Was haltet ihr vom Heiraten?

Was haltet ihr vom Heiraten?

  • Ja, auf jeden Fall

    Stimmen: 34 22,4%
  • Ja, aber mit Ehevertrag

    Stimmen: 33 21,7%
  • Ja und nur wegen der Liebe

    Stimmen: 49 32,2%
  • Ja, um der Vernunft Willen (Zweck-Ehe)

    Stimmen: 12 7,9%
  • Ja, es gehört einfach dazu

    Stimmen: 18 11,8%
  • Ja, aus gesellschaftlichen Gründen (Akzeptanz, Achtung, etc.)

    Stimmen: 7 4,6%
  • Ja, die Zeremonie ist so schön

    Stimmen: 14 9,2%
  • Nein, auf gar keinen Fall

    Stimmen: 23 15,1%
  • Nein, man scheidet sich früher oder später sowieso wieder

    Stimmen: 25 16,4%
  • Nein, ein/e Mann/Frau wird irgendwann zu anstrengend

    Stimmen: 21 13,8%

  • Umfrageteilnehmer
    152
  • Umfrage geschlossen .

jopjip

Ensign
Registriert
Juni 2008
Beiträge
233
Hi,
ein Kumpel und ich haben lange über das Thema "Heiraten" diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass "Heiraten" viel zu oft instrumentalisiert wird und von der Politik unnötig mit Steuervergünstigungen "belohnt" wird (Es gibt einige, wie ich finde besseren Ansätze zum Beispiel "Eingetragene Lebenspartnerschaft"). Er assoziiert "Heiraten" mit jahrelangen Scheidungsprozessen, Streit und hohen Kosten, ich mit dem Inneren eines Familiengerichts und eine Schlammschlacht, also kann man sagen, dass wir nicht ganz unvoreingenommen sind, was dieses Thema angeht ;) .

Mich würde einfach mal interessieren was ein PC- und Hardwareforum darüber denkt . Also versucht ehrlich zu euch zu sein. Füllt die Umfrage einfach so aus, wie eure AKTUELLE Meinung ist oder in welche Richtung ihr am ehesten tendiert und nicht wie sie in 10 Jahren sein könnte.

Die Umfrage ist selbstverständlich nicht öffentlich!

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, die angepassten Steuerklassen empfinde ich als sinnvoll, weil Deutschland Familienbildung einfach subventionieren will. Ich bin der Meinung diese ganze Schlammschlacht lässt sich umgehen, wenn vor der Ehe (wo die Liebe ja meist so "Grenzenlos" ist) einfach ein Ehevertrag aufgesetzt wird. Getrenntes Geld, getrennte Güter, und der Streit ist passé. Natürlich schwer für etwaige Kinder, aber das ist etwas, was immer schmerzvoll ist.

Ich bin pro Ehe, ich denke diese Institution hat viel an Glanz verloren, den sie verdient hat, denn im Grunde ist es etwas positives.

Grüße
 
hi

ich bin kontra Ehe. Habe eine hintermir und werde den fehler nicht 2 mal machen.Weil die Gesetze in Scheidungsfällen immer der Frau zu gute kommt.

Lebe zwar in einer festen beziehung und Heiraten kommt nicht in frage. Meine Freundin geht voll Arbeiten und ich auch. Würden wir Heiraten geht einer in 3 der andere in 5, was entgeldlich erheblich ist.
4/4 würde auch gehen aber nicht empfehlenswert.
Da heute in fast allen bereichen Versicherung usw usw das eheänliche leben unterstützt wird, ist Heiraten heute zu tage nonsins.
Selbst wenn man nicht Heiratet und Kinder hat, bekommt die Frau wenn man Stirbt Rente vom Partner.

Also ist Heiraten ansichtsache. Ich werde es nicht mehr machen

Nochwas, wenn man nicht verheiratet ist, ist immer der gedanke nah das der Partner abhauen könnte und dadurch die beziehungen meiner meinung nach länger hält als wenn man Verheiratet ist.
Wenn man Verheiratet ist, ist man sich sicher das der Partner zu einem gehört und es wird als selbstverständlich angesehen das er bleibt. :lol:
Nur komisch das beziehungen die 10 jahre gehalten haben und nachdem man geheiratet hat, diese beziehung nach 2 jahren geschieden wird ?
 
Zuletzt bearbeitet:
*Ja, um der Vernunft Willen (Zweck-Ehe)*

weil...

... ich bin jetzt schon 10,5 Jahre mit meiner jetzigen zusammen. sollte auch eigentlich so bleiben.
Ich bin aber ehrlich, es gibt doch wohl mal son Stress, wo ich selber sage das ich am liebsten meine Sachen packen mag, weils mich teilweise doch schon ankotzen kann.

naja, aber 2 Söhne halten meinen verstand doch noch zusammen ;)
Heiraten brauch man eigentlich nicht, denke ich jedenfalls.
wenn die Liebe hält, macht se das auch ohne den Ehering und den Stück Papier.
Wenn nicht, wird das ganze meißt unschön, geht noch mehr in Streit ausseinander.

die "Zweck-Ehe" wäre dann optional, um nen Riesen Kredit anzuschaffen.
Was in meinen Gedanken nur zum Kauf bzw. Bau eines Hauses wäre.
Denn da wollen sich die Banken absichern.
Der einzige Grund warum eine Ehe für mich in Frage kommen würde.
 
„Heiraten heißt das Mögliche thun, einander zum Ekel zu werden. […] seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. […] Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“

Arthur Schopenhauer (!788-1860)


habe im privaten umfeld eine gefühlt recht hohe heiratsquote, aber auch eine nicht geringe scheidungsquote. wenn man es wirklich nur pragmatisch als zweckehe angeht und mit ehevertrag absichert mag es gehen, aber ob das die besten voraussetzungen sind...
 
jopjip schrieb:
Er assoziiert "Heiraten" mit jahrelangen Scheidungsprozessen, Streit und hohen Kosten, ich mit dem Inneren eines Familiengerichts und eine Schlammschlacht, also kann man sagen, dass wir nicht ganz unvoreingenommen sind, was dieses Thema angeht ;) .

Nicht jeder Scheidung muss eine Schlammschlacht sein. Auch wenn uns die Medien das gern suggerieren wollen. Es gibt auch Scheidungen im Einvernehmen.

GuaRdiaN schrieb:
...wenn vor der Ehe (wo die Liebe ja meist so "Grenzenlos" ist) einfach ein Ehevertrag aufgesetzt wird. Getrenntes Geld, getrennte Güter, und der Streit ist passé. Natürlich schwer für etwaige Kinder, aber das ist etwas, was immer schmerzvoll ist.

Damit geht man von vornherein aber schon davon aus, dass es irgendwann zur Scheidung kommt. Klar eine gute Vorsichtsmaßnahme, aber das trübt doch in gewisser Weise schon das gegenseitige Vertrauen.

Heirat aus "Liebe" klingt irgendwie kitschig. Eine gute Beziehung besteht doch aus so viel mehr. Außer man füllt diesen oberflächlichen Begriff mit noch mit Inhalten wie Vertrauen, Toleranz, Verständnis für den Partner, Offenheit, Treue und die damit verbundene Ehrlichkeit auf.

Ich denke für eine Ehe müssen viele Faktoren stimmen und dann ist es sicherlich auch nicht nur ein Beweis der gegenseitigen Zuneigung sondern sie kann eine feste Beziehung auch noch weiter stärken, weil sich diese beiden Personen dann in gewissen Punkten noch mehr als Einheit betrachten.

Die Ehe ist eine gute und schöne Sache, wenn man den Partner fürs Leben gefunden hat und die Beziehung in der Lage ist Höhen und vorallem Tiefen zu überwinden.
 
Naja die meisten heiraten doch "weil es sein muss" oder weil es Steuervorteile gibt. Warum sollte man es sonst tun? Wenn man sich wirklich liebt, muss man nicht heiraten. Mir kommt es auch so vor als wenn manche heiraten, nur damit der andere nicht so leicht weglaufen kann. :freak:

Scheidungsquote 1960: 8,1 %
Scheidungsquote 2008: 50,9 %
 
Ich finde der Post von honkright ist ein ganz ausschlaggebender Hinweis auf die Tatsache, mit welchem Glauben bzw. mit welcher Mentalität die Leute damals geheratet haben oder heiraten mussten:
Wenn man mal gebietstechnisch differenziert und das Leben in der Stadt mit dem auf dem Land vergleicht, so gab es auch noch nach 1945 eine quasi festgebrannte Etikette, was die Eheschließung betrifft: Wenn ein Kind im Anmarsch ist, muss geheiratet werden. Man stelle sich nur vor, die Nachbarin bekommt Wind davon, dass die eigene Tochter/Sohn Mutter bzw Vater eines unehelichen Kindes wird! So aber nicht! Das ist ja nicht anständig.

Ich will damit nur kurz andeuten, dass damals dieser und andere Umstände einem Pärchen zum gesellschaftlichen Verhängnis werden konnte, was nichtsdestominder an einem in dieser Beziehung festgefahrenem Knigge lag, der über die Jahre hinweg bis heute immer mehr abgestreift wurde.
Ich denke, dass heute die Ehe in Deutschland insbesondere der Intransparenz halber gemieden wird: Viele Reflektieren das Was wäre wenn und mit welchen Konsequenzen man bei einem Bruch der Ehe rechnen muss, und zwar ganz unabhängig von Glauben und Mentalität, denn trotz Ehevertrag kann es immer noch fernab der materiellen Dinge zu (gerichtlichen) Streitigkeiten kommen. So konnte man letztens erst lesen, dass das Sorgerecht der Väter gestärkt wurde, was aber angesichts einer verbitterten Ex-Ehefrau immer noch nicht reicht, um Kinderentzug und die damit verbundenen psychologischen Folgen gänzlich auszuschließen.

Das Thema ist gewiss sehr umfangreich, und ich für meinen Teil würde so schnell auch nicht heiraten. Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, aber bei aller gebotenen Vorsicht, können alleine schon solche Fragen noch vor der eigentlichen Heirat zum Bruch der Beziehung führen, wie ich es schon einmal in meiner Familie und bei einem Bekannten miterleben durfte. Was also tun? Augen zu und durch und riskieren die Karre vor die Wand zu fahren oder sich erstmal einige Zeit damit auseinander zu setzten und alles fein säuberlich zu reglementieren?

Tja. Wir werden sehen, wie sich die Gesellschaft in dieser Frage weiterentwickeln wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich halte vom heiraten nichts , weil ich kein papier brauche oder gar einen dummen stutus der mir sagt das ich meinen mann liebe...so einfach ist es...wie sagt man : sperr ein pferd und es springt über den zaun und läuft für immer weg, aber lass das gatter offen so wird es sich wohlfühlen und kommt immer wieder!
 
Heiraten war und ist eine der wichtigsten Dinge meines Lebens. Das einzigste was mir wichtiger als meine Frau und unsere Ehe ist, ist meine Tochter.

Meine erste Frage nachdem wir das erste mal zusammen weg waren und ich sie nachhause brachte, war ob Sie irgendwannmal heiraten bzw. Kinder haben will. Sie sagte "ja unbedingt" und ich nickte zufrieden. Trotzdem hat es nochmal 7 Jahre gedauert bis es soweit war. Unser Studium ließ es nicht anders zu.

Hätte Sie anders reagiert hätte ich kein Interesse mehr gehabt!

Natürlich könnte man auch einfach so zusammen sein und Kinder haben ABER Ich bin sehr gläubig (oder doch abergläubisch? lol) und deswegen war mir die kirchliche Zeremonie (griechisch orthodox) sehr wichtig. Vor allem da ich unsere Bräuche liebe und lebe.

Es wäre für mich aber auch ohne Kirche ein besonderer Moment denn für mich ist es als ob ich sage: Ich stehe Ihr bei und bin immer für Sie da. Natürlich erwarte Ich im Gegenzu das Selbe von Ihr.

Wir sind jetzt über zehn Jahre zusammen, 3 davon glücklich verheiratet mit zahlreichen Hochs und Tiefs (an die ich lieber nicht mehr denken will) aber das gehört eben dazu.

Leider wird heutzutage oft bei der ersbesten gemeinsamen Hürde gleich geschieden / getrennt / betrogen oder was auch immer ... Ich finde das sehr schade und hoffe das wir es bis zum (bitteren?) Ende durchziehen ;)
 
[x] Ja es gehört einfach dazu.

Also ich war bisher immer der Meinung, dass Heirat kein Muss ist, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich auch heiraten wollen irgendwann.
Ich würde aber nie zu 100% davon ausgehen, dass diese Ehe bis an`s Ende hält.
 
Die Ehe hat finde ich noch seltenst in das Leben gepasst. Ist diese Christlich? Muslime Heiraten auch. Sie schafft Ordnung, und das ist wichtig im Leben und daher gibt es sie. Schwieirig wirds finde ich dann wenn definiert werden soll was EHE bedeutet. Ist das der Sex an sich, allein die Begierde, oder der Trauschein? Menschen behaupten auch sie seien irgendwie im Geiste verheiratet und dann leben sie alleine. Oft verkommt die Ehe so zum Bild der Liebe und ist im ganzen surreal. Das zu diskutieren wäre mal interessanter in meinen Augen. Heiraten werden wir alle egal ob Mann oder Frau. Gott hat uns als Mann eben Weibsen gegeben. Es ist finde ich keine Frage ob und wann, sondern eine Frage wie.
 
eine ehe ist nüchtern betrachtet, nichts anderes als eine rechtliche verpflichtung bzw bindung. macht von daher erstmal nur sinn, wenn man kinder hat oder den lebenspartner für den todesfall absichern möchte.

die auswirkungen auf die partnerschaft sind so unterschiedlich, wie die beziehungen... einige gehen in der neuen, totalen zweisamkeit auf und werden "eins", bei anderen ist es er der anfang vom ende, weil die partner sich "gehen lassen", sie haben den anderen ja jetzt an sich gekettet -also wozu sich weiter mühe geben? nur um mal zwei beispiele zu nennen.
 
Nunja, die angepassten Steuerklassen empfinde ich als sinnvoll, weil Deutschland Familienbildung einfach subventionieren will. Ich bin der Meinung diese ganze Schlammschlacht lässt sich umgehen, wenn vor der Ehe (wo die Liebe ja meist so "Grenzenlos" ist) einfach ein Ehevertrag aufgesetzt wird.

Nur das Familienbildung heutzutage eher unabhängig(er) von der Ehe ist.
 
Da fehlt was.

[X]Viellicht

Es kommt bei mir stark drauf an wie es bei mir nach der Ausbildung aussieht.Den ohne ohne was gelernt zu haben und arbeit zu haben ist Heiraten total unwichtig. Ich verstehe die ganzen jungen leute nich die mit 20 heiraten aber nichma was gelernt haben.Hauptsache ne Alte und paar kinder machen.......
 
Unser Prof (Familien- und Erbrecht) im ersten Semester (Jura):

"Wer nach dem Ende dieser Vorlesung noch heiraten will, der hat ihren Inhalt nicht verstanden...". :D


Naja, etwas überspitzt vielleicht seine Aussage, aber wer ohne Ehevertrag heiratet (vor allem als Mann), der ist wirklich selbst schuld.

MfG,
Dominion.
 
Wer da nur seinem Prof folgt, hat zu wenig EIGENE Lebenserfahrung. Es soll die Heirt aus Liebe geben. Bin mitte 30 und habe lange gesucht. Mittlerweile habe ich hoffentlich

a.) die Erfahrung
b.) den richtigen Menschen an meiner Seite

um einer Liebesheirat das OK zu geben. :king:
 
Ich könnte mir durchaus vorstellen, wenn ich so um die 30 bin, zu heiraten. Voraussetzung für mich ist ein sehr guter Job, welcher mir auf gut deutsch viel Schotter einbringt. Karriere ist mir aber erstmal wichtiger und bevor ich 30 bin, will ich wie bisher mit unterschiedlichen Frauen Spaß haben und nicht nur mit einer einzigen. :)
 
whocares75 schrieb:
Wer da nur seinem Prof folgt, hat zu wenig EIGENE Lebenserfahrung.

Das mit dem Prof war scherzhaft gemeint... .

Wer aber heutzutage noch ohne Ehevertrag heiratet, hat eindeutig zu wenig RECHTLICHE Erfahrung, besonders in der Praxis... ;).

Ich wünsche Dir aber alles Gute.

MfG,
Dominion.
 
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