Tailscale + kommerzielles VPN

Schrichael

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Hallo,
mit Tailscale erreiche ich meine Heimdienste ohne Reverse Proxy und Portfreigaben – funktioniert super. Allerdings verbirgt Tailscale meine öffentliche IP nicht, wie es z. B. ProtonVPN oder Mullvad tun.
Auf dem Smartphone kann aber nur ein VPN-Tunnel gleichzeitig aktiv sein. Wie kann ich Tailscale für den Zugriff nach Hause nutzen und trotzdem meine IP nach außen über einen klassischen VPN-Anbieter schützen?
Danke!
 
@madmax2010 Meinst du, dass ein Gerät im Heimnetz (z. B. Server) als VPN-Client fungiert und dort die Default Route (0.0.0.0/0) über einen Anbieter wie Mullvad läuft – und dieses Gerät dann z. B. per Tailscale als Exit Node genutzt wird?
Weil auf dem Smartphone ist ja nur ein Tunnel gleichzeitig möglich...
Danke für die Klarstellung!
 
Also du kannst gleichzeitg auf NAS und z.B. den Browser zugreifen? Also man sollte Dienste nach der Benutzung einfach wieder beenden. So toll der ganze Kram auch ist, der wird nicht sicherer wenn es einfach immer läuft. Browser öffnen und co kann man ja sicher an Aktionen wie VPN verbinden koppeln, damit man da nicht aus Versehen "ungeschützt" rumsurft.

Genau, Exitnode ist das Stichwort bei Tailscale.
Sowas kann halt helfen: https://tailscale.com/kb/1103/exit-nodes und der Exitnode hängt dann wiederum an der VPN fürs IP Hiding. Je nach Gerät kann man das ganze dann auch noch mit Splittunneling ein wenig schicker machen
 
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Schrichael schrieb:
Wie kann ich Tailscale für den Zugriff nach Hause nutzen und trotzdem meine IP nach außen über einen klassischen VPN-Anbieter schützen?
Was willst du denn hier schützen? Das klingt für mich mal wieder als wärst du (wie einer von vielen) auf die Lügen der VPN Anbieter reingefallen, dass du durch die Nutzung ihres Produktes relevant sicherer im Netz unterwegs bist. Dem ist aber nicht so.
 
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@h00bi Ja aber was soll da geschützt werden? Deine IP-Adresse ist, solange du nichts illegales machst, irrelevant. Darüber wirst du nicht getrackt, sondern per Fingerprinting über den Browser.
 
Mir ist bewusst, dass das Verbergen der öffentlichen IP weder Anonymität noch Tracking-Schutz garantiert. Ich sehe die IP-Adresse eher als einen von mehreren Bausteinen im Kontext Privatsphäre, neben z. B. DNS-, Browser- und Betriebssystem-Setup.
Mir geht es dabei schlicht darum, meine Exponierung insgesamt zu reduzieren.
 
Schrichael schrieb:
Mir geht es dabei schlicht darum, meine Exponierung insgesamt zu reduzieren.
Wer fällt wohl eher auf und wird interessanter zum Tracken? die einstelligen %-Leute, die Pseudo-VPNs nutzen oder die 95%+ die darauf verzichten, weil es eh nichts bringt außer dem Anbieter Geld.
 
Schrichael schrieb:
Mir geht es dabei schlicht darum, meine Exponierung insgesamt zu reduzieren.
mit diesen Massnahmen der Reduktion machst du dich eher interessant zur Beobachtung und Überprüfung der bösen Behörden die dich deshalb schon auf der kieker haben. 🥸 (kann Spuren von Ironie enthalten)
So gesehen sind die andere internetnutzer die so ein Klimbim nicht nutzen, alle Gläsern und ungeschützt und jeder weiss wo ich wohne?
 
Ihr seid echt kein Meter besser als die Schlangenölverkaufer, nur halt in die entgegengesetzte Richtung.

Das ist alles andere als Aufklärung was ihr da betreibt, das drängt vermutlich nur noch viel mehr Leute in die Schlangen(öl)grube.

NJay schrieb:
Ja aber was soll da geschützt werden?
Das ist mir doch bums. Er will das halt und das erreicht er damit.

NJay schrieb:
Darüber wirst du nicht getrackt
Über die IP wird selbstverständlich noch getracked. Bei weitem nicht als einziges Merkmal, aber sie ist immer noch relevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
h00bi schrieb:
Das ist mir doch bums. Er will das halt und das erreicht er damit.
Es ist eben nicht egal. Man wirft Geld in eine Industrie die das wiederum in fehlleitende Werbung investiert um mehr Leute von ihrem „Produkt“ zu überzeugen. Es gibt ja valide Gründe für einen kommerziellen VPN, z.B. Geoblocking umgehen oder illegale Dinge verheimlichen. Aber eben nicht in relevanten Maße die Sicherheit oder Privatsphäre erhöhen.
 
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