VPN Verbindungsverschlechterungen

P3chv0gel

Ensign
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Hallo zusammen,
Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, mir für eine gewisse zusätzliche Onlinesicherheit ein VPN zuzulegen. Doch da stellt sich mir eine wichtige Frage: Da ich zuhause eine extrem langsam Anbindung habe (1,2mbit/sek down 0,2mbit/sek up und grob 100er Ping Minimum) fürchte ich, dass die zusätzlichen Verbindungen, die ein VPN mit sich bringt, meine Verbindung komplett überfordern.
Mit was für einer Verlangsamung muss man denn so ungefähr rechnen?

Danke schon mal für eure Hilfe
 
Das kann man nicht pauschal beantworten, da es von der Verbindung Server - Standort abhängig ist.
 
Als ich VPN hatte, war die Geschwindigkeit halbiert, aber wie schon @revan. es richtig sagte, das kann man nicht pauschalisieren.
 
kommt auf die Verbindungsgeschwindigkeit an und speziell vom Upload, der Ping ist nicht so entscheidend.
Je nach dem mit was du die Verbindung aufbaust kommt es auch noch auf die Leistung des Endgeräts an. sprich wie schnell können die Pakete ver- und entschlüsselt werden. Bei einem PC mag das kaum eine Rolle spielen aber ein Router kann mit sowas schon überfordert sein.
 
Durch die Kapselung des VPN gibt es einen gewissen Overhead, der aber von der VPN-Technologie und nicht zuletzt auch der Konfiguration des VPNs abhängt. Daher ist es wenig sinnvoll, eine pauschale Aussage zu treffen.


BoaTheCrafter schrieb:
Da ich zuhause eine extrem langsam Anbindung habe (1,2mbit/sek down 0,2mbit/sek up und grob 100er Ping Minimum)
Eine VPN-Verbindung geht immer mit einer gewissen Einschränkung der Bandbreite einher. Sofern VPN-Server und -Client schnell genug sind, bekommt man davon bei einer halbwegs guten Internetverbindung kaum etwas mit bzw. es fällt nicht ins Gewicht. Bei einer derart langsamen Leitung wie deiner (1,2 Mbit/s / 0,2 Mbit/s) würde ich aber kein VPN verwenden wollen.


BoaTheCrafter schrieb:
mir für eine gewisse zusätzliche Onlinesicherheit ein VPN zuzulegen.
Davon erhoffst du dir was? Zusätzliche Sicherheit, weil dir das irgendjemand erzählt hat oder weil du es irgendwo gelesen hast? Oder was stellst du dir konkret vor?
VPNs haben nicht per Definition etwas mit der "Onlinesicherheit" zu tun.
 
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Raijin schrieb:
VPNs haben nicht per Definition etwas mit der "Onlinesicherheit" zu tun.

Naja, streng genommen schon. Wobei Pauschalaussagen bei IT wirklich immer so eine Sache sind.
Jedenfalls hat man keinen Schaden wenn der ISP und Staat nicht mehr wissen was von der Leitung aus passiert (was wieder Datenschutz wäre) durch den Tunnel sind die Daten unterwegs recht "sicher".
 
BoaTheCrafter schrieb:
... 1,2mbit/sek down 0,2mbit/sek up und grob 100er Ping Minimum) fürchte ich, dass die zusätzlichen Verbindungen, die ein VPN mit sich bringt, meine Verbindung komplett überfordern.

Einen VPN solltest du dir zulegen, wenn du dich im Grauzonenbereich des Internets bewegst, öfters dich mit dem Laptop in ein "öffentlichen" bzw. fremden Netz einloggst oder politisch verfolgt wirst. Ansonsten solltest du dir die Quälerei einen VPN in deinem Netz laufen zu lassen einfach sein lassen. Du wirst dich dann nur mit dem VPN rumärgern.
 
Ah ok, danke euch, ich merke schon, das wäre wohl bei der Leitung (danke Telekom) nicht so die gute Idee
 
revan. schrieb:
Naja, streng genommen schon.
Nein, weder streng noch leicht genommen. Ein VPN bietet nur Sicherheit innerhalb des VPN-Tunnels. Die meisten Threads dieser Art entstehen aber, weil jemand irgendwo die drei Buchstaben V, P und N und dazu das Stichwort Sicherheit gehört hat, ohne zu wissen was es ist bzw. wie es eingesetzt wird. Sucht man sich unter den zahlreichen VPN-Anbietern zum Beispiel einen in den USA aus oder gar Russland oder China, ist es mit der vermeintlichen Sicherheit nicht mehr weit her, weil man keine Ahnung hat was der VPN-Anbieter mit den Daten anstellt. VPN ist nicht per Definition sicher. VPN ist ein Werkzeug, das auch richtig eingesetzt werden muss. Dann kann man von Sicherheit sprechen.
 
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Raijin schrieb:
Nein, weder streng noch leicht genommen.

Doch, aber natürlich! Sagst es im nächsten Satz selbst.

Raijin schrieb:
Ein VPN bietet nur Sicherheit innerhalb des VPN-Tunnels.

Niemand der seriös ist und sich damit beschäftigt behauptet auch je etwas anderes?

Außerdem ist dir wohl auch klar, dass der VPN Anbieter gar nichts machen kann außer Logs erstellen!? Die Daten alle zu speichern bringt Ihm nichts, da heutzutage fast alles über HTTPS geht.

Man benutzt VPN am Anschluss zu Hause schließlich auch nur damit der ISP die Verbindungsdaten nicht nachvollziehen kann. Die Passwörter und anderes bekommt der ISP trotzdem nicht wegen HTTPS.

Und es macht einen riesigen Unterschied in welchem Land Verbindungsdaten erhoben werden. Mir ist es völlig egal wenn auf irgendeiner Insel jemand die Verbindungsdaten hat, schließlich geht es darum hier in Deutschland die Überwachung über den ISP auszuhebeln.

Du solltest dich näher mit der Materie befassen. Deine Aussagen sind falsch.
VPN erhöht die Sicherheit und den Datenschutz. Sagt jeder Sicherheitsexperte und zufällig Leute die in dem Bereich Ihren Bachelor und Master machen.

Hast du einen Master in Informatik oder bist du jemand der im Internet einfach irgendwas behauptet? Ich kann es mir denken!

Informiere dich über die Gesetze (2 Parapraphen sind hier sehr wichtig) HTTPS, die Technik hinter VPN und warum man es benutzt. Nach deinem Posting ist davon auszugehen dass du es nicht verstehst und vermutlich auch meine Antwort nicht verstehen kannst / willst da im Internet keiner gerne etwas zugibt wenn man erst mal auf dicke Hose macht und merkt das man von der Materie keine Ahnung besitzt.


Raijin schrieb:
VPN ist ein Werkzeug, das auch richtig eingesetzt werden muss. Dann kann man von Sicherheit sprechen.

Vielleicht kannst du mir / uns ja noch diese sinnlose Floskel erklären, denn ich habe eben (nochmals!) genau erklärt wo es Sinn macht einen VPN einzusetzen und es gibt keinen anderen Einsatzweck oder andere Art des Einsatzes wie du das hier in den Raum stellst. Aber ich verstehe, wolltest halt etwas los lassen^^
Und Nein, mehr als das ich beschrieb kann man mit VPN nicht machen.


Übrigens, mit VPN ist man weder anonym noch sicher in dem Sinne wie es manch einer denkt. Sicher bezieht sich hier nur auf den Tunnel und das der ISP nicht weiß was man über die Leitung macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
revan. schrieb:
Naja, streng genommen schon. Wobei Pauschalaussagen bei IT wirklich immer so eine Sache sind.
Jedenfalls hat man keinen Schaden wenn der ISP und Staat nicht mehr wissen was von der Leitung aus passiert (was wieder Datenschutz wäre) durch den Tunnel sind die Daten unterwegs recht "sicher".
Oha das ist eine Illusion das der Staat dank VPN nicht zuhört. Man kann alles wen man will und die nötigen Ressourcen hat
 
Mit dem Thema "VPN" die höchste Form der Internetsicherheit (übertrieben ausgedrückt) zu verbinden
ist sicherlich nicht richtig. Sicherheit im Internet beinhaltet eigentlich viel mehr als nur die Verschleierung der besuchten Webseiten vor dem eigenen ISP (z.B. den sicheren Umgang mit Passwörtern, Pflege der verwendeten Software, sensibler Umgang mit persönlich Daten im Internet, Einsatz von Verschlüsselung, Umgang mit E-Mails und vieles mehr).

Ob man der Meinung ist mit einem VPN sicher(er) zu sein ist auch eine Frage der Zielsetzung und der Art und Weise wie man das VPN nutzt.

Mit einem VPN, wo der Internet-Traffic durch den VPN-Tunnel geroutet wird (Full-Tunnel), verschleiert man natürlich vor dem eigenen ISP, mit welchen IP-Adressen man im Internet "spricht". Was der VPN-Anbieter am Ende des VPN-Tunnels mit den anfallenden Daten macht, weiß man aber nicht. Ein VPN-Anbieter kann vieles behaupten ("Wir loggen nichts mit!"), ob er sich wirklich wie behauptet verhält, ist ungewiss. Das ist eine Frage des Vertrauens. Die Zeit, wo man Unternehmen wirklich ohne zu zögern ihre Behaupten abkaufen kann sind lange vorbei. Größte Unternehmen aus der IT-Welt haben sich in der Vergangenheit an selbst aufgestellte Versprechen nicht gehalten und das schon mehrfach den Bereich "Datenschutz".

Wenn man das Ziel hat vor dem eigenen ISP die angesprochenen IP-Adressen zu verschleiern,
dann hat man sein Ziel mit einem VPN (Full-Tunnel) zumindest zu einem Teil erreicht. Damit meine ich,
dass beispielsweise nicht bei jedem VPN-Setup auch der IPv6-Traffic durch den VPN-Tunnel geroutet wird (auch bei einem angeblichen "Full-Tunnel", wo man davon ausgeht, dass ALLES durch den Tunnel geht).

Nicht zu vergessen sind auch die DNS-Abfragen, die der eigene PC macht. Auch wenn diese durch den Tunnel geroutet werden, sind diese in aller Regel unverschlüsselt (UDP-Port 53) und können am anderen Ende des VPNs durch den VPN-Anbieter mitgelesen werden.

Wenn man mit dem Thema "Mehr Sicherheit im Internet" verbindet, dass der eigene ISP nicht mitbekommt, welche Webseiten man besucht hat, dann kann man wie oben erwähnt dieses Ziel mit einem VPN (Full-Tunnel) zumindest zu einem Teil erreichen. Ob es jetzt besser ist, dass der VPN-Anbieter (mal angenommen er protokolliert mit) mitbekommt, welche Webseiten ich besucht habe als wenn mein ISP es mitbekommt ist meiner Meinung nach Ansichtssache.

Wenn also "ISP bekommt ein Stück weniger mit" bedeutet "mehr Sicherheit im Internet",
dann ist man bei einem VPN richtig. Nur sollte man bedenken, dass der ISP vermutlich immer noch genug mitbekommt (oft wie oben erwähnt z.B. IPv6-Traffic) und der VPN-Anbieter (wenn er Logs anlegt) genau das Gleiche mitbekommt wie der ISP, wenn man keinen VPN-Tunnel einsetzt.

Eine Frage, die ich mir zu diesem Thema gerade stelle:
Ist man im Internet sicherer, wenn ich vor Unternehmen A (dem eigenen ISP) etwas verschleiere,
es aber Unternehmen B (der VPN-Anbieter) dann aber mitbekommt?

Es ist Ansichtssache und man kann darüber diskutieren...
 
chrigu schrieb:
Oha das ist eine Illusion das der Staat dank VPN nicht zuhört. Man kann alles wen man will und die nötigen Ressourcen hat

Das Problem in einem Forum ist das wir hier nicht im live Dialog sind, ich habe das schlichtweg so auch nicht gesagt. Sondern lediglich, dass der ISP keine Verbindungsdaten mehr hat wegen des VPN und dann logischwerweise auch nichts raus geben könnte. Ist ja in der Regel die einfachste Geschichte, bei Telefondaten das gleiche.
Der Staat kann mit vielen Möglichkeiten jemanden überwachen, vor allem wenn man ein Verdachtsfall ist und das gezielt geschieht, werden eh die Geräte direkt überwacht.
Was viele oft nicht verstehen, da werden weder Daten unterwegs abgefangen, noch eine Verschlüsselung gebrochen.
Das Thema hat so daher auch nicht wirklich was mit VPN zu tun.
VPN setzt man in der Firma ein um einen sicheren Tunnel zu einem anderen Firmenstandort zu haben oder eben als Privatuser aus den von mir hier bereits oben erläuterten Gründen.


Datax schrieb:
Eine Frage, die ich mir zu diesem Thema gerade stelle:
Ist man im Internet sicherer, wenn ich vor Unternehmen A (dem eigenen ISP) etwas verschleiere,
es aber Unternehmen B (der VPN-Anbieter) dann aber mitbekommt?

Es ist Ansichtssache und man kann darüber diskutieren...

Die Antwort ist recht einfach und zwar B, wobei die Definition "sicher" hier fehl am Platz ist. Sicher ist nur der Tunnel und das der ISP keine verwertbaren Daten hat. Ein Profil über deine Identität oder was auch immer kann durch die Aktionen im Internet dennoch entstehen, es hängt sehr davon ab was man tut!

Man benutzt eh HTTPS, beide können mit den Daten nur ein Profil der Verbindungsdaten mit dem Serverlog machen, was aber der Polizei logischerweise reicht um weiteres zu veranlassen. Und genau da macht es einen Unterschied ob das ein deutscher Anbieter ist der Daten heraus geben muss auf einen für eine bestimmte Person registrieren Fall oder nicht. Es reicht heutzutage das man ein Verdachtsfall ist, also namentlich bekannt und die Polizei holt sich die Daten vom ISP. Wenn man einen VPN von irgendeiner Insel nutzt wird da eher nicht passieren. Aber nochmal, weil der andere Kollege das auch schon gesagt hat, man sollte genau wissen für was ein VPN überhaupt gedacht / geeignet ist, es geht dabei nicht um 100% anonym zu sein oder dergleichen, war und ist auch nie der Anspruch. Es geht um den Tunnel und das Logs vom eigenen Provider vermieden werden. Nicht mehr, nicht weniger.
Grundsätzlich sollte man auch nicht kriminalisieren wenn man sich per VPN auf einen selbst angemieteten Server schaltet oder was auch immer, denn das ist auch ein Anwendungsfall...
 
Zuletzt bearbeitet:
revan. schrieb:
Niemand der seriös ist und sich damit beschäftigt behauptet auch je etwas anderes?
Eben. VPN-Anbieter werben aber gerade damit, dass durch die Nutzung ihres Dienstes die "Onlinesicherheit gewährleistet ist" obwohl das eben nicht pauschal gilt, sondern von der Betrachtungsweise, dem konkreten Anwendungsfall abhängt. Das ist nun mal ein Stück weit unseriös, weil man dem Kunden verschweigt, dass sowohl die Sicherheit als auch die Anonymität deutlich komplexer ist als dargestellt wird.

revan. schrieb:
Außerdem ist dir wohl auch klar, dass der VPN Anbieter gar nichts machen kann außer Logs erstellen!? Die Daten alle zu speichern bringt Ihm nichts, da heutzutage fast alles über HTTPS geht.
Und was kann der Internet-Provider tun? So ziemlich dasselbe. Ich sage ja, dass es darauf ankommt was man sich von der "Sicherheit" verspricht. Alles was der Internetprovider tun könnte, kann der VPN-Provider ebenfalls - ggfs unter unbekannten gesetzlichen Voraussetzungen.

revan. schrieb:
Man benutzt VPN am Anschluss zu Hause schließlich auch nur damit der ISP die Verbindungsdaten nicht nachvollziehen kann. Die Passwörter und anderes bekommt der ISP trotzdem nicht wegen HTTPS.
Ach, tut man das? Ich nutze "VPN am Anschluss zu Hause" aus anderen Gründen, um mich zB mit dem Firmennetzwerk zu verbinden.
In deinem Szenario verschiebt man das Problem der Nachvollziehbarkeit lediglich vom Internet-Provider auf den VPN-Provider. Auch wenn die VPN-Provider stets beteuern, dass sie keine Logs führen, muss das noch lange nicht der Fall sein. HTTPS ist da kein Argument, da das letztendlich für den Internet- und den VPN-Provider gleichermaßen gilt.

revan. schrieb:
Und es macht einen riesigen Unterschied in welchem Land Verbindungsdaten erhoben werden.
Ganz genau. Wenn man die Datenschutzgesetze des Serverstandorts nicht kennt, weiß man auch nicht was alles gespeichert wird. Es ist für Ermittlungsbehörden nu wirklich kein Hexenwerk im Falle eines Falles bei einem VPN-Provider Daten abzufragen, sofern welche gespeichert werden - was man ja nicht mit Sicherheit weiß.

revan. schrieb:
Du solltest dich näher mit der Materie befassen. Deine Aussagen sind falsch.
VPN erhöht die Sicherheit und den Datenschutz. Sagt jeder Sicherheitsexperte und zufällig Leute die in dem Bereich Ihren Bachelor und Master machen.
Nein. Ich rede davon, dass man mit einem VPN nicht per Definition die Sicherheit erhöht, weil es um den konkreten Anwendungsfall geht, wie es angewandt wird. Eine Ritterrüstung erhöht auch nicht pauschal die körperliche Sicherheit, weil es auf den Kontext ankommt. So wäre man bei elektrischen Arbeiten zum Beispiel schlecht beraten mit einer Rüstung beraten, meinst du nicht auch?

revan. schrieb:
Hast du einen Master in Informatik oder bist du jemand der im Internet einfach irgendwas behauptet? Ich kann es mir denken!
Zufällig ja, Master in Technische Informatik, wenn du es genau wissen willst. Ich arbeite täglich mit VPNs.
Man sollte vorsichtig sein, solch große Töne zu spucken, wenn man nicht seinerseits die eigene Kompetenz belegt (soweit das in einem anonymen Forum überhaupt möglich ist). Da ich mich aber nicht auf dein Niveau begeben möchte, werde ich nicht über deinen Hintergrund mutmaßen.

revan. schrieb:
Informiere dich über die Gesetze (2 Parapraphen sind hier sehr wichtig) HTTPS, die Technik hinter VPN und warum man es benutzt. Nach deinem Posting ist davon auszugehen dass du es nicht verstehst und vermutlich auch meine Antwort nicht verstehen kannst / willst da im Internet keiner gerne etwas zugibt wenn man erst mal auf dicke Hose macht und merkt das man von der Materie keine Ahnung besitzt.
Ich weiß nicht warum du gleich persönlich wirst? Ich rede nur davon, dass VPNs insbesondere von der Werbung der Anbieter oftmals als Allheilmittel angepriesen werden und eben genau das nicht der Fall ist. Hier im Forum gab es schon zahlreiche Threads zu dem Thema, die voller Missverständnisse waren. Jemand meinte sogar mal, dass er mit Cyberghost und Co ja auch gefahrlos auf illegalen Seiten surfen kann und sich so dann keine Viren einfängt.... Soviel zur pauschalen Erhöhung der "Onlinesicherheit".

revan. schrieb:
Vielleicht kannst du mir / uns ja noch diese sinnlose Floskel erklären, denn ich habe eben (nochmals!) genau erklärt wo es Sinn macht einen VPN einzusetzen und es gibt keinen anderen Einsatzweck oder andere Art des Einsatzes wie du das hier in den Raum stellst. Aber ich verstehe, wolltest halt etwas los lassen^^
Und Nein, mehr als das ich beschrieb kann man mit VPN nicht machen.
Für dich ist also der einzige Einsatzzweck eines VPNs die Verschleierung der Verbindungsdaten vor dem ISP?
Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, dass man mit einem VPN durchaus mehr tun kann als das... Wie wäre es zum Beispiel mit Standortverbindungen? Ob der ISP Verbindungsdaten sehen könnte oder nicht ist dabei vollkommen unerheblich, weil es um die verschlüsselte Datenverbindung zweier Netzwerke geht und ggfs mit dem Internet überhaupt nichts zu tun hat - abgesehen vom Transportkanal.

revan. schrieb:
Übrigens, mit VPN ist man weder anonym noch sicher in dem Sinne wie es manch einer denkt.
So sieht's aus. Anonymität - ebenfalls ein oft propagiertes Werbeversprechen der VPN-Anbieter - ist vielschichtig. Die IP-Adresse ist nur eine Möglichkeit, einen Internetnutzer zu identifizieren. Mit diesem Satz bestätigst du genau meinen Punkt, vielen Dank.
 
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