Hallo zusammen!
Deine Begründung ist deshalb (jedenfalls für mich) nicht nachvollziehbar.
Je nachdem wie sich der 'Vergleichs-V6' verhält, sollte der TFSI im Homogenbetrieb bei gleicher Leistung einiges weniger an CO2 (effizienter, weniger Verbrauch) und weniger NOx (evtl. besser genutzter Katalysator) ausstoßen.
Wenn Schichtladung möglich ist, besitzt ein direkteinspritzender Otto-Motor normalerweise einen NOx-Speicherkatalysator, in dem die (im Schichtladebetrieb) angefallenen NOx zwischengespeichert und dann (wenn voll) durch kurzzeitigen, fetten Homogenbetrieb (und die dabei emittierten CO & HC) zu N2, H2O und CO2 reagieren. Sonst (mit Schichtladung & ohne geeignete NOx-Nachbehandlung) wären die geltenden Grenzwerte damit auch garnicht einzuhalten.
Schon der 1.4 FSI z.B. im Lupo hatte so ein Teil. (Edit: Übrigens ist genau dieser Motor ein wunderbares Beispiel für einen 'alten, reinen Saugmotor mit Direkteinspritzung'.)
Aufgrund der (wie erwähnt immer strengeren) Grenzwerte wäre es außerdem denkbar, dass der 'Altmotor' (z.B. ohne Kat) generell mehr NOx ausstößt, als der moderne Direkteinspritzer (z.B. ohne Schichtladung).
dieselben (Edit: strengen) Grenzwerte, wie sie auch für Dieselmotoren seit Euro 5b (spätestens 1.1.2013) gelten.
(Vgl. hier)
Grüße,
cb-leser
In Belgien ist es offenbar auch so. (Edit: Vgl. hier, von 2012)[Ger]Phoenix schrieb:@Longi: In D ist es aber unerheblich, da wir CO²-Steuer, aber kein NO²-Steuer haben, somit wird KFZ-Steuer nicht nachgefordert.
Deine Begründung ist deshalb (jedenfalls für mich) nicht nachvollziehbar.
Da z.B. die zwingend einzuhaltenden Abgasnormen sowieso immer striktere NOx-Grenzwerte vorschreiben, würde das nicht viel Sinn machen./\ndr3 schrieb:Die gesamte Stickoxid-Problematik (bei Direkteinspritzern) wird in meinen Augen auf kurz oder lang eine erneute Kfz-Steuerreform verursachen.
Das Gegenteil ist mMn. richtig, denn CO2-Grenzwerte gibt es - ganz im Gegensatz zu Grenzwerten für die restlichen Abgashauptbestandteile - noch garnicht./\ndr3 schrieb:Der Politik ist diese Feinstaub-Problematik entgangen bzw. am Hintern vorbei gegangen... ("Hauptsache wenig CO², was sonst noch schädliches Zeug rausgeblasen wird, ist erstmal egal)
Dass auch ein 'alter, reiner Saugmotor' eine Direkteinspritzung besitzten kann, ist dir hoffentlich bewusst./\ndr3 schrieb:Wäre mal interessant zu wissen, wie eine kombinierte Schadstoffbelastung (CO²/NOx) von einem alten 3.0l V6 Benziner (reiner Saugmotor) gegenüber einem 3.0l V6 TFSI (Direkteinspritzer) aussehen würde. Natürlich unter der Berücksichtigung von Verbrauchsnachteilen / -vorteilen je nach Motor. Die Leistung wäre erstmal zweitrang
Je nachdem wie sich der 'Vergleichs-V6' verhält, sollte der TFSI im Homogenbetrieb bei gleicher Leistung einiges weniger an CO2 (effizienter, weniger Verbrauch) und weniger NOx (evtl. besser genutzter Katalysator) ausstoßen.
Wenn Schichtladung möglich ist, besitzt ein direkteinspritzender Otto-Motor normalerweise einen NOx-Speicherkatalysator, in dem die (im Schichtladebetrieb) angefallenen NOx zwischengespeichert und dann (wenn voll) durch kurzzeitigen, fetten Homogenbetrieb (und die dabei emittierten CO & HC) zu N2, H2O und CO2 reagieren. Sonst (mit Schichtladung & ohne geeignete NOx-Nachbehandlung) wären die geltenden Grenzwerte damit auch garnicht einzuhalten.
Schon der 1.4 FSI z.B. im Lupo hatte so ein Teil. (Edit: Übrigens ist genau dieser Motor ein wunderbares Beispiel für einen 'alten, reinen Saugmotor mit Direkteinspritzung'.)
Aufgrund der (wie erwähnt immer strengeren) Grenzwerte wäre es außerdem denkbar, dass der 'Altmotor' (z.B. ohne Kat) generell mehr NOx ausstößt, als der moderne Direkteinspritzer (z.B. ohne Schichtladung).
Für direkteinspritzende Ottomotoren gelten bzgl. Feinstaub seit Euro 5 (spätestens 1.1.2011)DogLife schrieb:Gerade die Direkteinspritzer Benziner haben durch ihre inhomogene Kraftstoffverteilung im Brennraum ein ziemliches Feinstaubproblem. Aber sind ja saubere Benziner!![]()
(Vgl. hier)
Grüße,
cb-leser
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