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Wechsel von NVMe auf NVMe (größer), nur ein Steckplatz - Migration?

Unipac

Ensign
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Feb. 2010
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Hallo zusammen!

Ich möchte von einer 512GB NVMe auf eine neue (schnellere) 1TB NVMe wechseln.
Leider hat mein Board nur einen einzigen Steckplatz. Mein Windows 10 mit installierten Programmen will ich natürlich behalten, d.h. ich würde die jetzige NVMe gerne klonen - aber ich kann nur immer eine in Betrieb haben.

Habt ihr einen Tipp, wie das sauber funktioniert? Acronis, Clonezilla usw. gibt es ja - aber geht das auch über den Umweg eines USB Speichers? Also alte-NVMe auf USB Laufwerk "imagen", dann die neue einbauen und per USB Boot irgendwie dann das Image von USB auf die neue NVMe bringen - und so, dass das System danach wieder läuft?

Würde mich freuen, wenn jemand Erfahrung oder Verbesserungsvorschläge hat. Alternativ müsste ich so ein USB Gehäuse für NVMe kaufen, dann könnte ich "direkt" klonen oder?

Gruß und Danke!
UP
 
USB-Gehäuse und dann direkt klonen...

Noch besser ist eine schöne Neuinstallation
 
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Moin,
wüsste nicht was dagegen spricht ein Image auf ein USB Gerät zu schreiben und danach die 1TB NVMe einzubauen und das Image darauf zurück zu schreiben. Denk nur dran, dass du danach ggf. das Dateisystem noch vergrößern müsstest.

Insbesondere wenn du jetzt nur einmal eine Migration durchführen musst und danach Jahre nicht mehr, wäre das die günstigste Variante anstatt jetzt Adapter oder externe Gehäuse für M.2 Formate zu besorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
USB-Gehäuse mit M.2 Steckplatz? Mir wäre als erstes eine Lösung für eine Adapterkarte mit PCIe-Schnittstelle in den Sinn gekommen. Die gibts für ca. 10€.
 
Faust2011 schrieb:
USB-Gehäuse mit M.2 Steckplatz?
Warum denn nicht? Einen USB Steckplatz hat man immer verfügbar oder schnell frei gemacht.
Performance sollte da natürlich nicht an erster Stelle stehen. Aber dafür ein sehr nützliches Tool zur Datensicherung/-rettung von M.2 Laufwerken.
Kann man ja auch für Notebooks benutzen und/oder im Freundeskreis mal verleihen. Oder eben als etwas größeren USB Stick mitnehmen.

Und preislich sind die Teile auch kein Weltuntergang: https://geizhals.de/?cat=gehhd&xf=339_M.2~696_M2Pnvme~943_1&sort=p#productlist

(Scheint auch die erste Produktkategorie zu sein, wo USB-C die Norm und USB-A die Ausnahme ist :daumen: )
 
@benneq Im Prinzip ist das schon eine gute Lösung mit USB und auch komfortabler, weil man den PC nicht öffnen muss. :) Ich denke nur, dass man bei einem PCIe Adapter für M.2-SSDs zu einen preislich besser fährt (ca. die Hälfte!) und zum anderen potentiellen Bootproblemen aus dem Weg geht (je nach System klappt das Booten gar nicht - manche Windows-Versionen mögen das nicht), während die PCIe-Lösung immer funktioniert (wenn das BIOS es unterstützt).
 
PCIE Adapter dann haste sogar noch was von. Geld haste eh rausgeworfen soviel mehr bringt dir das nicht hätte es eine normale ssd auch getan :)
 
Faust2011 schrieb:
Wenn man bei so keinen Beträgen mit relativen Werten rangeht, dann ist das natürlich ein enormer Unterschied. 100% Aufpreis! :D Oder man betrachtet die absoluten Werte und sagt: 10 € Unterschied - oder 3 Bier in der Kneipe. Und schon hat es eine ganz andere Wirkung.

Faust2011 schrieb:
Das ist natürlich ein Argument. Aber ginge es nicht auch einfach andersherum? Die neue SSD in's USB Gehäuse packen, und weiterhin von der alten SSD intern booten. Dann die Platte klonen und danach erst die neue SSD intern einbauen.
Gemacht habe ich sowas mit 'ner M.2 NVMe noch nie. Also keine Garantie für irgendwas. Ich installiere aus Prinzip bei sowas das System direkt neu.
 
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benneq schrieb:
Die neue SSD in's USB Gehäuse packen, und weiterhin von der alten SSD intern booten.

Ja, das geht auf jeden Fall. Bei mir schwingt nur noch die Erinnerung von Win 7 mit, als ich genau daran gescheitert bin: Da Win 7 keine USB-3-Treiber nativ mitbringt (in der Bootpartition), kann man das Betriebssystem auf diesem Weg leider nicht booten. Heute, mit Win 10 sieht die Sache sowieso anders aus :)
 
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Danke für die zahlreichen und schnellen Rückmeldungen.

DAASSI schrieb:
USB-Gehäuse und dann direkt klonen...

Noch besser ist eine schöne Neuinstallation

Wenn ich einen neuen PC baue (also Mainboard, CPU, RAM tausche) dann installiere ich auch neu. Wegen einer SSD will ich das nicht, da habe ich zuviel Aufwand mit, die Software und meine Anpassungen wieder alle zu machen. Win10 neu installieren ist der kleinste Teil.

Tamron schrieb:
Gibt auch Adapterkarten für PCIe Slots, dann kannst du beide nutzen.

Will ich gar nicht, aber ist eine Möglichkeit, stimmt.

Faust2011 schrieb:
USB-Gehäuse mit M.2 Steckplatz? Mir wäre als erstes eine Lösung für eine Adapterkarte mit PCIe-Schnittstelle in den Sinn gekommen. Die gibts für ca. 10€.

USB hat den Vorteil, dass ich flexibler bin, z.B. wenn ich das auch mal am Laptop mache.

Faust2011 schrieb:
@benneq Im Prinzip ist das schon eine gute Lösung mit USB und auch komfortabler, weil man den PC nicht öffnen muss. :)

Naja ich muss doch den PC eh öffnen um die alte NVM rauszuholen irgendwann oder die PCIe Karte einzubauen.

benneq schrieb:
Gemacht habe ich sowas mit 'ner M.2 NVMe noch nie. Also keine Garantie für irgendwas. Ich installiere aus Prinzip bei sowas das System direkt neu.

Deshalb frage ich - weil NVMe zu NVMe habe ich auch nix gefunden hier.

Ich grüble mal nach, ob ich mir so ein USB M.2 Ding kaufe oder ob ich es mit einem USB Laufwerk per Image mache. Vlt gibts ja auch noch jemand, der das in der Praxis gemacht hat.

Gruß,
UP

PS: OS ist natürlich Win10, deshalb habe ich das auch im Win10 Forum gepostet.
 
Zur Info: habe jetzt mit Coupon ein USB 3.1 Gen 2 Gehäuse gekauft und werde darauf die Sys-HDD klonen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klonen wird ohne USB oder zusätzliche PCIe Steckkarte nicht funktionieren. Ist klar.
Backup der Systemplatte z.B. mit Acronis 2019 durchführen, alte NVME raus, neue NVME rein und mit ACRONIS Boot in Acronis mit Wiederherstellung des vorher gemachten Backups auf die neue NVME.

Mit AOMEI oder anderer Backupsoftware dürfte es ähnlich laufen. Es müßte sich damit eben nur ein Bootmedium erstellen lassen ...

Viele Grüße
 
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