Nettes Beispiel mit Kuh und Hund
Das Problem bei dem ganzen Thema ist, dass es sehr hypothetisch ist. Bei der Quantenphysik wird sehr viel mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Photon vor Spalt 1 befindet ist 50%, ebenso wie die vor Spalt 2 ebenfalls 50% ist. Durch die Messung veränderst du nicht direkt die Position aber eine der vorher existierenden Möglichkeiten (Wahscheinlichkeit) wird Realität. Vor der Messung kann es sowohl vor Spalt 1 als auch vor Spalt 2 sein. Nur durch die Messung weisst du wo es ist, legst damit seine Position auch fest. Ich weiß, das wirkt alles sehr philosophisch, aber daran lässt sich leider nichts ändern. ^^
Leider habe ich in meinem letzten Beitrag sowohl das oben beschriebene, als auch die Verschränkung von Quantenobjekte in praktisch "einem Satz" genannt. Dein Beispiel bezieht sich auf beides nicht so recht, ist so ein wenig vermischt. Das ganze lässt sich schwer einfach mal so übertragen. Daher versuche ich es mal mit Beispielen:
Ich kenne als Beispiel für Superposition folgendes: Man baut einen Kasten, in dem sich ein instabiles Atom, eine Zyankalifläsche und eine Katze befinden. Nun dupliziert man das ganze exakt und schickt beide auf entfernte Sterne. Zerfällt das Atom (kann jederzeit zufällig passieren), so wird die Flasche zerschlagen und die Katze stribt. Theoretisch leben beide Katzen, bis du nachguckst. Erst dadurch wird die Superposition (Tot ODER lebendig) aufgehoben und ein eindeutiger Zustand zugeordnet.
Und nochmal zur Verschränkung: Wenn Du einen Lichtstrahl (Laser) in 2 Strahlen aufspaltest (z.B. mit einem speziellen Kristall; 1 Photon geht rein, 2 verschränkte kommen heraus) und diese 2 Strahlen nachher wieder zusammen und somit zur Interferenz bringst, dann funktioniert diese Interferenz nicht, wenn du nachguckst, welchen Weg das Photon genommen hat. Du kannst nicht in einen der beiden Strahlen gehen und auf Photonen prüfen, das macht das ganze Interferenzbild kaputt.
Google mal nach "Knallertest". Das ist zwar schon extrem tief in der Materie drinne, ist aber ein Beispiel für diese Phänomene
Beim Quantenrechner kann ich leider nicht allzuviel dazu sagen, außer dass er nicht mit Bits und Bytes rechnet, da die Quanten dort mehr Werte als nur 0 und 1 annehmen können (ich glaube über die "Drehung"/Spin?).
Ich hoffe ich habe bei der Komplexität alles richtig Wiedergegeben. Ich übernehme keine Haftung für Fehler
MfG, Sol Invictus
Edit: Kein Problem ^^ Wenn Du es verstanden hast, dann bin ich glücklich
Leider habe ich in meinem letzten Beitrag sowohl das oben beschriebene, als auch die Verschränkung von Quantenobjekte in praktisch "einem Satz" genannt. Dein Beispiel bezieht sich auf beides nicht so recht, ist so ein wenig vermischt. Das ganze lässt sich schwer einfach mal so übertragen. Daher versuche ich es mal mit Beispielen:
Ich kenne als Beispiel für Superposition folgendes: Man baut einen Kasten, in dem sich ein instabiles Atom, eine Zyankalifläsche und eine Katze befinden. Nun dupliziert man das ganze exakt und schickt beide auf entfernte Sterne. Zerfällt das Atom (kann jederzeit zufällig passieren), so wird die Flasche zerschlagen und die Katze stribt. Theoretisch leben beide Katzen, bis du nachguckst. Erst dadurch wird die Superposition (Tot ODER lebendig) aufgehoben und ein eindeutiger Zustand zugeordnet.
Und nochmal zur Verschränkung: Wenn Du einen Lichtstrahl (Laser) in 2 Strahlen aufspaltest (z.B. mit einem speziellen Kristall; 1 Photon geht rein, 2 verschränkte kommen heraus) und diese 2 Strahlen nachher wieder zusammen und somit zur Interferenz bringst, dann funktioniert diese Interferenz nicht, wenn du nachguckst, welchen Weg das Photon genommen hat. Du kannst nicht in einen der beiden Strahlen gehen und auf Photonen prüfen, das macht das ganze Interferenzbild kaputt.
Google mal nach "Knallertest". Das ist zwar schon extrem tief in der Materie drinne, ist aber ein Beispiel für diese Phänomene
Ganeagon schrieb:Es wäre doch fatal, wenn mein Quantenrechner steif und fest behauptet, ich habe keinen freien Speicherplatz mehr, wo ich doch tatsächlich noch über, sagen wir, 500 GB physikalischen Speicher verfüge.
Beim Quantenrechner kann ich leider nicht allzuviel dazu sagen, außer dass er nicht mit Bits und Bytes rechnet, da die Quanten dort mehr Werte als nur 0 und 1 annehmen können (ich glaube über die "Drehung"/Spin?).
Ich hoffe ich habe bei der Komplexität alles richtig Wiedergegeben. Ich übernehme keine Haftung für Fehler
MfG, Sol Invictus
Edit: Kein Problem ^^ Wenn Du es verstanden hast, dann bin ich glücklich
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