Wärmeentstehung in einem Kernkraftwerk?

Daluxx

Ensign
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Feb. 2007
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Hallo!

Ich arbeite gerade an einem Fachreferat zum Thema Kernkraftwerk, habe jetzt aber ein Verständnisproblem:):

Und zwar liege ich richtig, dass wenn die Kernspaltung eintritt (Neutron trifft Uran-235 usw) die Wärme entsteht, oder passiert dies erst zu einem anderen Zeitpunkt? Weil ich bin noch auf diesem Clausius-Rankine-Kreisprozess gestoßen und das ähnelt eigentlich dem Thema (Thermodynamik) was wir am meisten gemacht haben, also diese Stirling-Kreisprozesse usw. Kann mir vllt. jemand weiterhelfen?


Vielen Dank im Voraus!

MfG
 
die Wärme entsteht dadurch das Uran Masse verringert durch die "Spaltung" , diese Wärme wird dann an das Kühlmedium(Wasser) übergeben und das übergibt die Wärme dann an den Clausius Rankine Prozess

Wärmeerzeugung erfolgt daher getrennt von dem Clausius-Rankine Prozess
d.h. dem Clausius Rankine Prozess ist es egal wie die Wärme erzeugt wird ( Kernspaltung, Kohle, Gas... oder auch Solar)
 
wie staubtuch schon sagte dem Clausius-Rankine Prozess ist es egal woher die Wärme im Überhitzer/Verdampfer kommt.Die Wärme entsteht durch die Kernspaltung siehe z.B. auch Massendefekt
 
Zuletzt bearbeitet:
Vermisch die Begriffe nicht! Wie die Wärme entsteht, ist für den Kreisprozess unerheblich.

Der Rankine-Kreisprozess bildet das thermodynamische System mathematisch ab. (schließlich will man auch wissen, wieviel Energie man netto rausbekommt (Wirkungsgrad))
Neben den Rankine-Kreisprozess, der für Großkraftwerke relativ gut passt, gibt es auch noch andere Kreisprozesse (Carnot, Brayton) für andere Arbeitsmaschinen.

Für den Diesel Motor gibt es nach meinem Wissen noch überhaupt keinen Kreisprozess, der den Arbeitsborgang sehr gut abbildet.


Die Wärme (und die Strahlung) entsteht bei der Spaltung selbst.
 
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