Welch Soundkarte zum Musikhören

Dominik20

Lieutenant
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März 2008
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Hallo,
ich habe vor mir demnächst einen HTPC zusammen zu stellen, der meinen CD Player ablösen soll.

Hierzu habe ich geplant ein Ion Mainboard inkl Atom Prozessor zu nutzen.
Jetzt möchte ich dieses System wirklich nr zur wiedergabe von Musik verwenden, das heißt ich benötige eine Soundkarte mit der ich eine sehr hohe stereo Klangqualität bekomme.

Kann ich die soundkarte auch an meinem Verstärker anschließen?
Habe folgenden Verstärker:
http://www.hirschille.de/hishop1/product_info.php/info/p1712_Harman-Kardon-HK-980.html

Welche Soundkarte könnt ihr mir hierfür Empfehlen?

Vielen Dank schonmal
Dominik
 
Wenn es um reine Soundqualität (zu einem moderaten Preis) geht würde ich dir zu folgenden 2 Modellen raten:

XiFi Music oder Asus Xonar D1 (oder DX)

Die Xonar ist klanglich noch ein wenig besser und kann als "low profile" eingebaut werden.
 
Einen htpc nur für Audio-CDs. Wo liegt denn da der Vorteil im Vergleich zu einem Stand-Alone Player.
 
Preislich kein großer , aber da ich neulich 300 meiner CDs digitalisiert habe (ins.Wav Format)
und wir ein Netzwerk aufbauen möchten in dem meine Familie (Also mein Bruder und mein Vater) überall im Haus zugriff auf die Daten hat, dachte ich mich warum ein Standalone player wenn ich für das gleche Geld auch ein Digitales Home Center haben kann.

Ausserdem kann ich über das Center wenn nötig Bilder oder Videos Streamen.
Und meine normalen Musik Cds kann ich ja auch so wieder geben.

Mein aktueller sehr teurer cd Player gibt langsam den geist auf und eine Reperatur wäre sehr teuer.

Und bevor ich wieder etwa 300-400€ in einen neuen Cd Player investiere möchte ich lieber einen kleinen silent PC bei dem ich bei einem defekt sofort das jehweilige Teil austauschen kann.
 
Ich besitze eine X-Fi Music und kann dir nur sagen, dass ich keinen qualitativen Unterschied zum onboard Sound meines Asus P5E heraushören kann. Der Sound meines Laptops klingt auch nichts schlechter, besitzt aber eine etwas geringere Ausgangsleistung, was aber wohl keine Rolle spielen dürfte, wenn hinterher ohnehin Verstärkt wird... Achso.. getestet an 2 nuBox 311 und Canton GLE 490, evtl hört man bei teureren Boxen was.

Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, kauf dir ein Board mit digitalem Ausgang und schließ daran nen externen D/A-Wandler an, damit holst du wohl das Maximum an Klang aus deinem Htpc.
 
Zuerst solltest du dir darüber im klaren sein, dass ein PC Laufwerk nicht annähernd an ein Hifi Laufwerk sind. Nicht umsonst gibt es Programme wie EAC, die beim Rippen die Unzulänglichkeiten vom PC Laufwerk ausgleichen sollen. Allerdings sind die klanglichen Unterschiede im Endeffekt doch äußerst gering. Für einen Hifi Fetischisten käme ein PC Laufwerk allerdings nicht in Frage.
Ich erwähne das jetzt nur, da du anscheinend schon keine Ramsch CD-Player nutzt. An sich ist das Projekt das du da betreibst allerdings schon vernünftig. Bei einer guten Soundkarte und gutem Quellmaterial erreichst du mit einem HTPC sicherlich eine exzellente Klangqualität, mit der jeder normale Mensch mehr als zufrieden sein sollte.

Die Soundkarte kannst du natürlich ohne weiteres an die Stereoanlage angeschlossen werden. Viele Soundkarten besitzen Klinkenanschlüsse, wohingegen an Verstärkern normalerweise nur Chinch Anschlüsse zu finden sind. Da bräuchtest du dann ein Adapterkabel. Eine hochwertige Soundkarte ist allerdings ohen Frage sehr wichtig. Ich muss Grammophon da vollkommen wiedersprechen. Mein Mainboard (siehe sig) besitzt eine der OnBoard-Soundkarten, die mittlerweile schon als ebenbürtig zu einer diskreten Soundkarte gehandelt werden. Ich und einige andere Leute die sich für Musik interessieren und guten Klang gewohnt sind hören selbst im Vergleich zu einer Audigy 2 ZS (quasi Vorgänger der X-Fi Music) einen sehr krassen Unterschied.

Bei der Wahl der Soundkarte solltest du erstmal wissen ob du eine PCIe Karte oder PCI Karte benötigst. Die ITX Boards haben normalerweise nur einen Slot.
 
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Die Juli@ ist eine sehr gute Stereokarte keine Frage, allerdings nur wenn dir das Geld locker sitzt... ;) Ich kann nicht beurteilen inwiefern die Treiber für Windows 7 ausgereift sind.

Bei Creative und vorallem Asus sind sie es.

Außerdem sehe ich persönlich keinen Vorteil zu Cinch anstatt Klinke zu greifen, man spart sich lediglich Adapterkabel aber qualitativen Mehrwert erzielt man nicht.
 
Hey ja also die Xfi Xtreme Music habe ich in meinem Desktop Pc verbaut, bin auch sehr zufrieden, aber für meine anlage will ich das maximale an qualität raus holen und da geb ich lieber mal ein bisschen mehr aus :)

Also wird es wohl die Juli@ werden :)
 
Wenn es PCI und das beste für die wiedergabe von musik sein soll würde ich die hier nehmen... http://www.hardwareluxx.de/index.ph...st-reduziert-auf-das-wesentliche.html?start=3

bei der july bin ich auf 2 leute in foren gestossen die sie mit der extreme music verglichen haben, und keinen unterschied festellen konnten.... muss jetzt nicht heissen das es stimmt was die sagen......


asus essence st oder stx..... sie schlagen selbst die hochwertigen modelle von auzentech die besser als creative x fi sind....

zitat aus einem test von Hardware review... :

Im Vergleich zur ASUS Xonar Essence STX zieht die Auzentech jedoch den Kürzeren. Auch wenn die Unterschiede erst mit sehr hochwertigen Kopfhörern oder Lautsprechern zu Geltung kommen, ist die ASUS-Soundkarte bei reiner Musikwiedergabe überlegen.

verzerrungen wandler :
esi july: 0,009 Prozent
asus essence: 0,0003 Prozent

alles kopiert.... :

Kopfhörer-Verstärker
Durch den integrierten Kopfhörer-Verstärker werden die Ausgangssignale mit einer Verfälschung von weniger als 100 dB nochmals verstärkt. Dadurch können Kophörer mit einer Impedanz von bis zu 600 Ohm verwendet werden.

124 dB Signal-Rausch-Verhältnis
Das sehr gute Signal-Rausch-Verhältnis von 124 dB am Front-out mit einer Verzerrung von weniger als 0,0003 Prozent soll neue Maßstäbe setzen.

Austauschbare Operationsverstärker
Die Xonar Essence STX bietet die Möglichkeit Operationsverstärker auszutauschen. Dadurch kann die Klangqualität nochmals verbessert und den eigenen Wünschen angepasst werden.

Getrennte Spannungsversorgungskanäle
Durch eine getrennte Spannungsversorgung für Kopfhörer- und Line-Ausgänge soll ein hochwertiges und verzerrungsfreies Ausgangssignal geliefert werden.

"Hyper-Grounding" Technologie
Das speziell entwickelte Platinenlayout trennt das Signal vom Rauschen und soll sicher stellen, dass nur das klarste Signal weitergeleitet wird.

Kondensatoren aus Feingold
Durch die verwendeten Feingold Kondensatoren der Firma Nichicon sollen ein reichhaltiger Bass und kristallklare Höhen ermöglicht werden.
 
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Dominik20 schrieb:
Hey ja also die Xfi Xtreme Music habe ich in meinem Desktop Pc verbaut, bin auch sehr zufrieden, aber für meine anlage will ich das maximale an qualität raus holen und da geb ich lieber mal ein bisschen mehr aus :)

Also wird es wohl die Juli@ werden :)

dsa liegt primär aber an klangverfälschern... schließ mal eine der karten digital an (falls du die möglichkeit hast) und schalte alle equalizer usw aus, dann hörst du,wie es sich eigentlihc anhören muss.

wenn du bei aktuellen onboard komponenten auf studioqualität mit 96 oder 192Mhz und 24 bit stellst, ist der Unterschied nur noch sehr marginal.

Ich merk da bei mir an meinen AKG242 bzw meiner Anlage (die ein "bisschen" feiner auflöst als deine logitech boxen ^^) nur minimal einen unterschied. es kommt ein hauch mehr feinheit dazu, ein wenig detailfreudiger und einen ticken kräftiger wirds. Aber große Unterschiede sind da bei weitem nicht mehr vorhanden.


@Dominik

da muss ich Hotboy recht geben,wenn du das maximale für deine Anlage willst, muss es eine Asus Xonar STX/ST oder D2/D2X werden. Fürn HTPC sind auch noch die Xonar HDTV 1.3 karten interessant.


gruß
 
Ich würde keine Creative Soundkarte nehmen, schlechter Treibersupport etc..

Ich bin geheilt von Creative.

Ich würde eine ASUS Xonar empfehlen, die klingen immer sehr gut und auf jedenfall besser als die Creative und onboard Lösungen.

MfG

tmkoeln
 
du bist auch son schlechter treibersupport.....die lief bei mir wie geölt unter vista 64 bit...
 
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Ich halte die Juli@ für eine sehr gute Wahl. Sie genießt nicht umsonst einen guten Ruf. Und zwar nicht in erster Linie in Computerforen, sondern in Hifi und Recordingforen.

HOT6BOY schrieb:
bei der july bin ich auf 2 leute in foren gestossen die sie mit der extreme music verglichen haben, und keinen unterschied festellen konnten.... muss jetzt nicht heissen das es stimmt was die sagen......
Du möchtest nicht wissen wieviele hier in diesem Forum schon die X-Fi mit (gutem) onBoard Sound verglichen haben und keinen großen Unterschied feststellen konnten. Zwischen X-Fi und Juli@ sind die Unterschiede natürlich auch nicht groß, jedoch kann sich da auch weder eine Auzentech oder Asus in irgendeiner Form deutlich absetzen.


HOT6BOY schrieb:
zitat aus einem test von Hardware review... :

Im Vergleich zur ASUS Xonar Essence STX zieht die Auzentech jedoch den Kürzeren. Auch wenn die Unterschiede erst mit sehr hochwertigen Kopfhörern oder Lautsprechern zu Geltung kommen, ist die ASUS-Soundkarte bei reiner Musikwiedergabe überlegen.

verzerrungen wandler :
esi july: 0,009 Prozent
asus essence: 0,0003 Prozent

[...]

Welcher Hardware Test war das denn? Solche Computer-Hardware-Tests gucken meisten (meiner Meinung nach) zu sehr auf die technischen Daten (die dann idR vom Hersteller kommen und teilweise gar nicht leicht nachprüfbar sind)

Schinzie schrieb:
dsa liegt primär aber an klangverfälschern... schließ mal eine der karten digital an (falls du die möglichkeit hast) und schalte alle equalizer usw aus, dann hörst du,wie es sich eigentlihc anhören muss.
Wenn du die Karte digital anschließt hörst du eh keinen Unterschied mehr, weil eine gute Karte das Signal einfach nur durchschleift.

Schinzie schrieb:
wenn du bei aktuellen onboard komponenten auf studioqualität mit 96 oder 192Mhz und 24 bit stellst, ist der Unterschied nur noch sehr marginal.

Ich merk da bei mir an meinen AKG242 bzw meiner Anlage (die ein "bisschen" feiner auflöst als deine logitech boxen ^^) nur minimal einen unterschied. es kommt ein hauch mehr feinheit dazu, ein wenig detailfreudiger und einen ticken kräftiger wirds. Aber große Unterschiede sind da bei weitem nicht mehr vorhanden.
Hmm, ich persönlich habe in meinen Einstellungen noch nicht den Knopf gefunden, der den "Studioqualitätsmodus" aktiviert und die OnBoard Grütze zu einer hochwertigen Soundkarte werden lässt.


Also aus meiner Sicht ist die Juli@ eine super Stereosoundkarte. Leider wird sie in den ganzen Computerforen/test viel zu sehr vernachlässigt, da sie aus dem Homerecordingsektor kommt. Auzentechs, X-FI's und Asus sind immer viel präsenter und stehen von Anfang an im Fokus. Wenn du das absolute Optimum an Stereosoundkarte möchtest solltest du nicht zu ASUS greifen, sondern zu einer Onkyo greifen. Wenn einem eine Juli@ nicht reicht und man das Optimum möchte sind die Karten das Richtige. Die Bestellung über diesen Shop sieht übrigens komplizierter aus, als sie eigentlich ist.

Edit: Bei Creative hatte ich übrigens auch nie ernsthafte Treiberprobleme - um hier mal die Vorurteile zu brechen. Allerdings hatte ich öfters was ärger mit der mitgelieferten Software. Die kann aber immer Probleme machen, wenn die so aufgeblasen ist wie bei den Mainstream Soundkarten. Bei einer Juli@ oder Onkyo haste solche Probleme generell seltener. Das ganze unnütze Zeuch wie Crystalizer (brrr...) und andere Klangverbesserung wird direkt weggelassen. Da lehnen sich die Soundkarten an den Hifi-Bereich an: Umso besser, umso weniger Funktionen (bzw. Knöpfe).
Bei einer Surroundkarte bzw. Gamerkarte wie der X-Fi sind die Features natürlich sinnvoll. Aber für reines Hifi...
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gramble

der erste post mit dem digitalen anschluß und dann vergleichen bezog sich auf die Aussage,dass zwischen aktuellen onboard (die aktuellen genannten high end karten haben soundchips gleicher güte, nur die wandler sind andere) soundlösungen und den dedizierten keine Welten mehr sind, sondern die Unterschiede durch Equalizer kommen, und wie krass das ist,kann er damit vergleichen, indem er seine X-FI mal digital anschließt. Das sollte er dann mit dem analog ton beider Probanden vergleichen.

und die zweite aussage ist die, dass onbaord komponenten immer mit 16bit und 44khz gegen 24bit und 96khz bei Soundkarten getestet werden.

im Anhang mal die Einstelloption bei aktuellen Realtek chips.


Bitte meine Aussage nicht falsch verstehen, ich weiß selber, dass der Unterschied in der Soundqualität, im Detailreichtum, der Impusität usw vorhanden ist, sont hätte ich mir kaum eine STX bestellt, aber es ist nicht so gigantisch wie hier immer so viele impulsiv behaupten, dieser Unterschied zeugt meist von Klangverfälschern die nix mit Hifi zu tun haben.


gruß
 

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@Schinzie

Es ist und bleibt Blödsinn Soundkarten anhand der digitalen Ausgabe zu vergleichen. Es treten nur Unterschiede auf wenn:

a) die Soundkarte Resampling betreibt anstatt das digitale Signal 1:1 durchzuleiten

und

b) der Soundchip so schlecht ist, dass dieses Resampling zu hörbaren Qualitätsverlusten führt


Früher waren die OnBoards richtig schlecht und haben das digitale Signal erstmal auf eine Basis gebracht, mit der der Soundchip umgehen konnte. Heraus kam natürlich eine Klangverschlechterung. Aber auch ältere Soundkarten haben Resampling betrieben, hatten jedoch genug Leistung um ein "vernünftiges" Resampling zu betreiben. Mittlerweile sollte sowohl bei den meisten OnBoard Soundchips, als auch bei den allermeisten Soundkarten eine 1:1 Durchleitung gewährleistet sein.
Standardmäßig etwas am digitalen Signal zu ändern (Equalizer usw.) ist wohl die absolute Ausnahme und auch ein großes Armutszeugnis für jede Soundkarte.

Also jede halbwegs vernünftige Soundkarte leitet digitale Signale 1:1 durch. Es kann also keinen Unterschied geben. Und um Musik auszugeben benötigt eine Soundkarte auch keinen fetten Soundchip, sondern erstmal nen vernünftigen DAW und hochwertige Verstärkerschaltungen.

Übrigens: Bei meiner OnBoard Karte war standardmäßig die beste Klangqualität eingestellt. Wie die klingen soll wenn ich noch extra die Qualität niedrig stelle möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Außerdem bietet eine Audio CD ja auch nicht mehr als 16bit und 44,1kHz und bieten eine vorzügliche Klangqualität. Ich würde eher darauf tippen, dass das Realtekteil doch ganz gerne Resampling betreiben möchte.
 
ich sagte nicht,dass man die karten anhand ihrer digitalen ausgaben vergleichen soll, sondern das analoge signal mit dem digitalen vergleichen kann, um eine Referenz zu haben.

ohne das ist eine neutrale bewertung mit seinen, meist dürftigen mitteln, nicht möglich,da die meisten nicht wissen, wie sichs richtig anhört, da es ja ein rein subjektives empfinden ist, und das nutzt Creative ganz gerne mit Klangverfälschern und übermäßig viel bass aus, genauso wie Bose und konsorten.

deshalb sagte ich, er solle seine karte mal digital anschließen und damit die analoge ausgabe seiner x-fi und seines onbaord Chips vergleichen.

Heute ist meine STX angekommen, werd heut nachmittag mein system mal neu aufsetzen und die danach installieren, kann dann gerne berichten.


gruß
 
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