei RAM-intensiven Arbeiten wie Videoschnitt und Bildbearbeitung) über weniger Nachladeruckler in Spielen...

Es ist aber entscheidender, den ganzen Spaß im Zusammenspiel mit der CPU zu betrachten. Bei immer schnelleren Systemen und besseren Chipsätzen, wären veraltete RAM-Standards irgendwann einfach der Flaschenhals. Von Generation zu Generation (also auch DDR2 zu DDR3) fällt der Unterschied spürbar geringer aus.

Ist ein prima Stammtisch-Diskussionsthema.
 
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Ryzen läuft nicht mit DDR3, also ist die Tabelle an sich schon mal Schwachsinn.
Abgesehen davon kannst du bei deiner Vorgehensweise überhaupt keine Aussagekraft treffen.
Ryzen profitiert extrem viel von jedem MHz mehr und jeder ns weniger bei den Timings. Einer Intel-CPU ist da nicht viel rauszuholen
 
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Nachtrag: Die drei Ergebnisse in Prozent bei userbenchmark sind auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. Aber ich nutze die Seite auch sehr gern, um Komponenten (gerade bei AMD/Intel und AMD/Nvidia) miteinander grob zu vergleichen.
 
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Zumindest ich halte nicht viel von der Website, viele der Ergebnisse passen nicht und sind auch schlecht Vergleichbar.
 
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rg88 schrieb:
Ryzen läuft nicht mit DDR3, also ist die Tabelle an sich schon mal Schwachsinn.
Abgesehen davon kannst du bei deiner Vorgehensweise überhaupt keine Aussagekraft treffen.
Ryzen profitiert extrem viel von jedem MHz mehr und jeder ns weniger bei den Timings. Einer Intel-CPU ist da nicht viel rauszuholen

Na eben. DDR3 und X470 ist ja schon Quatsch.
 
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rg88 schrieb:
Ryzen läuft nicht mit DDR3, also ist die Tabelle an sich schon mal Schwachsinn.
Abgesehen davon kannst du bei deiner Vorgehensweise überhaupt keine Aussagekraft treffen.
Ryzen profitiert extrem viel von jedem MHz mehr und jeder ns weniger bei den Timings. Einer Intel-CPU ist da nicht viel rauszuholen

Das ist mir alles klar, deswegen habe ich ja folgendes geschrieben:

Auf Userbenchmark kann man ja seinen PC mit anderen vergleichen und einfach willkürliche (auch total unsinnige und nicht funktionierende) Kombinationen probieren und vergleichen.

Trotzdem werden auf dieser Seite die Zahlen deren Benchmarks miteinander verglichen. Insofern glaube ich schon, dass man somit Rückschlüsse ziehen kann, wie ein DDR 3 Ram in einem AM4 Chipsatz laufen könnte, wenn er es Support dafür gäbe.

Vielleicht irre ich mich hier auch komplett, korrigiert mich.
 
Nein kann man schlicht überhaupt nicht. Weil da die CPU und die Caches das entscheidende sind. Die internen Taktraten von Ryzen hängen am RAM-Takt.
 
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The more you know: Wenn du die Taktraten und somit den Durchsatz verdoppelst, sich die Latenz aber auch in Taktzyklen verdoppelt, bleibt die Latenz in Zeiteinheiten _gleich_.
Takt x mit Latenz in Taktzyklen y = p Reaktionszeit in Zeiteinheit, Latenz ist auch p wenn 2x und 2y. Wenn ne Anwendung wirklich den Durchsatz nutzen kann, dann kriegt man immense Zugewinne (siehe Trichter und Flüssigkeit :D:D:D). Bei einigen Games hat man dann 12% mehr Min-FPS, yay...
 
Dr. Klenk schrieb:
weil es keine Möglichkeit gibt, die gleiche CPU mit DDR3 und DDR4 zu testen

Wieso sollte das nicht gehen? Gleiches Board geht nicht, aber gleiche CPU ist kein Problem.
Es hat wohl nur keiner Bock extra ein DDR3 Skylake Board zu kaufen um das zu testen. Ist auch nicht wirklich relevant, selbst wenn DDR3 schneller wäre, wenn die neue Plattform DDR4 braucht dann braucht sie halt DDR4.

ridgero schrieb:
Bin Anfänger und wollte mich gerade in diese Materie reinarbeiten
Dann fang mal damit an solchen 0815 Vergleichswebseiten nicht alles zu glauben was sie behaupten.
Wenn du der Meinung bist du brauchst schnelleren RAM oder schnellere Timings dann übertakte halt. Gibt für Ryzen einige Threads und Anleitungen hier. Erwarte aber keine Wunder, es hat einen Grund dass deine Riegel als 3200 CL16 verkauft werden.
 
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