News Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

MichaG

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@MichaG wie effizient sind "irische" Rechenzentren und wie stehen die Auflagen in den Ländern zueinander?

Dann brauchen wir mehr Ökostrom + Speicher! Der Bedarf wird weiter steigen.
 
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Es ist doch bitteschön nicht die Frage, welches Verhältnis KI zu der Gesamtbelastung beiträgt, sondern wie sie gewonnen wird ....
 
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na da freuen sich die iren ganz bestimmt...

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https://euenergyprices.eu/de/electricity/ie
 
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Die ganze Welt redet von Rechenzentren und steigenden Energieverbrauch...

Bei uns gibt´s das EnEfG:
§4
(1) Ziel dieses Gesetzes ist es, 1.
den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 26,5 Prozent auf einen Endenergieverbrauch von 1 867 Terawattstunden zu senken,
2. den Primärenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 39,3 Prozent auf einen Primärenergieverbrauch von 2 252 Terawattstunden zu senken.
(2) Für den Zeitraum nach 2030 strebt die Bundesregierung an, den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2045 um 45 Prozent zu senken.


Sprich bei uns geht es inzwischen nicht mehr darum wie wir die Energie erzeugen, es geht nur noch um Reduzierung! Egal zu welchem Preis.

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Das ist aber auch ein Nebeneffekt des irischen "Geschäftsmodells", auf Kosten anderer EU-Mitglieder alle möglichen int. Firmen mit Dumpingbesteuerung und Sonderregelungen anzulocken.
 
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Mal wieder ein, und sehr krasses, Beispiel für einen Rebounce Effekt. Nachhaltigkeit durch erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch, Effizienzgewinne beim klassischen Verbrauch und dann kommen Rechenzentren, die wie Pilze aus dem Boden schießen und beginnen, langsam wieder alles aufzufressen. Ist schon irgendwie absurd, was wir hier auf dieser blauen Stein- und Eisen-Murmel so alles treiben.

Jede außerirdische Intelligenz bei halbwegs klarem Verstand dreht doch sofort wieder um 😅 .
 
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Mensor schrieb:
Sprich bei uns geht es inzwischen nicht mehr darum wie wir die Energie erzeugen, es geht nur noch um Reduzierung!
energie != strom. durch zusätzliche elektrifizierung z.b. durch e-autos oder wärmepumpen lässt sich der primärenergieverbrauch senken, ohne dass das irgendwas über die stromerzeugung und den betrieb von rechenzentren ausgesagt hätte.
 
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@0x8100 Lesen und verstehen, es geht explizit um den Endenergieverbrauch, also das was beim Verbraucher wirklich ankommt.
 
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Mensor schrieb:
Lesen und verstehen
2. den Primärenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 39,3 Prozent auf einen Primärenergieverbrauch von 2 252 Terawattstunden zu senken.
danke, geht zurück. dass durch umstellung auf effizientere technologien auch der endenergieverbrauch sinkt, sollte klar sein.
 
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Warum fragen sie nicht die "Ki" wie sie ihren Verbrauch senken können?
 
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Der Vergleich Irland mit den USA hinkt aber auch ein wenig. Gemessen an der Größe beider Länder, Einwohnerzahl und Anzahl Rechenzentren kann es statistisch für Irland nur schlecht aussehen. Und die USA sind schon aus Überzeugung ein Energieverschwender, in absoluten Zahlen gemessen ist Irland ein ganz kleiner Zwerg.

Es zeigt aber auch, dass Irland attraktiv genug ist als Standort für Rechenzentren. Sie werden so oder so gebaut, die Frage ist halt immer, wo sie gebaut werden. In Europa haben wir mehr Einfluss die Schäden für die Umwelt gering zu halten als in Ländern außerhalb der EU.
Mehr Rechenzentren können auch den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Man muss es nur wollen und dann auch machen.
 
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Im Jahr 2023 waren es schon 21 Prozent, ein Jahr später 22 Prozent und im letzten Jahr wurde schließlich mit 23 Prozent ein neuer Höchststand erreicht. Konkret sollen Rechenzentren in Irland 7.663 Gigawattstunden an Strom benötigt haben,
Ich sehe die Lage gar nicht so dramatisch. Irland hat massiv die Windenergie ausgebaut, und ist in der Stromproduktion aus Kohle und Öl quasi ausgestiegen. Die hohen Preise kommen vermutlich durch die enorme Gasabhängigkeit. Aber generell würde ich Irland nicht als extremes Negativbeispiel sehen.
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Klatscht einfach alle Dächer mit Solarpanels voll. Investiert in Batterien und baut riesige Hallen, die nur mit Akkus vollgestopft sind, um den Solarstrom zu speichern. Wir müssten viel intensiver in Firmen wie die Obayashi Corporation oder Hengxing Lilian investieren, die an Kohlenstoff-Nanotuben und orbitalen Solarsystemen forschen. In 30 bis 40 Jahren könnten wir durch riesige Solaranlagen im Orbit quasi unendlich Strom kriegen. Und hey, es gibt Japaner, die das physische Kabel komplett überspringen und die Energie stattdessen per Mikrowellen zur Erde übertragen wollen.

Es wäre so leicht, wenn man nur wollte. Das Traurigste daran ist: Das ist keine Science-Fiction, das ist keine Utopie oder irgendetwas Fantastisches. Wir als Menschheit arbeiten da gerade mit Hochdruck dran. Aber bis wir Deutschen das mal endlich kapieren...



Das Problem ist nicht der steigende Bedarf, sondern unsere weigernde, völlig veraltete Infrastruktur.
 
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@MichaG gerne auch beleuchten, was die ganzen neuen dicken Rechenzentren mit dem jeweil örtlichen vorhandenen Grundwasser machen oder etwa die Lärmbelästigung der Rechenzentren in den USA.

Lidl bzw. die Schwarz IT (StackIT) werden in Lübbenau in Brandenburg nun auch ein fettes DC hinsetzen. In einem Gebiet, was eh schon mit dem Grundwasser zu kämpfen hat.

Unter der Ägide "mehr ist mehr" misshandeln wir unsere Umwelt gerade massiv, nur mit in jeder Imbissbude AI generierte Flyer ausliegen etc.

Sehenden Auges steuern wir auf eine Katastrophe zu.
 
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Mensor schrieb:
Die ganze Welt redet von Rechenzentren und steigenden Energieverbrauch...

Bei uns gibt´s das EnEfG:
§4
(1) Ziel dieses Gesetzes ist es, 1.
den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 26,5 Prozent auf einen Endenergieverbrauch von 1 867 Terawattstunden zu senken,
2. den Primärenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 39,3 Prozent auf einen Primärenergieverbrauch von 2 252 Terawattstunden zu senken.
(2) Für den Zeitraum nach 2030 strebt die Bundesregierung an, den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2045 um 45 Prozent zu senken.


Sprich bei uns geht es inzwischen nicht mehr darum wie wir die Energie erzeugen, es geht nur noch um Reduzierung! Egal zu welchem Preis.
Den Primärenergiebedarf zu senken ist keine große Kunst.

Wir leisten uns Autos die nur ein 1/4 der Primärenergie an die Räder bringen, Kraftwerke wo 2/3 der Primärenergie als Abwärme aus dem Schornstein verpuffen, Heizungen die keine Wärme aus der Umgebung pumpen um aus der eingesetzten ein vielfaches am Wärme zu erzeugen.
 
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Es gilt das gleiche wie sonst auch: Verpufft die Energie ohne Zweitnutzung, dann ist das schlimm. Wird mir ihr auch geheizt, werden damit auch Schwimmbäder betrieben und so weiter, dann ist das recht unproblematisch.
 
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Mensor schrieb:
Les den Rest des Textes auch...
Eine Wärmepumpe macht mit 1kWh Strom um die lass es 3kWh Wärme sein, wohingegen 1kWh Gas oder Öl weniger als 1kWh Wärme macht.
Man kann also den Energieverbrauch senken ohne irgendwas schlechter zu machen, wenn man technologieoffen ( :D ) ist.
Auch kann man z.B. durch Modernisierungen, Dämmungen und ähnlichem Energie sparen ohne, dass es irgendwo Einbußen gibt..
 
Zuletzt bearbeitet: (Die „Stunde“ zu kWh hinzugefügt. Energien machen mehr Sinn als Leistungen an der Stelle.)
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