Vertex 4 Probleme mit Ladezeiten von Game

-Nobody-

Ensign
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Hallo CB Freunde,

vielleicht könnt ihr mir bei einem kleinen Problem mal behilflich sein.
Mein System bestand aus zwei 60GB Vertex 2 und wegen Speichermangel habe ich mir noch eine Vertex 4 128GB gegönnt.
Habe win7x64 nicht neu installiert, nur die Laufwerksbuchstaben geändert und natürlich die neue Vertex Formatiert.
Das eigentliche Problem habe ich wenn bei meinem Online Game (Tera) neue Maps geladen werden, was mit der Vertex 2 kein Problem war stellt sich mit der Vertex 4 als echte Herausforderung da.
Die ersten 80% gehen wie gewohnt und dann hängt der Ladebalken extrem Lange und mein Kollege mit einer HDD hat die Map schon geladen.
Habe natürlich gleich mal ein paar Benchmarks gemacht und bin eigentlich zufrieden.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Spieldateien werden aber nicht zufällig von Windows komprimiert oder? Würdest du erkennen, wenn der/die Ordner im Explorer blau ist/sind.

Ansonsten würde ich mal versuchen, das Spiel neu zu installieren.
 
Nein, kompriemieren und indizieren ist beides nicht aktiviert.
 
Du hast ein AMD System mit einer 700er Southbridge und verwendest den AMD AHCI Treiber, mit dem es bei den 700er Southbridges kein TRIM gibt. Die Vertex2 kommt damit, nicht zuletzt wegen der Datenkompression noch recht gut klar, aber die Vertex4 mag es garnicht ohne TRIM betrieben zu werden. Stelle mal auf dem mshaci zurück. Ansonsten kaufe Dir besser eine SSD, die nicht so einbricht, wenn sie nicht getrimmt wird wie die mit Everest (2) Controller. Die Crucial m4 z.B. oder eine Samsung 830, die sind auch um Längen zuverlässiger und halten die Performance besser. Die Vertex4 ist nur bei einigen Benchmarks gut, aber nicht dauerhaft so schnell wie in den Benchmarks. OCZ beschreibt einfach zuerst die erste Page (das erste Bit) vieler NAND Blöcke und erst später die viel langsamere, zweite Page (das zweite Bit).
Wenn ich mir das seq. Schreiben der Vertex4 für die ganze Kapazität im Test von tweakpc ansehe, dann sieht man das auch. So macht OCZ das um gerade bei kürzeren Schreibzugriffen Geschwindigkeit zu gewinnen:

hdt_w1.png

Hierbei wurde die SSD nur partiell beschrieben, was der Standardeinstellung von HD Tune entspricht. Das ist ja ein HDD Tool und der Test soll die Entwicklung der Geschwindigkeit von den inneren zu den äußeren Zylindern zeigen. Dazu muss er die Platte nicht vollständig beschreiben (auch wenn es dann so aussieht, als wenn das der Fall gewesen wäre und das denken sich auch viele Tester), sondern schreibt nur mal 64k und dann etliche MB weiter wieder 64K. Deswegen ist das Tool ja auch für SSDs total unbrauchbar, das sage ich ja immer wieder!

hdtune_benchmark_einstellung-png.293173


Schreibt man statt 64k immer 8MB sieht es so aus:
hdt_w1_8mb.png


Schreibt man dann wirklich die ganze Kapazität, so sieht es schlechter aus:
vert4_full_write.png



Das Problem dabei ist natürlich, dass die Daten der ersten Page zerstört werden, wenn etwas beim Schreiben der zweiten Page schief geht. Deshalb sollte man eigentlich immer beide direkt hintereinander beschreiben. Aber wohl nur so erreicht die Vertex4 die hohen 4k Werte sowie die hohen seq. Schreibraten in den üblichen Benchmarks.

Es fällt dabei auch auf, wie wenig bei normalen Test nur geschrieben wird, denn da fiel die Schreibrate ja scheinbar erst nach 105GB ab, wenn immer nur ab und an mal 64k große Blöcke geschrieben wurden. Wird die Vertex4 wirklich komplett beschrieben, so erreicht sie die hohe Schreibrate wie in den Benchmarks nicht einmal annährend. Habe ich aber auch schon mal geschrieben.
 
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