Veröffentlichung eines Buches, wie sind da eure Erfahrungen?

Ranayna schrieb:
Geht das nicht inzwischen bei Amazon quasi vollautomatisch?
... wie du vollautomatisch deine Rechte am Buch an Amazon abtrittst?

Weiß nicht, ob Amazon auch Lektorat anbietet,
Ich weiß nur von eine Piepe, die vor zig Jahren mal die Buch-Funktion in Wikipedia nutzte und daraus "ihr" Buch machte und sich dadurch sehr wichtig vorkommen wollte. Naja, ja, also von der Idee her, dass nun jede Piepe Buch-Autor werden kann ... Aber als ich Werbung auf meinen Websites dafür ablehnte, war ich der Arsch.

Druckereien bieten eventuell auch Lektorat an oder kennen Leute, die das für Geld machen und vermitteln diese. Mit dem Schreiben eines Buchs allein ist es nicht getan.

Das Rechtliche muss halt auch passen bei der Veröffentlichung. Außer es ist wie gesagt eine reine private Veranstaltung.
 
awanagana schrieb:
Mit Änderungen hätte sie, glaube ich, gar nicht grundsätzlich ein Problem. Da käme es eher darauf an, was genau geändert werden soll. Wenn zum Beispiel eine Figur nicht richtig funktioniert, würde sie sich so etwas sicher anhören. Irgendwo wäre dann aber auch eine Grenze. Die ganze Grundidee sollte am Ende schon noch ihre bleiben.

Über das frühe Kontaktaufnehmen habe ich vorher ehrlich gesagt anders gedacht. Vielleicht schaut sie sich wirklich schon vorher ein bisschen um und wartet nicht erst, bis am Manuskript gar nichts mehr zu machen ist.

Das Genre frage ich sie jetzt auf jeden Fall mal genauer ab. Das hätte ich eigentlich längst machen sollen.
ja eh klar, am Ende ist es ja die eigene Idee und von der will man sicher nicht zu grob abweichen, das verstehe ich schon. Aber ich glaube man muss trotzdem bei Verlagen recht offen bleiben, weil die natürlich schon einen sehr guten EInblick in den Markt haben und gut einschätzen können, was ein Buch haben muss und was man vielleicht ändern muss, damit das auch Leser und Käufer findet. Ich glaube da hat man gar nicht so einen guten Einblick als Laie, auch was es da für Trends gibt, was Bücher im Jahre 2026 unbedingt haben müssen, um sich am Markt behaupten zu können usw. Ich hab mal kurz gegoogelt was Möglichkeiten sind für Neuautoren und bin auf die Website vim Novum Verlag gekommen. Kann dir da jetzt nichts genaueres dazu sagen, wie das da abläuft, aber es gibt zumindest ganz gute Artikel und Blogbeiträge usw. wo es darum geht, wie man vorgehen kann, was die Optionen sind.

Genre ist sicher ganz wichtig und hat glaube ich einen großen Einfluss auf die Optionen und das weitere Vorgehen. Und wenn es zB ein Sachbuch ist auch, wo die Expertise liegt. Wenn die Autorin Ernährungsberaterin, Ärztin oÄ ist, dann hat man schon mal ein gutes Standing als Expertin, deren Infos man vielleicht auch haben möchte.
 
@00Julius Bei dem Beispiel merkt man erst, was da neben den Büchern noch alles dranhängt. Mehrmals die Woche streamen, Veranstaltungen, Community, Merch, dazu Verlag und Selfpublishing. Das ist ja schon fast ein eigenes kleines Unternehmen. Für meine Mutter wäre das definitiv zu viel. Eine Webseite kann ich mir bei ihr schon eher vorstellen. Die müsste dann auch nicht dauernd gepflegt werden, ein paar Infos zum Buch und vielleicht später mal etwas Neues würden ja erst mal reichen.

@sedot Den Artikel habe ich mir angesehen. Bei den Prozentzahlen war ich relativ schnell durch, hängen geblieben bin ich eher bei den Nutzungsrechten. Vor allem die Laufzeit hatte ich vorher nicht so auf dem Schirm. Wenn wirklich ein Verlag Interesse zeigt, schaut man wahrscheinlich erst mal auf ganz andere Dinge. Gerade dann sollte man sich den Vertrag wohl zweimal ansehen. Ich würde da vermutlich auch jemanden drüberschauen lassen. Jahrelang an irgendeiner Klausel zu hängen, die man anfangs nur überflogen hat, wäre ziemlich ärgerlich.

@Mirlo Ein paar Exemplare fürs eigene Regal wären meiner Mutter wohl doch zu wenig. Riesige Verkaufszahlen erwartet sie nicht, richtige Leser möchte sie aber natürlich schon erreichen. Gerade schauen wir deshalb auch etwas links und rechts von den zwei Möglichkeiten, die wir anfangs im Kopf hatten. Bei der Veröffentlichung Hilfe zu bekommen, könnte schon passen. Ob nur bei ein paar Sachen oder doch bei mehr, keine Ahnung. So weit ist sie mit der Entscheidung noch nicht.

@Ranayna Print-on-Demand scheint technisch wirklich einiges einfacher zu machen. Bei Amazon kam bei uns ziemlich schnell die Frage auf, was dabei eigentlich mit den Rechten ist. Das Urheberrecht bleibt natürlich. Über KDP Select und die zeitweise Exklusivität beim E-Book bin ich dann aber erst später gestolpert. Genau solche Kleinigkeiten übersieht man wahrscheinlich schnell, wenn man zuerst nur denkt: Buch fertig, hochladen, erledigt. Da müssen wir uns auf jeden Fall noch einlesen.

@sonfab Danke, da lese ich mich mal durch. Anfangs hatten wir eigentlich nur Verlag oder komplett selber machen im Kopf. Dass es dazwischen noch einiges gibt, wird uns gerade erst so richtig klar. Ein bisschen Hilfe könnte für meine Mutter durchaus passen. Vielleicht auch mehr als nur bei zwei oder drei einzelnen Sachen, das weiß sie selbst noch nicht. Das Genre liefere ich noch nach. Sonst rätseln wir hier wirklich noch eine Weile herum.
 
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