@TNTdynamite und Snaf1, betrifft Anarchy und mehr
Hab ich das richtig verstanden? Du bist für die Abschaffung jeglicher Erziehungsmaßnahmen? Keine Zwänge mehr? Würde das nicht unweigerlich zur Anarchie und einer "Der-Stärkere-Gewinnt-Gesellschaft" entwickeln? Wie soll das in der Praxis anwendbar sein?
Die Erziehenden sind die Stärkeren. Sie sollen „gewinnen“ oder wie?
Wir müssen uns einig werden, was wir unter “Erziehung“ verstehen: für mich ist es ein negeativer Begriff, nämlich ein potentielles und wenn der Stärkere“ also der Erzieher ( bis jetzt noch ) oder die Erzieherin eine „Notbremse“ ziehen will, auch ein "reales Fremdbestimmungs,- Macht,- Gewalt- und Abhängigkeitsverhältnis. Und das kann es ja wohl nicht sein, wenn der Hauptgrund solcher Amokabstürze eben das Gefühl der Jugendlichen ausdrückt, von anderen aufgezwungen zu bekommen, was sie zu tun und zu lassen haben, aber eben auch völlig uneinsichtige Dinge, was alle Lebensbereiche der Kids anbetrifft und einschränkt. Ist ja auch niemand jugendliches da, der ihnen, den Erwachsenen solche Vorschriften macht, wie sie den Jugendlichen, obwohl es genau so viele Vorwände geben würde, das zu fordern und durchzuführen. Statt Erziehung könnte man eine ganze Reihe anderer Vorschläge setzen: Be - Ziehung, Aufklärung, Auseinandersetzung und vieles mehr.......... So ist es gemeint. Aber zur Auflösung dieses unfreiwilligen potentiellen und realen Sado - Masoverhältnisses ,das in der Erziehung vorherrscht- auch wenn das erst in Krisenzeiten auffällt, gehört eben die Auflösung des Erzieher - Zögling- Verhältnisses, das dem Erziehenden eine dermassene Machtfülle zur Verfügung stellt und dem Erzogenen („Ungezogenen?) gar keine. Erst dann wären Ansätze von Gleichberechtigung vorhanden - und um die geht es, wenn man derartige Aufstände verhindern möchte.
In diesem Sinne ist auch das Wort “Anarchie“ erstmal positiv zu verstehen- denn es bedeutet: „ohne Herrschaft“. Also niemand über mir und niemand unter mir. Niemand darf sich Freiheiten heraus nehmen, die die Freiheit des anderen einschränken und beschädigen. Das ist durchaus ein anarchisches Prinzip. Die Verhunzung des Anarchiebegriffes kommt glaub ich auf das Konto derselben Leute, die noch ganz andere Begriffsverdrehungen zugunsten der Herrschenden unternehmen. Was für den einen ein Befreiungskampf ist, ist für den nächsten schon“Terrorismus“. So ähnlich ist es auch mit dem Anarchiebegriff. Dabei haben wir heute, wo nicht Anarchie herrscht ein Chaos. Schaun wir nur mal etwas genauer hin, bemerken wir es.
Ich bin überzeugt davon, wenn wir wollen, dass die “Schwächeren“ nicht von den “Starken“ kaputt gemacht werden sollen, brauchen wir ein soziales Konsensprinzip, kein Mehrheits- Minderheitenausgrenzungsprinzip. Aber auch dieses Konsensprinzip (Abspracheprinzip) ist ein durchaus ein anarchisches, soweit ich etwas davon verstehe.
@ x1800er
Oder glaubst Du, das wäre nur ein Feierabendjob, den man mal eben kurz nach Arbeitsschluss erledigen könnte?"
Ja, wenn dadurch nicht mein Leben eingeschränkt wird, bspw. wenn ich dann dafür auf der Straße leben müsste, würde ich dem Ganzem aus dem Weg gehen.
Also Feierabendjob- Deine Option. Aber geht nicht, behaupte ich.
Räume findet man immer, nur selbst für den gemeinsamen Unterhalt der Räume sorgen, das wird schon schwieriger. Ich könnte es auch nicht (nur) auf der Strasse aushalten. Es gibt schon Räume, wo man zurück kann, wenn man eine Suchtour mal hinter sich hat. Ja,das ist die Hauptbeschäftigung bei sowas. Suchen. Das kann nur einen Tag dauern auf Suche zu gehen, manchmal aber auch länger. Ganz normal, man hat dann Freunde, mit denen man zusammen sich abwechseln kann, wie man will. Aber das mit der Einschränkung ist so eine Sache: auf der einen Seite ist es eine totale Einschränkung gegenüber dem,was man vorher machte, (muss aber nicht, kann auch anders abgesprochen werden) aber wenn man etwas erreichen will, kann man sich natürlich nicht allein darauf verlassen, dass die anderen sich dauernd alleine einschränken, und die Sache schon schaukeln, ist jedenfalls klar, dass es mit einem Engagement rund um die Uhr am besten geht. Und wenn man auch präsent ist. Wie will man sich sonst einmischen und mitmischen?
Glaube mir, sie versucht mir alles im Leben zur Hölle zu machen.
Krass, gerade bei denen, die etwas liebenswertes an sich haben und das hast Du *schleim* klammern sie am härtesten. Fehlt nur noch, dass sie selbst eine Lehrerin, Erzieherin oder Psychologin ist. So war das nämlich bei dem anderen. Die Dame hatte einfach ultra heftige Abnabelungsängste, und den Horror sie könne ihn verlieren. Und sie hat gewonnen- sie hat ihr Riesenbaby wieder. Jetzt aber hockt er wieder an seiner Ausgangspositionen, mit seinen Depris zuhause. Aber das Abnabeln wird sowieso bald kommen, aber sie hören auch dann nicht auf. Der von dem ich sprach, bekam regelrechte Magenkrämpfe, wenn sie hier anrief und ihn voll weinte, er möge doch zurückkommen.
Ich bin nicht glücklich über meinen Zustand.
Ich weis ganz genau, das ich es alleine besser
schaffen würde als jetzt, und auch nicht aufgeben würde.
Du bist doch jetzt allein, was hast Du vor später?
und bin jetzt mit 16 stolzer Klavier Spieler und Besiter des selbigen. Das nur als kleines Beispiel: Sowas ziehe ich durch.
Würdest Du auch jemand in Deinem Klavier verstecken, oder anderswo, der Dir sagt, er bringt sich um, wenn Du ihm seinen Stiefeltern, der Polizei oder dem Jugendamt auslieferst? Welche Lösungsvorschläge hättest Du für solche Kinder und Jugendlichen? N Song dichten für sie?
Ich will aber mir selbst aber mehr den anderen helfen. Ich möchte nicht mehr unterdrückt werden...
Du solltest versuchen, sie daran zu gewöhnen, dass Du ein eigenens Leben führen möchtest. Vielleicht denkt sie immer noch, du bist der kleine Bubi von früher und hält Dich entsprechend so in Schach.
Soll ich was machen? Wenn ja, was ?
Ich möchte nicht mehr unterdrückt werden...
Wie sollte es weiter gehen, wenn Du die Wahl hättest, es jetzt zu entscheiden?
Ich kann mich für so vieles Begeistern, kann soviel, bin ein braver Junge, mache alles das, was man mir sagt, und selbst dann ist man noch nicht stolz auf mich, als Eltern...
Wenn Sie Dir sagen, „springe ins eisige Wasser“, würdest Du springen?
Pass bloss vorsichtig! Ich verstehe Deine Eltern nicht. Wollen die Dich auf diese Weise zu
Höchstleistungen bringen? Oder sollst Du ihnen ewig dankbar sein, dass sie Dich geboren haben ?
Ich spiele Klavier, fotografiere mit einer alten Analogen Spiegelreflex, lerne immer fleißig für die Schule, habe sehr viel Ahnung von Computern.
Kannst Du html homepages machen / korrigieren? Bilder einsetzen, Texte korrigieren, Absätze richtig stylsheeten usw?
Liebst Du Lehrer oder hasst Du sie?
Nehme nichts als selbstverständlich. Bin sehr rücksichtsvoll. Was muss ich noch machen, um anerkannt zu werden???
Vielleicht sie mal beleidigen. Oder ne unmögliche Frisur wachsen lassen.Umklar zustellen,dass Du Dich abgerenzen möchtest. Was fällt denen eigentlich ein, so einen Edel Benehmi aus Dir zu machen und Dich dann auch noch fast schon zu verachten ?
Stichwort Anerkennung. Das fehlt mir sehr...
Also am besten, Du spielst jetzt mal ein Stück von Dir am besten mit Text, stellst es online und lässt mich mal hören. Dann kannst Du sicher sein, hast Du schon mal Anerkennung von allen, denen ichs weiter leite. Und von meiner Wenigkeit auch. Im übrigen, wenn Du mal siehst, wie so ein erbärmlicher Winzling, den die Nullenjagen bei Dir Hilfe bekommt, weil Du ihn geschützt hast vor diesen Nullen, und Du dann, wenn sie weg sind und mal wieder Pech gehabt haben, Du diesem Kind in die Augen schauen darfst und später es zu Dir sagt “Du hast mir das Leben gerettet“, dann weisst Du, was Anerkennung ist.
@ Snaf1
Wer nett freundlich und hilfsbereit ist, wird doch meistens nur verarscht und ist der Dumme
Genau das ist es. Ein Grund mehr, die Trotzhaltung wieder zu mobilieren ,die man früher schon hatte, dann kann man gemeinsam gut diese „Intelligenzbolzen“ – Schussgeräte des kulturellen Untergangs entlarven. Aber wehewehe, Du bist allein. Dann bist Du verloren.
Also wann soll ich losfahren auf meine Besuchstour bei Euch und wohin? Wer will alles besucht werden oder mich ein ebensolches ?. Um „konspirative“ Pläne zu schmieden, gegen die Mobbingpest ?
X1800er
Ich habe das ganze Zimmer voller Technik - erst kamen sie angeschissen, jetzt sind sie weg...
Lass sie fahren dahin. Mit Statussymbolen findest Du sie nicht. Such weiter. Ich suche schon sehr lange. Alle 10 Jahre werde ich Pfündig. Verdammter Heuhaufen – wo sind die Nudeln?
So richtige Freunde gibt es heutzutage gar nicht mehr, habe ich alles schon durch. Aber mit meinen zarten 16 ( bedenke, noch bin ich 15, werde in ein paar Tagen 16 ) ...
Was willst Du? Willst Du Nihilist werden und den Leuten sagen – „hat eh alles kein Sinn mehr. Schafft man sowieso nix was zu ändern dran“? Such weiter. Ich bin mir sicher, dass Du bisher an falschen Orten gesucht hast, und noch lange nicht genug gesucht hast. Mit geht’s doch nicht allzuviel anders. Aber ich hab wohl zu hohe Ansprüche an mich selber und an andere. Find raus, was Du genau willst und zieh es durch. Lass Dich nicht abschrecken, du seist eine Null. Pfeif auf das Gerede und die Show der anderen. Auch wenn es noch so absurd für andere aussieht. Wenn Du es für richtig hältst machs einfach. Notfalls fange alleine an. Wenn es etwas mit den Menschen direkt zu tun hat ( beste Lösung ) kommen Deine Freunde von alleine. Such Dir Leute, die auf den ganzen Schnickschnack notfalls auch zu pfeifen bereit sind.
@Zedar
gut dass Du wieder schreibst. Ich weiss nur nicht ,wie so Ihr dass so leichtfertig in die Ecke Kommunismus-Sozialismus_negativ einordnen könnt. Es gibt so viele verschiedene Formen davon, mit einem Schlagwort sind sicher nicht alle Richtungen abgedeckt. Mir geht es jedenfalls um eine Bewegung von unten freiwillig, nicht von oben aufgezwungen. Schrieb ich schon. Was soll da schief gehen? Machste mit? Probieren wir es einfach. Lass die Leuts es nennen wie sie wollen. Wenns gut läuft, kann es überzeugen. Und es wird gut laufen. Ich bin mir sicher. Was spricht dagegen, es zu versucnen?.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht Du, wer dann ?
Die Geschichte hat uns gezeigt, dass viele Staatssysteme nicht funktionieren werden,
Was dagegen spricht, ist, dass nur ein Teil der Gesellschaft zufrieden ist. Der andere Teil hat richtig Stress und wird alles tun, aus seiner misslichen Lage rauszukommen. Und das berührt auch die „Zufriedenen“. Sie werden früher oder später sowieso in die Probleme mit involviert werden, wenn nicht schon heute. Spätestens, wenn das allgemeine gesellschaftliche Klima und das ökologische Klima sich gleichermassen immer weiter zuspitzen ( und hochschaukeln?) Dann gibt es kein Entrinnen mehr aus der ganzheitlichen Sicht. Nur jetzt wärs vielleicht noch nicht zu spät, sich einzumischen. Später allemale, dann gibt es kein Zurück. Die Sache mit der Verantwortung ist vermittelbar und erlernbar . Durch Erfahrungen. Für jeden. Wenn man es zulässt, dass Erfahrungen gemacht werden dürfen.
Klar Kommunistische Gedanken sind eigentlich schon sehr verlockend, aber selbst wenn diejenigen die was zu sagen haben da gut mitspielen würden viele der Bevölkerung unzufrieden werden. Das liegt in der Natur des Menschen (wie es BessenOlli ja schon mal erwähnt hat). Wir sind halt Jäger und Sammler und viele stillen auch ihr Bedüfnis Wertschätzung über den Beruf oder das sie es zu etwas gebracht haben. Genau das wird aber im Sozialismus-Kommunismus genommen, weil kein Privatbesitz angehäuft werden kann. Zwar gibt es dann (zumindest nach außen hin) keine Armut, allerdings ist mir Schleierhaft wo das Geld herkommen soll.
Das Geld, das man heute braucht, um eine Alternative aufzubauen kommt ebenfalls vom sammeln. Man kann alles mögliche sammeln,was andere nicht mehr brauchen. Das reicht, wenn man es fleissig zusammen sammelt.
Nicht zuletzt dank der Diskussionen hier sieht die entsprechende Phase in meinem Statement jetzt so aus:
Die beschädigten Gefühls - und Erotikwelten haben in den Menschen das Gefühl der Unvollständigkeit ausgelöst. Deshalb, weil sie selber ( wie ) Gebrauchsgegenstände (wie eine Ware, das im Angebot zu kaufen ist oder in den Abfallcontainer kommt?) behandelt werden, brauchen die Menschen Hilfsmittel zu ihrer „Vervollständigung“, die ihnen die eine mehr oder weniger beschädigte Erotik allein nicht mehr geben kann. Sie müssen deshalb selbst in „glücklichen“ Zweierkisten weiter konsumieren und sich mit allem Möglichen, einem neuen tollen Fernseher mit Flachbildschirm, einer gestylten Wohnung, und was noch alles dazu gehört ausstatten, um ihre im Grunde halbtote Beziehung, ihre halbtoten Karrieren und Jobs usw. in halbtoter Lebensleere bestehen zu lassen, um wenigstens etwas zu haben, woran sie sich klammern können. Denn ohne diese wären sie wohl schon längst ganz tot, so abhängig ist das Glücksempfinden heutzutage von Materiellem bei vielen
Die andere Stelle bezüglich der Frage, was unsere „Natur“ sei, die ich jetzt weiter ausformuliert habe, lautet inzwischen so:
Geld ist ein Tauschmittel. Wenn auch ein schlechtes, aber immer hin eins, das auf WERTE abzielt. Nicht unbedingt auf Nutzen. Wir wollen aber nicht tauschen. Wir wollen will nicht unbedingt für eine Kuh einen Sack Reis bekommen. Wir wollen einfach satt werden und mithelfen, dass niemand Hunger leiden muss. Punkt. Und auch nicht an Liebe verhungern muss. Wir sind auch bereit, mehr dafür zu tun, als wir zurück bekommen. Man kann einfach so an die Sache ran gehen, dass man sagt. „Was brauchen wir? Okay, also versorgen wir alle einschliesslich uns selbst mit dem Notwendigsten.“ Ohne zu kungeln. Es hat nichts mit Freiheit zu tun, andere auf irgend eine Weise übers Ohr zu hauen, und auszunutzen und auszubeuten, um sich zu bereichern. Freiheit ist nicht eine unermessliche Selbstverwirklichung einiger auf Kosten und zum Schaden anderer. Weil in der Geschichte die Mächtigen durch Abhängigkeiten und Versklavung der Menschen in der Lage waren, die Unterdrückten dazu zu zwingen, die Natur durch Paläste, - Fabriken,- Strassenbau usw. Stück für Stück auszubeuten und zu zerstören, heisst das noch lange nicht, dass das in der Natur des Menschen liegt. Die Herrschenden arbeiten mit ihrem unnatürlichen Streben, Menschen ihre Freiheiten zu nehmen gegenwärtig verstärkt daran, eine Klima Apokalypse vorzubereiten, ist das etwa „natürlich“? Ist das „Freiheit“ ?
Nun der Bezug zum Thema: Ich persönlich bin nicht der Meinung, das die zunehmenden Amokläufe sich alleine auf das System eines Staates schieben lassen. .. aber im Großen und Ganzen gehts uns Deutschen noch gut.
Wenn ich meiner Grossmutter von meinen Plänen erzählte, die ich auch zum Teil echt umgesetzen konnte, dann fragte Sie mich immer“geht’s Dir noch gut?“ Und profezeite mir, ich werde alsbald in der Gosse landen. Landete ich aber nicht, sondern nur in einer Vor - gosse. Und da lässt es sich durchaus aushalten. Ich weiss nicht mehr, was ich drauf antwortete. Aber es ist für mich jetzt nicht mehr wichtig, dass es mir gleich gut geht. Inzwischen weiss ich, wenn es mir schlecht geht, ist das ein Zeichen dafür, dass man will, dass es mir schlecht geht, denn ich bin auf dem richtigen Weg.
Im übrigen meine ich dazu, dass ich den emotionalen Zustand der Gesellschaft und auch die Selbstbestimmungsfeindlichkeit derselben noch nie so krass sich zuspitzend empfunden habe wie in den letzten Jahren
Das legt Nahe, das keine Materiellen Werte eine Rolle spielen.
Die sind nur Rahmenbedingungen und Anlassverstärker. Ich glaub auch nicht, dass es hauptsächlich darum geht.
Ein Staat ohne Erziehung würde nicht funktionieren, weil die Erziehung das mächtigste Werkzeug ist, wenn es darum geht einen Menschen zu Formen, das er in die Gesellschaft passt ohne großen Schaden (das mein ich jetzt Wortwörtlich) anzurichten
Jetzt sagst Du es auch, es geht um Macht. Welche aber ist die Kraft, die diese Macht stürzen könnte, wenn sich heraus stellt, dass MACHTGEBRAUCH oder MACHTMISSBRAUCH es waren, die selbst den Schaden anrichteten, indem sie so gnadenlos ausgeübt wurden, dass sie ganz bestimmten, selektierten Menschen nur noch den "Selbstmord" als "Alternative" lassen oder den "Amoklauf"? Die Vergangenheit hat uns doch gelehrt, dass man sich eben nicht an die herrschende Machtausübung anpassen sollte. Machtausübung zum "Wohle" der Menschen und Pervertierung der Macht, die mit demgleichen Slogan antritt, - wer kann das richtig auseinanderhalten und dafür garantieren, dass jeder andere Mensch das genau so versteht?
Dieser Staat funktioniert nicht. Ich kannte allein 10 Jugendliche, die haben nirgendwo „reingepasst“. Für sie gab und gibt es nichts, wo sie hin könnten. Die wurden dermassen fertig gemacht, dass sie es nicht überlebten. Keine 10 Pferde hätten sie anpassen können. Jetzt sind sie tot. Du sprichst davon, der Staat funktioniere? Sie alle waren Spielball, Werkzeuge und Objekte von Erziehungsgewalt. Keine-r hat es überlebt. Dann kommen noch mal etwa 10 aktuelle Fälle dazu, an denen ich dran bin, wo nur noch ein Häärchen Stress fehlt, dann sind sie auch nicht mehr. Sie sind auf der Flucht. Der Schaden ist unermesslich, den sie jetzt schon erlitten haben. Wenn sie in diesem Zustand anderen schaden, dann weiss ich, woher es kommt. Nur kann ich gegen die, die sie durch Erziehung schädigten, nix machen. Weil Erziehung wird verteidigt. Auch hier, wie man sieht. Nur ihre Produkte werden abgelehnt, ohne ihre Produzenten zu identifizieren. Man steht nicht dazu, dass es Produkte der Erziehung sind. Eher sind sie dargestellt als perpetu mobiles die aus eigener Kraft aus heiterem Himmel ohne jeden (berechtigten?) Anlass losschlagen. Völlig lösgelöst von allem fallen sie über die ahnungslosen Menschen her und bringen sie um..Man macht nur etwas, wenn die Produkte der Erziehenden als Geschädigte anderen schaden. Dann plötzlich amokiert sich die Richterin ( Öffentlichkeit) und richtet sie (nochmals?) hin. Die Hin-Zu-Richter der Kids allerdings sind aus dem Schneider und sitzen womöglich noch mit als Schöffen auf der Richterbank, nicht mit auf der Anklagebank.
Erziehung darf nicht als abschleifen von Kanten verstanden werden, sie muss Individualität fördern
Erziehung stört Individualitätsentwicklung, weil sie in Selbstbestimmung eingreift und bestimmt, wie die so genannte Individualisierung zu laufen hat. Erziehende zwängen ihre eigene Individualität den von ihnen individuell Ge- handy Cäpten auf. Grenzen müssten dann genauso den Erziehenden gesetzt werden, denn wer hat schon die Definitionsherrschaft, was und wo eine Grenze zu liegen hat? Eine Generation, die damit liebäugelt, Kriege zu führen und Waffen zu bauen ist für mich grenzenlos unglaubwürdig, und sollte sich mal am eigenen Grenzen Setzen weißt schon fassen
Im Grunde genommen ist Erziehung lernen durch Erfahren, genauer gesagt, sehen und verstehen von Reaktionen anderer Menschen auf Taten die man gemacht hat.
Da ist einmal das Wort Erziehung
Dann die Wörter, die versuchen Erziehung zu erklären:
lernen,
erfahren,
sehen
verstehen
handeln
Warum aber wird das Wort Erziehung mit einem anderen definiert? Erziehung ist Erziehung und lernen ist lernen. Was hier aber geschieht ,ist die Suggestion, dass ein Begriff dadurch zu definieren ist, als hätte man einen ganz anderen Begriff zu definieren, der auch wieder durch einen anderen definiert wird, usw. Verstehe ich irgend wie nicht. Wozu dann überhaupt so ein Begriff, wenn er eh keinen eigenen Inhalt hat?
Vielleicht gibt’s ja Erziehung gar nicht, sondern nur Zwang und Freiwilligkeit, Gewalt und Gewaltfreiheit?
Der Trick ist, den Leuten zu sagen wie man mit anderen Menschen umgehen kann, aber gleichzeitig seine Bedürfnisse befriedigt. Schwierige Sache. Aber durchaus mit etwas Willenskraft machbar.
Hier in dem Fall, den ich schilderte, wo Kinder und Jugendliche überhaupt niemand haben, wo sie hinkönnten, überall gejagd werden und rausfliegen, abhauen und auf Ablehnung stossen- das ist auch die potentielle Amokgruppe- funktioniert das Wort Umgang nicht mehr. Höchstens in einem anderen Sinne: denn sie werden um-gangen - überhaupt Umgang haben zu dürfen.
Das kann man natürlich nicht sein ganzes Leben lang jeden Augenblick machen, aber hin und wieder mal über bestimmte Dinge nachdenken im Umgang mit anderen Menschen und auch mal Wertschätzung geben, das könnte vielleicht manche Aggressionsspitze kappen.
Ja, aber es muss echt sein, also spürbar. Sonst bleibt es ein Lippenbekanntnis, das die Spürbarkeit um-geht und das spüren die Amokis als erste sehr genau und schnell und das bringt ihnen gar nichts
@Wiesel
Meist kamen sie aus "gut behüteten" Familien...
Aus was für Familien kommen die meisten Diskutanten hier?
@bessenolli
warum auch nicht, warum sollte nicht so eine Art Gleichheit bestehen?
Ich würde allerdings wenn ich Menschen kennen würde, die es freiwillig mitmachen
die „Gleichheit“ im materiellen so weit als möglich nach unten schrauben wollen, nicht nach oben. Da geht es schief. Garantiert.
Nacht Ihr,
Plantsch (mal wieder)