Vertrauenswürdige VPN-Anbieter - Wunsch oder Realität?

FX1

Lt. Junior Grade
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Aug. 2007
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388
Hallo Leute,

um unterwegs an WLAN-Hotspots unbesorgt sufen zu können,
möchte ich einen VPN-Anbieter (z.B. SwissVPN, StrongVPN, etc.) nutzen.

Dazu eine grundsätzliche Frage: wie riskant kann es sein, sich mit einem VPN zu verbinden?
Hat der VPN-Betreiber nach dem Einwählen dann prinzipiell vollen Zugriff auf meinen PC?
Viele VPN-Anbieter haben schließlich auf Ihren Webseiten nicht einmal ein Impressum angegeben.

Gruß
FX1
 
Nunja, der Anbieter kann prinzipiell immer einsehen was seine Kunden machen. Allerdings werden seriöse (!) Anbieter kein Interesse an deinem Surfverhalten haben.
Du könntest dir aber theoretisch auch einen eigenen virtuellen Server mieten, und dir dein eigenes VPN einrichten (z.B. bei Hetzner 8€/monat oder bei DomainFactory die Cloud-Server). Die Cloud-Server wären für dich vielleicht eher interessante, da du für den Server nur den vollen Preis zahlst, wenn er läuft.
 
Das stimmt natürlich. Managed Server kosten um ein Vielfaches mehr als normale virtuelle Server. Wenn man allerdings Lust und Zeit zum "Basteln" hat, kann mich sich eventuell auch in die Thematik einarbeiten.
Alternativ zum VPN würde auch ein SSH-Tunnel mit lokalem Web-Proxy auf dem virtuellen Server zum sicheren Surfen reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mir ist eigentlich klar, dass der VPN-Anbieter genauso meine Logs auswerten kann, wie jeder andere ISP über den ich ins Netz gehe. D.h. gegen das Ausspionieren meines Surfverhalten hätte ich ja auch nichts einzuwenden.

Allerdings wollte ich wissen, was genau passiert, wenn ich mich via VPN mit dem anderen Netzwerk (VPN-Anbieter) verbinde. Ist das vergleichbar mit einem "Heimnetzwerk"? Oder ist diese VPN-Verbindung genauso sicher bzw. unsicher, wie wenn ich mich via DSL "normal" ins Internet einwähle (natürlich jeweils mit aktivierter Firewall)? Kann durch die aufgebaute VPN-Verbindung ohne weiteres auf meinen Rechner zugegriffen werden?
 
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