welcher Beruf ist geeignet wenn ich administrieren möchte?

Assembler? Nicht schlecht, ich hatte wie gesagt in der Berufsschule nur C++ und zum Schluss, weil unser Lehrer krank war ein 1/4 Jahr Java. Im Ausbildungsbetrieb nur Java und Powershell + ein Hauch Bash und Batch.
Aktuell mach ich privat LPIC2 (mit den Ziel LPIC3 zu machen) und langristig will ich mir noch Python "antun".
 
Assembler machen die mittlerweile auch nicht mehr :D Fand ich jedoch wesentlich interessanter und sinnvoller als Java, da man etwas mehr denken musste. Mit Java und C kommt man oft genug in Berührung.
 
Okay hab mich mal ein bisschen mit programmieren auseinandergesetzt :) ist ja gar nicht so schlimm wie ich dachte :D
 
Onkelhitman schrieb:
@David8161 & haasenfranz
Nochmal, wenn du nicht gerne programmierst, dann ist auch der Fachinformatiker nichts für dich, weil du in der Ausbildung 3 Jahre intensiv programmierst
Sorry, wenn ich das jetzt so direkt sage, aber das ist absoluter Schwachsinn.

Fachinformatiker für Systemintegration sind laut Berufsbeschreibung die ausgewiesenen Admins oder supporter (aus finanzieller Sicht macht Admin mehr Sinn ;) ). Programmieren muss man in der Firma höchstens mal zu Ausbildungszwecken, da kann von intensiv keine Rede sein! Ich habe es auch gehasst und tue es heute noch, aber man kommt irgendwie durch.

In der Berufsschule haben ALLE IT-Berufe das gleiche Pensum an Programmierung (und allen anderen Fächern) - auch der Systemelektroniker.
Das ändert sich erst, wenn später der Differenzierungsunterricht dazu kommt:
-Anwendungsentwickler programmieren mehr
-Systemelektroniker beschäftigen sich dann tiefergehend mit der Elektronik von Computerteilen
-Systemintegratoren fokussieren sich auf Netzwerke
-Kaufleute haben dann verstärkt mit Datenbanken zu tun (fragt mich nicht warum :D )

Der TE sollte sich mal die Beschreibungen bei der Agentur für Arbeit ansehen. Entweder online oder vor Ort. War Ende 2013 mal wieder dort um zu schauen und da gibts mittlerweile so Mappen, wo einige Berufe nach Branchen/Tätigkeitsfeld zusammengefasst sind.
 
Programmieren muss man in der Firma höchstens mal zu Ausbildungszwecken, da kann von intensiv keine Rede sein!
Generell stimmt das. Je nach Ausbildungsbetrieb (und ggf. übernahme nach der Prüfung) kann das Aufgabenfeld jedoch auch Schwerpunkte haben die sich intensiver v.a. mit Scripten auseinander setzen da es auch administrative Schwerpunkte gibt die sowas erfordern. Man sollte sich nicht blind darauf verlassen :D
 
Programmierung und IT lässt sich leider meistens nicht komplett trennen...
Das bisschen Programmierung, was in Berufsschulen gelehrt wird ist natürlich nicht umbedingt viel und wirklich viel bringen wird es einem auch nicht (aus Sicht eines FiSi).

Allerdings sollte man auch nicht unterschätzen, dass man im späteren Berufsleben natürlich auch mal kleinere Dinge programmieren muss.
Mich selbst hat es auch getroffen mit Perl, Bash/Shell, (Oracle)SQL usw. obwohl ich kein Programmierer bin ;)
 
e-Funktion schrieb:
v.a. mit Scripten auseinander setzen da es auch administrative Schwerpunkte gibt die sowas erfordern. Man sollte sich nicht blind darauf verlassen :D

Ja, irgendwo hast du schon recht. Allerdings blende ich so Scripte, die man als Admin eventuell brauchen könnte, gewissermaßen aus, wenn ich vom programmieren rede :D Ich meine dann eigenständige Software in C++ und co, worauf die FIAEs abzielen und was man eben in der Berufsschule auch "gezeigt bekommt".
Bei Scripten halten sich die Zeilen, die man an Code hat, in einem überschaubaren Rahmen und es sind ja auch wieder andere Sprachen (die man in der Berufsschule nicht "gezeigt" bekommt) - aus diesen beiden Gründne unterscheide ich da. Eine kaufmännische Software oder ein Spiel zu Programmieren ist mMn um Welten schwieriger und aufwändiger, als irgendeine Automations-Routine für den zu betreuenden Server oder das Netzwerk zu schreiben.
 
Moin moin... Eine kleine Frage, wieso behauptet eigentlich jeder IT-SE, dass sein Beruf die Eierlegende-Wollmilchsau ist? :freak:

Aber zurück zum Thema... So wie ich das interpretiere, sucht David8161 etwas aus dem Helpdesk Bereich. Mitarbeiter oder Kunde ruft an, sagt was nicht funktioniert und man rennt los, macht die Fernwartung auf und behebt das Problem. Wenn es denn "mal eben" zu beheben ist :)

Welcher Ausbildungsberuf nun dafür der perfekte ist, ist auch schwer zu sagen, da es mittlerweile so viele gibt und jede Firma damit auch noch anders umgeht. Auch wenn es Rahmen-Lehrpläne gibt, hält sich nicht jeder zu 100% genau daran.
- Fachinformatiker, Systemintegration
- Fachinformatiker, Anwendungsentwicklung
- Informatikkaufmann
- IT-Systemelektroniker
- IT-Systemkaufmann

wahrscheinlich habe ich sogar schon einen Beruf in dieser Liste vergessen, aber einen davon habe ich gelernt und ich bin kein Fachinformatiker :D Hier in der Firma mache ich Helpdesk (Mitarbeiter System geht nicht, also mache ich heile) bis hin zur Serveradministration (Windows und Linux), Aufbau von Internetseiten (HTML, PHP, CSS, JS), Webhosting für unsere Kunden und alles andere was noch so IT Technisch anfällt.

Ein Bekannter von mir hat IT-Systemkaufmann bei der Telekom gelernt und steht nun in einem T-Punkt und berät dort die Kunden. Ein anderer ist Business Ansprechpartner für Verträglicher jeglicher Art (Festnetz, Handy etc.) bei der Telekom. Dann ist da noch einer der jetzt Systemadministrator im 2nd Level Bereich für ein größeres Unternehmen spielt. Ich habe auch einen kennen gelernt der FiSi ist und ebenfalls Administration macht.

Ich würde sagen, es kommt primär auf die Firma an in der man gelernt und gearbeitet hat.
Gruß, Domi
 
Okay danke
 
Joa, nicht dafür... Was mir noch so eingefallen ist. Kannst Du nicht in den Sommerferien in einem IT Unternehmen in Deiner Nähe ein Praktikum absolvieren? Dann hättest Du mal einen groben Überblick. Und wenn es Dir in der Firma gefällt, hättest Du vielleicht auch gleich einen Ausbildungsplatz zur Verfügung ;)
 
Also ich musste schon von der schule aus ein praktikum machen, das habe ich als informatikkaufmann gemacht vll bieten sie auch nächstes jahr eine stelle an, sie sind sich aber noch nicht sicher. Wenn ja wäre ich laut ihnen die erste wahl.
 
@Davi8161
Wenn du nicht gerade schlecht in der Schule bist gibt es auch die Möglichkeit sich für sowas freistellen zu lassen. Wobei hier natürlich die Schule auch ein Wörtchen mitzureden hat.
Ich habe mich damals auch 2x freistellen lassen. 1x 1Woche für ein Praktikum und 1x 2Tage um mir die Uni in der Nähe anzuschauen.
Macht zwar sicher nicht jede Schule mit, aber da kannst mal anfragen.

@Domi83
Natürlich bedeutet ein Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (um mal 1 der Berufe aufzugreifen) nicht, dass du umbedingt auch später in diesem Berufszweig landen musst. Dennoch ist es natürlich so, dass frisch nach der Ausbildung, sofern man nicht übernommen wird, die neue Firma darauf schaut, was du so kannst.
Die Chance, dass du als FiAe auf Netzwerke spezialisiert bist, ist natürlich einfach geringer, als bei einem FiSi oder IT-Elektroniker.
Alles natürlich auch, wie du bereits sagtest, abhängig vom Ausbildungsbetrieb.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass einem zumindest grob, die Richtung klar sein sollte, die man frisch nach der Ausbildung einschlagen möchte.

Was dann evtl. später kommt ist natürlich völlig offen, denn ein FiSi muss genauso wenig ein Admin werden, wie ein FIAe Programmierer. Viele gehen dann später mal in Richtung Consulting, Projektmanagement, Vertrieb oder ähnliches.
Zudem gibt es natürlich auch als "Admin" tausend verschiedene Abstufungen oder Kombinationsmöglichkeiten.

Was allerdings leider momentan der Fall ist: Der Fachinformatiker Beruf ist sehr überlaufen mit Leuten, die theoretisch Fachinformatiker sind, allerdings (überspitzt gesagt) außer Kabel ziehen und tauschen nicht wirklich viel zu bieten haben...
 
nospherato schrieb:
@Davi8161
Was allerdings leider momentan der Fall ist: Der Fachinformatiker Beruf ist sehr überlaufen mit Leuten, die theoretisch Fachinformatiker sind, allerdings (überspitzt gesagt) außer Kabel ziehen und tauschen nicht wirklich viel zu bieten haben...
Ist das nicht in allen Berufen der Fall? Ich mein, ich kenne das, in meiner Berufsschulklasse waren auch Leute, die den Beruf nur gelernt hatten weil Sie den ganzen Tag zockten und daher dachten für den Beruf geeignet zu sein, spätestens bei der Prüfung kam das erwachen.
Für die fähigen Admins unter uns ist noch genug Platz! ;-)
 
@haasenfranz
Damit war eigentlich nur gemeint, dass viele eine seltsame Sicht auf den Beruf haben und meinen (relativ) viel Geld mit wenig Aufwand verdienen zu können.
Die Leute bestehen zwar "irgendwie" die Prüfungen (ich hatte ja teilweise Einblick "wie"), aber das Wissen ist ein Witz.

Echte Admins und ITler mit Wissen haben aber sicher kein Problem eine gute, passende und gut bezahlte Stelle zu finden.
 
@David: Guck dir die Berufe einfach mal beim Arbeitsamt an und frage vll sogar bei der nächsten Berufsschule nach.

Wegen Consulting: In den meisten Fällen macht man aber auch das in einem Bereich, der mal mit dem Beruf zu tun hatte ;) Beim Beispiel FIAE oft für Software, FISI dann eben für Systeme.
Es gibt übrigens auch spätere Berufe, für die es nicht direkt eine Ausbildung und nichtmal eine direkte Weiterbildung gibt. Die Befähigung muss man sich dann eben irgendwie zusammenbasteln.
Ich hab FISI gelernt (wie Domi83 hauptsächlich Server und Helpdesk aka "IT-Mädchen für alles" ;) , weil eher kleine Firma) und bin jetzt in der technischen Dokumentation, u.a. weil ich in der Ausbildung mal 4 Wochen in der entsprechenden Abteilung war (wobei das auch 2 verschiedene Arbeitsweisen sind) :D

Und von wegen Wissen & Witz: Die ganze Berufsschule ist ein Witz. Bei der Art, wie da abgefragt wird, braucht man einfach nicht viel Wissen, um die Prüfungen zu bestehen. Man konnte teilweise aus den Fragen die Antwort auf die vorangegangen Frage herauslesen o_O
 
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