Welche SSD zu meinem Laptop

LaserBratwurst

Cadet 3rd Year
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Juli 2017
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Hallo,

ich bin grade ein bischen überfordert, vielleicht kann mir hier ja wer weiterhelfen.
Ich habe folgenden Laptop, nur jetzt mit 16gb statt 8gb Ram.

https://www.computerbild.de/produkt...rwegs-Computer-Hardware-15491243-details.html

Ich wollte mir eine neue Festplatte einbauen mit 1Tb. In dem Laptop ist ein M. 2. mit 256 gb. Dieser M.2. Typ ist für mich komplett neu und ich blick da noch nicht ganz durch. In meinem Laptop ist meines wissens eine M.2. Sata, die mit 2 einkerbungen. Bevor mir das aufgefallen ist hatte ich mir schon die Seagate Barakuda ausgesucht, die hat ja glaub einen PCIe NVMe anschluss mit einer Einkerbung.

Jetzt schon meine erste Frage, das eine passt dann wahrscheinlich nicht in das andere? Also die Seagate könnte ich gar nicht einbauen?

So wie ich das gesehn habe, haben die PCIe NVMe ja ca 6 bis 7x so hohe Schreib- und Lesegschwindigkeiten. Gibt es eine unkomplizierte Möglichkeit den Anschluss umzurüsten/ auszutauschen?

gruss Dani
 
NVME / SATA sind keine Anschlüsse, sondern Protokolle. Umrüstung ist nicht möglich.
 
Bau doch einfach die HDD aus, wenn da noch zusätzlich eine verbaut ist und bau da ne 2,5" SATA SSD ein.

Ansonsten kannst du da nur ne M.2 SATA SSD verbauen.
Ergänzung ()

LaserBratwurst schrieb:
So wie ich das gesehn habe, haben die PCIe NVMe ja ca 6 bis 7x so hohe Schreib- und Lesegschwindigkeiten
Bringt dir nur im Alltag nicht viel, du wirst da keinen großen Unterschied merken
 
Ein M.2 Port kann SATA, NVMe oder beides unterstützen, je nach Ausbau. Das gibt allerdings der Hersteller vor und das kannst du nachträglich nicht ändern. Das Datenblatt deines Notebooks besagt, dass dein M.2 Anschluss nur M.2 SATA SSDs aufnehmen kann. NVMe wird also leider nicht unterstützt.
 
Danke für die schnelle Antworten, das hilft mir jetzt schon weiter. Dann weiss ich jetzt auch wie es weitergeht.

gruss dani
 
@LaserBratwurst Noch ein Nachtrag: bei sequentiellen Zugriffen haben die NVME-SSDs die von Dir erwähnten deutlich höheren Geschwindigkeiten. Bei mehr realistischen wahlfreien Zugriffen bleibt dann nur noch so um die Faktor 2. Und in realen Anwendungen merkt man oft nie etwas, weil viele Programme, die Vorteile (noch) nicht nutzen (können). Viele Programme nutzen beispielsweise feste Timeouts für bestimmte Abläufe beim Starten.
Konkretes Beispiel: viele Spiele laden kein bischen schneller, wenn man sie sogar auf eine RAM-Disk (die nochmals weitaus schneller als eine NVME-SSD ist) legt. Ich habe es bei etlichen Spielen getestet, es bringt von 0 Sekunden bis vielleicht mal 1-2 Sekunden Vorteil, also vollkommen vernachlässigbar.
 
Die in der Werbung so hoch getriebenen Werte der NVMe Platten sind de facto ein spezieller Marketing Gag. Diese Werte werden nämlich nur in ganz speziellen und Praxis fernen "Labor" Konstellationen erreicht. In der üblichen Alltagsverwendung des normalen Users wirst du keinen Unterschied zw. NVMe und SATA merken. Der Begriff M2 beschreibt nur die physische Schnittstelle (ist zB kabellos). Dabei gibt es eben beide Protokoll Möglichkeiten, die nicht kompatibel sind. Je nach Board wird das eine oder das andere oder beide unterstützt.
 
Die oben empfohlene Crucial MX500 ist es jetzt auch geworden und dank der Infos jetzt noch ärger ich mich jetzt auch nicht mehr das es jetzt zB. nicht die Barakuda wurde. Echt vielen Dank an alle für die Antworten :)
 
@TorenAltair @Ost-Ösi
Ihr müsst da schon etwas differenzieren und die Bezeichnung als Marketing Gag ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen.
Nur weil ihr bei eurem Anwendungsfall keine Vorteile habt, muss das nicht für andere gelten.
Ich arbeite beispielsweise sowohl mit großen Datenmengen (Videos), als auch mit schreibintensiven massiv parallelen Anwendungen (VMs mit großen Datenbanken) und in beiden Fällen ist der Unterschied zu einer normalen Sata SSD enorm. Bei den VMs ist es nicht mal möglich die gleiche Anwendung mit Sata SSDs durchzuziehen, da dir da alles einfach einfriert und unbenutzbar wird.
Beides ganz realistische Anwendungen (und bei den Datenbank VMs auch mit wahlfreien Zugriffen).
Tellerrand und so...
 
@KurzGedacht Natürlich wird es immer Anwendungsfälle geben, die die Mehrleistung nutzen können, das habe ich nie bestritten. Aber hier ist es bisher wie bspw. 32-Kern CPUs. 90% der privaten Computernutzer werden keine Vorteile haben. Immer das richtige Handwerkszeug für den entsprechenden Zweck.
 
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