Was studieren?-objektiv betrachtet

Wozu muss ein Grundschullehrer höhere Mathematik können? Klar muss er rechnen, singen und tanzen können aber das extra zu studieren ist doch hirnrissig. Die Art und Weise wie man es den Kindern beibringt ist doch das ausschlaggebende.... also die Pädagogik.

Und bist du dir mit dem Bachelor und danach Psychologe werden sicher? Bachelor macht man doch nur 6 Semester.
 
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ja moin
also pass ma auf: es ist nicht grade die tolle art jedes mal auf die anregungen der boardies durchweg negativ zu reagieren. wenn das jedoch dein bestreben sein sollte, so muss man sich dann ehrlich fragen wozu du dann hier fragst wenn du eh alles abschmetterst?!

nach dem was ich bei dir gelesen habe hast du voll kein bock auf studieren.
alles was man studiert wird spätestens ab dem 4-5 semester mindestens speziell, wenn nicht schwer.
bevor du fragst: nein, es gibt kein 4-semester studium an den unis oder fachhochschulen. :rolleyes:
wenn du auf dem stand bist dass du für dich nicht weisst ob du für etwas bestimmtes begeisterungsfähig bist dann schlage ich dir wirklich und ernsthaft vor eine ausbildung zu machen.
dort kannst du dich dann entscheiden zwischen handwerklich oder kaufmännisch. das solltest du doch hinbekommen oder? immerhin hast du abi und man sollte meinen dass eine entscheidung zwischen zwei alternativen einem abiturienten nicht wirklich fremd sein sollte.
wenn du die ausbildung machst wirst du schnell merken ob du ein mensch des arbeitslebens auf diesem niveau bist oder ob du deiner meinung nach doch für schlaueres bestimmt bist. ich verspreche dir, dass du im laufe einer ausbildung (es ist sogar völlig scheiss egal welche ausbildung) einen erkenntniss-schub bekommen wirst.
 
Nö ist nicht meine absicht durchweg negativ zu reagieren. Tut mir leid wenns so rüberkommt. Du machst mit Bemerkungen a la "also pass ma auf" auch keinen positiv, freundlichen Eindruck. Wann ich aufpasse und wann nicht muss ich mir sicher nicht von dir und nicht über ein Forum sagen lassen ;)

Was bringt mir eine Ausbildung für die ich mich nicht begeistern kann? Genauso wenig wie ein Studium das mir nicht gefällt, meinst du nicht?
Und genau deswegen, um eine doch nicht unwichtige Entscheidung besser treffen zu können, hole ich mir hier einige Ratschläge ein. Und die Entscheidung zwischen Handwerklich und Kaufmännisch ist für mich wie die Entscheidung zwischen Skylla und Karyptis. Und keine Angst ich bin nicht zu faul für etwas, das mich wirklich interessiert. Für ein perfektes Studienfach würde ich 20 Semester in Sibirien studieren wenn du verstehst was ich meine.
Wie gesagt tut mir Leid wenns unfreundlich oder arrogant rüberkommt. Ist nicht beabsichtigt.
 
Also was man vielleicht zum Studieren oder allgemein auch zur Schulbildung sagen kann, dass man da selten nur das macht, was einem wirklich interessiert.

In den Wissenschaften finden sie nämlich meist ganz skurile Dinge, in die sie sich dann lange vertiefen können und was eigentlich nichts mehr mit dem zu tun hat, für was du dich eigentlich ursprünglich interessiert hast ;)

Und ansonsten können wir dir halt auch nicht sagen, was du studieren willst...

Vielleicht wäre der besuch bei einem Studien/Berufsberater einen Versuch wert.. eine Nachbarin wusste auch lange nicht, was sie machen/studieren will und ihr konnte ein solcher Berater offenbar helfen und die macht jetzt was, was ihr zu gefallen scheint.

(Oder studier einfach Philosophie... ne Arbeit findet man dadurch vielleicht nicht os leicht, aber man hat auf jedenfall immer genug interessante Fragen um drüber nachzudenken :D)
 
Siezen oder Duzen? Ich bleibe mal beim Du.
Ich habe tatsächlich mal darüber nachgedacht Philosophie zu studieren allerdings will ich nicht in einem Fass hausen weswegen ich mich doch noch ein bisshen umschaue. Ich werde definitiv wieder zu einer Berufs bzw Studienberatung allerdings habe ich bis jetzt schlechte Erfahrungen damit gemacht.
 
Der Abschluss nach dem ersten Abschnitt mit "bac" ist vielleicht in den USA etc eine gängige Art die Hochschule abzuschließen, aber bei uns (beziehe mich auf Ö) derzeit noch eine seltene Ausnahme.
Schließlich trennen dich nur wenige Semester (3-4) vom Master/Magister/Dipl.-Ing. und die Studienzeit ist eine tolle Zeit, wer will sie schon freiwillig verkürzen :D

Überdies würde ich auch überlaufene Studienrichtungen (BWL, Jus, Medizin, etc.) in Betracht ziehen, sofern man sich am freien (nicht reglementierten) Markt etablieren kann. Schließlich kann man immer zu den "besseren" gehören und findet einen Arbeitsplatz.

Lehramtsstudien (wenig freier Markt, weil großteils staatlich reglementiert) stehe ich kritisch gegenüber, da gibts eine Liste für freie Stellen und man rückt allmählich vor - beeinflussen kann man das kaum oder nur wenig.

Empfehlung: Such dir erstmal irgendeinen Job - geh ins Ausland. Wenn man arbeitet lernt man auch Arbeitsprozesse kennen und kann eher abschätzen wozu man Ambitionen hat.

Hast du schon mal gejobt - Ferien oder so?

@XxOdin85xX
Wenn du Psychologie auf Bachelor studierst kannst du genauso Psychologe werden, wie wenn du es auf Diplom studierst

Ich weiß nicht wie es in der BRD gehandelt wird, aber die Österreicher stehen auf Titel die sie kennen und die einen "honorigen" Klang haben - da steigt das Vertrauen :D.
Was den "bac" angeht würde ich niemanden raten sich damit die Hörner abzustoßen - den Vortritt würde ich anderen überlassen. In einiger Zeit wird dieser Ausbildungsstand toleriert sein und sich Markt etabliert haben, aber bis dahin werden Vorurteile regieren. ;)
 
Ich mische mich hier mal ein, da ich überlege eventuelle zu studieren.

Kann mir einer von euch ein paar interessante Studiengänge im Bereich Netzwerktechnik/Systemadministration nennen, worüber ich mich dann informieren könnte?
 
besucht doch einfach mal die nächste uni in eurer nähe und informiert euch da
die unis haben auch immer infoveranstaltungen, oder tage der offenen tür(ok im mom wohl eher nicht)
 
Hm ok, danke erstmal - ich habe ja noch etwas Zeit zum Überlegen.

Der Studiengang Angewandte Informatik hört sich ansonsten ganz interessant an.
 
"Studiengänge im Bereich Netzwerktechnik/Systemadministration"

Nun, vergiss es. Administration ist ein Ausbildungsberuf und kann von jedem X-beliebigen dahergelaufenen Menschen gemacht werden, der sich damit 2 Jahre beschäftigt hat. Scheinbar hast du in diesem Punkt falsche Vorstellungen. Eventuell interessiert dich diesbezüglich eher eine Ausbildung Richtung Systemintegration bei großen IT-Dienstleistern und Firmen wie Siemens, United Internet oder der Telekom.

Wenn du studieren willst, dann wirst du eher theoretische Fächer der Informatik finden, die mit forschen und entwickeln zu tun haben. Hier sind eventuell Telekommunikation eventuell bei der FH der Telekom oder Informationstechnik bei beliebigen Unis interessant.

Ansonsten wirst du mit den von dir genannten Bereichen an der Uni kaum Glück haben, denke ich.


was thrillkill betrifft: Wenn du mich fragst, ist ein Studium für die Absolut daneben. Dein Leben ist scheinbar geprägt von absolutem Desinteresse an allen möglichen Dingen, die es auf der Welt zu entdecken und zu beobachten gibt. Mit diesen Voraussetzungen wirst du niemals ein Studium finden, was dich wirklich interessiert. Wenn du dein mangelndes Interesse nicht mit Disziplin oder Fleiß wett machen kannst, wirst du es sowieso nicht zum Ende durchstehen.

Eventuell ist dir mit einer Ausbildung XY weitaus mehr geholfen. Bewirb dich bei "irgendwelchen Firmen" und nimm, was du kriegst. Unterscheidet dich dann zwar nicht von den anderen Millionen auszubildenden, die "einfach irgendwas nehmen", aber wenigstens gibts dort noch welche, die gern was anderes machen würden, aber nur nicht die Voraussetzungen dafür geschafft haben.

"Wusste nicht, was ich machen soll, also hab ich abi gemacht..." *kopfschüttel*
 
Warum Kopfschüttel? So bin ich schonmal besser qualifiziert. Man lernt nie aus. Außerdem habe ich kein desinteresse an allen möglichen dingen. Mein interesse ist im gegenteil sehr breit gefächert.
Welchen Sinn siehst du darin das ich eine Ausbildung anfange die mir keinen spaß macht? Da habe ich mir schon die eine oder andere chance verbaut fals ich doch etwas finde was mich wirklich interessiert. Da geh ich lieber Studieren, bin noch höher qualifiziert und habe bessere aufstiegsmöglichkeiten. Ich habe mit Schule etc. nunmal keine großen Probleme und finde sie ziemlich easy. Warum sollte ich dann nicht die chance nutzen um mich fortzubilden. Warum jetzt schon hart Arbeiten? Das muss ich wahrscheinlich noch mein ganzes Leben lang machen...
 
Tach!

Also auch wenn dir Schule leicht fällt, ein Studiengang der z.B. Informatik oder wie ich es tätige Wirtschaftsinformatik ist kein Zuckerschlecken. Gerade Mathe und Formale Informatik sind seeehr haarig.
An deiner Stelle würde ich mal ins Berufsinformationszentrum gehen. Übrigens deine Aussage das du dich für "vieles" interessiert ist sehr ungenau. Was heißt das konkret? Ich finde z.B Geologie privat auch interessant, würde es aber nicht studieren wollen. Und ich finde, man sollte aufhören zu denken eine Ausbilung sei nichts Wert. Auch eine Ausbildung kann einen guten Karrieweg bedeuten. Zudem wird man in einer Ausbildung "besser an die Hand" genommen. An der Uni muss man alles alleine erarbeiten und vorallem bearbeiten. Für Faule oder Schulverwöhnte evtl. ein ewiges hinderniss.

Wie gesagt: Das BIZ ist vielleicht eine Hilfe für dich. Und an alle anderen die mal Studieren wollen (Richtung Wiinf-Informatik) können sich per PM an mich wenden oder schauen mal auf die Webseite der nächstgelegen Uni oder FH!

Gruß
 
Meine Meinung: objetiv gesehen ist wohl BWL (an einer FH) das beste Studium.

Die Arbeitslosenquote unter BWLer ist trotz der hohen Studentenzahlen am niedrigsten.

Die Ausbildung ist sehr breitgefächert, man kann in allen Branchen arbeiten, denn jeder Betrieb braucht jemanden der die kaufmännische Seite abwickelt.
Du bist einsetzbar als einfacher Sachbearbeitet bis hin zur Geschäftsleitung/-führung.

Ob es aber Spaß macht und das ist was du willst steht auf einem anderen Blatt. Rein rechnerisch und von den Möglichkeiten her ist BWL aber das aussichtsreichste Studium.
 
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