@00Julius Bei dem Beispiel merkt man erst, was da neben den Büchern noch alles dranhängt. Mehrmals die Woche streamen, Veranstaltungen, Community, Merch, dazu Verlag und Selfpublishing. Das ist ja schon fast ein eigenes kleines Unternehmen. Für meine Mutter wäre das definitiv zu viel. Eine Webseite kann ich mir bei ihr schon eher vorstellen. Die müsste dann auch nicht dauernd gepflegt werden, ein paar Infos zum Buch und vielleicht später mal etwas Neues würden ja erst mal reichen.
@sedot Den Artikel habe ich mir angesehen. Bei den Prozentzahlen war ich relativ schnell durch, hängen geblieben bin ich eher bei den Nutzungsrechten. Vor allem die Laufzeit hatte ich vorher nicht so auf dem Schirm. Wenn wirklich ein Verlag Interesse zeigt, schaut man wahrscheinlich erst mal auf ganz andere Dinge. Gerade dann sollte man sich den Vertrag wohl zweimal ansehen. Ich würde da vermutlich auch jemanden drüberschauen lassen. Jahrelang an irgendeiner Klausel zu hängen, die man anfangs nur überflogen hat, wäre ziemlich ärgerlich.
@Mirlo Ein paar Exemplare fürs eigene Regal wären meiner Mutter wohl doch zu wenig. Riesige Verkaufszahlen erwartet sie nicht, richtige Leser möchte sie aber natürlich schon erreichen. Gerade schauen wir deshalb auch etwas links und rechts von den zwei Möglichkeiten, die wir anfangs im Kopf hatten. Bei der Veröffentlichung Hilfe zu bekommen, könnte schon passen. Ob nur bei ein paar Sachen oder doch bei mehr, keine Ahnung. So weit ist sie mit der Entscheidung noch nicht.
@Ranayna Print-on-Demand scheint technisch wirklich einiges einfacher zu machen. Bei Amazon kam bei uns ziemlich schnell die Frage auf, was dabei eigentlich mit den Rechten ist. Das Urheberrecht bleibt natürlich. Über KDP Select und die zeitweise Exklusivität beim E-Book bin ich dann aber erst später gestolpert. Genau solche Kleinigkeiten übersieht man wahrscheinlich schnell, wenn man zuerst nur denkt: Buch fertig, hochladen, erledigt. Da müssen wir uns auf jeden Fall noch einlesen.
@sonfab Danke, da lese ich mich mal durch. Anfangs hatten wir eigentlich nur Verlag oder komplett selber machen im Kopf. Dass es dazwischen noch einiges gibt, wird uns gerade erst so richtig klar. Ein bisschen Hilfe könnte für meine Mutter durchaus passen. Vielleicht auch mehr als nur bei zwei oder drei einzelnen Sachen, das weiß sie selbst noch nicht. Das Genre liefere ich noch nach. Sonst rätseln wir hier wirklich noch eine Weile herum.