Hm.. Wenn du mich fragst, dann ist das eher unpraktisch.
Zum einen kastrierst du damit deine eigentliche Internetanbindung, weil du nie im Leben auch nur Ansatzweise volle Geschwindigkeit über das VPN erreichen wirst. Je nach Protokoll, Anbieter, Server-Standort, Server-Auslastung wird der Datendurchsatz deutlich darunter liegen. Es sicherlich "Leistungsspitzen", in denen man sehr gute Geschwindigkeit bekommt, aber verlassen würde ich mich darauf nicht.
Zum anderen kann sich die VPN-Geschichte auch negativ auswirken. Einige Online-Shops checken beispielsweise die Quell-IP und akzeptieren keine Bestellung von "maskierten" IPs. So bei mir geschehen als ich mir einen Steam-Key in einem der einschlägigen Shops für 1,74€ kaufen wollte, ich bekam ne Mail, dass meine Bestellung nicht akzeptiert wurde, weil Verdacht auf Betrug besteht. Es hieß ich solle doch bitte VPN deaktivieren und erneut bestellen, wenn ich denn tatsächlich der Besteller war. Zu dem Zeitpunkt war ich versehentlich noch in Rumänien eingeloggt.
Wie sich beispielsweise eine Konsole verhält, wenn sie plötzlich in Turkmenistan ins Internet kommt, aber eigentlich in Deutschland steht, weiß ich auch nicht.. Der Ping wird ja letztendlich auch etwas leiden..
Ich persönlich suche mir aktiv aus wann ich via VPN oder via Provider online sein will. Wenn ich mir zB ein völlig legales Linux-Image, Steam-Spiel oder an der PS4 das neue UpdateXY runterladen möchte, hab ich keine Lust auf etwaige Geschwindigkeitsengpässe durch das VPN. Dazu habe ich auf meinem Linux-Server, der die Cyberghost-Verbindung hält, entsprechende Routing-Regeln implementiert und ich muss am PC mit einem Klick nur "umschalten". Hinzu kommt, dass ich auch gerne mal "das Land wechsle", wenn ich zB besagte ZDF-Mediathek oder öffentliche Streams vom Schweizer TV gucken will -> dafür hab ich ein kleines Script
