Webserver netcup

S

Struct

Gast
Hallo :)

Ich möchte einen Webserver aufsetzen. Die Entscheidung ist eigentlich auf Windows Server 2012 gefallen (statt Ubuntu 12.04 LTS 64 Bit Server).

Folgender Anbieter hatte ich ausgewählt (Empfehlung eines Kollegen):
http://www.netcup.de/vserver
mit dem Tarif: Root-Server S (Alternativ Root-Server M)

Nun schreibt der Anbieter aber, dass der ausgewählte Tarif für den Windows Server 2012 oder auch 2008 nicht ausreichend wäre, da diese zu viele Ressourcen benötigten.

Die Mindestanforderungen für den Windows Server 2012 ist aber:
Mindestens: 1,4-GHz-Prozessor mit 64 Bit
Mindestens: 512 MB
Mindestens: 32 GB

Natürlich sind das die Mindestanforderungen, aber stimmt das soweit und ich muss auf Linux ausweichen?
 
Ich hab den Root Server L mit Win Server 2012 R2 und kann sagen, dass dieser Server von der Leistung her ausreichend ist (wird aber auch nocht nicht voll genutzt)
Im Vergleich mit meinem anderen Root (kein Virtual) mit Amd 2x2.6GHz 4 gb Ram und WIn Server 2008 R2 ist er etwa gleich auf, was die (gefühlte) Leistung angeht.

Den S würd ich mir aber mit Windows nicht antun wollen. Genauso den M. Dort ist nur ein Kern nutzbar. Könnte je nach Aufgabenfeld knapp werden

Wär auch gut zu wissen, was du machen willst.
 
Die anderen Tarife der vServer sind halt dann so langsam etwas teuer.

Ich benötige den Server für ein Projekt. Ich möchte Daten von einer externen Datenbank auslesen, auf dem Webserver speichern und mit einer Mobile-App darauf zugreifen.

Daher wollte ich dort Windows Server 2012 mit node.js installieren.
Alternativ eben Linux Ubuntu mit node.js
 
Brauchst du konkret die Windowsumgebung für dieses Projekt? Also läuft darauf eine Anwendung die es nur für Windows gibt? Falls nicht, würde ich sowieso von Windows im Serverbereich abraten und zu Linux greifen. Einmal einarbeiten in die Materie dann ist das halb so wild und man kann sich Ressourcen sparen.
 
Falls du wie SymA sagt auf Linux wechseln möchtest, kann ich dir gerne helfen, da ich in letzter Zeit nicht soviel zutuhn habe :)
 
Wenn Windows nicht zwingend erforderlich ist würde ich auch zu Linux raten.
Einfach schon die Möglichkeit mit 2 Befehlen oder einem Cronjob alles aktuell zu halten, würdest ich unter Windows vermissen.

Ich warne dich: Der Netcup Service ist nicht sonderlich hilfsbereit, und ausserdem extrem unverschämt (Rechnung per PayPal bezahlt, 1 Woche später Mahnung erhalten, Support angeschrieben. Der behauptete dann, sie hätten kein Geld erhalten. In dem Moment kam meine PayPal zahlung zurück "wurde zurückerstattet". Der Support behauptete dann, ich hätte ihn angelogen und nie Geld überwiesen.)

Gruß.
 
Hallo zusammen,

@SymA
Ne ob Windows oder Linux ist eigentlich egal, aber dann werde ich wohl zu Linux greifen.

@davidbaumann
Hast du eine Alternative zu netcup? Kam mir halt sehr günstig vor und fertige Images von Linux gibt es dort auch =)

@fLLx
Wow das ist aber sehr nett, wenn ich Probleme hab beim Einrichten komme ich gerne auf den Angebot zurück :)
 
Hetzner kann ich nur empfehlen. Es mag zwar vielleicht etwas teuer sein, dafür ist der Support genial und die Installations-Presets sind auch ziemlich gut.
 
Also ich hab den VQ12 bei hetzner mit CentOS und Plesk, der sehr einfach zu konfigurieren ist, da bereits ein Webserver mit allem Pipapo in dem Build mit dabei ist und man sofort loslegen kann. Jedoch sollte man zu Linux nur greifen, wenn man schonmal damit gearbeitet hat und sich auskennt.

Ansonnsten wäre auch die Server Börse von Hetzner zu empfehlen, dort vielleicht sich halt nen vollen Server holen und mit Windows rumspielen, bringt dir vielleicht mehr als ein Linuxserver von dem dir das bedienen schwer fällt.
 
Wie viele verschiedene Seiten willst du hosten? Bist du auf Apache angewiesen, oder kannst du auch mit leichtgewichtigeren Diensten wie Cherokee, lighttpd oder nginx an das Problem herangehen? Wie viele Besucher erwartest du? Wie komplex sind deine Berechnungen im Backend, wie viel Druck entsteht auf deiner Datenbank, wie groß ist deine Datenbank?

Distribution: Ubuntu 12.04.3 LTS (aktuellster Kernel unter den Server-Distributionen) oder Debian 7 (Kernel ist etwas älter als der von Ubuntu, dafür steht PHP 5.4 direkt zur Verfügung... isn Vorteil).
Wenns dir nur um Stabilität geht und Aktualität der Software nebensächlich ist, ist auch CentOS 6 einen Blick wert. Da hechelst du dann aber wirklich mit Steinzeit-Software rum. Stabil, aber aaaaalt.
 
Also mit Linux kenn ich mich schon ein bisschen aus, aber hab es halt nicht auf meinem Rechner, da nutze ich Windows.

Ich will den Server für ein Projekt (also nur für 4-5 Monate). Da wird nicht so viel Traffic entstehen. Ich möchte lediglich Daten aus einer Datenbank (PostgreSQL) eines anderen Server mit meinem Webserver auslesen und einer Android App zur Verfügung stellen.

Also die meisten Benutzerzugriffe werden wohl von mir kommen :p
 
Struct schrieb:
Also mit Linux kenn ich mich schon ein bisschen aus
ein bisschen oder so dass du nen ganzen Server administrieren und auch absichern kannst? Und wenn irgendwas schief geht, auch weißt, was zu tun ist?

Also deine Anforderung klingt mehr nach: Ich hätte gerne Webspace aber würde gerne auch node.js laufen lassen.
Also ein Webspace mit Shell-Zugang und der Erlaubnis eigene Software zu installieren: www.uberspace.de ;)
Vorteil: Die managen den Server und alles, du hast nen Shell-Zugang und bist nur Nutzer, kannst aber in deinem Shell-Zugang an Software installieren, was du möchtest. Ich würde dir gerne aus Gründen der Objektivität noch mehr Anbieter mit dem gleichen Konzept vorschlagen, aber leider ist das der einzige mir bekannte, der diesen interessanten Weg geht. Der Support per Twitter ist auch echt toll.
Man könnte es quasi als "Webspace für Entwickler" bezeichnen.


(die sind gerade etwas langsam da deren RZ-Betreiber rh-tec mit einer DDoS-Attacke mit mehreren GBit/s zu kämpfen hat. Ich hasse die DDoS-Botnetze, im Grunde gewinnt immer das Botnetz...)
 
Zuletzt bearbeitet:
ueberspace kenne ich, finde ich auch sehr gut, aber ich würde gerne einen eigenen Webserver für das Projekt aufsetzen. Da ich einen Linux Experten gut kenne würde der mir auch zur Hand gehen =)

Deswegen schaue ich grad nach einem eigenen vServer
 
Meiner Erfahrung nach ist es die Mühe nicht wert, für so etwas einen eigenen Server, egal ob vServer oder Dedicated, aufzusetzen. Man gewinnt einfach nicht viel dabei, büßt aber hinsichtlich der Störerhaftung deutlich ein.
 
Alternative wäre vll. OVH für 5€ im Monat in Frankreich. Der Dedicated ist dort gleichzeitig ein Root und für den Preis kann man auch mal rumbasteln - nur eben genügend absichern sonst wirds unangenehm.
 
SymA schrieb:
Der Dedicated ist dort gleichzeitig ein Root
Dedicated Server, oder noch präziser Dedicated Host, ist die korrekte Bezeichnung für das, was in Deutschland fälschlich oft als "Root Server" bezeichnet wird, weil man da ja "Root"-Zugang hat... Komisch, auf ner Linux-VM kann ich mich auch als Root anmelden... trotzdem ist es eben nur ein virtueller Server.
 
Nur das die 5€ OVH Server seit Wochen ausverkauft sind, kommen somit wahrscheinlich auch keine neuen mehr. Wahrscheinlich erst wieder mit einer neuen Servergeneration.
 
Hmmm nun bin ich echt am hin und her überlegen, ob eigener vServer oder doch ueberspace. Hätte halt gern das ganze mal durchlaufen, aber wenn das so gefährlich ist mit der Sicherheit und dann noch so zeitintensiv ....
 
Naja normalerweise ist das jetzt kein Ding der unmöglichkeit. Du verwendest keine Standardports für SSH, FTP, Datenbanken und sicherst alles ab mit entsprechend sicheren Passwörtern die du dir generieren lässt. Dazu noch sowas wie fail2ban und entsprechend System aktuell halten durch Updates. Das aufwändigste ist normalerweise das erstmalige Einrichten - danach läuft das von der Hand :). Das Risiko, dass du haftbar gemacht werden kannst, bleibt halt leider.
 
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