Welche Crimp-Zange ist die Richtige?

Sun-Devil

Lieutenant
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Moin @all

Hab demnächst ne kleine Bastelei vor, bei der ich mir ein 4-Pin-Molex-Stromkabel selber zusammenbauen muss (2 Meter gibts ja leider net zu kaufen)

Woher ich Stecker und Pins bekomme, weiß ich bereits. Mein Problem besteht jetzt darin, welche Crimpzange benötige ich, um "diese" bzw. "diese" Pins ordentlich crimpen zu können. Hab mal was von 22-14 AWG gelesen, kann damit aber noch nix so richtig anfangen.

Ich sag' schonmal danke für die Hilfe.

MfG Sun-Devil
 
Würde lieber das Geld sparen und die Kabel einfach so verlöten, ist bei Stromkabeln jez nicht so wichtig wie bei Ethernet kabeln ;)
 
Sowas lötet man und crimpt es nicht.
 
Ne stink normale Zange...
 
Wenn du zuviel geld hast gehste mit dein stecker/anschluss/pin zum nächsten " Würth " und fragst dort , dann bist du 100 -150 € ärmer aber hast ne zange für 2 stecker.

Mfg Riggler
 
OK, überzeugt, ich werd's mit ner normalen Zange festmachen und dann löten...

Aber rein aus Neugierde würde mich schon noch interessieren, welche Zange die richtige dafür wäre.
 
AWG ist der Amerikanische Kabel Querschnitt.
AWG 22 sollte ca. 0,8 mm² sein
AWG 14 sollte ca. 3,0 mm² sein.
(jeh größer die zahl, desto kleiner der Querschnitt)

hat also mit der Zange nix zu tuen.
Solche Stecker Löte ich auch immer, geht schneller und man braucht nicht dutzende verschiedene Zangen!
 
Die brauchst du weder Löten, noch brauchst du ne Crimpzange.

Kabel ab isolieren, in den Stecker einlegen und mit ner normalen Zange zudrücken.

Die schwarzen Pfeile zeigen den Teil, der das Kabel fixiert (isolierter Teil) und die roten Pfeile zeigen den Teil, der die Litze einklemmt.

zange-png.211233
 

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Hansdampf12345 schrieb:
Kabel ab isolieren, in den Stecker einlegen und mit ner normalen Zange zudrücken.

sorry,

aber das ist mit Abstand das Dämlichste was ich heute gehört habe!

mich würde ja mal Interessieren wie du mit ner Normalen Zange eine Kaltverschweißung hin bekommst?
Deine Zu klemm Methode ist der Größte Dreck!
 
Zuletzt bearbeitet:
@florian: http://www.molex.com/tnotes/crimp.html (direkt von molex -dem Erfinder dieser Stecker)
Sollte als mit einer Spitzzange und etwas Feingefühl möglich sein...

Trotzdem:
Nicht Crimpen, löten! Hält sicherer und senkt den Übergangswiderstand -und das is bei den Stromstärken vielleicht nicht schlecht.

MfG, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hansdampf12345 meint: "Nimm Ne Zange, Drück zu, dass hält schon"
Ich sage: "das ist schwachsinn!"
und nun kommst du, und sagst ich liege Falsch?
hast du dir die Bildchen in deinem Link mal angeschaut?

in deinem Link steht nirgends etwas von "Crimpt das zeug doch wie ihr wollt"
wenn doch, sag mir bitte wo!



zu deinem 2. Punkt, da kann ich nur sagen: You Fail! und das ist keine Vermutung, das weiß ich ;)
Lötverbindungen Leiten um ein vielfaches Schlechter als Kaltverschweißte Verbindungsstellen.
Das beweißt jede Wärmebildkamera!

die Hagortnung ist so:
Crimpen --> Stellt das Optimum dar, braucht aber das Passende Werkzeug
Löten --> Hält auch, leitet aber schlecht und macht den Leiter Brüchiger (Kapilareffekt)
Dran Biegen --> na das sollte man tunlichst unterlassen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@florian.: Also ich hatte noch keine Probleme mit meiner Technik. Die Werte liegen alle wunderbar in der Norm und ob das durch Crimpen besser würde sei mal dahin gestellt.
 
ohne eine Kaltverschweißung (welche durch Ordentliches Crimpen entsteht), Befinden sich in der Pressung Luft zwischen räume.
Dadurch Oxidiert das Kupfer mit der zeit und hat somit keinen richtigen Kontakt mehr.
Bei Höheren Strömen ist ein Kabelbrand Quasi vorprogrammiert!

des weiteren hat man keine Form-schlüssige Verbindung, LKW Fahrer wissen nun was passiert...
Der Kontakt wird sich auf Kurz oder Lang los Rütteln!

Daher kann das ganze Kurzzeitig Funktionieren, aber über mehrere Jahre, eventuell im Außeneinsatz sind Probleme mehr als vorprogrammiert.


Dann doch lieber Löten, hält zwar auch nicht Optimal, aber um einiges Besser als nur "Dran gequetscht"
 
Bei Lötstellen ist die Kontaktfläche allerdings größer, wodurch der Nachteil wieder wett gemacht wird, allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass es sich auf dem Material nicht so leicht löten lässt.

Eine richtige Crimpzange kostet ordentlich Kohle...

Wenn Du Dir mal die normalen Y-Kabel genauer ansiehst, die man so zu kaufen kriegt, wirst du feststellen, dass die meisten einfach nur mindertwertig sind. Funktionieren tun sie trotzdem.
Deshalb würde ich dem TE nicht unbedingt zu einer Crimpzange raten, wenn er in der Praxis ebensogute Ergebnisse auch mit "normalem" Equipment und etwas Feingefühl erreichen kann.
Solange über die Kontate keine übertaktete GTX480 angeschlossen werden soll, würde ich mir also keine großen Gedanken machen...

EDIT: Wenns um Vibrationen geht, dann kann man dem auch beikommen, aber ja: In dem Fall muss man "etwas" solider arbeiten. Kabel sollten dann auch nicht in der Lage sein zu schwingen, was den Masseneinsatz von Kabelbinder erfordert. Aber das is hier ja Gott sein Dank keine Anforderung...

MfG, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
HighTech-Freak schrieb:
Bei Lötstellen ist die Kontaktfläche allerdings größer, wodurch der Nachteil wieder wett gemacht wird,

Sorry, aber das Stimmt einfach nicht, das kannst du noch so oft behaupten, es stimmt nicht!
Lötzinn ist ein Sehr schlechter Leiter, Klingt komisch, ist aber so!
Schau dir einfach mal eine Wärmebild Aufnahme eines solchen Tests an!



wie gesagt, Löten geht auch wunderbar, ist aber schlechter als Crimpen, aber besser als mit der Falschen Zange zu Crimpen.
 
Ich rede hier nicht von industrieller Profi-Arbeit, sonder vom 08/15-Heimanwender!

Eine professionelle Crimpverbindung ist einer Lötverbindung in jeder Hinsicht überlegen, allerdings kann man beim Crimpen viel mehr falsch machne, als beim Löten. Oder ums einfach auszudrücken:
Eine schlechtere Lötverbindung ist meist besser als eine schlechte Crimpverbindung.
Ich denke, da wirst Du mir auch zustimmen... ^^

MFG, Thomas
 
HighTech-Freak schrieb:
Solange über die Kontate keine übertaktete GTX480 angeschlossen werden soll, würde ich mir also keine großen Gedanken machen...

Geplant ist der Anschluss eines BluRay-Brenners

HighTech-Freak schrieb:
EDIT: Wenns um Vibrationen geht, dann kann man dem auch beikommen, aber ja: In dem Fall muss man "etwas" solider arbeiten. Kabel sollten dann auch nicht in der Lage sein zu schwingen, was den Masseneinsatz von Kabelbinder erfordert. Aber das is hier ja Gott sein Dank keine Anforderung...

MfG, Thomas

Um Vibrationen mach ich mir auch keine Gedanken. Das ganze wird nur im Innenbereich verwendet und wenn es einmal installiert ist, soll es nur noch zur Problembehebung wieder gelöst werden. Außerdem soll das komplette Konstrukt gesleeved werden, wodurch in Kontaktnähe auch noch Schrumpfschlauch für etwas mehr Stabilität sorgen würde.
 
Also meine Basteleien halten jetzt schon über 5 Jahre, ohne Kabelbrand und ohne los vibrieren. Alle Spannungen liegen wunderbar innerhalb der ATX-Spezifikation.

Man kann es auch einfach übertreiben. Bei Steckdosen oder Lampen werden die Leiter doch auch einfach mit ner Schraube fixiert und gut is.
 
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