asdwetgtrhe5sre schrieb:
Lifetime heisst entweder 5 Jahre oder länger ....
Wobei ich persönlich diese Lifetime-VPN-Zugänge kritisch sehe. Z.B. von Windscribe gab es schon Lifetime Accounts für ca. 29€. Da muss man sich natürlich die Frage gestellen, wie diese Anbieter Ihr Angebot gegenfinanzieren. Server kosten
kontinuierlich Geld. Und genau daran wird/
muss dann auch gespart werden. Man nimmt dann Datencenter / Hoster, die billiger sind, aber auch weniger Qualität bieten.
- Zudem werden dann oft Server einfach nur "virtuell" gemietet, sprich der VPN hat dort keine dedizierte (eigen angemietete) Hardware. Dadurch kann z.B. bei Durchsuchungen, rechtlichen Verfügungen wesentlich schneller von externer Stelle (z.B. BKA) eine Einsichtnahme in die Server erfolgen z.B. inklusive Aufzeichnung der Verbindungslogs, ohne dass es der VPN Anbieter ggf. bemerkt. Denn das System wurde ja virtuell angemietet, z.B. damit der VPN-Anbieter Ressourcen (Hardware, Bandbreite) flexibel an die Kundenlast anpassen kann.
Ich persönlich würde diesen "billigen" VPN Anbieter zumindest nicht mein Vertrauen schenken, da ich das Finanzierungsmodel als höchst kritisch ansehe. Zudem zeichnen diesen VPN Anbieter oftmals IP-Logs auf, wodurch sich im Nachhinhein Nutzer indentifizieren lassen oder es gar zu falschen Verdächtigungen kommen kann (z.B. 20 Leute waren mit dem Server XY verbunden und einer der Nutzer muss die im Raum stehende Straftat begangen haben). Perfect Privacy hat z.B. eine strikte Non-Logging-Politik und weitere Sicherheitsstufen, wodurch wesentlich mehr Datenschutz angeboten wird.
Von daher muss man sich als Kunde die Frage stellen, was einem Datenschutz (z.B. eben kein IP-Logging, dedizierte Server) wert ist. Wenn es einem tatsächlich ausschließlich um Geo-Sperren geht (also im Ausland TV schauen), dann kann ein "billiger" VPN Anbieter mit zweifelhafter Finanzierungsstruktur (z.B. Anbieter mit sog. Lifetime-Angeboten) ggf. auch herangezogen werden. Dann sollte man dort allerdings
ausschließlich das Streaming drüber laufen lassen und
keine privaten Datenbenutzung sowie
ausschließlich für legale Nutzung. Denn: diesen billigen VPN Anbieter schützen im Fall der Fälle nicht oder nur unzureichend vor Identifizierung, da z.B. IP Logs angelegt werden oder eine Zusammenarbeit mit Behörden erfolgt.
Beispiel Cyberghost VPN und AGB: "Bei Rechtsverstößen durch Benutzer ist Crossrider im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verpflichtet, mit autorisierten öffentlichen und privaten Straf- und Rechtsverfolgungsbehörden und -einrichtungen zusammenzuarbeiten." Quelle:
Cyberghost AGB.
Wer also irgendetwas begeht (es muss ja nicht gleich eine Straftat sein), wo es leicht zur einer Verfolgung kommen kann, der ist dann ggf. bei diesen billigen VPN Anbietern nicht gut aufgehoben bzw. kann sich dort nicht sicher fühlen.