Weiterbildung zum Software Entwickler

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  • Etwas anderes, siehe Post

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#21
Bevor JS, eher TS. :cool:

Und ansonsten vlt. mal die Statistiken von SO anschauen:
https://insights.stackoverflow.com/survey/2018/#work-salary-and-experience-by-language
https://insights.stackoverflow.com/...ssociated-with-the-highest-salaries-worldwide

Python selbst tendiert aus meinen Augen eher für Prototyping (v.a. in Sachen A.I. und Mathe). Das Produkt, das dann z.B. Neuronale Netze verwendet ist dann häufig in anderen Sprachen umgesetzt und auf Grund von Performanzgründen die A.I. Algorithmen eher in C++.
 
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#22
M.E. ist die Bindung an SAP auch nicht wirklich Risiko-behaftet. SAP wird es in den nächsten 10 Jahren mindestens noch geben ...
Selbst als jemand der im Bereich KI aktiv forscht, glaube ich, könnte SAP & Konsorten sogar eine der letzten Disziplinen seien, die automatisiert werden. Also unter Umständen noch deutlich länger durchhalten.

Das liegt an den drei Hauptentwicklern von neuen KI-Systemen: Startups, Konzerne und Unis/Forschungsinstitute.

Es dürfte offensichtlich sein, dass SAP eines der allerletzten Themen ist, womit sich eine Uni im Bereich der KI-Forschung / Automation auseinandersetzt.

Startups wiederum entwickeln entweder für bestehende Produkte/Lösungen, um attraktiv für einen Aufkauf durch einen Konzern zu werden oder platzieren sich in einer Nische. Beides ist keine Gefahr für SAP und als Branchenprimus mit sehr starker Marktverbreitung wird wohl keiner auf die Idee kommen, sich als Startup aktiv gegen SAP stellen zu wollen.

Bleiben nur noch Konzerne. Da könnte ich mir schon am ehesten vorstellen, dass ein IBM Watson um wirklich umfangreiche Buchhaltungsfähigkeiten und mehr ergänzt wird, die auch tatsächlich funktionieren und breitflächig einsetzbar sind. Allerdings wird selbst dort wahrscheinlich noch viel Zeit ins Land ziehen, da Konzerne sich natürlich primär auf Effizienz oder Neuentwicklung stürzen mit Fokus auf absehbare Gewinne.
D.h. selbst Google entwickelt primär erstmal, um ihre eigenen Geschäftsfelder besser/effizienter zu gestalten und dann noch, um neue Produkte anzubieten, die es ohne KI gar nicht gäbe, die aber natürlich in halbwegs absehbarer Zeit ordentlich Umsatz generieren sollen.

Kurzum: es bräuchte im Prinzip etwas wie Tesla, das völlig neu auf einmal mit KI gesattelt die Automobilbranche angreift.
Bei der Automobilbranche war ein Tesla imho primär nur aus zwei Gründen möglich:
(a) ausreichend Umsatz in der Branche (=Investoren) und
(b) die restliche Branche hat KI-Themen komplett verschlafen.

SAP - typisch deutsch - macht zwar wenig Richtung moderner Automation, z.B. mit KI, aber nicht nichts wie vormals die Automobilbranche und deren Kerngebiete sind einfach nicht im Ansatz ein so gigantischer Markt wie etwa die Automobilbranche.
Insofern muss also jeder, der dahingehend Intentionen hätte, damit rechnen, mit viel weniger Ressourcen (Investoren) ein SAP angreifen zu müssen, wenn man da mit Automation Fuß fassen will, als das etwa Tesla gegen die restliche Automobilbranche machen kann/konnte. Das ist also nicht sonderlich attraktiv.
 
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