News Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?

Ich schütze mich direkt quasi garnicht, hab eine externe USB Festplatte wo ich schonmal wichtige Daten drauf sicher. infiziert wurde mein PC jetzt glaub so 10 mal in den letzten paar Jahren. Aber ich Dönlöde auch jeden Scheiß. Ein paar mal konnte ich die Viren manuell entfernen, ein paar mal hat win Defender mal seinen Job getann und einige male hab ich ein Systemimage von der externen aufgespielt.

Einzige was ich wirklich schütze ist mein Handy wo ich meine Authentifikatoren drauf habe, Rest lässt sich recht schnell wiederherstellen per Image/Systemabbild.
 
Hatte persönlich soweit ich weiß noch keinen Virenbefall, verwende mittlerweile unter Windows auch zwei Benutzerkonten und hab UAC auf maximum. Kann mich aber daran erinnern dass mein Vater vor 20-25 Jahren mal eine docm Datei mit "coolen Bildern" (3D Straßenmalerei) von einem Freund bekommen hatte, bei der damals bei mir der Virenschutz angesprungen ist.
 
Aufm PC: F-Secure als Pro-Version und für On-demand in regelmäßigen Abständen: Emsisoft + Eset + Live-Stick mit div. Tools für den Fall der Fälle.

Mobil: GData als Pro und Eset für On-Demand
 
Irgendwann pfeift man drauf. Wenn jemand einem anderen schaden will dann findet das kriminelle hirn einen weg. Ich habe es im blick und überlege mir warum ist es überhaupt möglich. Deswegen entwickle ich gerade das binäre web. Keine alten dom, kein html. Kein js keine angriffsfläche keine injections. Fertig. Auf github/Luiguard frei zum mitentwickeln. Damit müssen kriminelle damit rechnen, dass die polizei in minuten vor der tür steht. Durch polyfill mit jedem browser erreichbar. Viel spaß
 
Ich verwende Avast Free, laut Test kann Avast durchaus mit den Bezahlversionen mithalten.
Wichtig ist auch das BS und die Programme aktuell zu halten.
 
Die Größten Probleme in Bezug auf Viren, haben zu Jugend-Zeiten eMule, Bearshare und Azureus verursacht. 😅 Aber man hat dazu gelernt.

Quellen und Programme verändert. Mit FTP, SFT, OCH und SCN-RLS statt P2P-RLS gab es dann auch diese Probleme nicht mehr. Seit Win7 nutze ich daher auch nur noch den WinDefender und fühle mich sicher.
Browsen tue ich seit weit über einem Jahrzehnt mit FF. Zuerst mit ABP, nun mit uBlock.
 
Aktuell benutze ich in meinem eigenen Homelab Adguard Home als DNS Filter, Ublock Origin mit Firefox und noch ein paar weitere Plugins wie z.B. Decentraleyes.
Ich denke aber, am wichtigsten ist immer noch BRAIN.EXE ;)
 
Finde es Recht amüsant das hier dreiviertel der Befragten glauben. Das sie sich nie ein Virus oder Malware einfangen allein durch ihr Verhalten. Die letzten Jahre gab es doch immer wieder Angriffe auf Hard und Software Hersteller. Laptops oder USB Sticks hatten ab Werk Malware drauf. Und war da nicht was letzte Woche wo in GitHub oder einer anderen beliebten Software Malware drin steckte. Und der Hersteller es erst nach Wochen bemerkt hat?!
 
Luiguard schrieb:
Irgendwann pfeift man drauf. Wenn jemand einem anderen schaden will dann findet das kriminelle hirn einen weg. Ich habe es im blick und überlege mir warum ist es überhaupt möglich. Deswegen entwickle ich gerade das binäre web. Keine alten dom, kein html. Kein js keine angriffsfläche keine injections. Fertig. Auf github/Luiguard frei zum mitentwickeln. Damit müssen kriminelle damit rechnen, dass die polizei in minuten vor der tür steht. Durch polyfill mit jedem browser erreichbar. Viel spass

Es ist daher die frage warum lassen wir es noch immer zu dass wir uns viren und mallware einfangen. Ki generierte seiten schießen nur so aus dem boden. Warum nicht gleich einen standard schaffen der die native sprache von ki nutzt. Reduziert token... gleichzeitig können entwickler weiterhin html css und co nutzen und einfach von html zu bweb kompilieren.
 
Ich hatte vor Jahren mal einen Befall, als ich noch im Modding für Skyrim und FO4 unterwegs war. Da habe ich mir über eine Discord-Mod etwas eingefangen.

Ich habe das System plattgemacht, Windows frisch installiert und das Backup eingespielt. Der Link wurde damals auch sehr schnell von den damaligen Admins des Discord-Servers gelöscht.

Kann mal passieren. Seither bin ich, was das angeht, sehr sehr vorsichtig geworden.
 
Privat hatte ich auf meinen eigenen Rechnern noch nie Malware. Nur auf dem alten Notebook meiner Eltern von damals, als ich noch keinen eigenen PC haben durfte, hatte ich es geschafft (fragt mich bitte nicht wie), das Notebook mit Viren zu verseuchen.

Habe damals abwechselnd mal Kaspersky und mal Avast Free Antivirus genutzt. Avast hatte ich dann irgendwann gekickt, als es die Startzeit-Datenträgerüberprüfung kaputt gemacht hatte und teilweise Bluescreens produziert hat und dann nur noch Kasperksy genutzt. Seit Windows 10 1709 oder 1803 oder wann das war, habe ich dann Kaspersky auch runtergeworfen, als es sich nach einem Neuinstall von Windows 10 nicht mehr installieren ließ. Seitdem nutze ich unter Windows nur noch den Windows-eigenen Windows Defender. Und unter Linux gar kein Antivirus.
 
Meinen letzten Virus hatte ich im Jahr 2007. Alte CD eingelegt vom Jahr 2004.
Wie man sich schützt? Ich nutze Bitdefender Box noch (wird noch unterstützt)
Für das Internet nutze ich auf Windows 11 alles in der SHADE Sandbox.
 
Ich verwende seit Vista immer selbst modifizierte isos. Zurzeit Windows 10 21h2 mit entferntem Defender und alle aufgelisteten Schutzmechanismen inkl. Spectre, downfall und meltdown sind deaktiviert. Zocken nur drauf und surfe. Läuft seit Jahren gut und wenn Mal was ist, Backup regelt. Spiele die secure Boot oder TPM brauchen werden erfolgreich boykottiert
 
Ich hab bei meiner Antwort noch Acronis 2013 CD vergessen. Das läuft auch heute noch.
CD rein und Imagesicherungen sind natürlich Pflicht.
 
XCPTNL schrieb:
Man kann mit Erfahrung, Wissen und etwas Hirn natürlich schon einiges an Unglück verhindern.
Das Problem ist an der Stelle allerdings, dass die Leute, die sich für besonders schlau halten - Brain.exe - oft teilweise sogar anfälliger für Fehlverhalten sind - als andere.

Es gibt - wenn man sicher gehen will - einige gute Ratschläge, die man befolgen sollte und wenn man diesen folgt, reduziert man die Gefahr bereits. Am Ende reicht die Brain.exe allerdings nicht wirklich, weil es je nachdem, was kommt, immer ausgefallenere Angriffsvektoren gibt und da hilft kein Brain.exe.

Dafür ist das Leben - gerade auch das digitale heute viel zu komplex.
Gravlens schrieb:
Über 80% die hier abgestimmt haben sind anscheinend Hellseher, denn sie wissen wohl bereits vorher wann und welche seriösen Webseiten durch Hacks kompromittiert sein werden.
Leider gibt es wirklich sehr viele Menschen, die sich für schlauer als alle anderen halten und dann auch gerne Opfer werden. Bedauerlicherweise gibt es heute echt immer mehr Angriffsvektoren, da hilft eine Brain.exe, sondern nur ein sauber konfiguriertes System und dass man sich teilweise sehr genau an bestimmte Sachen hält.

Durch die ganzen CDN-Dienste gibt es alleine bei Webseiten bereits massiv viele Einfalltore. Wenn ich mir dann ansehe, was heute teilweise bereits für Angriffe in Buildchains und Co gelangen können. Die Komplexität der Softwareentwicklung heute macht das Leben da auch nicht einfacher.ö
Djura schrieb:
Warum ich die trotzdem angeklickt habe? Weil ich es kann. 🙃
Vor allem kann sowas teilweise auch sehr schnell mal passieren, gerade, auch wenn mal übliche Tiny-URLs verwendet werden und damit das Target nicht sofort klar ist.
CrazyT schrieb:
Ich kann an einer hand abzählen (inkl. der ganzen Family) wie oft sowas vorgekommen ist.
Wenn man in der Regel auch nur die üblichen und bekannten Seiten aufruft, sinkt die Gefahr sehr stark. Funktioniert nur bedauerlicherweise nicht für alle.
q3fuba schrieb:
Hat schon mal "irgendwer" der Windows Defender nutzt, auch nur einen Test von Windows Defender vom YouTube Channel "PC Security Channel" gesehen in den letzten 3-5 Jahren?
Nein, warum sollte ich mir auch dessen Tests ansehen? Es ist eine Meinung unter relativ vielen Meinungen zu dem Thema. Man kann auch so eine Seite anführen: https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/
q3fuba schrieb:
Windows Defender ist mit Abstand die schlechteste AV Software, die es gibt!
Nach seiner Meinung. Gibt genug Experten, die das an der Stelle anders sehen und auch genug Experten, die die Testweise von seinem Kanal bemängeln und nicht.
q3fuba schrieb:
Und wenn man keine Cloud Connection zu Microsoft, also der Remote DB von Defender hat, z.B. bei 1 Tag DNS Ausfall wie vor kurzem, dann ist Defender sogar noch nutzloser!
Das gleiche Problem hat man quasi mit allen modernen Virenscannern und Security-Suites. Sobald die Verbindung zu deren Servern weg sind und sie keine Signatur-Updates bekommen, ist der Schutz weitgehend nutzlos.

Die "Mustererkennung" kann man bei den meisten Systemen ohnehin knicken, weil sie entweder zu viel oder zu wenig erkennen. Wirklich effektiv schützen tun alle Pakete nur, wenn sie Verbindung zum Server des Herstellers haben.
q3fuba schrieb:
Einfach nur grauenhaft wie schlecht Windows Defender vor "echten" Gefahren schützt, vor allem da auch noch 76% mit Admin Konto angemeldet sind..
Nun, wenn ich mir die Tests des besagten Channels ansehe und wie er da vorgeht, scheint gerade er überhaupt nicht auf "echte" Gefahren hinzuweisen, sondern er sieht sich einzelne Schutzsystem isoliert an und will aus den einzelnen Tests dann eine Aussage für die Softwarepakete sichern. Dazu bereits weitgehend ... ne lassen wir das besser.

Ich hab ja ein anderen Tests bereits verlinkt.
q3fuba schrieb:
Das ist ja auch nicht mehr lustig, denn alle diese User sind potenzielle Bots in einem riesigen Botnetz und sie wissen es nicht mal. 🤦‍♂️
Lustig ist eher dein Beitrag an der Stelle und wie du den Windows Defender hier als schlecht versuchst hinzustellen, obwohl sich in den letzten Jahren das Bild zum Windows Defender sogar gewandelt hat und die Meinung der Sicherheitsexperten eher in die Richtung geht, dass der Defender für den normalen Nutzer ausreichend ist.

Der Windows Defender macht genau das, was ein "Virenscanner" machen soll. Der eigentliche Mehrwert von AV, Norton, Kaspersky, Eset liegt nicht im Virenscanner, sondern um das drumherum, was dann noch angeboten wird. Ist nur die Frage, ob man das dann wirklich braucht und es ein Mehrwert ist.
 
Linux plus zentrale opnSense mit zenarmor. Auf Windows Lab Servern (für Beruf) Defender oder Offline plus untrusted an der FW
 
Hab einen separaten autarken PC an dem ich alles ausprobiere. Wenn dort alles passt und ich keine Zweifel mehr habe, geht es auf meinen ersten Rechner. Und wenn die Kiste abnibbelt, dann wird sie neu aufgesetzt.
 
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