welche messdaten relevant?

doenerMITalles

Cadet 4th Year
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hi,

wollte kurz fragen welche messdaten eigentlich für die temp relevant sind?
also mein everest spuckt mir zum einen einen wert für "cpu" aus und dann noch jeweils einen für jeden core.

die cores bewegen sich auf einem angenehmen niveau (so ca 40-42°C unter volllast mit verschiedenen programmen ausgelesen).
dagegen schlägt der wert für "cpu" mal eben 10°C drüber (auch mit mehreren progs ausgelesen).
kann mir mal einer diese tatsache erklären....würde meinen das der kern heißer als alles andere wird. wo zur hölle sitzt der "cpu"-sensor überhaupt.

nun die wichtigste frage: max temp für den e6600 ist mit 60°C angegeben. bezieht sich das nun auf die cores oder auf den anderen messwert?

thx schonmal
 
Der andere Wert (10° über Cores) sollte der Wert für den Headspreader sein. Die angegebenen 60° von Intel beziehen sich auf eben diesen Headspreader.

Und es ist normal das dieser Wärmer ist als die Cores.
 
gut....vielen dank....dann weiß ich ja bescheid

edit: pcei....was ist es und was bewirkt es? wird die temp dadurch höher oder niedriger?
 
dann frage ich mich, warum der heatspreader nur 61 grad warm werden darf, die cores aber eine TJunction von 85° haben ...
 
doenerMITalles schrieb:
edit: pcei....was ist es und was bewirkt es? wird die temp dadurch höher oder niedriger?
Die Temperatur wird dadurch niedriger. Physikalisch ist es nämlich überhaupt nicht möglich das der Heatspreader wärmer als die Cores sind.
Hier was zu PECI:

http://www.hardtecs4u.com/reviews/20...il3/index2.php

"Was verbirgt sich nun genau hinter dem PECI? Er stellt quasi eine Alternative zum bisherigen System-Management-Bus (SMB) dar. Über den SMB werden beispielsweise die SPD-Timing-Daten der Speicherchips an das BIOS übermittelt, Akku-Ladezustände übermittelt und Lüfter- und Temperaturdaten übertragen. Das PECI ermöglicht im Vergleich zum SMB deutlich höhere Transferraten (bis zu 2 MBit/s anstatt 100 KBit/s), verfügt über eine CRC-Prüfsumme, so dass fehlerhafte Daten erkannt werden können, und ist als 1-Draht-Lösung relativ einfach zu implementieren. Bei bisherigen Temperatursensoren wurden die Widerstandswerte analog vom Prozessor zum Monitoring-Chip übertragen und dort erst in digitale Temperaturwerte gewandelt. Dadurch waren sie relativ anfällig gegenüber Rauschen und anderen Störungen.

Eine weitere Änderung ist, dass die Temperatur nicht mehr absolut übermittelt wird, sondern relativ zur zulässigen Maximal-Temperatur (TJunction), bei deren Überschreiten der Prozessor abgeschaltet wird. Der Wert ist Prozessorabhängig und in der CPU hinterlegt. Angenommen die TJunction beträgt 85°C und der Prozessor hat 60°C, dann beträgt der übermittelte Wert der DTS -25°C."
 
und damit willst du mir jetzt sagen, dass meine cores nicht die etwas über 40°C unter prime haben, sondern so wie der headspreader über 50°C haben?!

hab gerade auch mal gegoogelt und das hier gefunden:

Zur Temperatur müssen wir nicht mehr viel sagen. Jeder, der einen normalen E6600 hat, wird um die 40-45° Grad mit Luftkühlung erreichen. Relevant ist hier natürlich die Core Temperatur, die man mit CoreTemp auslesen kann. Die CPU Temperatur aus dem Bios ist kein handfester Wert.
quelle

dort geben sie außerdem eine max core temp von 85°C an (will nicht soweit gehen, aber sind ja schon extreme unterschiede)!
also was stimmt hier nun?
 
Ich hab deinen Beitrag jetzt zwar nicht ganz verstanden, aber die CPU Temp wird niedriger angezeigt und nicht die Core Temps höher.
 
ups....also wird alles bei um die 40°C liegen?
 
Zudem ist 85°C auch die max. Coretemp. Ab da sollte der Selbstschutz greifen und die CPU sollte sich da selbst abschalten.
 
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