Verbessert ein Mainboard Upgrade die Übertaktbarkeit?

jk1895

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Hi,
irgendwie habe ich Lust etwas an meinem PC herumzuschrauben. Ich wollte erst auf Skylake umsteigen, aber das rentiert sich doch nicht so sehr und ist mir jetzt etwas zu teuer.

Darum dachte ich, vielleicht kann ich durch einen relativ günstigen Mainboard Upgrade ein paar MHz mehr rausholen aus meiner CPU. (Für FSX/P3D, ja, ist doof aber was solls :freak:)

Ich habe also einen Intel Core i5-4670K. Der läuft jetzt mit 4,5 GHz unter 1,300 Volt (der Sim ruckelt). Sobald ich auf 4,6 GHz gehe und die Spannung deutlich erhöhe gibt es Bluescreens. Durch meine sehr gute Custom Wasserkühlung habe ich aber noch Luft nach oben was die Temperaturen angeht.

Mein derzeit verbautes Mainboard ist dieses:
http://www.gigabyte.com/products/product-page.aspx?pid=4519#ov

Nun habe ich dieses mittlerweile günstig gewordene Asus Board entdeckt:
http://www.asus.com/de/Motherboards/Z87PROV_EDITION/

Es hat 12 CPU-Phasen, meins nur 4. Jetzt frage ich mich, ob ein Wechsel meiner CPU helfen würde auf 4,7 GHz zu kommen (Wunder erwate ich keine, schon klar)?
Es hätte auch einen besseren Audiochip, sieht schicker aus und das UEFI läuft bestimmt etwas besser als das von Gigabyte.

Was denkt ihr? Oder doch für ca. 550€ Skylake, RAM und Board kaufen? Oder auf den Nachfolger warten?
Wieviel bekomme ich für einen 4670k, 16 GB RAM und das oben genannte Board noch?
 
Also im Prinzip kann ein besseres Mainboard höheres OC bieten. Muss es aber nicht. Wenn die CPU am Ende ist, nutzen die vielleicht bessere Stromversorgung und Layout nichts. Außerdem reisen die 200Mhz wirklich nicht mehr viel. Den Aufwand kannst Du Dir schenken.
 
Laut einem Test bekommst du vllt 20-30 Mhz heraus.

Ich sehe keinen besseren Soundchip. UEFI läuft auf jedem Board gleichgut. Bzw. was versteht man unter "gut laufen"?

Die Angaben mit den 12 Phasen bedeutet nichts. Es gibt ein paar Seiten mit Informationen zu den Phasen und eigentlich kannst du dich bei den Specs nicht auf die Herstellerseite verlassen, weil dort nichts zu der Qualität steht. Das ist alles nur Werbung.

Deine CPU ist relativ schlecht. Meine brauchen für 4,5 Ghz nur 1.22v. Mein Traum wäre nun eher ein Asus Cashbackboard, ein 6600k und DDR4-4000. Der Glücksfaktor beim 6600k wäre jedoch ein Hindernis.
 
Prinzipiell kann ein anderes Board schon für bessere Übertaktbarkeit sorgen, indem stabilere Spannung bereitgestellt werden kann.

Der Punkt an dem das Mainboard die Übertaktung limitiert, tritt normalerweise dann auf, wenn die Spannungserhöhung allein keine Stabilität mehr bringt.

Allerdings solltest du beachten, dass die aktuellen CPUs der letzten paar Jahre sich so oder so nicht mehr sonderlich gut übertakten lassen. Evtl. wäre dir mehr geholfen mit einem i7 und einem Broadwell oder Skylake. Die sollten insgesamt eine höhere IPC bieten als Haswell und durch die 14nm Fertigung etwas kühler bleiben können.

Ansonsten Google! Schau mal was andere Leute mit der CPU erreicht haben. Wobei auch hier gesagt werden muss: Durch Fertigungstoleranzen kann es gut sein, dass du 0,1 bis 0,2V mehr Spannung geben musst für dasselbe Ergebnis. Keiner kann dir sagen was du für eine CPU erwischt hast und wie gut die sich übertakten lässt.
 
nein mit einem neuen Board ist da trotzdem schluss

hast du den CPU köpfen lassen/ selbst gemacht um die Wärmeabführung zu verbessern?
 
Danke euch.

Vielleicht überdenke ich das doch nochmal...

Wegen Soundchip, dachte der ALC1150 ist etwas hochwertiger als der ALC892.
http://geizhals.de/?cmp=1032237&cmp=950966

Nein, meine CPU ist ungeköpft. Habe 65° bei 1.3 Volt. Das ist für mich OK. (In-Place large FFTs Test mit Prime95)

Ahso, bei mir spinnt manchmal die Maus im UEFI.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei 65°C könnte er schon kurz vorm throtteln sein und der Lebensdauer ist das auch nicht zuträglich

auvh mit deiner eigenbau Wakü kann es probleme geben wenn die Spannungswandler nicht ausreichend gekühlt werden
 
Ne, da wird noch nichts gethrottelt. Das waren glaube ich 100°.
Für einen Luftstrom habe ich gesorgt, da es auch meine Sorge war, dass die Spannungswandler zu warm werden. Ist aber alles im grünen, ok vielleicht gelben, Bereich :)
 
Ich würde auch nichtts mehr in ein neues Mainboard investieren. OC hat auch immer mit Glück zu tun, wie nun die CPU ist und sowas alles.
Ich würde sagen, deine CPU läuft gut, soweit und da würden ein paar MHZ mehr auch nichts reissen.

Vieleicht lohnt sich eine andere Grafikkarte. Das erwähnst du garnicht.
 
Ich habe eine R9 290X. Werde vermutlich auf Pascal/Polaris umsteigen. Für die veralteten Simulatoren ist die Grafikkarte aber nicht wichtig. Es gibt zwar immer wieder welche, die behaupten das Gegenteil und kaufen sich dann eine teure 980Ti. Das ist aber nicht notwendig. (ok, wenn man 5000x irgendwas Pixel befeuern muss bei drei Monitoren vielleicht schon...)
CPU und ihre Singel-Core Leistung ist am wichtigsten für FSX/P3D. Leider...
 
Selbst wenn man mit einem anderen Mainboard ein paar MHz rausbekommt - und wenn es 200MHz mehr wären - der ursprüngliche FSX ist ohnehin eine Katastrophe in Sachen Performance. Da wäre gefühlt eine Ein-Kern-CPU mit 7 GHz nötig, damit FSX flüssig läuft. P3D versucht als Nachfolger zwar an diesen Stellschrauben was zu drehen, aber man sieht ja wie lange die daran schon knabbern und noch immer keine vernünftige Auslastung mehrerer Kerne hinbekommen. Das ist ziemlich schade.
 
Wie schon gesagt wurde: ob 4.5GHz oder 4.7GHz beim FSX ist der Aufwand nicht wert. Wieso willst Du das überhaupt machen? Hast Du zuwenig Performance im FSX? Dann ist es vermutlich leider so, dass die 290X bremst, nicht die CPU.

AMD Karten sind gerade im FSX mit Bewölkung und Antialiasing den nVidia Karten deutlich unterlegen. Beim P3D sollte der Unterschied dank DX11 Support eher kleiner sein, trotzdem ist auch im 2016 die Standardempfehlung für einen FSX/P3D Computer eine nVidia Grafikkarte. Damit hat man einfach weniger Probleme. Schade, dass je nach Budget damit die anderen Spiele darunter leiden können, da AMD das bessere P/L Verhältnis bietet...

jk1895 schrieb:
Für die veralteten Simulatoren ist die Grafikkarte aber nicht wichtig. Es gibt zwar immer wieder welche, die behaupten das Gegenteil und kaufen sich dann eine teure 980Ti. Das ist aber nicht notwendig.

Du vergisst die qualitätssteigernden Features. Ich kann mit meiner 980Ti 4xSGSSAA über meinen P3D bügeln bei 1440p und habe selbst bei grösserer Bewölkung noch praktisch keinen FPS Verlust. Wenn Du 4xSGSSAA bei 1440p einer GTX-960 zumutest, hast Du FPS im einstelligen Bereich. Es ist grundsätzlich IMMER möglich, die Grafikkarte an die Grenze zu bringen, auch im FSX/P3D. Die Annahme, die Leistung verpuffe ungenutzt nur weil die Engine aus 2006 stammt, ist irrig.
 
Mit der Qualität bin ich zufrieden. Die Grafikkarte langweilt sich bei mir. Sie taktet immer runter und ist nicht hörbar. Bei anderen Spielen ist sie deutlich wahrnehmbar (Asus Matrix). Ich bin auf P3D umgestiegen nach zwei Jahren Pause, als ich den FSX frustriert aufgegeben habe. P3D läuft deutlich besser. FPS sind eigentlich nicht das Problem. Was ich aber nicht weg bekomme sind diese dämlichen und starken "Microruckler." Die killen die Immersion. Meinetwegen kann der Sim mit 20 FPS vor sich hin ruckeln, aber bitte gleichmäßig. Dieses nervige Stottern geht gar nicht! Das bekomme ich nicht weg. Egal was ich mache. Und ich habe ALLES probiert. Zum verrückt werden.
Ich hoffe auf Dovetails Flight Simulator...
 
Dann machst Du was "falsch", ich habe in P3Dv3.2 absolut keine Mikroruckler. Wenn Du willst, können wir das Problem versuchen zu lösen, poste doch hier mal Deine prepar3d.cfg, ich schau mir die dann mal an. Der P3D braucht grundsätzlich weniger bis gar keine Tweaks (im Gegensatz zum FSX), ich persönlich habe aber trotzdem ein paar Dinge drin die meiner Meinung nach zumindest nicht schädlich sind.

Wichtig ist natürlich auch im P3D die richtigen Ingame-Einstellungen zu finden, hier schiessen viele Leute völlig übers Ziel hinaus, da der P3D grundsätzlich eine bessere Performance bietet als der FSX und die Leute irrigerweise das Gefühl haben, deswegen alle Settings hochzudrehen. Wenn Du willst, kannst Du mal meine Settings verwenden, die sind zwar für ein i7 System, aber Dein i5@4.5GHz sollte damit auch klar kommen...
 
Danke für das Angebot.

Ja, vielleicht mache ich etwas falsch, vielleicht ist meine PC Konfiguration schlecht (i5-4670K@4,5GHz, 16GB 1600MHz CL9 RAM, obiges Mainboard und die 290X + 27" FullHD LCD Monitor mit 60 Hz). Keine Ahnung...
Ich habe vor zwei Tagen Windows und P3D nochmal neu installiert und heute erst richtig getestet. Habe alle Einstellungen auf Default gelassen außer den Traffic, den habe ich von 0 auf 2x5%, Autos auf 10%, Boote auf 2x30%. Sonst ist alles unangetastet. Auch habe ich keine Tweaks in die INI geschrieben und keine Addons installiert.
Was ich jetzt beobachten konnte ist, dass wenn ich die FPS auf unlimitiert stelle und Vsync an mit Buffer an, dann halten sich die Ruckler in Grenzen solange die FPS bei ca. 60 sind. Sobald ich limitiere auf 50, 40, 30, 20 FPS zuckt es wieder. Obwohl ich z.B. die 20 FPS locker halten kann.
Ah... egal, ich habe Monate mit dem Tweaken vom FSX vergeudet. Ich habe keine Lust mehr darauf. Ich muss einfach lernen damit umzugehen. Es ruckelt? Was solls! :cheerlead:
 
Wie Du willst, das Angebot steht. Ich bin klar der Meinung, dass es ohne Ruckler gehen sollte...
 
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