Was haltet ihr vom Heiraten?

Was haltet ihr vom Heiraten?

  • Ja, auf jeden Fall

    Stimmen: 34 22,4%
  • Ja, aber mit Ehevertrag

    Stimmen: 33 21,7%
  • Ja und nur wegen der Liebe

    Stimmen: 49 32,2%
  • Ja, um der Vernunft Willen (Zweck-Ehe)

    Stimmen: 12 7,9%
  • Ja, es gehört einfach dazu

    Stimmen: 18 11,8%
  • Ja, aus gesellschaftlichen Gründen (Akzeptanz, Achtung, etc.)

    Stimmen: 7 4,6%
  • Ja, die Zeremonie ist so schön

    Stimmen: 14 9,2%
  • Nein, auf gar keinen Fall

    Stimmen: 23 15,1%
  • Nein, man scheidet sich früher oder später sowieso wieder

    Stimmen: 25 16,4%
  • Nein, ein/e Mann/Frau wird irgendwann zu anstrengend

    Stimmen: 21 13,8%

  • Umfrageteilnehmer
    152
  • Umfrage geschlossen .
@ honkright :

Wenn Du Mich meinst . Ich denke und bin eh nicht " normal " . Also so wie die Gesellschaft es vorgibt / gerne hätte . Halt Familie gründen usw. . Und keine Ahnung , ob man es Sexphobie nennt . Ich bin jedenfalls A sexuell eingestellt . Also an sämtlichen Arten von sexueller Aktivität ( kuscheln , küssen , schmusen , sex usw. ) habe Ich gar kein Interesse . Ich gucke Mir zwar Frauenbilder an , verspühre weiter aber nix und hab auch an nix Interesse . Halt totales desinteresse am weiblichen Geschlecht .

MfG



Yiasmat
 
Japp ich meinte dich. Wenn du es selbst so beschreibst, hatte ich ja sogar Recht. :D Naja man muss ja auch nicht "normal" sein. Was ist schon normal. Ist aber schwer vorstellbar, daran garkeinen Gefallen zu finden hmmm. Aber darum gehts hier ja nicht, hier gehts ja ums heiraten. Aber wenn du garkein Interesse an Frauen hast, vielleicht an Typen? Oder regt sich da bei dir genau so wenig? :) Hm ja etwas persönlich aber interessiert mich grade mal so.
 
Die Gesetzeslage hinkt so 20-30 Jahre der gesellschaftlichen Realität hinterher. Im Moment werden die Rechte des Mannes angepasst (Unterhalt, Sorgerecht), aber alles in allem finde ich das Thema schwierig. Wer nur aus Gründen der Rationalität heiraten möchte, z.B. wegen der Steuer oder dem Sorgerecht, der kann seinen Partner damit leicht verletzen. Andersrum kann jemand, der bei Heirat gleich an weißes Kleid, große Feier, neidische Freunde und große Liebe denkt, so einen Menschen auch ziemlich unter Druck setzen.

Der Anspruch an Produkte wie Auto, Fernseher, Schuhe ist gestiegen, ebenso wie der Anspruch an sich selbst, etwa durch eine Karriere, gutes Aussehen oder die Zukunft.
Vom Gefühl her suchen immer mehr Menschen einen perfekten Partner statt einfach nur jemanden, der halbwegs passt. Das könnte die hohe Scheidungsquote erklären und dann wird das ganze zum Casino: Bei einer Chance von 1:1 verliere ich als Mann das Sorgerecht, einen guten Teil meines Einkommens und vielleicht sogar das Haus, was aufgeteilt wird. Da etwa 70% der Scheidungen von der Frau eingereicht werden, hat man als Mann auch nicht wirklich die Kontrolle darüber.

Das ist nicht mehr wirklich zeitgemäß, daher werd ich wohl den höheren Steuersatz in Kauf nehmen und wenn die Partnerin fragt, vage Andeutungen oder leere Versprechungen geben.
 
Kinders ihr seid ja ziemlich vorgeprägt und einseitig beeinflusst - zu den Leuten mit dem dämlichen Professor!
Um mal ein Gegenbild zu stellen, alle meine Freunde sind mittlerweile verheiratet. Keiner ist oder wurde geschieden.
Probleme mit Frauen gab es natürlich auch, aber nur in den vorehelichen Beziehungen.

Der Knackpunkt ist der, dass man nicht überhastet und unüberlegt heiraten sollte - genauso wie man nicht heiraten sollte, weil aus einem one-night-stand ein Kind hervorgegangen ist. Das sowas in den meisten Fällen schief läuft, ist doch wohl klar.

Wenn ein Mensch offenen Auges durch das Leben geht, dann traue ich ihm auch zu, dass er bei der Frau (oder umgekehrt) die richtige Entscheidung trifft ohne sich drängen zu lassen oder aus einer Laune heraus.

Heiraten wegen Geld, Steuern, Krediten oder Religion ist für mich das dämlichste was man machen kann und sicher auch ein Grund für die hohe Scheidungsrate. Wenn der Staat eine Ehe belohnt ist das ok, es sollte aber kein Grund für die Ehe sein.

Von mir ein Pro - ohne allerdings abgestimmt zu haben, da nichts passt!
 
Kinders ihr seid ja ziemlich vorgeprägt und einseitig beeinflusst
Genau so wie du von deinen Erfahrungen geprägt bist, sind wir von unseren Erfahrungen geprägt. So entsteht Persönlichkeit :)

Um mal ein Gegenbild zu stellen, alle meine Freunde sind mittlerweile verheiratet. Keiner ist oder wurde geschieden.
Das ist natürlich schön, aber wie du schon sagst nur ein Gegenbild. Statistiken zeigen ja, dass es deutlich anders aussieht mit den Scheidungen. Auch in meinem Bekanntenkreis sind viele Leute geschieden oder nicht glücklich in der Ehe.
 
@ Lars_SHG

Bleibt nach Deinen Argumenten eigentlich noch die Frage:

Warum sollte man Deiner Meinung nach denn dann überhaupt heiraten?
Das macht doch schlicht und einfach heutzutage gar keinen Sinn mehr.

Eine Beziehung kann man wunderbar ohne Trauschein führen.

Und das Thema Absicherung schließt Du in Deinen Argumenten aus und es ist gleichzeitig auch das stärkste Argument GEGEN eine Ehe, da der (oder die) Besserverdienende im Falle eines Scheiterns eben finanziell extrem in Anspruch genommen wird.

Bleibt höchstens noch das Thema: "Du gehörst jetzt mir"
Aber auch das ist im Zeitalter von Gleichberechtigung und idR Doppelverdienern vollkommener Unsinn, da eben ein Partner nicht mehr abhängig von dem anderen ist.

Im Grunde ist die Ehe ein Anachronismus aus Zeiten als eine Frau an den Mann gebunden werden sollte und andererseits finanziell von ihm abhängig war.
Außerdem ist es eh eine 'Erfindung' der Kirche :) die ihre Schäfchen keusch, monogam und gottesfürchtig (kein bäbä, keine Sünde) haben will.
 
@ hamju63
in einigen Bereichen hast Du mich falsch verstanden. Ich schliesse die Absicherung nicht aus - es ist ein wichtiger Bestandteil für den Partner, aber kein alleiniger Grund für eine Heirat!
Warum sollte man heiraten - hmm, wer sich die Frage stellt, sollte wohl nicht heiraten bzw, lange darübewr nachdenken, für alle andere ist es eine Kombi aus vielen Gründen!
Es ging mir nur darum, nichts überhastet oder unüberlegt zu machen und zu sagen, dass es sehr wohl viele Menschen gibt, die auch in einer Ehe glücklich sein können!

Was "heutzutage" betrifft - was hat sich denn "heutzutage" geändert? Das eine Frau heute auch Schweisser sein kann wie ein Mann auch Hausmann - ändert doch nichts an der Rolle, dass einer sich vermehrt um den Haushalt und evtl. Kinder kümmert und der andere die Kohle an Land zieht, oder ggf. auch beide zu gleichen Teilen?
Die traditionelle Ansicht der Dinge ist nun wirklich kein Argument weshalb man sagen könnte, heute sind beide emanzipiert, da muss man nicht mehr heiraten.

Man kann genauso miteinander zufrieden sein, und dennoch nach längerer Zeit des Zusammenlebens heiraten wollen um dem Partner nochmal zu signalisieren, hey unsere Entscheidung füreinander war richtig und jetzt machen wir die Sache noch amtlich um neben den Vorteilen die wir aus unserer Beziehung ziehen noch weitere Vorteile zu haben!

Und Kirche - ich war das letzte mal in der Kirche, als mein Patenkind getauft wurde - vor 8 Jahren, für andere vielleicht wichtig, für mich überhaupt nicht - hat für mich nichts mit der Ehe zu tun - genauso wenig wie das Standesamt nichts mit der Ehe zu tun hat, außer das es auf dem Weg dorthin notwendig ist um dem Staat klar zu machen, "ich will Dich nicht bescheissen, darum bestätigen wir das hier".

Kurzgesagt, viele gute Gründe (die hier schon gesagt wurden) die beiden zusagen sollten, dann passt es auch und ist sinnvoll!
 
Ich will natürlich mal heiraten, aber leider habe ich bis jetzt den richtigen Kandidaten noch nicht gefunden. Bin leider momentan noch auf der Suche nach dem richtigen Partner. Wenn ich ihn aber mal gefunden habe und auch einige Zeit mit dem zusammen war, dann spricht für mich auch nichts mehr gegen eine Heirat. Finde das einfach romantisch. Wahrscheinlich sind wir Frauen, da auch ein bißchen von Hollywood geprägt.
 
Was haltet ihr vom Heiraten?

Nichts. Ich brauche keinen Ring am Finger oder irgendwelche Papiere, um jemandem irgendetwas zu beweisen.

Durch eine Ehe wird die Beziehung auch nicht besser, intensiver etc. und beweisen tut man damit rein gar nichts.

Wenn man den/die Richtige(n) findet, dann ist es auch der/die Richtige ohne eine Hochzeit. Der einzige Vorteil wäre dann der steuerliche.
 
Hmmm meine Meinung zum Heiraten. Welche denn? Die, die ich davor hatte oder die, die ich jetzt habe? :evillol:
 
Mir fehlt auch iwie der Punkt in der Statistik "Nein, man kann auch ohne wunderbar harmonieren und zusammenleben". Schade dass man mal wieder nur zwischen "Schwarz" und "Weiß" wählen kann :(
 
Sagen wird mal so, Hochzeiten an sich mag ich sogar irgendwie und könnte mir durchaus vorstellen das irgendwann einmal zu machen ... Wobei es mir dabei nur um die Kirchliche Hochzeit als solche geht, also rein symbolisch, ich würde die Ehe niemals offiziell werden lassen ...
.
 
Kann es weder ausschließen noch bin ich darauf hinaus. Kirchlich wird's definitiv nichts (scheiss auf den "Segen"), maximal standesamtlich. Ich denke zwar auch, dass es einer Heirat nicht bedarf, um sich die gemeinsame Treue zu beweisen (das ist ein ständiger Prozess, wie vieles andere im Leben auch), aber es bringt einem in manch anderen Hinsichten, fernab von der eigentlichen Beziehung, Vorteile - damit meine ich jetzt aber keinen 'Mann-mit-Ring-am-Finger-Bonus":freaky:
 
Annusch schrieb:
Hmmm meine Meinung zum Heiraten. Welche denn? Die, die ich davor hatte oder die, die ich jetzt habe? :evillol:


Die, die Du nach der Scheidung hast ;)
 
[X] Ja, aus gesellschaftlichen Gründen (Akzeptanz, Achtung, etc.)

Wenn es denn ne Freundin/Frau in meinem Leben geben würde. :(

Ich habe leider schon mehrfach die bittere Erfahrung machen müssen, dass es immer noch altbackene Personaler gibt. Sprich man hat mir abgelehnt weil ich wegen der Ungebundenheit eine Risikokandidat wäre über Nacht die Koffer zu packen um zur nächsten Firma weiterzuziehen. :mad: :grr: Für eine Führungsposition braucht's ne Frau an der Seite..... jedenfalls wenn es nach Personalern geht. :(

Übrigens was die Steuer angeht - Steuerklasse 1 und 4 bedeuten das gleiche Netto -> macht keinen Unterschied oder Trauschein oder nicht. Oder wer will ne Frau, welche nicht auf Augenhöhe liegt beim Verdienst??
 
@NewUser: weiß ja nicht worauf Du Dich bewirbts, aber bei 2/3 der jobs in meinem Umfeld braucht man in der heutigen Zeit ein großes Maß an Flexibilität ... dass eine Frau (überspitzt gesagt) für soziale Kompetenz und in gewissem Maße Anpassungsfähigkeit bzw. Kompromissbereitschaft stehen kann, ist sogar möglich - darauf aber eine Jobabsage zu stützen, ist mMn ziemlich gewagt :)

St.kl. 3 und 5 aber nicht - und laut vieler psychologischer Studien ca. 2/3 der Männer :freak:
 
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