News Valve Index: Mehr Linsen, mehr Pixel, mehr Hertz für bis zu 1.079 Euro

ZeroZerp schrieb:
Nach Deiner Theorie wären die hier dann der allergrößte Schrott und die Entwickler die größten Trottel (5 Ohm):
https://www.westone.com/store/music/w80-earphones-3423

Das Teil hat acht (!) Treiber pro Seite, du hast zwei Ohren mit insgesamt 16 Treibern und spezifiziert mit einem Gesamtwiderstand von 5 Ohm. Die Treiber werden in einer Parallelschaltung konfiguriert, daher wird pro Membran ein Widerstand von 80 Ohm veranschlagt. Das Index nutzt einen Breitbander pro Seite und deswegen gilt dort im besten Fall 6 Ohm Gesamtwiderstand = 12 Ohm Membranwiderstand. 80 Ohm ist der Sweetspot für Monitoring: Du erreichst ausreichend gute Klangqualität und kannst dennoch hohe Lautstärken für Proberäume oder Bühnen fahren. An die Klangqualität eines Mastering-Kopfhörers mit 500 Ohm wird aber auch der Westone nicht heranreichen. Der Nachteil solcher hochohmigen Kopfhörer ist natürlich, dass du eine extrem leistungsstarke Signalverstärkung mit richtig viel Spannung brauchst.

Grundsätzlich kann man es beim Thema elektrischer Widerstand mit der Faustregel halten: So viel wie möglich und so wenig wie nötig. Und das ist eben beim Index nicht der Fall. Die setzen auf einen kleinen Fullrange-Schallwandler, der mit super wenig Widerstand gefahren wird. Also genau das Gegenteil von dem, was alle guten Kopfhörerhersteller und Boxenbauer machen.

ZeroZerp schrieb:
Und Präzision wird im HIFI- Bereich leider auch allzu oft mit fehlendem Tiefbass (der durch Raummoden schwer zu kontrollieren ist) und dadurch auffälligeren Kick definiert.
Das sind dann die Systeme, die von einigen oftmals mit dem Prädikat "rasiermesserscharfe Bässe" versehen werden, weil man die anderen Bereiche (Tiefbass), die einem dann tatsächlich viel Arbeit bei Aufstellung, Einmessung etc. machen, einfach ausblendet.

Guter Tiefbass kostet sowieso viel zu viel Geld. Das sollte man sich für den Heimgebrauch schnell aus dem Kopf schlagen. Aber ein high-end Subwoofer wird ebenfalls nicht dröhnen und auch nicht warm klingen.
 
@nanoworks
Du kannst doch einen Lautsprecher nicht einfach aus der Gesamtbetrachtung eines Systems herausreissen.
Der reine Widerstandswert eines LS sagt genau NICHTS über die Wiedergabequalität aus, weil es nur ein Teil der Kette ist.

Wie bereits geschrieben, ist das System Verstärker/Lautsprecher das Entscheidende.
Der LS kann auch 1 Ohm Widerstand haben. Wenn der Verstärker ordentlich damit umgehen kann (Dämpfungsfaktor trotzdem hoch), dann ist das völlig unerheblich für die Klangqualität.

Darauf will ich hinaus.

Aber ein high-end Subwoofer wird ebenfalls nicht dröhnen und auch nicht warm klingen.
Ein Lautsprechersystem soll garnicht "klingen" es soll die vorher vom Mikrofon erfassten Schwingungen 1:1 neutral unverfälscht wieder an die Luft abgeben sprich am Hörplatz die exakt gleichen Luftdruckunterschiede simulieren.

LG
Zero
 
HL3 VR somit confirmed.
jeder wird diese VR Brille allein wegen HL3 kaufen.

gabe: $_$
 
mkdr schrieb:
tja.. du kannst dir ja auch eine Mixed-REalitybrille für 250 Euro kaufen
alles gut

es gibt aber auch STaubsauger die mehr kosten als diese 37 Euro
z.b. den hier Hand-STaubsauger: https://www.amazon.de/Dyson-Total-C...n+staubsauger&qid=1556780195&s=gateway&sr=8-2

1013 Euro

ich meine: da kaufen sich Gamer Monitore für 1000Euro und Grakas für 1000Euro
fürs 2D-Flachbildschirm-GAming !!!!
was regt ihr euch da so bei der Index über den PReis auf?

@m.Kobold
wenn du Blaexe jetzt vorwirfst, dass er Dinge zu leicht gut findet...
dann muss man bei dir sagen, dass du gerne Dinge schlecht machst (außer natürlich deine Brille die du schon hast)
zumindest schimpfst du schon in vielen veschiedenen Thread über viele der Brillen ;)


@mkdr
deine Erfahrung mit VR - gut... sich das günstigste kaufen was man finden kann und dann nicht zufrieden sein und das dann auf alle Brillen extrapolieren.. naja

mkdr schrieb:
Das glaub ich nämlich nicht. Es wird eher genau das Gegenteil passieren. Die Firmen erkennen jetzt dass VR sich nicht lohnt, und dass sie enorme unmengen an Geld verbrannt haben. Das hier ist quasi die "letzte Hoffnung". Ich bezweifle stark, dass in 2020 noch mal ein Schwung einer großen Generation kommt.

ja.. damit könntest du allerdings recht haben...
vor 3-4 Jahren teilte sich der Markt noch auf auf die beiden großen, Vive und Rift (und PSVR)

jetzt kommen immer weitere Brillen dazu
von den einzelnen Brillen werden wohl immer weniger verkauft werden und durch den hohen Konkurrenzdruck und den gewünscht niedrigen PReisen wird auch immer weniger Geld damit verdient

vielleicht gleicht sich das ja mit der größeren Userbase und somit größerem INteresse bei Entwicklern von Software aus

aber könnte mir durchaus vorstellen, dass es nach diesem Neuveröffentlichungsreigen in Zukunft mal längere Zeit still werden wird
die die kaufen wollen, kaufen jetzt..

aber man wird sehen
(die die die Displays entwickeln können wiederum froh sein, dass viele Firmen VR-SEts rausbringen, werden vielleicht somit mehr entwickeln)
 
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mkdr schrieb:
[...] 1mm verruscht und schon Doppelbilder. Diese ganze Technik mit diesen Vergrößerungs Linsen ist einfach Gülle. Für Brillenträger komm die Dinger eh nicht in Frage, wenn vielleicht mit Kontaktlinsen. Es muss direkt ins Auge projeziert werden. Von dem PC den man dann braucht gar nicht erst zu reden. Unter einer 1080ti geht da kaum was.

Da hast du dir eine billige WMR Brille gekauft und verurteilst gleich die gesamte Technologie? Wenn ich mir einen billigen 29 Zoll Fernseher kaufe und damit unzufrieden bin sag ich doch auch nicht dass alle anderen LCD Fernsehern Crap sind. Ich finde vor allem in den letzten Monaten hat VR in Sachen Technik einen großen Sprung gemacht und viele der Krankheiten die du auflistest sind in den neuesten Modellen angegangen worden.

BTT: Für mich als Vive Owner ist der Sprung zur Index die logische Wahl. Ich werde auch noch meine Vive Controller und das Deluxe Audio Strap verkaufen und die Vive als Backup behalten. Damit lande ich bei einem Upgrade Preis von ca. 550 € für die Index. Das finde ich vollkommen OK für so ein Headset + neue Controller. Vorbestellung ist auf jeden platziert.
 
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ZeroZerp schrieb:
@nanoworks
Der reine Widerstandswert eines LS sagt genau NICHTS über die Wiedergabequalität aus

Der Gesamtwiderstand sagt nichts über die Wiedergabequalität aus. Der Widerstand einer Membran im Verhältnis zur Membranfläche sehr wohl.

Und das ist der Knackpunkt. Das Index nutzt winzige niedrigohmige Breitbandschallwandler. Das ist der schlechtmöglichste Ansatz um guten Klang zu erzeugen.
 
nanoworks schrieb:
Der Widerstand einer Membran im Verhältnis zur Membranfläche sehr wohl.
Bilde das bitte anhand der T/S Parameter ab oder über eine Formel/Erklärung.

Ich verstehe nicht, wie Du da drauf kommst, dass der elektrische Widerstand einer Membran im Verhältnis zur Membranfläche Reproduktionsunterschiede hervorrufen soll.
Das ist doch nur ein winziger Teilbereich, den Du hier beleuchtest, der für sich allein gesehen garkein Charakteristikum für den Klang darstellt.
Mit einem LS betreibst Du ein Masse-Feder-System, dessen Genauigkeit in einem Frequenzbereich maßgeblich durch die mechanischen Gegebenheiten bestimmt werden.

Wenn hochohmige Lautsprecher per se nen super Sound generieren würden, dann würde man ganz entspannt Lastwiderstände in den Signalweg einschleifen.
Hau Dir also einfach einen 10 Ohm- Widerstand vor die Valve Index Chassis, dann wird nach Deinen Ausführungen der Klang besser...

Grüße
Zero
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Grund habe ich bereits genannt: Um niedrige Frequenzen zu erzeugen, braucht es langsame Membranschwingungen. Um mit langsamen Membranschwingungen ausreichend Schalldruck zu erzeugen, braucht es entweder große Membranen oder viel Hub. Große Membranen hast du bei einem Headset nicht, also gehst du den Weg über den Hub. Wenn du viel Hub mit wenig Widerstand kombinierst, dann kommt es zu Membranauslenkungen. Je mehr Auslenkungen, desto unpräziser ist die Klangwiedergabe und du hast am Ende nur noch Soundbrei. Deswegen haben Mastering-Kopfhörer mehr Ohm als Monitoring-Kopfhörer und Monitoring Kopfhöherer mehr Ohm als Studio-Lautsprecher und Studio-Lautsprecher mehr Ohm als Hifi-Lautsprecher und Hifi-Lautsprecher mehr Ohm als PA-Lautsprecher.

Das Index hat eine Membrangröße wie ein Mastering-Kopfhörer und weniger Ohm als eine Hifi-Lautsprecher. Jetzt zähl mal 1 und 1 zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
nanoworks schrieb:
Der Gesamtwiderstand sagt nichts über die Wiedergabequalität aus. Der Widerstand einer Membran im Verhältnis zur Membranfläche sehr wohl.

Und das ist der Knackpunkt. Das Index nutzt winzige niedrigohmige Breitbandschallwandler. Das ist der schlechtmöglichste Ansatz um guten Klang zu erzeugen.

Ja, du hast bestimmt recht. Die haben sich 0 Gedanken um Sound gemacht und die sind da sowieso alle dumm, wollen uns nur abzocken! Die Tester denen der Sound bisher gefallen hat sind bestimmt auch dumm. Oder gekauft! Die haben wahrscheinlich GAR keine Ahnung, wie guter Sound klingt! Valve eh, reine Kapitalisten die nur unser Geld wollen und dann mit den schlechstmöglichsten Ansätzen Geld verdienen wollen! Hätten sie sich doch die krasse Integrationszeit gespart und hätten billig-Stöpsel dazu gelegt, dann hätten wir das Gerät bestimmt für 150€ insgesamt bekommen! /s
 
Gibt genug Leute, die behaupten, 200€ Beats-Kopfhörer hätten tollen Sound. Und das obwohl du 20€ Kopfhörer mit besserem Klang findest.

Mach nen fettes Preisschild dran und genug Deppen denken automatisch, dass es sich dabei um tolle high-end Qualität handelt.
 
tja.. was genau bedeutet das jetzt fürs VR Erlebnis ?

in mehreren Reviews verschiedener Leute wurde gesagt, dass der Klang besser sei, als alles was bis jetzt im VR-Bereich verkauft wurde..

reicht das nicht?

hat die Rift soviel bessere Kopfhörer (wie siehts da mit den Ohm aus ?)
sind die Lautsprecher der Rift-S oder Quest besser (lol)
sind die Kopfhörer beim Vive Delux-Audio-STrap soviel besser ?

also WENN die Lautsprecher besser klingen als alles was bis jetzt bei VR-HEadsets verbaut wurde,
(also falls das wirklih dann so ist, vielleicht sind ja alle Vorabreviews gekauft),
warum sollte man sich derart über die verwendete Technik aufregen?
 
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nanoworks schrieb:
Wenn du viel Hub mit wenig Widerstand kombinierst, dann kommt es zu Membranauslenkungen. Je mehr Auslenkungen, desto unpräziser ist die Klangwiedergabe und du hast am Ende nur noch Soundbrei.

Das ist eine ungültige Verallgemeinerung. Ein hoher Hub hat, solange sich die Schwingspule vollständig im Magnetspalt befindet und die Sicken- bzw. Zentrierspinnen- Rückstellkräfte nicht überhand nehmen oder Taumelbewegungen verursachen keinen negativen Einfluss auf den Klang.

Wie schnell eine Membran vom Verstärker totgestellt werden kann bzw. kontrolliert wird ist Sache des Dämpfungsfaktors des verstärkers IM ZUSAMMENSPIEL mit der Impedanz des Lautsprechers.

Du nimmst aus der ganzen Gleichung einfach einen Parameter raus und gibst an, dass der für die Wiedergabequalität zuständig wäre. Das ist einfach falsch.
Widerstand im Verhältnis zur Membranfläche haben an sich erstmal überhaupt nichts mit der zu erwartenden Reproduktionsqualität zu tun.

Grüße
Zero
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich warte mal ab, ob die Early Adopter dann im Juli vielleicht auch erst August/September mit der Index zufrieden sind.
Und werde dann auch auf ein Angebot bei Amazon oder Alternate, ... warten.
1079 € sind mir zu viel. Ich habe schon bei 720 € +70 € für 3.Sensor bei der Rift vor 2 Jahren geschluckt.
Traurig das im Jahre 2019 neue Mittelklasse VR-Brillen immer noch zu Enthusiasten-Preisen verkauft werden sollen.
Hätten sie ein weiteres Modell angeboten mit ca. 400x400 mehr Pixel, noch mehr FOV u. OLED am Start; ja dann würde ich sagen, wäre der Preis ok.
 
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Funktioniert die Index denn mit den Tracking-Stationen der Vive (nicht pro)?

Ansonsten finde ich den Preis für das Gebotene etwas zu viel: LCD ist in der Produktion deutlich günstiger als OLED und auch ansonsten fehlt es der Index meiner Meinung nach an wirklich großen Neuerungen, die den Preis rechtfertigen. Allerdings wenn der Preis ähnlich wie bei Vive und Oculus um so 100-200€ fällt, dann könnte das Ganze durchaus für mich interessant werden um meine Vive durch die Index zu ersetzen.
 
Freue mich wie ein Schnitzel auf das Teil. Hoffentlich macht mir meine Glaswand keinen Strich durch die TRacking Rechnung. Habe 4 LIghhouse bestellt, damit müsste ich meinen 5,5 mal 11 Meter Raum komplett abdecken können. Dann kann ich easy zwischen Roomscale und Simulatoren Bereich wechseln.

Der Preis geht voll in Ordnung für ein Consumer High End Headset. Das Headset selbst ist günstiger als ne Pimax.

Für Leute ohne RTX2080 oder höher ist eh ne Rift S oder Odyssey + die bessere Wahl. Dies ist die VR ENthusiast Option.
 
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Lev Arris schrieb:
Hätten sie ein weiteres Modell angeboten mit ca. 400x400 mehr Pixel, noch mehr FOV u. OLED am Start; ja dann würde ich sagen, wäre der Preis ok.
die gibts doch eh !
Pimax
bzw. für 5000Euro dann die XTal

und wem der Preis für die Pixelzahl zu teuer ist:
gibt doch für ca. 400Euro die Samsung Odyssey+ die hat die gleiche Auflösung und kostet nur die Hälfte..
also alles gut..
Mittelklasse

oder die Rift-S - die ist ebenfalls sehr günstig
 
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ZeroZerp schrieb:
Widerstand und Membranfläche haben an sich erstmal überhaupt nichts mit der zu erwartenden Reproduktionsqualität zu tun.

Tja dann solltest du wohl besser mal alle Hersteller von high-end Kopfhörern und Lautsprechern informieren, dass sie ihr Handwerk jahrzehntelang komplett falsch ausgeführt haben. Offensichtlich gibt es da ein Videospielunternehmen in den USA, das es genau gegenteilig macht und dabei super duper Klangqualität erzeugt. Gelobet sei Gaben, denn nur er versteht es, die Physik seinen Wünschen zu unterwerfen! ;)
 
@nanoworks
Das muss ich nicht- Die machen alles richtig. Ich glaube einfach, dass Du da einfach nur irgendwas verwechselst, weil Du ja auch vorhin Dinge eingestreut hast (Kompression), die in anderem Zusammenhang ja durchaus etwas mit dem Klang zu tun haben können.

Du bekommst von diversen High- End Chassis sowohl 4 Ohm, 8 Ohm als auch teils Dual Coil Varianten. Das geht wenn man Deinen Ausführungen folgt ja nicht überein, weil die 4 Ohm Variante bzw. noch schlimmer eine parallel geschaltete 2x4 Ohm Dual Coil Variante ja dann schlechter klingen muss.

Tun sie aber nicht, solange der Verstärker das durch den Dämpfungsfaktor im Griff hat. Die mechanischen Eigenschaften bleiben die gleichen.

LG
Zero
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin erst jetzt dazu gekommen, den Artikel zu lesen:

Hört sich gut an, könnte ich zu gegebener Zeit echt mal in die Versuchung kommen, die Index auszuprobieren und gegen meine 5K+ zu vergleichen. Und 539€ ohne Zubehör ist ein grundsätzlich fairer Preis für das Gebotene. Wenn dann noch die Bildqualität etc. stimmt, paßt das.
Schön, daß da von Valve was in der Richtung PCVR kommt :daumen:
 
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