radogoal schrieb:
Danke ok das mit MP4 leuchtet mir ein. nur sind dies schon eine beträchtliche Anzahl an Kassetten, was dann doch recht kostspielig werden könnte
Stimmt, Einarbeitung und die Zeit zum Digitalisieren, Fehleranalyse und der Nachbearbeitung kostet nichts.
Ich kenne für mich exakt einen Grund, warum ich weder Videos noch Bilder zum Digitalisieren heraus gebe, wenn ich dies nicht bei einem Service machen könnte, den ich persönlich aufsuche und der dann auch vor Ort die Arbeiten durchführt: ich vertraue für solche einmaligen, nicht wieder erstellbaren privaten Aufnahmen keinem Versandservice.
radogoal schrieb:
es wird empfohlen diese Cinch Kabel zusätzlich zu beschaffen
Welchen VHS-Rekorder hast Du denn? Es wird empfohlen, ein S-Videokabel zu nutzen, wenn der Rekorder sowas unterstützt. Und ja, es gab auch VHS-Rekorder, die S-Video plus Stereoton ausgegeben haben, dazu musste es kein SVHS-Rekorder sein.
Aber versuche es einfach mit so einem billigen Grabber, u.U. sind die ja endlich mal angemessen gut, halten auch bei Bild-/Bandfehlern garantiert den A/V Sync ein oder Deine Quellvideos haben sowieso nur eine entsprechende Bildqualität.
Ich hätte bei meinem eigenen Equipment mittlerweile vor allem Angst um meine Kassetten, da ich nach >20 Jahren den diversen Andruckrollen in meinen Rekordern/Kameras nicht mehr vertrauen würde.
x264.exe schrieb:
Deinterlacing und anamorphotisches Format
Deinterlacen schafft jedes Anzeigegerät, und das meist besser wie die Software, wenn die DVD korrekt gemastert wurde.
Anamorphische Quellvideos? Mag sein, wenn man damals eine der extrem seltenen analogen VHS-Kameras hatte oder heutzutage noch auf die Idee kommt, das vom TV-Receiver geliefert Analogsignal mit einem VHS Rekorder aufzunehmen. Am Ende ist aber auch das nur ein Flag auf der DVD oder zur Not ein Tastendruck auf der Dernbedienung des Anzeigerätes.
Wenn ich das einfach halten wollte, dann würde ich mir auch heute noch einen DV-Grabber oder eine billige DV-Cam mit Analog-In suchen, diese "irgendwie" per DV-Port an den PC anschließen (PCIe-DV Karten gibt es immer noch) und das ganze dann als DV-AVI digitalisieren.
Danach dann irgnedwie weiter bearbeiten, wenn man das möchte und/oder die 13 GB pro Stunde Video zu groß sind.