was is so schlecht an 680i/650i?

hncam

Lieutenant
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Überall in den foren hört man schipftiraden auf die beiden oben genannten Chipsätze von Nvidia. Vom Schrottsatz ist die rede oder von N-furz Chipsätze.

Warum das? so schlecht sind sie auch wieder nicht mit den meiste kann man locker einen FSB von 400 oder mehr erreichen (PCGH). Und langsamer sind sie auch nicht, manchmal sogar schneller als ein P35.

Warum also glauben oder denken alle das diese Chipsätze nichts sind?

thx für eure antworten, interresiert mich echt
 
von der geschwindikeit unterscheiden sich die nforce setzte kaum von P35 und co. nur beim übertakten von quad's ist beim nforce-board schon relativ schnell schluss. intel bretter kommen mit quads hingegen viel besser klar. Ich hab schön öfters gelesen das die 680i boards zickig sind wenn man 4Gb ram drauf hat. Was bei den Intelchipsätzen nicht der fall ist. Ich selber habe eine kleinere version des 680i chipsatz (aber genau die gleiche NB) und bin auch zufrieden da ich nicht so extreme übertakte und daweil auch nur einen dualcore drin hab. mein board geht bis 451 MHz (vielleicht ist das auch nur die FSB-wall vom prozi).
 
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hallo, was andere sagen ist absoluter quatsch,da bei mir von anfang an 4gig ram erkannt wurden und übertakten kann man mit der richtigen revision auch ganz gut sonst könnte ich wohl kaum meinen q6600 mit 3,7ghz fahren.
mfg flappsack
 
Mh, da bin ich mal gespannt auf Floschmanns Antworten, der ist in diesem Forum hier mir oftmals mit "Schrottsatz"-Floskeln aufgefallen.

Ich hab mir schon viele Chipsätze zugelegt. Einen klaren Gewinner konnte ich da nicht ermitteln. Das einzige was mich seit jeher an den NForce-Chipsätzen gestört hat, ist das man bei den meisten die Netzwerkkarte erst nach der ForceWare-Installation nutzen kann - andere Chipsätze haben das besser gelöst.

Aber ansonsten: von Wegen Schrottsatz, Topsatz! ;)
 
Das Hauptproblem ist das die 680/650 beim Quad schnell dicht machen, eine hohe TDP haben, also viel Energie benötigen und natürlich auch sehr warm/heiss werden.

Also die NV Chipsätze war immer gut, aber was NV da mit den 680I/650I abgeliefert hat, ist im Gesamtpaket nicht Konkurrenzfähig zu den Intel Chips.

Und das die Board mit den besagten Chipsätzen auch noch viel zu teuer sind... gibt den 680i zumindest den Rest.
 
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Zum Stromsparen sind die aber auch nicht gerade geeignet, dazu kommt eine relativ hohe Verlustleistung. Wobei sich da der P35 auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
 
Auch ich kann mich nicht beschweren. Was wohl stimmt ist, dass sie sehr warm werden beim Takten bzw. bei Spannungserhöhungen.

Also wenn man OC-Rekorde aufstellen will, braucht man für SB und v. a. für NB schon ne gute Kühllösung. Aber auch mein 680i rennt problemlos, leicht OC und mit Vollbestückung.
 
Die 680i erreichen sogar einen FSB von 490-500 MHz. Einige wenige auch 525 MHz. Da darf sich sogar ein P35 anstrengen! Bei den X38 sind´s auch nur 450-500 MHz.

Das problem ist der Preis! Die sind zu teuer! Für ein gutes P35 legt man nur rund die Hälfte auf die Ladentheke!
 
Sie erfüllen wohl ihren Zweck.
Allerdings ist der Stromverbrauch nunmal höher, sie sind bei Quads problemanfälliger und meist auch teurer.
Ist zwar alles nicht extrem schlimm, nur vermisse ich leider den Vorteil dieser Chipsätze.

Und dass nVidia so dreist ist und SLI auf anderen Chipsätzen sperrt, nur damit sie ihre loswerden, sehe ich nicht als Vorteil an.
 
Also ich kann mich auch nicht mit meinem EVGA 680i beschweren. 4*1 GB Corsair ohne Probs und E6600 @3,2 auch ohne Probs.
Negativ ist halt der Preis und die Hitzeentwicklung.
 
Wenn der Chipsatz Nachteile hat, muss er allerdings auch Vorteile haben... Nur wo sind sie?
 
Sofern man ein Board mit D0-Revision des nforce680i erwischt, kann man die Boards durchaus zum Übertakten von Quads verwenden, wenn nicht, und das ist die überwiegende Mehrheit, erreichen die Dinger teilweise keine 370Mhz FSB, die 650i schaffen teilweise keine 330Mhz ... Hinzu kommen z.B. FSB-Holes, Hitzeprobleme und daraus folgende Stabilitätsschwächen. Man werfe nur mal einen Blick in den P5N32-Thread im luxx-Forum ...

Auch für Dualcores ist der P35 deutlich besser geeignet, er wird weniger warm und erreicht problemlos FSBs oberhalb der 500Mhz und kann zusätzlich noch Vollbestückung besser stemmen. Und: ein solches Board kostet nur die Hälfte eines nforce680er Brettes.

Es gibt m.E. de facto keinen Grund, auf einen nforce zurückzugreifen, wenn man nicht auf SLI setzen möchte. Ich will nicht grundsätzlich sagen, dass sie nichts taugen, aber im Vergleich zu dem was Intel anbietet, sind sie leider nicht ganz auf der Höhe.

Wie sich aber die 750/780i-Familie genau schlagen wird, muss sich noch zeigen.
 
Bezogen auf die Intel Chipsätze:

Nachteile:

- Zu warm
- Zu hoher Stromverbauch
- Zickig was RAM angeht ( vor allem der 680 und 4 x1024 MB )
- Zickig was CPU-Aufrüstbarkeit angeht ( alleine das hin und her mit dem nForce 6 und den Penryms ( soweit ich weiß unterstützt jetzt immerhin EIN Hersteller die Dinger per Beta-BIOS, mal schaun was es gibt ) , und die guten alten 965er und sogar manche der noch älteren 975er Boards laufen faste alle mit den Teilen. Der gleiche Mist war es, als die C2Ds raus kamen. Intel unterstützt zwar die neuen CPUs meistens nur offiziell mit den neusten Chipsätzen, im Endeffekt hatten die Intel Chipsätze auf die CPUs bezogen eine wesentlich bessere Aufrüstbarkeit, weil dann doch wieder die Großen Hersteller die CPUs inoffiziell im BIOS unterstützt haben )
- Könnte den verwirrten Kunden zu Nachrüst SLI verleiten -> GANZ DUMME SACHE
- Definitiv weniger OC Potential, vor allem bei Quadcores. Aber auch bei Dualcores ;) Hat schon seinen Grund das Für CPU-Takt Rekorde in Kombination mit Super PI nichtmal im entferntesten daran gedacht wird, überhaupt ein nFurz Board zu nehmen

Es sind die vielen kleinen Dinge, die zusammen kommen, und diese Teile einfach nur in ganz speziellen Fällen sinnvoll darstehen lassen. In Kombination mit dem Preis sind diese Teile einfach schlicht weg nicht zu empfehlen.

Vorteil:
- Der RAM Teiler, wobei sich selbest der damit wieder relativiert, dass bei Intel der RAM Speed ziemlich wurst ist. Ist zwar manchmal ne Tolle Sache beim OC, dafür sind die Boards aber sonst OC mäßig unterlegen
 
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und der 680i unterstützt keine neuen 45nm prozis

Edit: ein anderer war schneller:D
 
AndrewPoison schrieb:
Mh, da bin ich mal gespannt auf Floschmanns Antworten, der ist in diesem Forum hier mir oftmals mit "Schrottsatz"-Floskeln aufgefallen.
Da kann ich dir nur zustimmen :lol: Wollte auch gerade in die Tasten hauen. Muss aber nichts mehr schreiben. Meine drei Vorredner haben es sehr gut auf den Punkt gebracht
 
Und was ist dann damit?
Also von wegen 45nm CPUs?
 

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Ja , supporten tun sie es , die Frage ist nur wie , und nachdem was man so hört sind die 680i mit 45 nm Quads richtig zickig .
 
Das bezieht sich leider fast immer auf die Wolfdales ... (45nm-Dualcores)

Häufig genug, bzw. eigentlich fast immer wird der Yorkfield auf einem nforce680i nicht laufen. Insbesondere die Boards, die nach dem Referenzdesign gefertigt sind, werden wohl ohne 45nm-Quad auskommen müssen. Einzige mir bekannte Ausnahmen ist das Asus Striker (auch das Abit IN9 32x?) sowie ein kleines, unscheinbares Asrock mit dem 650er: http://www.asrock.com/mb/overview.asp?Model=Penryn1600SLI-110dB&s=n
 
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Nuja dann...
 
@sebko

Das hier ist interessanter:
http://www.pcgameshardware.de/?article_id=629450

Nichts desto trotz kann es nicht angehen, dass man bei den nForce Boards mit irgendwelche sogenannten High-End Chipsätzen für 200 Euro darum "bangen" muss, ob die Nachfolger CPUs unterstützt werden, wenn sogar Boards mit dem 965/975 er Chipsatz die man damals teilweise für 70 Euro bekommen hat, diese unterstützen. Mit den C2Ds wars es damals das gleiche, und diese wurden dann im Endeffekt von vielen nForce Boards NICHT unterstützt. Irgendwelche Asrock Boards mit Intel Chipsätzen für 50 Euro liefen aber aber mit den Dingern. Ich erinnere mich noch lebhaft, an das Gefluche eines Freundes, der kurz vorher irgend nForce Board für 150 Euro gekauft hat. Ist immer wieder lustig
 
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