News Vorbild Japan, Teil 2: Infineon will eine zweite TSMC-Fabrik in Deutschland

Volker

Ost 1
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Spannendes Thema aber für diese Strukturgrößen ist ja Autoindustrie die Zielgruppe. Und wie es da um die Nachfrage bestellt ist ist ja bekannt ... Jeder will resilienz aber keine will es bezahlen. Und gerade die Autoindustrie kann es sich aktuell auch nicht leisten. Deswegen sind die Player wir TSMC da so zurückhaltend. Die bauen die Fabrik quasi nur wenn sie sie nicht bezahlen müssen. Nur so schützen sie sich davor auf dem Invest sitzen zu bleiben. Weil langfristige Verträge über Mengen und Abnahmen sind in der Praxis am Ende oft auch nicht viel mehr als Schall und Rauch...
 
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Die Nachfrage an diese Komponenten wird nicht mehr verschwinden. Es sit wichtig, dass ein breiteres Angebot geschaffen wird (auch für vergleichsweise low-tech Varianten) und die globale Produktion zumindest etwas gestreut ist.
Die Lieferketten werden immer global bleiben, aber zumindest sinkt die Anhängigkeit hier langsam ein klein wenig.
Ob die Investition in die Automobilindustrie in Europa wirklich rentabel ist muss sich zeigen. Aber selbst wenn nicht, was auch immer an ihre stelle treten würde ist genauso auf technische Komponenten angewiesen die hiermit eine Konkurrenz bei den globalen anbietern bekommt.
 
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Ich würde mich freuen wenn Sachsen sich hier wieder ransetzt und weiter am Techcluster bastelt.
Politik, please do your Job 😄
Und für alle, die gegen Subventionen sind: gibst du keine steht die Fabrik dann halt im Ausland und zahlt dort Gehälter und Steuern.
 
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Zielgruppe ist die Automobilindustrie… Wird denn nach dem „Grünen Wirtschaftswunder“ davon noch viel in Deutschland übrig sein?

Finde es ja positiv dass Infineon den Standort vorantreiben will aber solange hohe Steuern, Energiekosten, Lohnnebenkosten und Auflagen den Standort belasten sehe ich da wenig Hoffnung egal für welche Branche!
Ergänzung ()

Nuklon schrieb:
Ich würde mich freuen wenn Sachsen sich hier wieder ransetzt und weiter am Techcluster bastelt.
Politik, please do your Job 😄
Und für alle, die gegen Subventionen sind: gibst du keine steht die Fabrik dann halt im Ausland und zahlt dort Gehälter und Steuern.
Ja so ist es. Aber statt Subventionen könnte man auch einfach die Kosten senken. Ist ja immer Schwachsinn es erst zu nehmen um es dann als Subventionen ineffizient zurückzugeben.
 
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Richtig so. Und die Politik sollte sich redlich bemühen, dass Fabrik 2 nicht aus Frust irgendwo anders gebaut wird.
 
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ja ist halt eine frage der nachfrage...ich meine es gibt hier sicher unternehmen die irgendwelche chips unterhalb 12nm sicher abnehmen würden...macht dann aber nicht wirklich sinn wenn die chips dann von hier nach asien fliegen um da in irgendwelche geräte gebaut zu werden und dann wieder zurück kommen, da kann man den chip auch da drüben herstellen lassen...

in dem bereich gibts da ja aber nicht auch schon global foundrys in dresden, dachte die haben da auch fertigung in dem bereich der strukturgrößen...für alle die was kleines in deutschland oder europa hergestellt haben wollen...
ja wir haben hier keine leading edge fertigungen für 2 und 3 nm...aber welche firmen haben wir hier den ansässig die sowas brauchen und hier fertigen lassen wollen die auch dann irgendwie sone fertigung auslasten könnten...für hin und wieder mal nen wafer für versuche an irgendeiner uni oder anderen forschungseinrichtung stellt hier sicher keiner sone fertigung hin
 
Das war auch noch ein Ampel-Projekt, oder? Wäre es gescheitert, wäre der Schuldige, wie bei Northvolt klar gewesen 🤡
So ist es natürlich die Wirtschaftskompetenz der jetzigen Regierung…

Aber schön, dass sich da wieder etwas bewegt. Vor allem hinsichtlich europäischer Unabhängigkeit. Wenigstens Chips aus „eigener“ Produktion, falls China doch mal einen Krieg gegen Taiwan beginnen sollte.
 
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jauns91 schrieb:
Und gerade die Autoindustrie kann es sich aktuell auch nicht leisten
Dann müssten die Manager halt die Boni der letzten 10 Jahre rausrücken. Dann hätten die schon genug Geld.
Jeder der VW und co bemitleidet hat es nicht begriffen diese Firmen sind zu 100% selbst schuld an ihrer Lage.
 
@Fighter1993 Wir deppen in Europa sind ja die einzigen die noch an den "Markt" glauben, während China und die USA mit gedruckten Geld verbrannte Erde hinterlassen. Hätte VW seit 2010 sinnvoll investiert, gäbe es so BYD nicht. Dennoch ist es dumm gegen VW und Co. zu wettern, die es verbockt haben sind fein raus, der Rest leidet. Wir sollten lieber hoffen, das die lernen und wieder Technologieführer werden. Dann brauchen die auch Chips made in Dresden.
 
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Nuklon schrieb:
Und für alle, die gegen Subventionen sind
Subventionen machen nur Sinn, wenn der nutzen größer ist, als das ausgegebene Geld.

Einmalige Subventionen ja, permanente nein, denn das macht Firmen faul.
 
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@HOCLN2 Wie gesagt: entweder die Fabrik steht hier oder nicht.
Chips sind strategisch wichtig und ziehen neue Ansiedlungen mit Jobs nach sich.
 
Nuklon schrieb:
Wie gesagt: entweder die Fabrik steht hier oder nicht.
Und was bringt uns das, wenn die eigentlich wichtigen Chips wie Intel/AMD/NVIDIA/Apple/Broadcom und co nicht bei uns dann gefertigt werden? Genau gar nichts, außer Geld verbrennen.
Nuklon schrieb:
Chips sind strategisch wichtig und ziehen neue Ansiedlungen mit Jobs nach sich.
Die Chips, die strategisch wichtig sind, können bereits in DE/EU gefertigt werden. Chips für das Militär werden eh in größeren Fertigungsgrößen noch gefertigt und sind dann eher bei Infineon als bei TSMC.

Es würde mehr Sinn machen, wenn man mehr in Bildung investiert und Chip Design fördert bzw. dadurch neue Firmen entstehen. Mir würden da CPUs auf RISC-V Basis einfallen, die Konkurrenzfähig wären und man dann darauf auch seine Infrastruktur aufbauen kann.

Chipfabriken bringen dir selber rein gar nichts, wenn niemand seine Produkte dort fertigt.
 
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The-Heinz schrieb:
@Fighter1993 Wir deppen in Europa sind ja die einzigen die noch an den "Markt" glauben, während China und die USA mit gedruckten Geld verbrannte Erde hinterlassen. Hätte VW seit 2010 sinnvoll investiert, gäbe es so BYD nicht. Dennoch ist es dumm gegen VW und Co. zu wettern, die es verbockt haben sind fein raus, der Rest leidet. Wir sollten lieber hoffen, das die lernen und wieder Technologieführer werden. Dann brauchen die auch Chips made in Dresden.
Wir in Europa sind auch die einzigen Deppen die an den CO2 Wahn glauben und die eigene Industrie vertreiben weil diese ja "klimaschädlich" sei...

Andere führen Kriege um die Industrie zu erhalten und wir vertreiben sie freiwillig. Natürlich verbessert sich das Klima wenn die Industrie in China steht...

Von sonstigen Weltrettungsaktionen mal abgesehen. Technologieführer wird man nicht mit Moralismus und solange dies der Fall ist...

Aber ja stimme zu wir müssen entscheidende Technologien in der Hand haben und unterstützen.
 
@Matthias B. V. Wie lebt es sich eigentlich hinter dem Mond?

China stellt unsere Investition in regenerative Energie schon einige Zeit in den Schatten. Und die Industrie dort hat inzwischen auch ziemlich vergleichbare Vorgaben was Umweltschutz und CO2 Emission angeht. Nicht alle Aspekte sind gleich, aber diese Idee, das die Chinesische Industrie wächst und dabei eine Rücksichtslose Drecksschleuder ist, ist schon eine ganze Weile nicht mehr richtig.
Wir sind da mit unserer Abhängigkeit von Kohle und Gas zum Teil die Decksschleudern heute.
 
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Woher hast du denn die Info dass China irgendwas auf CO2 gibt?
Wäre auch total hinderlich wenn man geopolitische Ziele verfolgt.
Und regenerative Energien kann man auch ohne Klima Ideologie ausbauen. Siehe China.
Und Umweltschutz /= Klimaschutz. Ein Windrad rettet nicht das Klima, nimmt aber erheblichen Einfluss auf die Umwelt und ein modernes BOA Kraftwerk ist sicher auch keine Dreckschleuder.

Bin ich ja mal gespannt. Für die drei Autos die in Zukunft noch in Deutschland gebaut werden
 
confuso schrieb:
wenn du keine Foundry bist und dort deine eigenen Produkte fertigst, schon
Ahja, also das Subventionieren einer Foundry zaubert auch gleich ein Intel/AMD/NVIDIA her genau.

Das ist genauso, wie wenn ich dir ein Rack-Cluster Zuhause hinstelle und zu dir sage "mach mal", aber hast dafür gar kein Wissen oder die Software, um es wirklich zu nutzen.
Ergänzung ()

Keylan schrieb:
Nicht alle Aspekte sind gleich, aber diese Idee, das die Chinesische Industrie wächst und dabei eine Rücksichtslose Drecksschleuder ist, ist schon eine ganze Weile nicht mehr richtig.
Wir sind da mit unserer Abhängigkeit von Kohle und Gas zum Teil die Decksschleudern heute.
Woher hast du diese Information?

China/Deutschland - 12:00 Uhr Deutscher Zeit:
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China/Deutschland - 23:15 Uhr Deutscher Zeit:
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