Welche Festplatte/Controller/ Externe/Wechselrahmen sollte ich kaufen? (Teil II)

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Mit Versand kommt man ca. an die +15 €.
Lesen kann ich auch, nur kenne ich mich eben nicht wirklich mit den ganzen Möglichkeiten aus - das hier wäre ja mein erster NAS. Deswegen ja meine Frage welche Vorteile ein Intel-SoC im NAS generell bringt.
Für den Qnap sprechen in meinen Laien-Augen hot-swap drive bays, erweiterbarer RAM, dual LAN und HDMI, und vielleicht der (doch schon ältere) Celeron, für den Synology wohl bessere Transkodierung (insgesamt neuerer SoC, aber ARM), niedrigerer Preis und möglicherweise mehr / bessere Apps für Drittgeräte.
 
Werd mir nun wohl die Seagate IronWolf ST4000VN008 4 TB Interne Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll), 64 MB Cache, 5900 RPM, SATA 6Gb/s) silber holen.
Isses dann eigentlich sinnvoller wenn ich die alte platte drin lasse und die daten sofort übertrage und dann erst ausbaue oder ausbauen und in nen externen gehäuse einbauen und per USB übertragen.
Denke zwar da kann nich wirklich was passieren wenn ich beide platten zur datenübertragung drin habe aber zur sicherheit frag ich lieber die experten. :D
 
Servus, ich brauch mal ne Beratung für ein neues Datengrab.
Ich benötige 4TB für Videodateien die zwischen 100MB und 8GB groß sind.
Betrieben wird sie in einem PC (Fractal Define R5) der rund um die Uhr läuft wobei nur mäßig darauf zugegriffen wird. (Ähnlich wie bei einem Filme-Seriennabend)
Würde eine günstige Seagate ausreichen oder sollte es eher so was wie eine HGST Deskstar sein oder doch was ganz anderes?

Grüße und schon mal Danke für die Beratung.

Edit: Hab mich jetzt für die HGST 4TB NAS entschieden.
Ich schätze das war keine schlechte Entscheidung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der PC rund um die Uhr läuft, wäre auf jeden Fall eine HDD mit Zulassung für den Dauerbetrieb zu empfehlen, also z.B. von Seagate die Ironwolf oder von WD die Red, der statt der noch günstigeren einfachen Desktopplatten wie der Barracuda oder Blue. Die HGST Deskstar NAS kann man auf jeden Fall auch nehmen.
 
Mal eine kurze Frage zu denn WD MyCloud und von Seagete Cloud: Bin am überlegen ob ich mir so eine besorge, da über Fritzbox nicht gerade schnell ist über denn USB Anschluss um ein NAS zu betreiben.

Kann ich die Cloud Geräte, trotz das ich kein Android und iOS habe, trotzdem benutzen oder ist so eine App einfacher und schneller? Habe nur Windows 10 zu Hause und für unterwegs.

Oder gibt es eine alternative App für Windows 10? Was haltet ihr allgemein von denn Geräten?

mfg
 
Hallo Mr.Smith84,

In allen drei der üblichen Szenarien (Platte(n) direkt an Router, Hardware-Cloud, NAS) hast Du zwar einen ähnlichen Effekt - jedoch mit starken Unterschieden bei Leistung und Redundanz.

Wie Du selbst festgestellt hast, ist die Variante eine neue Platte einfach an den Router zu hängen bzgl. der Performance sicher die ungünstigste Variante. Die favorisierte Reihenfolge wäre grob gesagt:

NAS > Dedizierte HW-Cloud > HDD per USB direkt an Router

Bzgl. der "persönlichen Cloud" gibt es ähnliche Systeme aller großen Hersteller wie z.B. unsere Personal Cloud. Diese sind ähnlich wie ein NAS im Netzwerk eingebunden, kommen aber als "Komplettpaket", so dass man sich nicht wie bei den meisten NAS-Geräten um HDD und Gehäuse separat kümmern muss.

Die Apps sind nicht zwingend notwendig sondern nur ein weiteres nettes Tool, um remote auf seine Daten zuzugreifen, also z.B. Bilder oder andere Daten direkt von Deiner Personal Cloud auf dem Mobilgerät anzuzeigen. Du kannst aber diese Systeme ohne Probleme auch ohne Apps benutzen, mit Windows verwalten und auch unterwegs ganz einfach per installiertem Windows-Programm darauf zugreifen!
 
Hi Leute, mir wurde geraten diese Platte auszutauschen.
IMG_6700.JPG

Werde wohl zu einer 4 TB Platte greifen und wenn irgend eine andre von meinen dreien Abraucht eine zweite 4 TB zu kaufen für das Backup und das ich mal von drei auf zwei HDD´s komme.

Laut meinem Mainboard unterstützt es SATA Express support for 10 Gb/s data transfer.
Finde bei Geizhals aber nur die 6 Gb/s.
Könnt gern mal in meine suche schauen ob alles richtig ist. Würde 100€ ausgeben, mehr muss glaube ich nicht sein, da egal wie teuer ist sie ist der KoD auftreten kann, oder sehe ich das falsch?

https://geizhals.de/?cat=hde7s&xf=1080_SATA+6Gb/s~1541_4000~958_4000&sort=p

Diese mal ausgesucht
https://geizhals.de/seagate-barracu...c=de&hloc=pl&v=e&togglecountry=set#filterform

Meinungen!
Vielen dank im vorraus!
 
Hallo,
bin auf der Suche nach einer HDD mit 1TB.
Ich habe auch an eine SSHD gedacht, aber die Platten von Seagate scheinen ja Probleme zu haben.
Die Platte soll als Systemplatte mit mehreren Partionen genutzt werden für Win7, Win10, und Linux, die letzte Partion für Daten, Treiber, Programme usw.
Welche wäre da empfehlenswert?
Wieviel MB Cache sollten es mind. sein?
Wieviel rpm?

MfG
 
mechatonixxxx schrieb:
Ich habe auch an eine SSHD gedacht, aber die Platten von Seagate scheinen ja Probleme zu haben.

Hi mechatonixxxx,

wie kommst Du denn zu dieser Aussage?

Jeder große Hersteller physikalischer Festplatten hat natürlich vor allem im Online-Zeitalter damit zu kämpfen, dass sich bei einzelnen Ausfällen diese Personen -berechtigterweise- beschweren und sich Negatives meist rasend schnell verbreitet, viele viele positive Erfahrungen aber in den wenigsten Fällen erwähnt werden.

Das führt dazu, dass natürlich für jeden Hersteller eine große Gefahr darin besteht schwächere Produkte abzuliefern, da nichts schwieriger zu reparieren ist als ein angeschlagenes Image! All das ist positiv und wünschenswert, da es nicht nur die Konkurrenz belebt sondern Qualität, Kundennähe und Kundenservice mehr im Vordergrund stehen als je zuvor!

Daher gilt nicht nur für uns sondern für die gesamte Konkurrenz, dass mit jeder neuen Serie an Festplatten versucht wird, Zuverlässigkeit und Performance zu verbessern, sowie den Energieverbrauch zu senken; diese Anstrengungen spiegeln sich auch insbesondere in den Testergebnissen aller neueren Modelle wider!
Die Analysen dieser (internen und unabhängigen externen) Tests weisen bezüglich der Zuverlässigkeit und Ausfallraten nur noch minimale Unterschiede auf, so dass wir Endusern empfehlen, sich bei immer spezielleren Anwendungsfeldern zunächst auf die Auswahl des korrekten Platten-Typs (PC/Backup, NAS, Surveillance) zu konzentrieren; in vielen Fällen werden z.B. Desktop-HDDs im NAS-Umfeld eingesetzt, was zu deutlich mehr Problemen führt als die Auswahl eines bestimmten Herstellers.

Entsprechend kommt es in Deinem speziellen Fall wahrscheinlich weniger auf Cache oder rpm an, sondern zunächst einmal darauf, was Du mit Deiner neuen HDD vorhast? Läuft diese als einzelne Platte und nicht im 24/7 Betrieb, liegst Du mit einer BarraCuda oder einer SSHD richig. Falls eines dieser beiden Kriterien zutrifft, solltest Du eher zu einer NAS-Platte greifen!

dig schrieb:
Werde wohl zu einer 4 TB Platte greifen und wenn irgend eine andre von meinen dreien Abraucht eine zweite 4 TB zu kaufen für das Backup und das ich mal von drei auf zwei HDD´s komme.
Würde 100€ ausgeben, mehr muss glaube ich nicht sein, da egal wie teuer ist sie ist der KoD auftreten kann, oder sehe ich das falsch?

Hallo dig,

in Deinem Fall sieht es so aus, als nutzt Du mehr als eine Platte im gleichen Gehäuse. Daher würden wir Dir empfehlen, statt zu einer BarraCuda eher zu einer NAS-Platte (z.B. der IronWolf) zu greifen. Diese sind bei vielen Anbietern oft im Angebot, so dass sie sich von den Standard-Desktop-HDDs preislich nur wenig unterscheiden.
 
dig schrieb:
Hi Leute, mir wurde geraten diese Platte auszutauschen.
Screenshots die man direkt mit Windows erstellt sind von der Qualität deutlich besser als solche die mit der Kamera am Bildschirm gemacht werden und dann sollte man das Fenster von CDI so weit aufziehen, dass alle Attribute zu sehen sind, damit man eine sinnvolle Bewertung abgeben kann. Ein wiederzugewiesener Sektor alleine ist im Prinzip kein Grund eine HDD auszutauschen, aber da diese sich noch als Hitachi meldet und damit wohl schon über 5 Jahre alt ist, HDDs aber nur auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren ausgelegt sind, wäre ein Austausch wohl durchaus schon sinnvoll.
dig schrieb:
Laut meinem Mainboard unterstützt es SATA Express support for 10 Gb/s data transfer.
Finde bei Geizhals aber nur die 6 Gb/s.
Vergiss SATA Express, es gibt kein einzige Laufwerk dafür und HDDs schaffen es noch nicht einmall SATA 3Gb/s auszulasten, kommen die schnellsten 3.5" HDD doch gerade mal auf so 250MB/s und dies auch nur auf den äußeren Spuren, auf den inneren ist es nur etwa die Hälfte.
dig schrieb:
Würde 100€ ausgeben, mehr muss glaube ich nicht sein
Wenn mehrere HDDs im Gehäuse stecken (Backupplatten gehören grundsätzlich in ein anderes Gehäuse wie die Platten mit den Originaldaten, also in ein USB oder NAS Gehäuse!) oder mehr als 2400 Power On Hours pro Jahr zusammen kommen, sollte man eine HDD mit Zulassung für den Dauerbetrieb nehmen, also z.B. von Seagate die IronWolf statt der Barracuda, von WD die Red statt der Blue oder von Toshiba die N300.
mechatonixxxx schrieb:
Wieviel MB Cache sollten es mind. sein?
Die Größe des Caches spielt bei HDDs keine Rolle, zumal sowieso immer die Größe des DRAMs des Controllers angegeben wird, von dem dieser aber nur einen meist sehr kleinen Teil wirklich als Cache für die Daten nutzt. Bei einer SSHD wäre eher auf die Größe des NAND Caches zu achten, aber die liegt im GB Bereich und beträgt wohl bei den meisten Modellen sowieso 8GB.
 
Nabend,

ich will mir demnächst endlich mal ein ordentliches NAS zulegen.
Tendenz geht zu 2-Bay (Synology, QNAP, oder gibts noch Alternativen?)

Was ich mit dem NAS machen will:
- Datensicherung, partitioniert für mehrere User
- Zugriff über Internet (Windows und Android)
- Fotos vom Smartphone hochladen (denke das geht mit der entsprechenden App automatisch?)

Dazu 2 Platten mit 4TB, interessant wären z.B. die Seagate IronWolf oder WD Red.

Dann noch als Backup ne externe 4TB. Nimmt man da auch eine NAS-Platte und schiebt sie in ein x-beliebiges 3.5"-Gehäuse mit USB 3.0?

Preislich sind 500-550€ geplant. Also ~350€ für 3x 4TB und 150-200€ fürs NAS. Ich denke ohne Anspruch an Multimediafunktionen ist das realistisch?
 
Hi,
Ich suche ein NAS und Festplatten, gerne auch im Paket, um dort Fotos(RAWs)/Videos hinterlegen kann, damit diese die Festplatten in meinem Rechner nicht voll machen.
Dabei dachte ich an einen Raid 5 mit 4 Platten die wahlweise je 4 oder 6 TB sein können.
Eine geringe Lautstärke im Leerlauf ist mir besonders wichtig, damit ich sie selbst im Nachbarzimmer und offener Tür beim Schlafen nicht höre.
HDMI Anschlüsse für den Fernseher brauche ich nicht, aber LDNA Support wäre ein guter Ausgleich.
WLan mit mindestens N Standart wäre gut aber nicht notwendig.
Kein VPN benötigt, das würde ich über meine andere Netzwerk/Routerhardware machen.


Kurz um ein leises Datengrab.
Beste Grüße

Seiku
 
Wie schädlich ist eigentlich so ein Dauerbetrieb über z.B. 3 x 24 Stunden für die einfachen Desktop Platten?
Ich habe z.B. solche als Backup vom NAS da, und wenn man mal ein Vollbackup macht oder ein Bitvergleich dauert das bei 3-4 TB ja schon seine Zeit, sollte ich da eher versuchen die Platte abzuschalten wenn ich einen Ordner durch habe oder schadet es nicht wenn die ab und zu auch mal 3 Tage am Stück durch laufen?
 
Ich glaube nicht das Dauerbetrieb für "normale" HDDs schädlicher ist...
Es kommt immer auf viele Faktoren an, Umgebungstemperatur, Last, Ein- & Ausschaltvorgänge etc.

Ich habe hier tlw. Platten mit über 50.000 bzw. 70.000 Betriebsstunden, denen gar nix fehlt und manche gehen nach 4 Jahren oder auch eher flöten...

​Ich weiß jetzt nicht wie sich das bei "modernen" Desktop-HDDs verhält ?!
 
Also ich habe hier eine WD Blue seit Mai im Dauerbetrieb, laut Smartwerten ist die Platte so gut wie jungfräulich. ;) aber bei mir gibt es auch eine gute Gehäuselüftung sowie Schwingungsdämpfer im Gehäuse/diese gummi Dinger die im Käfig angebracht werden.

Mein 2.Rechner lief bevor da ne SSD reinkam fast 5 Jahre am Stück mit einer Samsung 1TB als Systemplatte, der fehlt auch nichts.
 
DDD schrieb:
Wie schädlich ist eigentlich so ein Dauerbetrieb über z.B. 3 x 24 Stunden für die einfachen Desktop Platten?
Das dürfte davon anhängen wie oft das vorkommt, ob also dann mehr als 2400 Power On Hours im Jahr zusammen kommen oder nicht und welches Datenvolumen dabei anfällt, denn einfache Desktopplatten haben ja nur ein Workload Rating von 55TB/Jahr, NAS Platten i.d.R. (WD gibt es nicht an) von 180TB/Jahr. Schädlich ist es wenn, dann auch nur in dem Sinne das die HDDs eben nicht so lange halten als wenn sie wie vorgesehen genutzt werden.
DerBaya schrieb:
Ich glaube nicht das Dauerbetrieb für "normale" HDDs schädlicher ist...
...
​Ich weiß jetzt nicht wie sich das bei "modernen" Desktop-HDDs verhält ?!
Schau Dir die Entwicklungsgeschichte der Barracuda Reihe an, dann weißt Du, dass sowas früher für die Seagate Barracudas kein Thema war, sondern erst in den letzten Generationen die Zulassung für den Dauerbetrieb entfallen ist. Die alten HDDs die heute 50.000 oder 70.000 Stunden runter haben, kann man eben nicht mehr mit denen vergleich die man heute neu im Laden bekommt. Andererseits sind HDDs auch nur beschränkt lagerbar, die alten Schätzchen auf Vorrat zu kaufen um sie dann in Jahren zum Einsatz zu bringen, ist also auch keine so gute Idee.
 
Danke für Eure Posts bzgl. der HDD-Typen-Thematik!

Das ganze ist ein interessantes Thema, auf das wir als Hersteller aktuell großes Augenmerk legen und in Zukunft insbesondere in Foren aufgrund der Relevanz pro-aktiv angehen werden!

Wir haben natürlich bemerkt, dass viele User sich genau die Frage stellen, die hier auch angedeutet wurde: "warum gibt es plötzlich verschiedene Arten von Festplatten?", "früher war doch Festplatte gleich Festplatte" und "das alles ist nur ein Marketing-Trick um die Verkaufszahlen anzukurbeln"...
Solche Argumente sind nachvollziehbar und weisen uns auch ein Stück weit darauf hin, dass wir zwar neue Produkte herausgebracht haben und diese mit jeder Revision verbessern, es an der Information oder Aufklärung an vielen Stellen vielleicht noch Verbesserungspotenzial gibt. Aus diesem Grund versuchen wir hier auch verstärkt, diese Inhalte aufzugreifen.

Das Thema Festplatte ist durch gestiegene und veränderte Ansprüche an Datenmengen und Transferraten komplizierter geworden - daher auch die Entwicklung neuer Modelle und Serien die diesen Ansprüchen gerecht werden.
Wenn man sich -um nur ein Beispiel herauszugreifen- alleine mal den in den letzten Jahren explodierten Surveillance-Markt anschaut, stellt man fest, dass alleine in diesem Bereich gewaltige Datenmengen generiert und neben den Kapazitäten HDDs benötigt werden, die mit weit über 90% auf Schreibvorgänge ausgelegt sind.

Im Heimbereich bzw. im semi-professionellen Bereich liegen die Welten da schon etwas näher: wenn man also an die angegebenen Grenzen der Belastung einer normalen Desktop-Platte kommt oder dies beabsichtigt, macht es schon Sinn, bei den doch recht geringen Preisunterschieden zu der etwas höherwertigen NAS-Platte zu greifen.
 
seagate_surfer schrieb:
dass wir zwar neue Produkte herausgebracht haben und diese mit jeder Revision verbessern
Wobei man auch erwähnen sollten, dass diese Verbesserungen zwar bei der Kapazität, der Leistungsaufnahme oder auch den Kosten (auch wenn das manche mit Blick auf die Preise vor der Flut in Thailand anderes sehen, aber dabei wird gerne übersehen, dass es einmal davor einen Verdrängungswettbewerb gab der in die Übernahmen der HDD Sparten von Hitachi durch WD und Samsung durch Seagate mündete und zum anderen die Kosten pro GB vor allem bei hohen und mittleren Kapazitäten fallen) erfolgt sind, dafür aber zum Teil andere Eigenschaften wie die Dauerbetriebsfähigkeit geopfert wurden. Auch habe die hohen Datendichten dazu geführt das die Köpfe der HDDs schon länger im Teilkontaktbereich betrieben werden, was von den HDD Herstellern überhaupt nicht öffentlich gesagt wird, aber zur Konsequenz hat, dass diese heute eben ein Workload Rating haben, weil es eben Abrieb zwischen den Köpfen und der Oberfläche gibt und der Schutz davor eben auch aufwendig ist.

Gerade beim Head-Disk Interface ist ja gerade der Teil wo die größten Änderung der letzten Jahre bis Jahrzehnte bei der Technologie der HDDs erfolgt ist, weil dies zur Steigerung der Datendichte einfach nötig war, welche aber eben auch deutliche Konsequenzen für die Eigenschaften hatten, denn die Köpfe fliegen heutzutage eben nicht mehr über die Oberfläche, zumindest nicht bei Zugriffen, sondern die arbeiten dann im Teilkontaktbetrieb und dazu wird extra das Ende der Köpfe erwärmt damit es sich ausdehnt und der Abstand entsprechend geringer wird. Aber selbst auf diesem Bild sieht es noch so aus als würden die Köpfe einfach so über die "Berge" hinwegfliegen:

dynamic-fly-height-dfh-2-png.511085

hdd-hdi-head-disk-interface-png.511086

hdd-hdi-head-disk-interface-2-png.511087


Das nur tun sie aber eben nicht, sonst gäbe es ja keine Notwendigkeit für die Schmierung und es gäbe keinen Abrieb:

hdd-head-wear-png.512622



Wie immer wenn etwas aufwendig ist, kann man es einfacher und billiger oder besser, aber dann auch teurer machen, weshalb eben die einfachen Desktopplatten nur ein Workload Rating von 55TB/Jahr haben, Enterprise Nearline HDDs aber mit 550TB/Jahr zehnmal so viel, NAS und Surveillance HDDs liegen mit meist 180TB/Jahr (die IronWolf Pro und Barracuda Pro mit 300TB/Jahr) dazwischen.
 
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