Was machen mit zwei neuen Fritzboxen

rg88

Fleet Admiral
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Hallo zusammen,

heute mal ein Luxus"problem", mit der Bitte um Brainstorming.

Sachverhalt:
Hab mir wegen einem Providerwechsel (zu ner VDSL 100 Leitung) eine Fritzbox 7590 gekauft. Soweit, so gut.
Beim Provider entsprechend nur das billigste Einsteigermodem genommen, welches diese ohne Gebühren gibt. Das Modem wäre dann am Dachboden bis Vertragsende gelandet. Bestellung ohne war nicht möglich :rolleyes:

Jetzt kommt gestern die Hardware an und es ist eine Fritzbox 7560 drin und ein Zettel, dass ich "upgegraded" wurde.
Spezial-Support und weiß der Geier was. Ich denke mal, es ist schlicht so, dass sonst niemand das Modem bestellt und das gar nicht VDSL100 geeignet ist, also eigentlich so gar nicht bestellbar hätte sein dürfen. But anyway.

Die 7560 kann ich nicht verkaufen, da quasi für 0 Euro gemietet, die 7590 will ich nicht verkaufen, weil ich die benutzen will (und die optisch weitaus schöner ist am Verwendungsort ;) ).

Problemstellung:
Wäre ein bisschen schade diese Box jetzt im Dachboden vergammeln zu lassen. Nur was jetzt damit machen? Die 7590 deckt von sich aus schon die komplette Wohnung einwandfrei ab mit WLAN und DECT.
Fällt jemandem ein halbwegs sinnvoller Verwendungszweck für die 7560 Box ein?

Meine Ideen bisher:
- Als Repeater/WLAN-Bridge einsetzen und Laserdrucker der nur LAN hat, künftig in die Abstellkammer verfrachten.
- Das intgrierte NAS für eine USB-Platte nutzen. Frage hierbei ist: Bringt die 7560 eine ausreichende NAS-Geschwindigkeit, vergleichbar mit der 7590? Bei der 7390 war die Geschwindigkeit grauenhaft.

Aber das ist alles ein bisschen wenig um den zusätzlichen Stromverbrauch zu rechtfertigen, finde ich. Immer her mit guten Ideen :D
 
Auch bei der 7590 ist die Geschwindigkeit vom NAS grauenhaft. Ebenso wirds bei der 7560. Die Idee mit dem Netzwerkdrucker ist doch super. Da die Feinstaubbelastung nicht ohne ist wäre das ne gute Alternative und du hast noch Platz gewonnen.
 
Ist das 1und1? Selbst das "Modem" ist eine 7412 mit per Firmware deaktivertem WLAN. Ich würde mit Mesh tüfteln. Der Neugier halber, auch wenn WLAN und DECT alles abdeckt. Hast du vielleicht Verwandtschaft ohne Fritzbox? Du könntest sie dort betreiben und per VPN dein Heimnetz mit deren koppeln.
 
Hi

Also ich habe es wie folgt gelöst:
Router Provider (Alle Funktionen ausser DDNS deaktiviert), Hardware Firewall, Mein Router

Kommt nun jemand hinter den Router vom Provider muss er noch durch die Hardware Firewall kommen.. Hat er dies auch geschafft (was ziemlich schwierig wird) muss er auch noch die Software Firewall von meinem Router aushebeln wobei er aber das Modell ja nicht mitbekommt..
Evtl. gibt es für mehr Sicherheit bei dir auch so eine Option.. Aber ich denke mal 2x gleicher Hersteller macht dann da wenig sinn..
 
Um Gotteswillen. Ich bin froh, wenn ich die Verwandschaft nicht sehe oder sonstiges. Da werd ich nicht noch zusätzlich das Netz koppeln :D

ja die Mesh-Spielereien wären schon irgendwie recht interessant. Hab das bisher nur am Rande verfolgt. Nur der Nutzen ergibt sich bei mir irgendwie nicht.
Ergänzung ()

@Rev: ja, zweimal selber Hersteller ergibt wenig Sinn, nochdazu wenns die selbe Generation ist.
Will ja auch nicht zwei Router nutzen. Neben die Telefondose kommt die schöne weiße 7590, die hässliche 7560 landet definitiv im Abstellraum. Da ist kein LAN oder sonstiges vorhanden. Nur Strom.
 
Pack die Fritzbox doch an deinen TV. Hab ich bei mir so gemacht.
TV, AVR, Receiver + Konsole an die Fritzbox und mit der Box im Flur per WLAN verbinden.
So habe ich bei mir das verlegen von Netzwerkkabeln umgangen.
 
@Spankee: Danke für die Idee, aber der Smart-TV ist < zwei Meter von der Fritzbox entfernt. Kabelkanäle liegen da auch, also wird der weiterhin per LAN-Kabel dort hängen.
Die Konsole braucht keinen LAN-Anschluss (Orignal SNES :D)
 
Als NAS eignet sich so gut wie kein Router, bestenfalls für kleine Dokumente. In Anbetracht der günstigen Preise für die Einsteiger-NAS, die ein Vielfaches an Leistung eines 08/15 Routers bieten, ist es fraglich ob man wirklich glücklich damit wird, eine 7560 als Pseudo-NAS zu betreiben.

Die Lösung als WLAN-Client für den LAN-Drucker ist doch durchaus interessant! Mein LAN-Drucker steht auch im (Abstell)Schrank, aber im Gegensatz zu dir steht bei mir der Router ungefähr 2m darüber, im obersten Fach desselben Schranks, und ich muss mir keinen Kopp um WLAN am Drucker machen, Kabel hoch und gut is. Über den internen Switch der 7560 kannst du ja im Prinzip beliebige Geräte ins WLAN verfrachten wie oben schon vorgeschlagen wurde.
 
So, es sind jetzt beide in Betrieb. Verbindung über Mesh per WLAN. Mal schauen, wie gut das läuft. :)
Die Einrichtung ist aber schon sehr eigenwillig. Erst mal als Repeater einrichten, dazu muss man erst die erweiterte Ansicht drücken, im Anschluss muss man bei beiden Geräten die Conncet bzw. WLAN Taste lange drücken. Dann wirds zu einem Mesh-Netzwerk. Über die Web-Oberfläche kann man keine Mesh-Verbindung einrichten, soweit ich das rausgelesen habe.
Naja, wenn mans weiß ok, aber hat doch einiges an Zeit gekostet da mal draufzukommen...

Ein USB-Stick wird erst erkannt, nachdem auf USB3 umgestellt war, also der USB-Eco-Modus ausgeschaltet wird. Am hinteren USB-Anschluss fliegt der Stick die ganze Zeit raus. Bei dem an der Seite funktionierts bisher. Keine Ahnung, ob das am Stick liegt oder an den Ports selbst.
 
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