Welche Distri für reinen Fileserver?

brenner

Commander
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Moin,

zurzeit habe ich meinen Fileserver unter W2K Prof. mit Raid5 Patch laufen.

Dieser ist nur dazu da Daten im Netzwerk zur Verfügung zu stellen und sie redundant vorzuhalten.


Welche Linux Distribution wäre für meine Zwecke geeignet?

Anforderungen:
-grafische Oberfläche unnötig
-muß mit Sata Dawicontroll "DC154" zurecht kommen (gibt direkt von DC keine Linuxtreiber)
-muß Software-Raid 1 können


Als Mainboard läuft ein P4 Asusboard mit SIS Chipsatz. Müßte dann natürlich den onboard Sata Controller ansprechen können.

Ein Hardwarewechsel steht eigentlich nicht an. Zur Zeit laufen folgende Komponenten im System:
-2x DC154 mit 8 Samsung SP2504C Sata HDD (beide Raid 5 und über Windows gespiegelt)
-1x Promise TX133 ohne HDD´s
-onboard Sata mit 2x 500GB Samsung Sata HDD
-1x 6GB WesternDIgital am onBoard IDE als Systemplatte
 
brenner schrieb:
Welche Linux Distribution wäre für meine Zwecke geeignet?

Anforderungen:
-grafische Oberfläche unnötig
-muß mit Sata Dawicontroll "DC154" zurecht kommen (gibt direkt von DC keine Linuxtreiber)
-muß Software-Raid 1 können

...FreeNAS könnte ich dir empfehlen :)
...kannst allerdings auch eine andere Linux Distribution deiner Wahl benutzten und diese so ausstatten wie du es benötigst ;)

Gruss
«oMeE»
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Lexikon-Link korrigiert)
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Links, die muß ich erstmal in Ruhe durch arbeiten.

Habe bisher nur Erfahrungen mit den "normalen" Distris wie Fedora, CentOS, Ubuntu, openSuse usw.



Ach ja, was ich noch vergessen habe zu fragen. 7 der 8 Clients sind ab W2K aufwärts Rechner, was ja aber mit Samba kein Problem darstellen sollte.
Wie ist das mit dem Filesystemen unter Linux. Können die gelinkten Distris z.B. auch ext3?

Ist vielleicht ´ne dumme Frage, aber in der Richtung kenne ich mich nicht so aus (FAT´s & NTFS dagegen auswendig). Ich brauche ein möglichst stabiles Filesystem welches Dateien von mindestens 80GB Größe (das Stück) schreiben und lesen kann, nicht wie bei Fat mit Begrenzung. Ich denke ihr wisst was ich meine.

Danke.
 
FreeNAS in der aktuellen Fassung unterstützt folgende Features:

*
Dateisysteme: UFS, FAT32, EXT2/EXT3, NTFS (read-only)
*
Protokolle: CIFS (samba) , FTP, NFS, SSH, RSYNC und AFP
*
Festplatten: P-ATA (IDE) / S-ATA, SCSI, USB und Firewire
*
GPT/EFI Partitionierung für Festplatten größer 2 TByte
*
Netzwerkkarten: alle von FreeBSD 6 unterstützten (auch Wireless-Karten)
*
Booten von USB Speichersticks
*
Hardware RAID Karten: alle von FreeBSD 6 unterstützten
*
Software RAID 0, 1 und 5
*
Management von Gruppen und Benutzer (Local User Authentication und Microsoft Domain)

Openfiler is a Storage Management Operating System. It is powered by the Linux 2.6 kernel and Open Source applications such as Apache, Samba, LVM2, ext3, Linux NFS and iSCSI Enterprise Target. Openfiler combines these ubiquitous technologies into a small, easy to manage solution fronted by a powerful web-based management interface. Openfiler allows you to build a Network Attached Storage (NAS) and/or Storage Area Network (SAN) appliance, using industry-standard hardware, in less than 10 minutes of installation time.

und Collax must du mal selber schauen ;) , aber sicherlich auch.
 
FreeNas hab ich mir gerade mal angelesen. Sieht ganz gut aus, aber bei CB im WIkI steht:

FreeNAS befindet sich in der Betaphase. Der Autor rät derzeit davon ab, es für wichtige Daten zu verwenden.

Wie aktuell das ist weiß ich nicht, aber damit steht es außen vor, denn die sind wichtig, auch wenn ich regelmäßige Backups fahre.


Ich schau mir gerade noch den Rest an.


edit:
Schön das die alle so klein sind. So kann ich die alte 6GB HDD raus schmeissen und das ganze über IDE Adapter auf CF-Karte bringen. Spart wieder etwas Strom, auch wenn das bei den 200Watt idle nicht sonderlich auffallen wird.

edit2:
Openfiler scheint auch ok zu sein, wenn FreeNas mir aber besser gefallen würde wegen der gewohnten Monowallumgebung :-)

Collax scheint etwas overdosed für mich zu sein, jedesfalls sieht die LiveDemo ziemlich aufgebläht zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es sich um wichtige Daten handelt und du keine Lust hast dir selbst eine Distri anzupassen (Ich hab auf meinem FileServer Gentoo, und es stecken schon ein paar Stunden Arbeit dahinter, damit alle Dienste laufen, wie man es möchte), dann würde ich zu NasLite greifen. Kostet zwar Geld, schneidet aber in Geschwindigkeitstests um Längen besser ab als FreeNas und ist nicht zusammengefrickelt wie dieses (Der Autor von FreeNas hat praktisch das Webinterface von m0n0wall genommen und eine NAS Distribution drumherum gebaut).
 
Nein, mit Lust haben hat das nichts zu tun. Ich würde auch die Zeit davor investieren aber meine Linuxkenntnisse sind erst knappe 3 Monate alt und daher ist mein Wissen auch noch sehr eingeschränkt und ich lese momentan mehr howtows als am System zu arbeiten.
 
Einmal gibts ne mini-Distro mit guter Weboberfläche (leider noch nicht selbst getestet). http://www.eisfair.org/

Sonst nimm einfach Ubuntu, SuSe oder die Distribution, mit der du dich am besten auskennst. Viel machen musst du ja nicht. Samba installieren, Shares erstellen. Das klappt auch auf Kommandozeilenebene gut.

Von Ubuntu gibts auch eine Server-Version (auf der Alternate-CD zu finden). Die würde dann gut passen.

Aber wenn du selbst sagst dass es für deinen Controller keine Treiber gibt ist das wohl dein größtes Problem ;)
Würde mich also erst einmal um Treiber kümmern und dann weiter sehen :)
 
Hehe, ja, es gab mal in der LinuxUser eine netten Beitrag darüber.

Die Distri ist schlank (50MB) und lässt sich grafisch verwalten. Ein Fileserver ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die Eisfair abbildet. Wenn ich mich recht erinnern kann musst du nichtmal mit der bash arbeiten, alle Einstellungen sind geführt zu erreichen.

Damit wär produktives Arbeiten statt frickelei möglich :)
 
Habe mir grad die vmware Version von openfiler geladen uns schau sie mir an. Danach ist eisfair dran.
 
ich hatte mal ein paar alte rechner übrig, dazu eine haufen netzwerkkarten, festplatten etc. also habe ich mir aus einem rechner einen router mittels fli4l gebastelt und aus einem zweiten rechner mit zwei festplatten einen homeserver mittels eisfair. beide sind ohne murren fehlerfrei gelaufen und lassen sich unkompliziert installieren. und wer gerne bastelt - sowas sieht schon klasse aus: http://extern.fli4l.de/fli4l_praxis_gallery/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=8371&g2_serialNumber=2 oder sogar das hier: http://extern.fli4l.de/fli4l_praxis_gallery/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=1664&g2_serialNumber=2(ist leider nicht von mir )
 
warum nicht? fli4l und eisfair kann man in einem gerät kombinieren, wenn auch die abgebildeten nur den router darstellen...könnte aber auch ein server sein. nichtsdestotrotz scheint eisfair das zu sein, was du vielleicht suchst
 
Ich meinte mit meiner letzten Bemerkung nur die abgebildeten Geräte und deren Zweck, nicht eisfair.
 
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