was haben dBi Zahl zu sagen?

Edel

Ensign
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Hallo,

habe mir eine PCI W-Lan Karte von Netgear gekauft. (Netgear WG311 .11g 54Mbit PCI)
nun will ich mir eine neue Antenne kaufen weil das Signal zu schwach ist!

Was muss ich da bei den dBi zahlen beachten?
Muss das Irgendwie mit der Karte übereinstimmen?
Oder ist das nur die Stärke?

Hilft mir bitte ich bin ziemlich ratlos, da die Leute im Laden auch immer was anderes schwätzen!!
 

yakuza

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das ist nur die stärke, evtl. muss man aber auf den stecker typ achten.
 

Edel

Ensign
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Thx!!!


Die im laden haben irgendwas davon gesagt, dass man eventuell einen Längeren Kabel als Widerstand dazwischenhängen muss. Für was soll das gut sein??? Hat glaub ich Irgendwas mit milliVolt oder so zu tun?!
 

yakuza

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das mit dem kabel kann ich mir nicht erklären, lange kabel haben eher nen dämpfungsfakton sprich ne negative auswirkung auf die sendeleistung.
 

riod

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ist so stark zu vernachlässigen das man den typen getrost schwachkopf nennen kann :D
edit: es könnte son rückkoplungseffekt auftreten (aber der ist so gering bzw nicht vorhanden das es nix aus macht sebst wenn dein kapel auch noch so lang ist
 
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Day.wal.ker

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dBi steht stellvertretend auch für den so genannten "Antennengewinn".

Mehr Informationen findest Du unter anderem hier

Vereinfacht gesagt soll durch eine höhere dBi - Zahl die Sende- und Empfangsleistung des betroffenen Gerätes erhöht werden.
 

Edel

Ensign
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Der hat glaub ich gesagt das die Volt zahl zu stark für die Antenne sein kann und ich dann einen Kabel als Widerstand nehmen müsste.
 
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Edel

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Der hat bestimmt MÜLL geschwätzt!!!

Danke Jungs ich weiß jetzt zum glück bescheid!!!

(je größer die dBi-Zahl desto geringer der Abstrahlwinkel)
 

twin

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Ich glaube er kann auch was anderes mit dem Kabel gemeint haben. Wenn man sich z.B. aktive Antennen für WLAN kauft und diese eine zu hohe, nicht zulässige Leistung haben (in Deutschland ist die Leistung ja auf xxx mWatt beschränkt).
Durch das zwischenlegen von einem Kabel, wird die Sendeleistung so verringert, dass sie wieder in dem vorgeschriebenen Bereich liegt.

Edit: Daher darf man aktive Antennen auch wohl nie direkt an einem Router anstöpseln...sonst steht ganz schnell einer vom Amt vor der Tür und das kann teuer werden :/
 
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B3utl!n

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Das kann man sogar berechnen. Weis jetzt aber nicht mehr wie das funktioniert. Dürfte aber ein ziehmlich langes Kabel werden um die Sendeleistung zu verringern. Glaub nicht das du hinter deinen Schreibtisch 40m oder mehr Kabel ablegen willst oder das Kabel einmal ums Haus verlegen :D
 

Edel

Ensign
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Wollte eigentlich auch keine aktive Antenne!

(So groß ist das Haus auch wieder nicht!!!)
 

bobSE

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In Dland darf nicht mit mehr als 100mW == 20dBm gesendet werden.
Nehmen wir mal an dein AP sendet mit 12,6mW == 11dBm (ist so ein Standardwert zumindest bei den APs in meiner Nähe) - so darf der Antennengewinn nur noch 9dB(i) betragen, wenn das Kabel keinerlei Verluste hätte.

Dass man zur Verringerung der Sendeleistung nen ellenlanges Kabel bräuchte ist Quark, umso bescheidener die Schirmung, desto mehr Dämfung verursacht es. Dann ist aber irgendwie der Sinn der neuen Antenne fürn Popo ;)

Im Ami-Land dürfen die sich übrigens mit bis zu 4W bebrutzeln :D
 

Edel

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Danke für die ausfürlichen erklärungen!!!
 

rush2000

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Generell, muss ich sagen, hab ich noch nie so viel Schwachsinn in einem einzigen Thread gelesen wie hier.

Der Antennengewinn (ausgedrückt in dBi, das "i" steht für den Bezug auf den isotrophen Strahler) hat nix mit dem Abstrahlwinkel zu tun, sondern steht eben, wie der ein oder andere richtig erfasst hat, für die Erhöhung der empfangenen und/oder gesendeten Lstg. Hierbei ist es vollkommen egal, ob die Antenne auf Client-Seite oder am WLAN-Router angebracht wird (wg. Reziprozität).

Eine Antenne wird dann als aktiv bezeichnet, wenn sie einen eingebauten Verstärker hat. Handelsübliche WLAN-Antennen haben aber in aller Regel keine Verstärker.

Zitat von bobSE:
In Dland darf nicht mit mehr als 100mW == 20dBm gesendet werden.
Nehmen wir mal an dein AP sendet mit 12,6mW == 11dBm (ist so ein Standardwert zumindest bei den APs in meiner Nähe) - so darf der Antennengewinn nur noch 9dB(i) betragen, wenn das Kabel keinerlei Verluste hätte.
Und genau so ist es :D
Zitat von bobSE:
Dass man zur Verringerung der Sendeleistung nen ellenlanges Kabel bräuchte ist Quark, umso bescheidener die Schirmung, desto mehr Dämfung verursacht es. Dann ist aber irgendwie der Sinn der neuen Antenne fürn Popo ;)
Und das ist jetzt leider wieder der Oberschwachsinn :( . Die sog. Schirmungsdämpfung hat etwas damit zu tun, wie resistent ein Kabel gegenüber äusseren Störeinflüssen ist. Die Schirmungsdämpfung sollte daher eher hoch sein.

Die (Leitungs-)Dämpfung des Kabels ist primär abhängig vom Material, Querschnitt und der Länge des Kabels (und nebenbei gesagt auch von der Trägerfrequenz). Diese sollte daher eher gering sein, ausser man muss, aus o.g. Gründen, eine gewisse Dämpfung erreichen. Aber dann, und da muss ich meinem Vorredner mal Recht geben, setzt man eher Dämpfungsglieder ein und verlängert nicht das Kabel. Zu beachten ist hierbei aber auch, dass jede Art von Stecker eine Dämpfung verursacht.
 

Edel

Ensign
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@"hat nix mit dem Abstrahlwinkel zu tun"


aber die Richtantennen haben ja auch eine hohe dBi Zahl weil sie die vorhandene Leistung in eine bestimmte Richtung lenken!

es ist also zu unterscheiden die dBi Zahl einer "rundstrahlenden Antenne" und einer "Richtantenne"
 

rush2000

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Morgoth

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Auch wenn der Rest richtig ist, das hier

Zitat von rush2000:
Der Antennengewinn (ausgedrückt in dBi, das "i" steht für den Bezug auf den isotrophen Strahler) hat nix mit dem Abstrahlwinkel zu tun
ist Blödsinn.

Hat die Antenne einen Gewinn, dann bündelt sie auch, hat also einen sonstwie gearteten Abstrahl(raum)winkel, der kleiner ist als der des isotropen Strahlersy (auch 4Pi genannt).

Eine Rundstrahlantenne, so wie sie verkauft wird, hat dann in der horizontalen einen Abstrahlwinkel von 360°, in der vertikalen ist er dann aber z. B. nur 90° (oder umgekehrt). Zu beachten ist dabei, dass sich dieser Winkel auf die -3dB-Breite (Halbwertsbreite, Half-Power-Bandwidth) der Abstrahlkeule bezieht, also die Differenz zwischen den Winkeln, an denen die Richtcharakteristik auf -3dB des Maximums (der entsprechenden Keule, es gibt nicht immer nur eine) abgefallen ist. In dem Beispiel oben wären das z. B. 45° nach oben und 45° nach unten.

Lange Rede, kurzer Sinn: wenn eine Antenne einen Gewinn verursacht, dann bündelt sie und hat dementsprechend nur einen eingeschränkten Abstrahlwinkel.

Gruß
Morgoth
 
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