Welche Systemkamera?

Das Nex System hat sich wegen der Form nicht durchgesetzt, bzw. wartet noch auf den Durchbruch. Sony hat eine extrem kopflastige Kamera erschaffen, was sehr wenig Kunden gefällt. Das ist der Preis. Man kann den Body kleiner machen, aber die Optik muss einen gewissen Durchmesser haben, damit der große Sensor korrekt beleuchtet werden kann - kleiner und leichter geht deshalb nicht.
Zudem ist das Kit 18-55 das schlechteste Glas was man in Sachen Kit kaufen kann. Da sind alle anderen besser. Sony hat ein paar gute Gläser, die aber auch abartiges Geld kosten, im Schnitt hat Sony keinen guten Optikruf.

Ganz anders Olympus (und Panasonic) mft (und noch mehr FT).
Oly baut seit Jahrzehnten verflucht gute Optiken und hat jetzt mit dem mft ein System, was auf dem Markt zündet. Das aktuelle Kitglas 14-42 in seinen verschiedenen Versionen wird leider diesem sehr hohen Anspruch nicht gerecht, aber schon das 14-45 fegt alle anderen Kit 18-55 weg.
Der Weg, nie billig zu sein, aber dafür auch immer gute Qualität zu liefern, ist mir recht sympathisch. Die Auswahl ist wesentlich kleiner, es gibt je Marke und System nur ein Objektiv anstatt fünf, aber so what, alle mit richtig guter Bildqualität.
Durch den kleineren Sensor (aps-c ist 1,5x kleiner als Kleinbild, mft ist 2x kleiner) sind die Objektive kleiner im Durchmesser und deutlich leichter

Mit diesen sucherlosen Bodies komm ich nicht klar, in sofern hab ich mir mein System rund um die M5 aufgebaut. Der Sensor ist aber auch in der neuesten Pen und wohl auch in der Pana G5 zu bekommen. Wobei für mich ganz klar Olympus vorn liegt, da der Stabi im Body sitzt (und Oly Gläser damit unstabilisiert sind). Panasonic ist auf Pana Gläser angewiesen wenn man den Stabi nutzen will, Oly kann aus beiden Lagern Gläser nutzen.
So hab ich mein Normalglas und mein Tele von Pana, WW und FB von Oly und die ganzen Bonbons mit Abbildungsleistung auf Referenzklasse aus dem FT Pro und Top-Pro Lager.
Keine Linse hat bisher mehr als 400 gekostet - mach das mal mit einem anderen System.
(ok zugegeben, Lichtstarkes Supertele mit schnellem AF, das fehlt).

Ich hatte davor eine Pentax K5 (Sony 16MP APS-C Sensor wie in Nikon 5100/7000) und muss sagen, die M5 produziert in kritischen Situationen weniger Ausschuss und lässt sich locker bis Iso 3200 nutzen.

Die älteren 12MP Sensoren der älteren Pens sind weissgott nicht schlecht, haben aber nicht diese High Iso Fähigkeit. Dafür kann man aber schon für 199 € den Body bekommen.
P/L Hammer.

Sollte der TE (der sich lange schon nicht mehr gemeldet hat) nur ne Kamera haben wollen, die automatisch gute Bilder macht, dann empfehle ich eine Nikon One. Als Point & Shoot wirklich Klasse und mit guten Objektiven (halt nur zwei sinnvolle).
Für viele passt das, die One erschwert allerdings die manuelle Kontrolle.
 
mastert117 schrieb:
über solche posts muss ich mich immer ärgern.
Und ich ärgere mich über Posts von Usern, die wohl nie was von Groß- und Kleinschreibung gehört haben.

mastert117 schrieb:
hier hat jemand wenig ahnung und erzählt was von besserer auflösung. was heißt für dich bessere auflösung? mehr auflösung, oder? und das setzt du gleich mit mehr bildqualität so wie ich das verstehe.
das ist unfug. mehr megapixel bringen dir keinerlei praxisrelevanten vorteil. ob 16, 20 oder 24 megapixel ist so wichtig wie wenn in china ein sack reis umfällt. was machen die meisten leute mit ihren bildern? maximal als 10 x 15 auszug ausdrucken. oder mit 800 pixel kantenlänge bei facebook hochladen. tolle wurst, da lohnen sich die 12 mb datenmüll die ich ja gar nicht verwende richtig. dass die auflösung von modell zu modell erhöht wird hat in meinen augen nur einen vorteil: technischen fortschritt angeben der gar nicht existiert. aber mit hohen megapixel zahlen lassen sich eben einfacher kunden werben. der dumme kunde braucht klare prinzipien und die heißen: je mehr megapixel desto besser.

mastert117 schrieb:
Und ich ärgere mich über Posts von Usern, die wohl nie was von Groß- und Kleinschreibung gehört haben.

Und Megapixel bringen sehr wohl etwas und Du selber hast nur genannt wo sie nix bringen.
Wer eine 16 MP, 20 MP oder 24 MP Kamera kauft und seine Bilder auf so kleinen Formaten anguckt der hat wirklich unnötig MP. Aber wenn man ein Motiv (z.B. etwas mit vielen Details bildfüllend) fotografiert, dann macht es schon einen Unterschied ob es in 6 MP oder 12 MP aufgelöst ist. Ab bestimmten Bildgrößen ist das Motiv mit 20 MP wesentlich besser aufgelöst als mit 10 MP. Es gibt genug Nutzer die ihre Bilder z.B. bei 1800 x 1200 oder höher betrachten und dort machen sich die MP durchaus bemerkbar.

Auch für die Makrofotografie sind zusätzliche Megapixel nicht verkehrt. Mit 20 MP kann ich z.B. ein Insekt im Bild auf 10 MP rausschneiden und damit zusätzlich vergrößern (croppen) was bei einer 10 MP Kamera eben so nicht mehr geht.
Es ist also falsch zu behaupten das mehr Megapixel niemand braucht. Der Nutzer selber muss entscheiden ob er sie benötigt oder nicht.
Und sheffield13 möchte eben eine Kamera mit hoher Auflösung woran ich mich mit der Empfehlung gerichtet habe.

mastert117 schrieb:
dass die mft kameras die größte auswahl haben ist richtig. allerdings hab ich nen freund der mal ne panasonic lumix und die war nicht so der kracher. die jpgs waren auf den ersten blick gut, aber bei genaueren hinsehen merkt man dass die furchtbar scharfgerechnet wurden durch den bildprozessor. die bildqualität ist in anbetracht der kameragröße sehr gut, aber nicht auf dem niveau einer aps-c kamera.

Die aktuellen 16MP MFTs haben fast keine Nachteile zu den 16 MP APS-C Sensoren. Die Sensorgröße ist minimal kleiner und Olympus bezieht seine 16 MP Sensoren von Sony die auf Augenhöhe zu den APS-C liegen. Das belegen umfangreiche Tests der Olympus OM-D E-M5.

mastert117 schrieb:
sony hat nach wie vor den größeren objektivpark und man kann alte minolta objektive oder neue sony objektive auch adaptieren, teilweise sogar mit autofokus. ich denke dass sich auch der sony objektivpark die nächste zeit am stärksten ausbreiten wird, ist halt die verbreitetste kamera und sony entwickelt sehr viel mehr im kamerabereich als beispielsweise samsung. mit exoten hat man halt generell das problem dass man vieles nicht bekommt und wenn dann nur sehr teuer. drittanbieter gibts meistens nicht.

Adaptierte Optiken gehören nicht zum System und wenn da weder Autofokus noch Blendenautomatik geht, dann hilft das den meisten Nutzern nichts. Und der Autofokus der Alpha Objektve ist oft kaum zu gebrauchen und die Objektivgröße macht das kompakte System hinfällig.
Bei den reinen Systemobjektiven bietet Samsung die größere Anzahl und vorallem in bessere Qualität an als Sony. Das belegen auch diverse Tests z.b. auf Photozone.
Wenn Samsung ein Exot sein soll, dann bin ich stolz einen Exoten zu besitzen mit der Gewissheit vernünftige Objektive nach kaufen zu können.
Perlen wie das 30mm Pancake, 60 mm Makro, 85mm Tele, 20-50mm II gibt es in dieser Qualität bei Sony leider nicht.
Wäre die Objektivqualität bei Sony entsprechend vorhanden, wäre ich wohl bei Sony gelandet, denn ich bin alles andere als ein Markenfanboy.
Und falls es Dich interessiert, bei Samsung tut sich für einen "Exoten" erstaunlich viel in Sachen neuer Bodys und Objektive. Dieses Jahr sind 3 neue Bodys (NX20, 210, 1000) erschienen und zur Photokina wurden erst 2 neue Objektive vorgestellt.
Weitere Objektive sollen 2013 darunter einige Festbrennweiten.
Was tut sich dagegen bei Sony?
 
Also das sich NEX nicht durchgesetzt hat ist Blödsinn... Sie führen seit Monaten die Verkaufscharts bei Systemkameras an und der Objektivpark wird immer größer und besser. Und ja natürlich sind sie kopflastik weil sie extrem kompakt sind. Dafür gibt es diverse kompakte (leichte) Objektive - was natürlich bei größerem Tele nicht möglich ist. Und es gibt sehr hochwertige Objektive (wenn man sie denn an einer Systemkamera braucht) die sich über einen Adapter anschließen lassen.

Und ja natürlich ist Pana und Oly auch gut mit dabei - es ist letztendlich Geschmackssache. Auch Fuji X-Pro 1 ist sehr gut. Und die GH2 und jetzt GH3 ist z.b. eine hervorrangende Videographie Kamera.
Auch sollte man im Hinterkopf behalten das Auflösung nicht unbedingt gut ist. Ich würde niemals einen 43 Sensor mit 24MP+ haben wollen.

Das sind die derzeitigen Verkaufscharts bei Amazon:
http://www.amazon.de/gp/bestsellers/photo/430662031/ref=zg_bs_nav_ph_3_760674#1
 
Zuletzt bearbeitet:
Die echten Zahlen seh ich erst Ende des Monats. Ich bezweifle aber, dass das Nikon One System abgelöst wurde.
Ist aber auch kein Wunder, da Nikon unglaublich pusht, was Werbebudget angeht.
Das Volk reagiert halt auf sowas.

Aktuell wäre es sicher ein Fehler, ein mft mit 24MP oder mehr hat man sicher 2012 noch nicht im Griff. Das hat man von mehr als 16MP bei APS-C auch lange gesagt.
Und der neue Sony 24MP Sensor ist Klasse. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Packungsdichte ohne mehr Beeinflussung als heute mit 16MP im mft beherrscht wird.
Vielleicht weniger "Blödsinn" und "niemals".

Deine Argumente sind schon ulkig. Schade auch, dass man immer das Gefühl hat, das Baby eines anderen schlecht gemacht zu haben. Es wird schnell persönlich und die eigentlichen Schwächen werden nicht anerkannt oder sogar negiert.
Falls du Bock hast, erklär mir doch bitte, warum man bei ner Systemkamera keine hochwertigen Objektive braucht ? Qualität ist sofort sichtbar.
Das fand ich sehr interessant :
http://objektivvergleich.realityworld.de/

Da der TE schon gern eine DSLR in klein haben möchte, sind gute Gläser sicher hilfreich.
Aber - für den TE - für richtig rumspielen ist ne größere DSLR besser, weil sie sich ab nem Mittelklassemodell schneller einstellen lassen. Zwei Wahlräder z.B. (am besten noch frei belegbar) wirken Wunder. Diese Semipro Bodies sind halt teurer. Wenn das Hobby Spass macht, wirds aber automatisch teurer :-)
 
KAL schrieb:
Deine Argumente sind schon ulkig. Schade auch, dass man immer das Gefühl hat, das Baby eines anderen schlecht gemacht zu haben. Es wird schnell persönlich und die eigentlichen Schwächen werden nicht anerkannt oder sogar negiert.
Falls du Bock hast, erklär mir doch bitte, warum man bei ner Systemkamera keine hochwertigen Objektive braucht ? Qualität ist sofort sichtbar.

Das lasse ich so nicht stehen weil ich nicht sage "Kaufe NEX weil alles andere ist schlecht". Ich kann nur sagen das viele Kollegen durchaus zufrieden mit NEX Systemen sind. Ich kann mich aber gern wiederholen und nochmal erwähnen das es auch viele andere gute Systeme gibt.

Der Punkt ist nur das Behauptungen NEX hätte sich nicht durchgesetzt oder das die Adapter Lösung nicht gut funktionieren würde ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann.

Ich sagte übrigens nicht das man keine hochwertigen Objektive braucht - ich sagte WENN man sie denn braucht. Weil in meinem persönlichen Fall würde ich mit einem hochwertigen Objektiv immer eine DSLR einsetzen. Brauche ich etwas portables in den Bergen brauch ich auch nicht zwingend sehr "hochwertige" lichtstarke Objektive. Ich könnte mir auch kein 70-200F2.8 mit 1,5kg an einer Systemkamera vorstellen. Darüber hinaus paar gibt es übrigens auch gute Festbrennweiten für das E-Bajonett. Das ist übrigens in der Tat sehr Kopflastig ;)

Zu deinem Vergleich. Die meisten Kit Objektive reizen die Kameras bei weitem nicht aus. Ausnahme z.b. das 16-50 des A77 Kits. Vergleichsbilder der Art würde ich aber mit Fokuslupe und Peak auf einen Speziellen Punkt gehen um einen genaueren Vergleich zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du sollst das ja auch so nicht stehen lassen, davon lebt die Diskussion.

Der TE hatte nach einer EVIL gefragt, weil ihm die DSLR zu groß war.
Da - und auch generell - find ich die Argumentation falsch zu sagen, für nen Tele brauchst du eben noch ein anderes System - oder noch schlimmer, für hochwertige Bilder braucht man noch ein anderes System.

Und adaptierte Gläser sind nicht für alles brauchbar. Das ist im mft auch nicht anders.
Da die älteren Gläser des Vorgängersystems meist mit Spiegel und damit mit PhasenAF gearbeitet haben, ist der AF im EVIL System mit KontrastAF deutlich langsamer.
Und der Adapter erhöht zusätzlich Gewicht und Länge.
Ich hab ein absolutes Hammerglas Zuiko 50/2.0 Macro aus FT, aber schon in der Paradedisziplin Portrait ist der AF störend langsam, bewegte Motive sind nahezu unmöglich.
Ich würde WW und Macro auch im Adapter empfehlen, da man hier eh meist manuell scharf stellt. Will man aber mit AF schießen, sollte man für Immerdrauf und Tele keine adaptierten Linsen nehmen.
 
Ich würde gar nicht sagen wenn du ein Tele brauchst kauf dir ein anderes System. Es gibt genügend Beispielbilder die wunderschön sind und mit NEX Objektiven geschossen wurden. Das mögen keine Fotos sein die für den professionellen Einsatz taugen aber wer braucht das bitte schön der nur mit einer Systemkamera glücklich werden will?
Zeig mir ein Vergleich wo ein kompaktes MFT Objektiv für den Laien sichtbar besser ist als ein NEX Tele. Die Unterschiede sind so extrem groß nicht (meine Meinung) das es für einen Einsteiger irgendeinen Belang hätte....
Gute Tele Objektive sind schwer und groß und auch Samsung oder Oly ändern daran nichts. Wer mit einer 1/2.33 Knipse bisher fotografiert hat wird jauchzend in die Luft springen wenn er das erste Mal mit einer Systemkamera wie die Oly OMD M5, Nex 7 oder whatever ein Foto macht. Dabei ist alles was MFT oder APC-S hat erstmal ein riesen Unterschied.

Ich habe mir einige Objektiv Reviews angeschaut von Sony, Samsung, MFT (Pana) und mal ist da wer besser und mal hier. Ich denke man kann da eher die Auswahl kritisieren aber nicht unbedingt die gigantischen Qualitätsunterschiede die hier proklamiert werden.

Ich denke wenn man sich eine Systemkamera als Standalone anschafft dann sollte man sich erstmal überlegen was will ich genau. Sportfotografie, Landschaftsfotografie, Videografie, Potraitfotografie etc. Brauche ich einen Sucher oder kann ich darauf verzichten? (z.b. ich bräuchte einen). Dann nimmt man die Modelle in die Hand die diese Anforderungen erfüllen und schaut dann wie es mit Objektiven etc ausschaut. Und ob das eine Objektiv jetzt 1600 oder 1699 Linien darstellen kann sollte für jemanden der nur eine Systemkamera hat egal sein.
 
war eine dmc g2 oder g3. etwas in der art. mit dem standard 14-42 objektiv. hat sie innerhalb von zwei wochen umgetauscht und nimmt lieber die große canon eos 400D mit 18-200 objektiv her. mittlerweile konnte ich ihn zu einem tamron 17-50/2,8 + canon 70-200/4 bewegen. deutlich besser. ist halt nicht mehr so kompakt.
 
ayin schrieb:
Und die Adaption der Alpha-Objektive ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Noch dazu sind die Objektive der NEX Serie auch nicht gerade lichtstark.

Es gibt auch noch ein paar Objektive von Sigma für die NEX-Reihe.
Ich habe mir neulich erst das Sigma 30mm 2.8 für meine NEX-C3 gekauft, und bin begeistert. Für den Preis ist das ein super Objektiv, hätte ich nicht erwartet.

Die 19mm und 50mm von Sigma für E-Mount sollen auch nicht übel sein... kann ich aber persönlich nicht sagen, da die NEX-C3 nur meine Zweitkamera ist, und da reicht mir im Moment das 16mm 2.8 und das 30mm 2.8
 
ayin schrieb:
@GTR:

Bei unklaren Fragen kann man alles antworten :D

Die Olympus PEN sind ziemlich gut zu empfehlen.

Ich würde auch mal die OM-D von denen ansehen. Feines Gerät! Durften wir am Wochenende mal ausgiebig testen.
 
Meine Güte ! :freak:
So ist es auch in anderen Foren. Einer stellt 'ne Frage und der Glaubenskrieg beginnt :)

Solche Emfpehlungen machen - meiner Meinung nach - keinen Sinn.
Es gibt nicht DIE Kamera und DAS System für alle ! Und jeder empfiehlt nur "sein" System.
 
Ich denke die momentan verfügbaren Systemkameras sind alle auf einem sehr hohen Niveau. Da hat man jetzt die Qual der Wahl. Sicher ist es auch eine Glaubensfrage. Ich selbst bin vor einiger Zeit bei MFT "eingestiegen", Grund: günstiger Einstiegspreis (hab für meine PEN E-PL1 169 € und das hervorragende 20mm 1.8er Pancake 320 € gezahlt, dazu noch für 150 € den elektronischen Sucher).
Insbesondere was die Lichtstärke angeht, kommen da andere Systemkameras nicht hin. Dafür muss ich aber deutliche Abstriche machen was (schnellen) AF und Video angeht. Mit weiteren Objektiven kann ich mein "Inventar" gut aufrüsten und wenn man herumspielen will kann man per Adapter auch "alte" Objektive verwenden, die sehr günstig zu bekommen sind (gehen dann halt meistens nur mit manuellem Fokus, imho).
Das Problem bei der Überlegung Kamera-Kauf ist: Was _BRAUCHT_ man genau. Bei mir hätte es bis jetzt auch eine gute Kompaktkamera getan. Heute gibt es z.B. die Sony RX100, die sogar manche SLR in den Schatten stellt - kostet auch entsprechend Geld. So eine Kamera reicht in den meisten Fällen aus.
Du musst dir also erstmal im Klaren sein, was du wirklich willst. Planst du z.B. in die Tierfotographie einzusteigen und willst es mit einer kleinen Systemkamera machen? Dann kommt imho nur MFT in Frage, da man hier auf altbewährte Teleobjektive für andere Systeme samt Adapter zurückgreifen kann.
Soll es nur "bessere" Fotorgraphie für den Alltag sein (Veranstaltungen, Portraits, Landschaften) und kann man z.B. kleine Abstriche bei schlechten Lichtverhältnissen machen, käme auch eine gute Kompakte (z.B. von Fuji oder Sony) in Frage.
 
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