News Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?

Ich nutze Avast, Norton, AVG, Avira und McAfee gleichzeitig und seitdem hatte ich nie wieder Probleme.
 
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Schade das keine Hardware Firewalls abgefragt werden mit entsprechenden Funktionen, die es auch schön recht günstig gibt für den Home Use. Ist ja nicht so, das diese schon effektiv schützen.
 
knoxxi schrieb:
Ich nutze MacOS, wüsste also nicht das von Haus aus Schlangenöl installiert ist.
Also XProtect ist seit 2009 in MacOS.
Und Gatekeeper als weitere Schutzschicht seit 2012.

Ich schätze, das wissen die wenigsten ^^.
Würde ja auch das Marketingnarrativ dass es sowas für Mac OS nicht braucht ankratzen.
 
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Wie in den ersten Posts. Nachdenken, Ad-Blocker für den Browser und eine Sophos Home Edition als Hardwarefirewall.
 
luckysh0t schrieb:
Ich schätze, das wissen die wenigsten ^^.
Wie ich :D

Kratzt nicht an meinem Ego, wenn es im Hintergrund seinen Dienst verrichtet und mich nicht nervt. :D
 
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Ich kann mich lediglich daran erinnern, dass es bei Windows 2000 bereits bei der Installation einen Virenbefall gab. Fortan wurde eben nur noch mit gezogenem Netzwerkstecker installiert.
Und einmal habe ich wohl versehentlich die Haustierchen eines Standortes meiner Firma verbreitet, da ich ein paar Daten bearbeitet hatte und an andere Standorte weitergab.
Meine Konsequenz bei vermutetem Virenbefall: Immer neu installieren! Ich sehe ein 'gesäubertes' System nach wie vor als kompromittiert an.
Das ist alles Jahrzehnte her, und heute benutze ich gar kein Windows mehr!
 
Andere Maßnahmen sind Werbeblocker in Browsern und Wechsel in 98% der Zeit auf ein Linux Betriebssystem mit anderen Rechte-System und weniger dafür geschriebenen Viren
 
Ich benutze einfach kein Windows! Neben meinem MacBook Air, läuft auf meinem Laptop Ubuntu und auf meinem Arbeitsplatz bin ich gerade auf Fedora 44 Workstation gewechselt, was wirklich Sinn macht.
 
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DevPandi schrieb:
Nein, warum sollte ich mir auch dessen Tests ansehen? Es ist eine Meinung unter relativ vielen Meinungen zu dem Thema. Man kann auch so eine Seite anführen: https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/
Nein, warum sollte ich... ich weiß es besser!
Ja, mit Sicherheit! 😉

Genauso wenig wie der Coronavirus eine "Meinung" war, ist auch dies keine "Meinung", sondern ein Resultat und demzufolge... Fakt! 🤦‍♂️

Und "https://www.av-test.org" ist eine bezahlte Seite, wie man ganz offensichtlich sieht.
Da sind ALLE AV Programme "gut", also komplett NUTZLOS!

DevPandi schrieb:
Das gleiche Problem hat man quasi mit allen modernen Virenscannern und Security-Suites. Sobald die Verbindung zu deren Servern weg sind und sie keine Signatur-Updates bekommen, ist der Schutz weitgehend nutzlos.

Die "Mustererkennung" kann man bei den meisten Systemen ohnehin knicken, weil sie entweder zu viel oder zu wenig erkennen. Wirklich effektiv schützen tun alle Pakete nur, wenn sie Verbindung zum Server des Herstellers haben.
Kompletter Blödsinn!
Bitdefender und Kaspersky haben 99,5 bis 99,9% Erkennungsrate OFFLINE!
Bei anderen kann ich es nicht sagen, außer bei Windows Defender, da war die OFFLINE Erkennung bei so um die 50% im "besten" Fall...

DevPandi schrieb:
Nun, wenn ich mir die Tests des besagten Channels ansehe und wie er da vorgeht, scheint gerade er überhaupt nicht auf "echte" Gefahren hinzuweisen, sondern er sieht sich einzelne Schutzsystem isoliert an und will aus den einzelnen Tests dann eine Aussage für die Softwarepakete sichern. Dazu bereits weitgehend ... ne lassen wir das besser.
Ja, definitiv besser so!
Aber gut, dass es Leute gibt, die es Wissen wie es geht... 😂🤣

Immer wieder interessant wie... naja, egal... macht wenig Sinn! 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir kommt seit Jahren Norton zum Einsatz, nachdem ich zuvor einige andere Anbieter ausprobiert hatte. Früher nutzte ich zudem auch Stand-Alone Tools wie McAfee Stinger etc, seit langem jedoch nicht mehr.

Mittlerweile ist mein bester Schutz jedoch die Erfahrung, die ich seit den 90er Jahren mit Anwendungen o. ä. sowie im www gesammelt habe.

Wer sich auf dubiosen Webseiten herumtreiben oder Apps/Programme/Themes usw von sonst wem installieren möchte, dem würde ich ausschließlich dafür zu einem Zweitsystem raten, z. B. ein einfaches, gebrauchtes Notebook, das bei Bedarf im Handumdrehen neu aufgesetzt werden kann.
 
Hinter einem Router ist die Angriffsfläche schon überschaubar klein. USB-Sticks oder email-Attachments habe ich selten. Es kann natürlich immer was passieren, auch beim Treiberupdate großer Firmen.
Deshalb mache ich regelmäßig Backups (Images und Filebackup) auf mehrere unabhängige Datenträger.
 
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Laktose-Larry schrieb:
Mein Standard-Setup auf meiner privaten Kiste:

1. Safari
hoffentlich ist diese kiste auch aktuell und mit betriebssystemupdates versorgt, denn sobald der support abläuft, ist safari unsicher.

safari ist wie der internet explorer damals war:
vorinstalliert und standard, an betriebssystemupdates gekoppelt, unterstützt die wenigsten webstandards.
 
Ich war Anfang der 2000er selbst betroffen. Damals gab es im Internet Explorer eine Sicherheitslücke, bei der über ActiveX und iFrames Exploit‑Kits wie MPack oder IcePack eingeschleust wurden.

Durch infizierte Werbung wurde mein System kompromittiert, und der Antivirus hat erst reagiert, als es schon zu spät war. Da ActiveX Schadsoftware direkt aus dem Browser heraus ausführen konnte, war der Rechner praktisch sofort infiziert.

Ich habe das System dann mit einem Live‑Linux plattgemacht und windows neu installiert, aber war zwei Minuten nach dem ersten Browserstart direkt wieder infiziert, weil ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, wie der Angriff überhaupt funktionierte.

Nachdem ich mich eingelesen hatte, bin ich vom Internet Explorer auf Firefox gewechselt (mit einem kurzen Intermezzo über den Netscape Navigator).

Beim Aufräumen alter Backups hat der Defender (win11) später noch bei zwei alten Outlook‑Express‑Mails angeschlagen. Gelöscht und gut.

Ich glaube, man kann heute nicht mehr zu 100 % ausschließen, dass man sich irgendwann etwas einfängt. Gerade wenn man sich die Supply-Caing-Attacken der letzten Zeit anschaut. Ausschließen kann ich es für mich auf jedenfalls nicht.

Aber ein gesundes Surfverhalten und nicht reflexartig jeden Link in einer E‑Mail anzuklicken, ist schon ein guter Anfang.

Ich nutze seit etwa fünf Jahren Pi‑hole – zuerst auf einem Raspberry Pi 4 (4 GB), und seit etwa drei bis vier Jahren auf einem CM4 mit 8 GB RAM auf einem Tofu‑Carrier‑Board. Zusätzlich habe ich noch weitere Pis als Fallback. Große Sperrlisten sortieren schon eine Menge Müll aus, bevor er überhaupt ankommt.

Beim Browser war ich jahrelang auf Firefox unterwegs, bin aber später auf LibreWolf umgestiegen. Firefox ist nur noch mein Fallback. Beide nutze ich sehr strikt mit Whitelisting, NoScript und uBlock Origin.

Ja, Surfen ist dadurch manchmal anstrengend, aber man gewöhnt sich daran. Außerdem bin ich sehr vorsichtig, aus welchen Quellen ich Software beziehe. Möglichst direkt vom Entwickler aber leider ist selbst das heute keine Garantie mehr.

Seit drei Jahren liegen auch keine persönlichen Daten mehr auf meinem Windows‑System. Alles Wichtige läuft über macOS. Gaming/Multimedia trenne ich strikt von E‑Mails, Korrespondenz, Steuer usw.

Meine Daten liegen aber auch nicht direkt auf dem Mac, sondern auf einem NAS (mit Backup). Sie werden nur bei Bedarf eingebunden.

Seit Freitag habe ich meinen Gaming/Multimedia PC auf Fedora umgestellt (Windows 11 im Dual‑Boot, nur für Dinge, die Linux nicht kann oder nicht mag).

Secure Boot ist aktiv, TPM 2.0 ebenfalls, und Fedora bringt SELinux von Haus aus mit. Zusammen mit Pi‑hole, NoScript und uBlock habe ich mir damit eine solide Sicherheitsbasis. ClamAV ist auch schon eingeplant.

Und so wie es aussieht, werde ich Windows wohl nicht vermissen, wenn die Erfahrung mit Fedora so weitergeht ^^
 
Erfahrung und in Extremfällen Hyper-V. Wenn etwas wirklich merkwürdig aussieht und ich es ansehen muss beißt es zu erst in die VM. Natürlich... mittlerweile ist auch das ein alter Hut und es gibt Malware die die Hypervisor Grenze überwinden kann. Aber da muss sie schon extrem gut sein...
 
@l33ch0r Das stimmt, ich wollte mal neben meinem Avast, Malwarebytes installiere, da hat mein PC sich aufgehängt, also kam Malwarebytes wieder runter.:(
 
q3fuba schrieb:
Bitdefender und Kaspersky haben 99,5 bis 99,9% Erkennungsrate OFFLINE!
Wenn das wirklich so wäre, warum haben Windows-PCs heutzutage überhaupt noch eine Virenproblematik?
Also das der gewöhnliche Home-User a-la Lieschen Müller sich nicht ordentlich schützt, das kann man ja irgendwie noch nachvollziehen. Aber Virenbefall betrifft ja auch teilweise große Firmen und das so ziemlich regelmäßig (sogar Microsoft hat es schon erwischt).

Wenn es eine zuverlässige Lösung gäbe, dann würden die die ja inzwischen zum Großteil benutzen und man müsste einen Rückgang der durchschnittlichen Infektionszahlen beobachten.
 
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Mit der Angst der Leute kann man als Firma gut Geld machen. Die Anbieter, die gut waren und auch eine Zukunft gehabt hätten, wurden aufgekauft oder eingestampft.

https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2008/07/mini-schild/

So schlecht war die Idee nicht. Der Yoggie Pico war ein Miniatur-Sicherheitscomputer im USB-Stick-Format. Er fängt den gesamten Netzwerkverkehr ab und filtert Bedrohungen auf Hardware-Ebene, bevor Daten Ihren Haupt-PC erreichen. Warum gibt es denn so etwas nicht gleich im Internet-Router?
 
Zuletzt bearbeitet:
zeXez schrieb:
Warum gibt es denn so etwas nicht gleich im Internet-Router?
Weil das Quatsch ist. Du hast damit die gleichen Probleme wie bei Antivirenlösungen auch.

Mal davon abgesehen, das heute viele Verbindungen verschlüsselt ablaufen. Willst Du dann IP-Pakete analysieren, musst Du die Verschlüsselung aufbrechen. Du musst also, in der Absicht die Sicherheit zu verbessern an anderer Stelle die Sicherheit unterlaufen.
Das ist ganz offensichtlich keine gute Idee.

Zudem muss der Router für solche Dinge entsprechend potent sein, was ihn teurer macht und den Stromverbrauch in die Höhe treibt.

Zudem steigert man damit auch die Angriffsfläche. Das ist auch schön in der Praxis zu beobachten. Umso mehr Router machen und können, umso mehr werden sie selbst zum Ziel von Angriffen.

Nach der Logik müssten wir also vor dem Router ein Router davor schalten, der ihn schützt. Der ist natürlich auch wieder angreifbar. Also schalten wir noch einen Router davor. Und noch einen. Und noch einen.

Du merkst selbst, oder?
 
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Der einzige mir Bekannte Virus den ich hatte hieß "OnehalfMBR" auf meinem 286er von einer Diskette eines Freundes. Seit dem Bin ich sehr vorsichtig und habe immer Virenschutz tools genutzt. Norton, PcCillin, Kaspersky, Avira.... Inzwischen der Windows defender.
 
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