W7 Sicherung vs. Acronis Home 2012

[n]ARC

Lieutenant
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Hallo,

vorab... ich bin stinke Sauer auf diesen Softwarehersteller. Feinsäuberlich wurden die Backups wöchentlich auf den NAS gemacht. Jedoch nie verwendet.

Heute wollte ich zum ersten Mal ein Backup wieder aufspielen, natürlich die letzte Version. Also Recovery geklickt, Neustart, das Backup wurde zurück gespielt. Soweit so gut, als dieses blöde Stück Software fertig war, gabs einen geplanten Neustart.

Und was sehe ich nun da, nichts, das Windows wird nicht gestartet, kein Update aufgespielt, meine SSD ist einfach formatiert und leer. Also erneut neu gebootet. Das gleiche. Mit Linux CD gebootet und das vorletzte Update vom NAS wieder aufgespielt. Lief ohne Fehler durch.

Was sehen wir nach dem Neustart, richtig wieder nichts. Ganz großes Kino für ein Stück Software was man gekauft hat. Nie wieder dieses Drecksding (will wer meine Lizens kaufen?) Das Betriebssystem zu Fuß neu aufsetzen...ganz toll.

Nun, da ich Backups weiterhin nutzen möchte. Ist den die Hauseigene Sicherung von Windows 7 Ultimate zu gebrauchen? Oder gibt es eine Empfehlung für eine Software, die ruhig was kosten darf wenn sie funktioniert, an dieser Stelle.
 
> ich bin stinke Sauer auf diesen Softwarehersteller. Feinsäuberlich wurden die Backups wöchentlich auf den NAS gemacht. Jedoch nie verwendet.

Bist du wirklich sauer auf die Software? Du solltest eher sauer auf dich selber sein, bei einem Desaster Recovery überprüft man seine Backups regelmäßig und das hast letztendlich du "verkackt".

Hast du mal deine interne Festplatte gecheckt, ob die evtl. nicht irgendwo ne Macke hat?

Was die hauseigene Win7-Image-Sicherung angeht, macht genau das Gleiche, wie Acronis, kann aber kein inkrementielles Backup.
 
denke auch das es keinen Grund bei ATI-2012 rum zu meckern.

Es spielt genau das zurück, was gesichert wurde, bei mir jedenfalls.
Die Frage ist wie den Backup letztlich konfiguriert war und richtig, Backups sollte man nach ihrer Fertigstellung auch durch das Progamm prüfen lassen.

Kann mir eigenltich nur vorstellen, das dein Backup nur Daten betraf und nicht Festplatten/Laufwerke/MBR und das es deshalb nicht ging.

Aber dafür sind weitere Informationen zu deiner gewählten Backupkonfiguration nötig, dann kann man vielleicht noch helfen.

Zudem kamm man aus einem Acronisbackup die gesicherten Daten via Explorer auch händisch ins neue System kopieren, nachdem man neu aufgesetzt hat und Acronis eingespielt ist. Dann sind zumindest wieder die wichtigen Daten da.....
 
meine Vollständigen monatlichen Backups mit Acronis laufen super und ich hatte bei einem Recovery noch nie Probleme
 
Ich und ein Kollegen sind bisher mit Acronis sehr gut gefahren. Auch inkrementelle Backups funktionieren. Zum Glück habe ich noch eine ältere Version (glaube 2010 oder 2011), bei den neuen finde ich das Menü total unlogisch und verschachtelt. Jaja, früher war alles besser.
Meinem Kollegen hat Acronis schon ein paar mal den Allerwertesten gerettet (noch windows XP). Bei den neuen Versionen finde ich die Unterstützung neuer Schnittstellen und Formaten auch sehr gut.

Nicht so gut, dass man mittlerweile auf die Kompatibilität achten muss was Laufwerke und deren Größe angeht. Manchmal muss man vorarbeiten bei 2, oder mehr Partitionen, wenn die neue HDD bzw. SSD kleiner ist. Da sonst der Umzug nicht klappt.

Bin jedoch gerade dabei, alle meine PCs auf Linux umzustellen (mint, oder opensuse gefallen mir sehr). Mal sehen was dort so geboten wird.
Sehr wenige Viren, Softwarerettung klappt auch über export der Anwendungen auf einer CD (AppTon) auch auf anderen Oberflächen.
Dank Remastersys kann man dort sein eigenes ISO erstellen und auf einen neuen PC komplett mit Software installieren.
Einfach nur stark diese ganzen Möglichkeiten. Als Linux Anfänger ist man von den Möglichkeiten einfach nur erschlagen.
 
Selbst verkackt habe ich das ganz sicher nicht, ich bin selbst ein Informatiker und bestens mit dem Thema vertraut. Viel falsch kann man ja nun nicht machen, wenn man eine komplette SSD auf einem NAS sichert. Zudem natürlich immer überprüft wurde ob dies wirklich der Fall ist und das Backup erfolgreich abgeschlossen wurde.

Meine Samsung 840 Pro, hat keine Partitionen gehabt, wird als System Platte genutzt und wir inkrementell einfach gespiegelt. Wie ich bereits sagte, wurden die Backups von der Software selbst überprüft und mit einem OK bescheinigt. Genau so lief das Rücksichern ab, ohne Fehlermeldungen oder ähnlichem ab.

Die Software habe ich mir gekauft, weil ich mich mit QSync und co nicht auch noch rum plagen wollte. Einfach ein Stück Software was einfach das ausführt, was es soll. Da zu keinem Zeitpunkt Fehlermeldungen auftauchten, bin ich davon ausgegangen das alles Perfekt abgelaufen ist. Wenn ich als Anwendungsentwickler soetwas bei mir in der Firma abliefern würde, würden uns unsere Kunden einen gewaltigen Nackenschlag verpassen.

Mit älteren Versionen habe ich keine Erfahrung, daher kann ich wenig darüber berichten. Die 2012er hat aber iwie einen Klacks weg. Daher suche ich jetzt nach alternativen und nicht nach wilden Beschimpfungen @chriss

Der QNAP ist im täglichen Einsatz und läuft ohne zu murren, die Samsung SSD läuft auch perfekt. Daher können hier Hardwaredefekte ganz sicher ausgeschlossen werden.
 
Man könnte noch versuchen, die SSD in einen anderen Rechner oder ein externes Gehäuse zu bauen und aus einem laufenden Windows mit der Version von ATI die unter Windows läuft, das Recovery vom NAS auf die SSD zu machen. Das hätte den Vorteil, dass dann die Windows-Treiber verwendet werden, denn möglicherweise hat das Linux basierte Notfallsystem für deine Konfiguration nicht alle Treiber dabei oder es gibt irgendwelche Inkompatibilitäten oder Bugs. Daher empfiehlt Acronis auch, die Backups einmal vom Notfallmedium aus zu verifizieren, um sowas evtl. erkennen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
[n]ARC schrieb:
Meine Samsung 840 Pro, hat keine Partitionen gehabt, wird als System Platte genutzt...

Acronis sichert immer partitionsbasiert.
Auch denke ich mal, dass du mindestens eine Partition hattest, ansonsten wäre das Ganze gar nicht lauffähig.

Mounte das Image mal mit einem zweiten PC und schau, ob der Inhalt auch wirklich passt.
 
Sry, wohl etwas missverständlich geschrieben. Natürlich hat die SSD eine Partition gehabt, wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, das ich keine weitere hatte :) - Bis auf die 100 MB Partition die eben von W7 automatisch angelegt wird.
 
> Selbst verkackt habe ich das ganz sicher nicht, ich bin selbst ein Informatiker und bestens mit dem Thema vertraut.

Dann habe ich mich falsch ausgedrückt, du hast es in dem Fall "verkackt", dass du deine Backups nicht auf Funktionalität überprüft hast und, zumindest für mich, damit offensichtlich nicht bestens mit dem Thema IT-Sicherheit und Desaster Recovery vertraut bist.

> Zudem natürlich immer überprüft wurde ob dies wirklich der Fall ist und das Backup erfolgreich abgeschlossen wurde.

Das reicht halt nunmal nicht. Sich auf Technik verlassen, das solltest du als "Informatiker" wohl wirklich besser wissen, dass das Verlassen auf Technik in 100% der Fällen ein Schuss in den Ofen ist.

> und wir inkrementell einfach gespiegelt.

Nächster Fehler im Bezug auf IT-Sicherheit. Man macht nicht stur ununterbrochen inkrementielle Backups, pro Woche ist, wenn man es wirklich ernst nimmt und richtig machen möchte, ein komplettes Backup wichtig. Was passiert, wenn sich ein unentdeckter Virus in deine inkrementielle Kette, die sich seit über einem Jahr hinzieht, einschleust und das ganz Jahr kaputt macht?

Und wenn du das als Beschimpfungen siehst, und somit persönlich nimmst, was es definitiv nicht ist, dann bin ich mir nicht sicher, dass du dir wirklich helfen lassen willst, weil du ununterbrochen auf der Software rumhackst, die aber, wie in Fallen, nur so gut ist, wie der Anwender, der sie bedient.
Denn um Beschimpfungen geht es hier weiß gott nicht, aber du scheinst ziemlich viel von dir selber zu halten und das Problem scheint dir, meiner Meinung nach, deine Tour ziemlich zu versauen.

Wenn du wirklich helfen lassen willst, hast du die NAS mal per USB an den PC angeschlossen und so das Backup versucht, um Probleme im Netzwerk auszuschließen?
Wie siehts aus mit nem Secure Erase der SSD, um interne Dateisystemfehler auszuschließen?
 
Zuletzt bearbeitet:
[n]ARC schrieb:
Sry, wohl etwas missverständlich geschrieben. Natürlich hat die SSD eine Partition gehabt, wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, das ich keine weitere hatte :) - Bis auf die 100 MB Partition die eben von W7 automatisch angelegt wird.

D.h. Du hast wirklich in jedem Image nur die 100 MB Partition, die Du siehst? Hast DU Sektorbasiert gesichert oder immer nur Daten sichern lassen? Wie groß ist das Backup-Image auf dem NAS? Wie groß ist die SSD?

Kann man nicht so ein Image auch in das Format vom Windows eigenen Sicherungsprogramm konvertieren?


Was man sonst zu Acronis 2012/2013 liest, ist eher unangenehm. Zumindest in den Bewertungen. Ich habe die 2011er im Einsatz und die läuft auf mehreren Rechnern zum Glück fehlerfrei.
 

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