Phobsen schrieb:
Bei "The Expanse" ist es tatsächlich so, das die ersten drei Bücher quasi den Prolog darstellen, das wird noch ziemlich wild.
Ganz ehrlich, Buch 1 ist bisher aber das stärkste, weil Buch 1 tatsächlich den größten Fokus hat, die stärkste Charakter-Entwicklung passiert, das Who-Done-It am interessantesten ist und der Horror-Aspekt hier tatsächlich dem Buch eine teilweise unheimliche Stimmung gibt.
Buch 2 ist nett und 3 auch bisher, aber nicht so gut wie 1 und da muss ich nicht mal stark drüber nachednken wieso.
Wenn alles danach reine High-Sci-Fi wird, dann wird es eher nix für mich, weil diese Art Geschichte schon unzählige Male erzählt wurde: die Menge an Büchern in denen Alien-Artefakt Bla-Bla mit Gates, Universum zerstörenden Bösen etc. passiert die ich gelesen habe, ist so hoch, dass der Plot-Punkt für mich keinerlei Bedeutung mehr hat.
Buch 1 ist gerade deswegen interessant, weil es eben nicht 0815 Alien-Artefakt Bla-Bla ist.
Generell lese ich eher Sci-Fi Bücher, die meinen Horizon erweitern, die das Genre bereichern, die mir eine neue Perspektive geben... Und da sind dann eher Bücher wie Anchillary Justice drin, A Long Journey to a small angry planet, Metro 2033, Escaping Exodus oder Broken Earth. Oder noch besser, Exhalation Stories, das wahrscheinlich beste Sci-Fi Buch der letzten Dekaden weil es wirklich Anspruch an den Leser hat und die Namensgebende Geschichte Exhalation eine der schönsten Parabeln der gesamten modernen Literatur-Geschichte darstellt.
Phobsen schrieb:
Bleib bei den Büchern dran, es lohnt sich mMn.
Mal schauen. Buch 3 ist leider nur "More of the same" und weil kaum noch Charakter-Entwicklung passiert und der Fokus ziemlich aufgeweicht ist, bin ich aktuell deutlich weniger investiert als in Buch 1.