Veeam Backup&Replication 11 file fize auf repository limitieren?

Mickey Mouse

Fleet Admiral
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ich habe mir gerade meinen Veeam Backup&Replication 11 (Community Edition) Backup Server aufgesetzt, um die "für mich perfekte Backup Strategie" zu verwirklichen ;)
ich bin auch schon nah dran, aber eine Sache verdirbt mir gerade den Spaß und könnte sich ohne Lösung zum ShowStopper entwickeln :(

ich finde keine Einstellung, um bei einem Repository die maximale File Größe anzugeben, bzw. zu limitieren!

es geht NICHT um die Daten, die ich (von den Clients) backuppen möchte (nach dem Motto: pagefile.sys > xyzGB wird übersprungen), sondern um den "Output" von dem Backup Server, den er auf das Backup Device (Repository) schreibt.
im Hintergrund läuft gerade mein allererstes Backup darüber und der Veeam Server hat dafür zwei Files auf dem Backup Storage angelegt: eine (vermutlich) mit der Job Description und eine mit den Daten (ich habe Verschlüsselung angegeben), die ist aber gerade schon über 60GB groß!!!

ich vermute gerade, dass Veeam das gesamte Backup in EINE Datei schreibt. Das mag ja für andere Leute egal sein wie Veeam seine Daten verwaltet, ich habe das Repository aber auf einer externen HDD liegen und genau da meine OneDrive Synchronisation drauf gelegt (soviel zum Thema für mich perfektes Backup ;) ) und OneDrive mag diese riesigen Dateien so rein gar nicht.

ich könnte die Backup Platte jetzt FAT32 formatieren, dann bleibt Veeam ja nichts anderes übrig als auf 4GB zu begrenzen (wenn es die HDD dann überhaupt noch als Repository akzeptiert). Das würde ich aber aus verschiedenen Gründen nur äußerst ungern tun (Veeam nutzt ja nur einen Teil der Platte).

ich muss dazu sagen, dass ich das gesamte (Bedien) Konzept von Veeam schon "sehr merkwürdig" finde und es eine Ewigkeit gedauert hat, bis ich gefunden habe wo ich die Verschlüsselung einstellen kann. Auf dem Client sagt der Agent, dass er das bei einem Server Backup nicht kann und auf dem Server geht das nicht unter Properties (da wo es beim Client grau ist), sondern unter Access Permissions, wo man "eigentlich" einstellt, wer auf den Server zugreifen kann/darf.
ich vermute/hoffe also, dass ich nur zu blöd bin, um die richtige Stelle zu finden. Jede "Primitiv" Software wie Ashampoo oder Amoei kann seine Backups "beliebig fragmentieren", dann sollte das doch bei Veeam auch irgendwie möglich sein?!?

und ja, es gibt Handbücher und Videos usw. aber da sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht und hatte ich schon gesagt, dass die Bedienung eh etwas sonderbar ist? ;)
 
Zu allererst: Google hilft, denn genauso habe ich alles Nachfolge gefunden (innerhalb von knapp 5 Minuten!):

Das wurde im Veeam Forum 2016 requested und für sinnvoll befunden.
Es tat sich nichts.
Es wurde 2021 wieder requested und... richtig: Es tat sich nichts.
Offizielle Aussage im Forum als Antwort auf den Featurerequest von 2021:
"The Veeam agents have one backup file per backup job. No way to split it into chunks because modern filesystems can easily deal with large files."

2016: https://forums.veeam.com/veeam-agent-for-windows-f33/feature-request-split-backup-files-t35133.html
2021: https://forums.veeam.com/servers-wo...e-backup-files-other-than-locally-t75712.html

Kannst dich ja dort einklinken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt's nicht und wird's fast sicher nicht geben.

Für die großen Cloud Provider hat Veeam direkte Integration, aber das ist dann Azure Blob, nicht OneDrive.
 
so ein Mist aber auch, da scheitert mein schönes Konzept an so einer Banalität...
ok, der Rest steht aber, dann arbeite ich halt weiter auf den Clients mit Ashampoo & Macrium Reflect und lasse die auf die SMB Freigabe von dem "Server" los. Bei denen kann ich die chunk size einstellen. Tatsächlich arbeite ich aktuell mit Macrium Reflect und 1GB Files, das funktioniert wirklich klasse.

das Backup läuft dann mit maximaler (W)LAN Geschwindigkeit (das Netzwerk ist selbst bei der 2,5" USB HDD noch das Nadelöhr, die HDD kann mit mehr als 130MB/s sequentiell beschrieben werden) und jedes Mal wenn ein 1GB File fertig ist, fängt OneDrive an es in die Cloud zu syncen. Das kann dann etwas länger dauern aber ich brauche die Clients (Laptops) nicht mehr online halten, der NUC muss halt noch weiter seine ca. 10W nuckeln und für seine Verhältnisse tröpfchenweise die Daten in die Cloud kopieren...

als zusätzlichen Vorteil habe ich dann noch, dass ich mit viBoot "recht schnell" auf den lokalen (LAN) "Cache" (die 2,5" HDD) zugreifen und meine Backups als VMs starten kann, das kann Veeam ja so nicht direkt
 
um so trauriger, dass es an solche einer trivialen Sache scheitert :(
der Witz ist ja sogar, dass der Windows Agent damit eigentlich gar nichts zu tun hat. Wie gesagt, der kann in dieser Konfiguration die Backups nichtmal verschlüsseln, das macht ja der Server "hinterher". Der bräuchte die Daten dabei ja nur noch in Häppchen aufteilen. Der Witz ist ja, wenn er das auf ein Tape schreibt, dann muss er ja Blockgrößen einhalten, da geht das ja (ich habe seit ewigen Zeiten selber keine Tapes mehr beschrieben, aber grundsätzlich war das doch so?).

naja, ich habe alles installiert und das Veeam Repository jetzt "neben" den von OneDrive synchronisierten Ordner gelegt. Die Veeam Backups landen somit nicht in der Cloud.

ich könnte jetzt natürlich mit einem ganz primitiven "split" (WSL lässt grüßen) die Riesendatei aufsplitten (selbst ein Perl "Programm" dafür wäre keine 10 Zeilen "lang"). Aber das wäre ja irgendwie von hinten durch die Brust ins Auge, weil vor jeder "Aktion" die Stückchen wieder zusammen geflickt werden müssten. Was bei Files in der Größenordnung von 100-1000GB nicht wirklich handlich ist...

wie gesagt, wirklich schade
 
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