VPN für Netflix und CO

Knuddelbearli

Commodore
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Guten Tag,
folgendes Problem, stamme ursprünglich aus Südtirol, Großteil meiner Familie wohnt immer noch dort. Leider bekommt man dort bei Netflix, Amazon Prime usw in der Regel dann nur Italienisch und Englisch (selbst das nicht immer). Die Idee wäre jetzt bei mir in Österreich einen Proxy / VPN zu betreiben (reicht dazu schon ein Raspberry Pi?) damit sie am Endgerät (schauen eigentlich nur am TV) dann als österreichisch aufscheinen.

Ist das einfach so möglich? Was benötige ich dazu? Reicht dafür schon ein Raspberry Pi Zero? Ich selbst habe 12,5Mbit Upload die auch meist anliegen, und da sie selbst auch nur knapp 7Mbit haben sollte das zumindest locker reichen. Können eh maximal Full HD schauen. Ein Aufrüsten auf 50Mbit Upload wäre für 7€ sogar kostengünstig möglich.
 
und softwareseitig einfach open vpn? oder was braucht es da?
 
raspi 4.0 mit 1gb ram ist recht günstig zu haben
pi hole ist dazu evtl. auch interessant
Ergänzung ()

oder einfach z.b. wenn fritzbox, die als vpn nutzen
 
Zuletzt bearbeitet:
an eine Fritzbox dachte ich auch. damit hätten die dann einfach 2 wlans eines mit vpn eines oder, da ist dann das Modell ja auch ziemlich egal.
 
Sa.Lt schrieb:
raspi 4.0 mit 1gb ram ist recht günstig zu haben
pi hole ist dazu evtl. auch interessant
Ergänzung ()

oder einfach z.b. wenn fritzbox, die als vpn nutzen
Der Raspberry Pi wäre für dieses Vorhaben als Hardware sicherlich auch geeignet.
Aber was hat PiHole mit einem VPN Tunnel zu tun?
Ergänzung ()

Wenn es mach richtig machen will, würde ich statt FritzBox auf OpenVPN setzen und hier einen SSL-VPN mit Split Tunneling aufsetzen.

Vorteil? Du kannst definieren für welche Dienste der VPN genutzt wird und für welche nicht. Dies hat den Vorteil, dass Traffic, für welchen der VPN nicht benötigt wird (also non-streaming Inhalte) nicht zwingend über die VPN laufen, sondern den direkten Weg zum Provider nutzen.

Dadurch haben beide Haushalte einen Performance-Vorteil, da die Verbindungsstrecke zum Ziel kürzer ist.
 
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-MajorP- schrieb:
Aber was hat PiHole mit einem VPN Tunnel zu tun?
doppelte nutzung
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Knuddelbearli schrieb:
damit hätten die dann einfach 2 wlans eines mit vpn eines oder, da ist dann das Modell ja auch ziemlich egal.
wenn man das so konfigurieren kann, oder halt netzwerkkabel oder halt nur netflix als dienst über vpn
 
Danke @-MajorP-
Vorteil wäre wohl da, wobei wie gesagt eh fast nur am TV geschaut wird also nur die 2 TVs ins WLAN müssen, und damit sonst eh nicht viel im Internet gemacht wird.

Was bräuchte ich für deine Variante? Einfach an beiden Standorten einen Pi4 und darauf OpenVPN entsprechen konfiguriert?

Soll halt auch maximale Wartungsarmut haben und am besten idiotensicher, kann ja, wenn was ist, nicht einfach nach Südtirol fahren.
 
Knuddelbearli schrieb:
Danke @-MajorP-
Vorteil wäre wohl da, wobei wie gesagt eh fast nur am TV geschaut wird also nur die 2 TVs ins WLAN müssen, und damit sonst eh nicht viel im Internet gemacht wird.

Was bräuchte ich für deine Variante? Einfach an beiden Standorten einen Pi4 und darauf OpenVPN entsprechen konfiguriert?

Soll halt auch maximale Wartungsarmut haben und am besten idiotensicher, kann ja, wenn was ist, nicht einfach nach Südtirol fahren.

Richtig. Ich würde an beiden Standorten OpenVPN installieren und anschließend zwischen den beiden einen Site-To-Site VPN Tunnel aufbauen.
Wenn der Tunnel steht, kannst du im nächsten Schritt Split-Tunneling konfigurieren.
Bitte bedenke, dass du mindestens auf einer der beiden Seiten eine feste IP-Adresse oder einen DynDNS benötigst.

Ich würde tatsächlich als OS Raspbian MIT Desktopoberfläche installieren und hier jeweils Teamviewer installieren.
Hat den Vorteil, dass du bei Problemen mit dem VPN Tunnel den Raspberry Pi deiner Familie immernoch aus der Ferne erreichen kannst, um Troubleshooting vorzunehmen.

Gruß

//EDIT: als Einstiegspunkt kann folgende Anleitung dienen: https://openvpn.net/vpn-server-resources/site-to-site-routing-explained-in-detail/
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe keine Fritz!Box.
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@-MajorP-
klingt gut, den Pi kann man wohl scheinbar mit überschaubaren aufwand dann auch in einen WLAN-Access-Point verwandeln.

Pluspunkte hat die Variante jedenfalls einige (z. B. könnte ich denn dann ja auch in die umgekehrte Richtung nutzen, falls ich mal andere IP benötige), einzige die Idiotensicherheit bzw. Unkompliziertheit ist weniger gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Knuddelbearli schrieb:
Habe keine Fritz!Box.
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@-MajorP-
klingt gut, den Pi kann man wohl scheinbar mit überschaubaren aufwand dann auch in einen WLAN-Access-Point verwandeln.

Pluspunkte hat die Variante jedenfalls einige (z. B. könnte ich denn dann ja auch in die umgekehrte Richtung nutzen, falls ich mal andere IP benötige), einzige die Idiotensicherheit bzw. Unkompliziertheit ist weniger gegeben.
Stimmt.
Die Idiotensicherheit bzw. Unkompliziertheit ist bei der FritzBox Lösung natürlich eher gegeben.
Mit OpenVPN bist du allerdings flexibler und es ist eine etablierte Lösung, die auch im professionellen Umfeld gern zum Einsatz kommt.
 
Ne Frage noch, wie sieht es mit einem DD-WRT Router aus?

Sollte doch beide Varianten recht gut kombinieren, eine fixe einheitliche Hardwarebasis mit OpenVPN wobei dort vieles ja schon vorkonfiguriert ist.
 
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