News Wegen Kostenexplosion beim RAM: Raspberry Pi 5 wird teurer und erhält 1-GB-Variante

Der PI hat doch schon seit Corona die Preise nicht korrigiert. Der Chinese liefert dafür einen ganzen N300 oder mehr.
 
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Rickmer schrieb:
DDR4 sieht ja preislich noch nicht ganz so schlimm aus wie DDR5.
Will ich stark Wiedersprechen, wollte das ganze Jahr schon mal das NAS auf 32GB upgrade. Hätte ich mal lieber zu Jahresanfang gemacht, jetzt wurde aus 50€ RAM 150€ RAM für das gleiche Produkt. Absolut delulu das ganze aktuell.
 
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Zik0815 schrieb:
Die Raspberrys sind mittlerweile viel zu teuer!
Viele Computerteile sind im gegenwärtigen Zeitgeschehen viel zu teuer.

Aber viele können sich es eben noch leisten. Wenn der Konsument halbwegs rational denken könnte, würde er jetzt sein Geld stecken lassen.

Meine AM5 Aufrüstung hat sich bei solchen RAM Preisen für 32GB DDR5 erledigt. Hätte wohl doch im Sommer zuschlagen müssen.

Aber wisst ihr was ? Wir werden hier auf der Welt bald ganz andere Probleme haben, als sich um neues Elektroschrott Spielzeug Gedanken zu machen.

Damit will ich den Pi 5 jetzt nicht abwerten, aber ich denke einige werden verstehen was ich meine angesichts der politischen Weltlage.

Wer jetzt noch bereit ist, solche Preise in Kauf zu nehmen der hat den Schuss einfach noch nicht gehört.
 
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Es würde mich sehr wundern, wenn die Raspberry Pi Foundation keinen langfristigen Liefervertrag mit einem RAM Produzenten hätte. Das ist aktuell natürlich ein willkommener und gut kommunizierbarer Grund für eine Preiserhöhung. Ich bin gespannt, wie sich die Gewinne der RPF entwickeln werden.
 
Ironbutt schrieb:
Die Industrie hat den Pi schon längst für sich entdeckt, jetzt pack mal Machine Vision, Maschinen-Steuerbefehle, kleinere Datenbanken und das Anwenderprogramm zusammen.
Der Pi ist ein wunderbarer Embeded-Computer ohne den Preis eines solchen.
Dann würde ich mal Abstand von solchen fehlinformierten Firmen nehmen.

Raspberry Pis haben keine NPU, Konkurrenz schon. CM4 ist afaik der einzige mit mehr als einem UART, was angesichts der Konkurrenz lächerlich ist.

Nachtrag: Derzeit ist genug Talent in wackligen Verhältnissen, also abwerbbar, z. B. von ZF [keine Verbindung, aber zufällig einige Einsicht]. Wenn Deutschland wollte, könnten wir ein deutschen Raspberry haben, mit allen nachgelagerten Chancen auf nationale Projekte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist das schade, aber wie ja schon angemerkt wurde ist der Pi für die meisten Heimanwender eigentlich ohnehin eine Fehlbesetzung. Klar, es gab mal eine Zeit, in der es unmöglich war, einen kleinen und sparsamen Computer für unter 100€ zu bekommen, aber schon seit Jahren hat man da einige Alternativen, die ihre eigenen Vor- und Nachteile gegenüber einem Pi haben.

Alle, die den Pi einfach nur ins Netzwerk hängen wollen um darauf ein paar Dienste zu betreiben sind mit einem der unzähligen Mini-PCs aus Fernost oder refurbished Thin Clients besser beraten. Zumindest letztere kommen auch in der Regel schon mit RAM.
 
Tsu schrieb:
Raspberry Pis haben keine NPU, Konkurrenz schon
Machine Vision ist steinalt und braucht keine NPU, das soll auch nicht erkennen ob der Weihnachtsmann vor der Tür steht (auch das ist mit dem Pi3 schon möglich), sondern nur aufpassen, dass das Eckige nicht ins Runde geht.
Tsu schrieb:
Wenn Deutschland wollte, könnten wir ein deutschen Raspberry haben
Gibts, auf der Productronica in München stand ich bei Systec am Stand, hier um die Ecke gibts Tria. "Leider" beides wahrscheinlich preislich unatraktiv und frei verfügbar wie unobtainium.
Aber gibts^^
 
Abrexxes schrieb:
Wozu braucht man bei Sensoren und/oder Maschinensteuerung eine NPU?
Eben, für meine Fräse, den 3D Drucker und whatever brauche ich keine KI Funktionen. Dort brauche ich eindeutige Daten und keine von einer KI erfundenen Daten.
 
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gaym0r schrieb:
Ein RaspberryPi als Desktop-Ersatz ist keine sinnvolle Anwendung bzw. ist nicht das wofür die gedacht sind.

Also ich nutze jetzt schon seit vielen Monaten hier meinen Pi5 als Desktop Ersatz.
Und ich finde den durchaus schon ziemlich sinnvoll.
Leistung ist für mich "Okey" - damit für mich ausreichend, und ausserdem ist er jetzt zu 100% vollgommen silent mit meinen 60mm Fan Tower Heatsink.
Stromverbrauch ist mit 3W bis 9W auch extrem niedrig...

Ja, es gibt mittlerweile sehr güstige Fertig mini-PC Boxen aus Fernost.
Aber es gibt da auch Vorbehalte gegenüber diesen Dingern.... Steht alles auf den Deal Listen auf mydealz...

Klar, der Pi5 ist nicht mehr so billig wie zu Pi2 oder Pi3 Zeiten.
Aber ich nutze hier den Pi5 als Desktop Ersatz.
 
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Ein gebrauchter Laptop mit 16 GB in 14 Zoll mit Zen2 oder Intel gen 10/11 liegt mit Tastatur und Display und Lautsprecher < 200 €. Für meine Mutter hab ich ein HP (Ryzen 5500u) für 150 € mit 16GB/2TB bei ebay ersteigert, ja die Raspberrys haben ihren Einsatzzweck aber nicht als Desktopersatz.
Und selbst als Server mit 16 GB RAM, würde ich eher ein MiniPC mit Notebook Hardware nehmen, da der Pi5 auch nicht mehr so Sparsam ist wie der Pi4 oder Pi3 ist der für 24/7 auch nicht mehr so gut geeignet.
 
Irgendwie habe ich das Gefühl, das hier nur die wenigsten Wissen wofür es den Pi und ähnliche Einplatinen Computer überhaupt gibt.

Mal davon abgesehen, sind die PReise für die Enterprise Clients seit sie von den Influencern als Homelabbing Alternativen angepriesen werden massivst gestiegen.

vor 10 Jahren hab ich für nen ausgemusterten Thinclient 20€ bezahlt. Heute gibts da nix mehr unter 100€
 
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@xammu , naja J4005, kein Wlan, 4GB...also es darf schon etwas mehr sein. 100€+ ist schon eine korrekte Aussage.
 
Abrexxes schrieb:
100€+ ist schon eine korrekte Aussage.
Nein, ist sie nicht weil du erst pauschalisiert hast und nun die Anforderungen hochschraubst

"Es gibt keine Grafikkarten unter 200 Euro".. "hier bitte"..."Hat keine 48GB VRAM"
 
Ich? Ich schraube nichts hoch. Ich vergleiche nur Pi5_8GB+Cooler+ Gehäuse gegen 50€ Kisten. Und da bin ich fair und erhöhe auf 120. ^^
Vielleicht noch ein Käffchen?
 
ich hab neulich einen alten Raspberry pi 3 in einer Schublade gefunden, entstaubt und pihole drauf installiert. Absolut genial. Internet wurde erfolgreich entseucht. Aber mehr als 40 € sollten die Dinger idealerweise nicht kosten.
 
silentdragon95 schrieb:
Alle, die den Pi einfach nur ins Netzwerk hängen wollen um darauf ein paar Dienste zu betreiben sind mit einem der unzähligen Mini-PCs aus Fernost oder refurbished Thin Clients besser beraten. Zumindest letztere kommen auch in der Regel schon mit RAM.
Das mag irgendwo schon stimmen, aber soll man deswegen vorhandene Geräte entsorgen, bzw. verkaufen?

Ich habe hier 3 Stück vom 4er, 2x mit 4 GB und 1x mit 2GB. Sowie 2 Lenovo ThinkCenrte M720q, wovon einer als Proxmox Host läuft.

Auf dem einen Raspi habe ich das Monitoring für mein Heimnetz laufen und auf dem anderen PiHole. Der letzte bleibt für gelegentliche Basteleien.
 
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