Welcher Sicherheits Programme nützt ihr so ?

kalleberlin schrieb:
Ich möchte gern mal von Dir wissen wie in Gottes namen Du weisst, ob eine Datei einen Virus beinhaltet oder nicht. Ohne Virenscanner. Wahrsager?
Das ist garnicht der Punkt. Wenn du einen Virenscanner einsetzt, dann weil du der Quelle nicht vertraust. Wenn das Vertrauen nicht da ist, dann darfst du auch keine Dateien aus dieser Quelle ausführen, unabhängig davon was dein Virenscanner sagt. Ich komme nach meiner Erfahrung überhaupt nicht mit Quellen in Berührung, die mich in die Situation bringen würden, schädliche Software auszuführen. Ich setze keine Software aus illegalen Quellen ein und lade Freeware/OpenSource-Anwendungen bei Portalen wie ComputerBase oder direkt von der Seite der Entwickler herunter. Diese Quellen sind für mich vertrauenswürdig, und bisher wurde das Vertrauen nicht enttäuscht. Falls du einer Quelle nicht vertraust, dann gilt der oben genannte Punkt.

Und wieder gilt: meine Methode eine Risikominimierung zu betreiben muss nicht mit deiner übereinstimmen.

Sie funktioniert trotzdem.

Relict schrieb:
Wer an seinem Rechner öfters installiert, aktualisiert und viel surft, der kommt da meiner Meinung nach garnicht drumherum.
Was installierst du dir denn da für einen Müll? Zugegeben, ich habe seit Jahren meine Favoriten in den meisten benötigten Kategorien und da auch in der Regel die aktuellsten Versionen drauf, teste jedoch äußerst selten Alternativen. Aber es kann doch nicht sein, dass man sich nur durch das Installieren von Software und dem Surfen im Netz soviel Ärger einhandelt? Vielleicht überdenkst du mal dein Verhalten, wenn du schon sagst dass du bereits Warnungen erhalten hast? Aus was für Quellen beziehst du deine Programme? Informierst du dich nicht vorher über sie? Ich hoffe, du würdest einen einmal kompromittierten PC nicht weiterhin einsetzen?

Gelbsucht schrieb:
Es gab mal einen Virus, der per Systembefehl das Sys in 60 Sekunden runterfahren ließ. U know what? Sobald man ohne Virenschutz auf freenet.de oder andre Seiten gesurft ist, kam der rein und hat sich sofort ausgeführt.
Die Würmer, deren Verhalten sich derartig gehäußert hat, suchten von bereits befallenen PCs aus Adressbereiche ab und führten sich über eine Schwachstelle im Remoteprozeduraufruf-Dienst auf anderen Computern aus, die gerade mit dem Internet verbunden waren, unabhängig davon ob deren Benutzer gerade irgendwelche Seiten besuchte. Virusinstallation nur durch den Aufruf einer Webseite halte ich für eine Legende, oder gibt/gab es das beim Internet Explorer wirklich? Naja, nicht mein Problem.

Wenn dieser RPC-Dienst jedoch mit dem bereits einen Monat vorher erhältlichen Windows-Update gepatcht wurde, oder ohnehin nicht an die Internetverbindung angebunden war und damit keinen Port geöffnet hatte, also nichts von außen entgegennehmen konnte, dann bestand überhaupt kein Risiko. Bei mir waren und sind weiterhin beide Voraussetzungen erfüllt, und damit war ich auch ohne Virenscanner dagegen sicher. Bei mir laufen nur die Programme und Dienste, die ich wirklich benötige (z.B. Browser, Messenger) und denen ich bei Sicherheitsanwendungen ohnehin volle Rechte erteilen würde, schließlich möchte ich sie ja im vollen Umfang nutzen.

Relict schrieb:
Und ich sag mal so: Schaden tun sie nichts.
Das würde ich so nicht sagen. Es gab schon konkrete Fälle, in denen Personal Firewalls selbst zum Sicherheitsrisiko wurden. Ebenfalls wiegen sie viele Nutzer in Scheinsicherheit und verleiten zu fahrlässigem Verhalten. Dazu verbrauchen sie Ressourcen und machen den PC träge, wenn sie permanent im Hintergrund laufen. Meiner Ansicht nach erhöht die Menge an laufenden Programmen auch die Menge an potentiell fehlerhaftem Code und verringert damit die Sicherheit des Systems. Außerdem kosten sie den Nutzer wertvolle Zeit, da er sie verstehen, einstellen, ausführen, aktualisieren und auf ihre teilweise sinnlosen Fehlermeldungen reagieren muss, wie z.B. über unglaublich "gefährliche" Portscans. Nein danke, darauf kann ich verzichten.

Ich bin ohnehin zu übervorsichtig, als dass sie die Sicherheit irgendwie steigern könnten. Es ist natürlich völlig richtig, dass ein Virenscanner mehr Viren erkennen kann als ich, aber ich sichere mich bereits durch Kenntnis der Vorgeschichte einer Datei dagegen ab und bin bisher gut damit gefahren. Ich habe jedenfalls bisher nichts erlebt, was mich zur Installation von mindestens zehn "Sicherheitsanwendungen" veranlassen könnte.

Aber ich merke schon, das deckt sich einfach nicht mit der Erfahrung vieler anderer, für die sich das Internet täglich als Realität voller Risiken darstellt, und trifft deswegen auf Unverständnis. Ich scheine da generell einen anderen Umgang mit dem PC und dem Netz zu haben. Ich fände es aber falsch mich deswegen zu verurteilen, als dumm oder fahrlässig darzustellen, oder mich gar in eine Schublade mit den Virenschleudern einzuordnen. Wenn euch die Unterstützung von Software hilft - bitte. Aber schaut nicht so großkotzig auf diejenigen herab, die sie nicht benötigen, als hättet ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Milleniumalien schrieb:
Mir ist bei diesem Thread wiedermal klar geworden, warum sich einige Viren so schnell verbreiten... (Übertrieben ausgedrückt...) [...] Also wer ohne Virenscanner unterwegs ist und behauptet, er hätte keine Viren, der ist entweder Wahrsager oder er sitzt vor einer Schreibmaschine... ;-)
Wer mit Virenscanner unterwegs ist, kann das genausowenig von sich behaupten, also was soll das? Wie erklärst du dir, warum man in Hilfeforen wie diesem fast nur Leute sieht, die erkennbar an ihren laufenden Prozessen immer Firewall und Virescanner haben, aber trotzdem mit schier endlosen Problemen zu kämpfen haben? Was soll dieses Schwarz/Weiß-Denken, von wegen es gäbe nur die einen mit Virenscanner und ohne Probleme und umgekehrt? Ich hab mich jedenfalls wie oben gesagt nicht an der Sasser-Verbreitung beteiligt.

Möchte jemand unterstellen, es wäre unmöglich, einen PC so zu konfigurieren und zu bedienen, dass er ohne die hier von einigen empfohlene Software aus den Kategorien Firewall, Viren- und Spywarescanner frei von Malware bleibt, ohne dass man es nur auf Glück oder Voodoo-Zauber zurückführen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Frank B.
Mach Dir nurmal spasseshalber Ad-Aware drauf und scanne. ;)

Ansonsten frage ich mich was DU so alles am PC machst bzw. nicht machst.
Den 100% astreinen User gibt es nicht, auch wenn Du diesem Ideal nacheiferst.
Genausowenig die 100%-ig saubere Quelle.
Selbst auf Zeitschriften-CD's und auch bei grösseren Anbietern wurden schon Viren gefunden.

Aber mach doch ruhig was und wie Du denkst, mir pers. ist das doch im Prinzip schnuppe. Letzendlich bleibt es doch jedem selber überlassen und es ist sein PC und jeder hat seine ganz individuellen Einsatzzwecke und Prioritäten.

Anzüglich bei Leuten, die derartige Tools verabscheuen würde ich deshalb nie sein.

Und genauso wie Du versuchen wir auch nur verirrte Seelen zurückzubringen. ;)
Und wer nicht will, der hat und gut ist. Also fühl Dich bitte nicht angegriffen.
Vor 10 Jahren war ich auch mal ähnlicher Ansicht...
 
Was ich z.B. noch auf jedem PC (und jeder Festplatte) bei mir habe, ist "Utimaco SafeGuard Easy"... Also ich habe die Festplatten komplett verschlüsselt... DAS ist z.B. wirklich "Sicherheit"...
Bleibt die Frage wofür. Hast Du sooo irre wichtige Sachen auf dem PC?Oder eben nur die illegalen und die Mär das entsprechende Stellen keinen Generalkey habe hat sich auch bei dir fest gesetzt? Muß aber jeder selber wissen, ich hab ja auch Truecrypt für meine Onlinesachen auf den Laptop.
Ich setze keine Software aus illegalen Quellen ein und lade Freeware/OpenSource-Anwendungen bei Portalen wie ComputerBase oder direkt von der Seite der Entwickler herunter. Diese Quellen sind für mich vertrauenswürdig
Was schlußendlich keineswegs bedeutet das sie unfehlbar sind. Ein unerkannter Vorus udn die Sache ist gelaufen. Einen Scanner empfinde ich weitaus wichtiger als den Unsinn eines Firewall hinter nem Router...ist ziemlicher Quatsch.
Wer an seinem Rechner öfters installiert, aktualisiert und viel surft, der kommt da meiner Meinung nach garnicht drumherum.
Richtig und falsch. Wer das denken abschaltet hat eh verloren, egal hinter wieviele FW's er sitzt. In div. Caches tummeln sich genug Viren, FF/Opera oder gar im Javacache. Die werden im NORMALFALLE nicht aktiv, aber warum sollte man sich diese erst auf die Platte holen. NOD32 hilft da ungemein sowas zu unterlassen.
Wenn dieser RPC-Dienst jedoch mit dem bereits einen Monat vorher erhältlichen Windows-Update gepatcht wurde, oder ohnehin nicht an die Internetverbindung angebunden war und damit keinen Port geöffnet hatte, also nichts von außen entgegennehmen konnte, dann bestand überhaupt kein Risiko.
Das Risiko ist hier der Hersteller, sprich Mikischrott. Wir, also SUN, gehen an sowas komplett anders ran und so lange die Kunden informiert sind ist alles OK. AFAIK war bei M$ kein Schwein informiert...auf die anderen schieben ist immer leicht.
Ich habe jedenfalls bisher nichts erlebt, was mich zur Installation von mindestens zehn "Sicherheitsanwendungen" veranlassen könnte.
Also ich hatte in denletzten 13 Jahren keine wirklichen Autounfall...udn trotzdem kommt mir kein Auto ohne Gurt oder ABS ins Haus ;)
Möchte jemand unterstellen, es wäre unmöglich, einen PC so zu konfigurieren und zu bedienen, dass er ohne die hier von einigen empfohlene Software aus den Kategorien Firewall, Viren- und Spywarescanner frei von Malware bleibt, ohne dass man es nur auf Glück oder Voodoo-Zauber zurückführen kann?
Ich. Den gegen solche Aktionen wie Sony mit dem Rootkist ist atm noch jede Software machtlos - im übrigen auch Du. Die Idee dahinter wird sich schneller rumgesprochen haben als den Leuten lieb ist. Selbst Du wirs keine Rootkit erkennen.
Mit Windows in der Grundkonfiguration ist es schier unmöglich. Mit einem überdachten Windows, siehe aktuelle C't, ist es halbwegs möglich....ohne Windows ist alles möglich und da kennt niemand solche Probleme.
Bei mir laufen nur die Programme und Dienste, die ich wirklich benötige (z.B. Browser, Messenger) und denen ich bei Sicherheitsanwendungen ohnehin volle Rechte erteilen würde, schließlich möchte ich sie ja im vollen Umfang nutzen.
Outpost, mal als Beispiel, meldet eine veränderte EXE, egal ob man vorher die Anwenung gemäß Regel frei gegeben hat. Das bedeutet eine irgendwie geänderte Opera.exe wirst Outpost als FW erkennen - der Anwender jedoch wohl in keinem Fall.

Naja, seit ich hinter nem Router sitze hab ich keinen PFW mehr, wozu auch. Auf den Lapi ist es eine Pflichtvorgabe der Firma...wobei wir da eigentlich trotzdem Solaris haben *fg*.

MFG
 
Das Risiko ist hier der Hersteller, sprich Mikischrott. [...] AFAIK war bei M$ kein Schwein informiert
War klar, dass jemand mit Animositäten gegen bestimmte Firmen ankommt.

Microsoft hatte sowohl gegen Blaster als auch gegen Sasser Wochen vorher Patches herausgebracht.

Also ich hatte in denletzten 13 Jahren keine wirklichen Autounfall...udn trotzdem kommt mir kein Auto ohne Gurt oder ABS ins Haus
Haus- und Auto-Vergleiche sind im Rahmen dieses Themas beliebt, neigen aber dazu, an irgendeiner Stelle zu hinken. Ich werde nicht darauf eingehen, denn dann steigern wir uns in Vergleiche die eben doch nicht alles hundertprozentig widerspiegeln hinein, argumentieren damit aber am Thema vorbei. Gegen Virenscanner habe ich im Grunde nichts, aber ich finde es seltsam erst etwas aus Misstrauen zu scannen, trotzdem nicht zu wissen ob es nicht doch einen Virus enthält, aber es dann auszuführen. Es schließt aus, dass bekannte Viren in der Datei sind und verringert damit die Wahrscheinlichkeit, okay. Kosten/Nutzen-Rechnung, die jeder für sich auflösen darf.

Den gegen solche Aktionen wie Sony mit dem Rootkist ist atm noch jede Software machtlos - im übrigen auch Du.
Autorun im Rahmen einer ordentlichen Konfiguration deaktivieren?

Von den Scannern hat das Ding auch keiner erkannt - wo läge hier ihr Vorteil?

Natürlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, formulieren wir also die Frage um:

Möchte jemand unterstellen, es wäre unmöglich, mindestens das, was Sicherheitsprogramme leisten können, ohne diese und allein durch eine ordentliche Konfiguration und Bedienung zu erreichen, ohne dass man es nur auf Glück oder Voodoo-Zauber zurückführen kann?

Outpost, mal als Beispiel, meldet eine veränderte EXE, egal ob man vorher die Anwenung gemäß Regel frei gegeben hat.
Als ob eine ausgeführte schädliche Datei Probleme mit auf dem gleichen System laufenden Personal Firewalls hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank Bicking schrieb:
Das ist garnicht der Punkt. Wenn du einen Virenscanner einsetzt, dann weil du der Quelle nicht vertraust. Wenn das Vertrauen nicht da ist, dann darfst du auch keine Dateien aus dieser Quelle ausführen, unabhängig davon was dein Virenscanner sagt. Ich komme nach meiner Erfahrung überhaupt nicht mit Quellen in Berührung, die mich in die Situation bringen würden, schädliche Software auszuführen.
Ich selbst sehe das so= Ich vertraue niemandem, da im Internet alles fremde (Server) für mich sind und brauche als Unterstützung eben einen Virenscanner. tatsache ist, das man immer irgendwann auf fremde Seiten kommt und das müssen ja keine illegalen Seiten sein. Da ist dann Vorsicht angebracht und mit einem Virenscanner werden viele Risiken minimiert.

Das mit dem Sasser war eine Schwachstelle von besagtem Dienst, also eine Windows Schwachstelle, die der IE ungepatcht anscheinend offen ließ. Mir ist das bei meinem Vater am PC wirklich passiert: System hochgezogen, Treiber drauf und dann wollte ich eben den neuesten Antivir saugen. Bin also auf freenet.de, weil deren Server schneller ist als der des AV-Anbieters. Zack, schon kam der kleine Popup. Warum? Ganz einfach, wenn man WinXP nackig installiert und die Updates nich auf CD hat, ist es eben ungeschützt. Wollte ja Windows Update nutzen. Tja, so mußte ich erst ins Inetcafe, den AV saugen, dann beim Vater draufspielen, um sorgenfrei durchs Netz auf die vertrauenswürdige MS-Seite zu kommen.

Das ist schon einige Zeit her, abgesehen davon lernt man ja dazu.;)
 
kalleberlin schrieb:
@Tarkus...Wie Du bereits selbst gesagt hast benutzt Du eine Firewall, und ein Virenwächter. Also unterscheidet sich deine Methode sehrwohl mit der von Frank Bicking
Stimmt. Ich sagte aber auch, dass ich die XP-Firewall nur benutze, weil sie ohnehin da ist, also keine Personal Firewall anderer Anbieter. Und bzgl. Virenwächter schrieb ich, dass der im Grunde eh noch nie was gebracht hat.
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Von den Scannern hat das Ding auch keiner erkannt - wo läge hier ihr Vorteil?
In der Tatsache das Du auch in er Zukunft diese Rootkits, Sony hat hier hervorragende Anleitunge gegeben, nicht erkennen wirst. Viren/Malwarescanner vermutlich schon.
Möchte jemand unterstellen, es wäre unmöglich, mindestens das, was Sicherheitsprogramme leisten können, ohne diese und allein durch eine ordentliche Konfiguration und Bedienung zu erreichen, ohne dass man es nur auf Glück oder Voodoo-Zauber zurückführen kann?
Ja ich. Denn das was damals mit Sasser passiert ist passiert heutzutage jedem der sich irgendwoher eine XP CD ohne Servicepack kauft. Das bedeutet das prinzipielle Dein Windows schon von vornherein mit einem Trojaner/Virus befallen ist und das nur weil Mikoschrott die Schwachstellen nicht in den Griff bekommt. Nachträglich installierte Virenscanner helfen da nicht immer da diese stellenweise bereits bekannte Infektionen nicht erkennen - Du aber?
Vorsicht bedeutet das man sich selbst eine SP2 XP Cd zusammenpatcht...die man AFAIk so aber nicht zu kaufen bekommt.
JA: Im Nachinein kann man Windows so konfigurieren das man sicher vor Angriffen ist.
JA: Mit dem einschalten des Gehirns kann man sich stellenweise die Arbeit der Sicherheitssoftware überflüssig machen

Letztendlich muss man dafür jedoch die Windowseigenen Tools aussen vor lassen. IE, weg und durch FF oder Opera ersetzen. OE weg und durch etwas anderes ersetzen. Thunderbird ist OK, Incredimail beinhaltet Malware IMHO usw usw..
Das bedeutet das Du mit den Standardwindows kaum zurecht kommst und dafür eben auf sicherere Tools setzt, warum also Virenscanner verurteilen der einen gegen Angriffe absichert die nicht durch Tools andere Hersteller ersetzt werden?

Ach ja, ganz vergessen. Als DSL User sind die Gefahrenja nochmal ein Stück kleiner. Als ISDN/Modemuser ist es aufgrund der Dialer schon sträflich nichts gegen diese Art der Schädlinge einzusetzen. Spätestens wenn es Möglichkeiten gibt DSL User per Dialer abzuzocken - die ja stellenweise nichtmal fragen - wirst Du IMHO den Vorteil slcher Sicherheitssoftware auch zu schätzen wissen.

Ach ja....was machst Du dagegen?
http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/64022&words=Virus
Erstmal zwei Monate warten ob nicht doch etwas drauf ist? Ist ja nur ein Beispiel. Ob es dich betrifft ist in dem Fall wohl eher ein Zufall. Ja oder nein....Menschen mit normalen OnAccess Scanner haben diese Probleme nicht und müssten sich darum eigentlich auch keine Sorgen machen.

Letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und reinreden lässt sich eh kaum einer.
Ich bin ebenso ~4 Jahre ohne wirklichen Scanner gefahren und keinen einzigen Virus gehabt....aber mit der vermehrung der Viren und den damit vorhandenen Problemen hab ich mir halt NOD32 gekauft. Ist wie der Airbag, brauch den nicht oder nur im Notfall ;). Ach ja. NOD verlangsamt mal eben gar nichts :)

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
sun-man schrieb:
Denn das was damals mit Sasser passiert ist passiert heutzutage jedem der sich irgendwoher eine XP CD ohne Servicepack kauft.
Das liest sich hier aber ganz anders!?

sun-man schrieb:
...eine SP2 XP Cd ... die man AFAIk so aber nicht zu kaufen bekommt.
Auf meiner Installations-CD für XP-Home (vor etwa 3 Monaten gekauft) steht SP2.

sun-man schrieb:
Ich kann dir sagen, was ich mache. Alles, was ich downloade wird vor dem Starten, ggf. auch vor dem Entpacken, mit einem Virenscanner gecheckt. Auf ein im Hintergrund laufendes Tool verlasse ich mich da ungern.
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das liest sich hier aber ganz anders!?
Ja? Und? Ichmöchte garnichgt wissen wieviel raubkopierte Windows alleine hier im Einsatz sind. Da traut sich doch kein Schwein auf die Seiten von Miki vor Angst.
Das ist natürlich prinzipiell nicht Mikrosofts Schuld, jedoch werden schwerwiegende Fehler - und für mich wäre das ein runterfahren eines Servers - eben nicht bekannt gemacht. Es steht, soviel ist klar, irgendwoe versteckt auf deren Seiten. Mittlerweile mag sich das gebessert haben. Mittlerweile geht es doch auch nur noch gegen eine saubere Seriennummer. Da heisst das raubkopierte Windozze offene Virenschleudern bleiben.
Jetzt kann man sich trefflich streiten ob das OK ist, will ich aber nicht ;).

Sagt das auf deren Seite nicht alles?
Häufig dienen Microsoft Internet Explorer und Microsoft Outlook bzw. Microsoft Outlook Express als Angriffsziele, z.B. für Mailwürmer wie Netsky oder Sober. Die Microsoft-Programme für's Internet bieten sehr viele nützliche Funktionen, leider werden diese immer wieder auch von Angreifern "genutzt".
Ich halte es für eine gute Vorsichtsmaßnahme, diese Programme deshalb nur intern und nicht für das Internet zu nutzen. Deutsche Versionen von kostenlosem Ersatz, der viele Sicherheitsprobleme erst gar nicht hat, gibt's hier:
Ich kann dir sagen, was ich mache. Alles, was ich downloade wird vor dem Starten, ggf. auch vor dem Entpacken, mit einem Virenscanner gecheckt. Auf ein im Hintergrund laufendes Tool verlasse ich mich da ungern.
Mache ich eigentlich auch so. NOD scannt diese Sachen trotzdem vorher...ich scanne lieber einmal als garnicht um danach tagelang am Recover zu hängen.

MFG
 
@Frank Bicking:
Lies dir meinen Beitrag nochmals durch, dann wirst du schnell erkennen, dass ich sagte, dass man sich trotz Virenscanner und Firewall NIEMALS in 100%iger Sicherheit wägen soll/kann...

Bleibt die Frage wofür. Hast Du sooo irre wichtige Sachen auf dem PC?Oder eben nur die illegalen und die Mär das entsprechende Stellen keinen Generalkey habe hat sich auch bei dir fest gesetzt? Muß aber jeder selber wissen, ich hab ja auch Truecrypt für meine Onlinesachen auf den Laptop.

Ganz einfach: Bei mir sind wichtige Daten von der Firma drauf... Ich habe auch kein einziges illegales Programm hier... Und den sogenannten "Generalkey" zeigst du mir bitte... Es gibt keinen für Utimaco... Ich habe nur eine Diskette erstellen lassen, mit der ich das Passwort umgehen kann... Ohne diese Diskette: Forget it. (Mach dich mal über der Programm schlau, Utimaco SafeGuardEasy wurde bisher noch nie geknackt...) Und solch ein Generalkey ist sowieso nicht erlaubt...


Auf den Rest gehe ich jetzt nicht weiter ein, da die Diskussion hier eh nichts bringt... Meine Meinung ist nunmal, dass man sich ohne Virenscanner nicht rumtreiben sollte (Betonung liegt auf sollte...) Zudem kenne ich niemanden, der sich wirklich mit PC's auskennt und nicht dauernd am PC rumspielt... Wenn ich überlege, wenn jemand eine Lösung für ein Problem im Internet sucht, da interessiert sich keiner für die sicherheit der Quelle, da muss es meistens schnell gehen...

Eines bleibt mir noch zu sagen:
Ich habe und werde niemals jemanden wegen solch einer Kleinigkeit angreifen...

Grüsse, Chris G.

PS: Für die Grammatik usw. übernehme ich keine Haftung, da ich diesen Beitrag über einen Zeitraum von einer Std. geschrieben habe und dauernd gestört wurde und grad keine Lust habe alles nochmals durchzulesen ;-) *gg* Verzeiht mir ;-)
 
Ganz einfach: Bei mir sind wichtige Daten von der Firma drauf... Ich habe auch kein einziges illegales Programm hier... Und den sogenannten "Generalkey" zeigst du mir bitte... Es gibt keinen für Utimaco... Ich habe nur eine Diskette erstellen lassen, mit der ich das Passwort umgehen kann... Ohne diese Diskette: Forget it. (Mach dich mal über der Programm schlau, Utimaco SafeGuardEasy wurde bisher noch nie geknackt...) Und solch ein Generalkey ist sowieso nicht erlaubt...
Firmendaten sind und bleiben einer der wichtigsen Gründe.
Das mit dem Generalkey. Tja, beweise das es keinen gibt. ICH bin mir sicher das es einen gibt.
Selbstverständlich kann ich und vermutlich kaum einer das beweisen. Es ist und bleibt jedoch offen. WENN es bekannt würde, wären diese Unternehmen und die Sicherheit bekanntlich im "Eimer" ;). Allerdings ranken sich darum, ähnlich Area51 oder dem Glauben an Wahlversprechen nur Gerüchte und dabei gibt es diese und diese Anhänger....ich gehöre zu denen die das nicht ausschließen können, egal was die Firmen sagen. Nichtsdestotrotz ist es sicher da es sicherlich nur von einer Handvoll Personen eingesehen werden KÖNNTE ! Es ist eben Spekulation. Der Kollege oben vertraut seiner Kenntniss und andere trauen eben der Software mehr, so ist das halt :).

MFG
 
sun-man schrieb:
Ja? Und? Ichmöchte garnichgt wissen wieviel raubkopierte Windows alleine hier im Einsatz sind. Da traut sich doch kein Schwein auf die Seiten von Miki vor Angst....
Ich habe nicht den Eindruck, dass du den Link kommentierst, um den alleine es in meinem Satz ging. Er verweist auf ein Tool, mit dem man Windows-Dienste abschalten kann, wodurch es angeblich keine Rolle spielt, wie aktuell Windows ist. Und wenn man erst nach dem Einsatz des Tools ein Windows-Update fährt, sollte sich eigentlich auch mit einer Installations-CD weit vor SP1 ein sicheres System herstellen lassen!?

BTW: Was die Raubkopien angeht, so konnte man das vor Jahren noch nachvollziehen, als Windows (ohne Neukauf eines PC) noch entsprechend teuer war. Doch heutzutage, wo Windows XP Home weniger kostet, als so mancher Anwender monatlich für Zigaretten ausgibt, habe ich kein Verständnis mehr dafür. Wer Software illegal benutzt, der darf sich halt nicht beschweren, wenn etwas nicht funktioniert.
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sun-man schrieb:
Ja? Und? Ichmöchte garnichgt wissen wieviel raubkopierte Windows alleine hier im Einsatz sind. Da traut sich doch kein Schwein auf die Seiten von Miki vor Angst.Das ist natürlich prinzipiell nicht Mikrosofts Schuld, jedoch werden schwerwiegende Fehler - und für mich wäre das ein runterfahren eines Servers - eben nicht bekannt gemacht. Es steht, soviel ist klar, irgendwoe versteckt auf deren Seiten. Mittlerweile mag sich das gebessert haben.
Was soll das eigentlich, den Einsatz illegaler Kopien zu unterstellen? Ich finde das gehört sich nicht. Natürlich gibt es Leute die das tun, aber in einer Diskussion mit jemandem über die Sicherheiten seines Systems und was er erreichen und nicht erreichen kann ist das schon etwas seltsam, wenn nicht unverschämt. Fakt ist, dass es möglich ist, auch ein frisch installiertes Windows zunächst so zu konfigurieren, dass man sich beim ersten Verbinden mit dem Internet nichts einfängt. Ich selbst hab das letztes Jahr beim Zusammenstellen eines neuen PCs mit einer Installations-CD mit SP2 getan. Ob das andere auch können oder nicht, ist deren Problem. Aber erzähl mir doch bitte nicht, das wäre nicht in den Griff zu bekommen.

Und nein, es steht nicht versteckt auf den Seiten, schon vor der Verbreitung genannter Würmer waren die Patches klar im Windows Update verfügbar, das nach Installation im Startmenü zu finden und heute sogar automatisch aktiviert ist. Von dieser zentralen Seite aus sind auch detaillierte Beschreibungen zu den Fehlern zu finden, und das ist nicht erst seit Sasser & Co. so. Und da du schon das Wort "Server" benutzt - ein Administrator der es vorher nicht gebacken bekommen hatte, das System so zu konfigurieren, dass es überhaupt nicht diesem Risiko ausgesetzt war, während ich das als normaler Heimanwender kann, gehörte ohne Diskussion gefeuert.

Tarkus schrieb:
Er verweist auf ein Tool, mit dem man Windows-Dienste abschalten kann, wodurch es angeblich keine Rolle spielt, wie aktuell Windows ist.
Das ist richtig, und erschließt sich einfach daraus, dass ein fehlerhafter Dienst nur dann zur Gefahr werden kann, wenn mit ihm von außen kommuniziert wird. Schaltet man den Dienst ab oder zumindest seinen Anschluss zur Internetverbindung, dann besteht in der Hinsicht keine Gefahr. Man muss es nicht einmal mit dem 1-Klick-Tool von dingens.org machen, mit entsprechender Kenntnisse der Systemeinstellungen geht das auch manuell. Ich hab es damals manuell gemacht, einfach weil ich wissen wollte was dahintersteckt, den meisten normalen Nutzern würde ich auch das Programm empfehlen.

Milleniumalien schrieb:
@Frank Bicking:
Lies dir meinen Beitrag nochmals durch, dann wirst du schnell erkennen, dass ich sagte, dass man sich trotz Virenscanner und Firewall NIEMALS in 100%iger Sicherheit wägen soll/kann...
Wie mich dieser Gemeinplatz nervt... natürlich ist das so, bestreitet doch niemand.

Mir ging es um deine Aussage, dass diejenigen hier ohne Virenscanner prinzipiell Virenschleudern wären.
 
Und da du schon das Wort "Server" benutzt - ein Administrator der es vorher nicht gebacken bekommen hatte, das System so zu konfigurieren, dass es überhaupt nicht diesem Risiko ausgesetzt war, während ich das als normaler Heimanwender kann, gehörte ohne Diskussion gefeuert.

Sorry, wenn ich das jetzt falsch verstanden habe, das hast du nicht klar genug erläutert... Aber wenn ein Administrator einen SERVER ohne Virenscanner laufen lässt... Der gehört wirklich gefeuert, denn der versteht sein Handwerk kein bisschen!!!
Vor allem bei Servern sind Virenscanner wichtig, da ja über Server die ganzen User laufen... Und vor allem die User in einer Firma klicken alles an, was sich nur anklicken lässt... Wenn dann auf dem Server kein Virenscanner ist, dann ist der sehr sehr sehr schnell mit Viren verseucht, da kann man in Windows einstellen was man möchte... Und die Firma, wo nicht jeder User in mind. einem Ordner Dateien speichern, öffnen und ausführen kann, die existiert nicht... Und sobald mal ein Virus auf einem Server gespeichert und ausgeführt wurde ist das Chaos vorprogrammiert....

Mir ging es um deine Aussage, dass diejenigen hier ohne Virenscanner prinzipiell Virenschleudern wären.

Lies dir bitte bitte bitte bitte bitte den Beitrag nochmal durch!! Ich habe nirgends behauptet, dass DU z.B. dazugehörst... Jedoch kannst du mir nicht widersprechen, dass es nunmal hauptsächlich die User sind, die unbewusst mithelfen Viren zu verbreiten, die keinen Virenscanner installiert haben...
 
Was hat bitte ein Server mit dem Virenscanner zu tun? Soviel wie meine Oma mit Sex....
Wir habe unter anderem ne 5 Board Domain in der DMZ und das Ding macht nichts anderes als jedem LKW-Unternehmer seine blöden Seiten zur Verfügung zu stellen. Da hat weder ein Virenscanner noch sontiger Quatsch was zu suchen.
Die Aussage ist unabhängig vom OS.
Was soll das eigentlich, den Einsatz illegaler Kopien zu unterstellen? Ich finde das gehört sich nicht. Natürlich gibt es Leute die das tun, aber in einer Diskussion mit jemandem über die Sicherheiten seines Systems und was er erreichen und nicht erreichen kann ist das schon etwas seltsam, wenn nicht unverschämt.
Ach ja? Wie hoch ist die Chance jemandem mit einem geklauten Windows zu erwischen der sich nicht traut Updates einzuspielen? Außerdem gab es auch noch eine andere Option.
Und da du schon das Wort "Server" benutzt - ein Administrator der es vorher nicht gebacken bekommen hatte, das System so zu konfigurieren, dass es überhaupt nicht diesem Risiko ausgesetzt war, während ich das als normaler Heimanwender kann, gehörte ohne Diskussion gefeuert.
Aber Du hast die Ahnung? Wie oft kannst Du als Admin wohl einen mehr oder weniger hoch verfügbaren Server neu starten? Nehmen wir unserer 5 Boarddomain die mehrere tausend PDF's und andersartige Dokumente pro Stunde ausliefert. Hier stellen die Unternehmer schon fast Schadensersatzansprüche wenn diese länger als 15 Minuten warten müssen...da willst du mal eben den Server neu starten? Der Zoll im Hafen von Hamburg oder an der polnischen Grenze wird es Dir danken.
Sorry, aber das geht nur - wenn überhaupt - am Wochenende ab 20:00 Uhr. Zum Glück ist der Server ne Solarisbüchse und hat nicht diese unangenehmen Probleme von Windoof...geclustert natürlich.

MFG
 
Kleine programm die unbekannt sind die besten

ich empfehle euch kleine programm die nicht so bekannt sind weil das sich die sichersten hacker dringen meisten durch die programm wie norton zone arlam usw. man braucht ausserdem keine 1000 sicherheiten beachten wie Anti-Phishing, Anti-Pharming, Anti-Dialer, Web Content Filter usw. es reicht nur ein anti virus programm und Anti-Spyware und die firewall von windows benutzen der rest macht den pc larm und sind eh unnützlich es sei den man geht auf verboten seiten. und je kleiner das programm bzw. unbekannte das programm ist desto sicher ist man bekannte programm wie norton usw. sind die programm die den grösten schaden bringen weil hacker durch die sicherheitslücke von norton durchkommen man sieht es an windows beispiel windows bringt sehr oft neu sicherheitupdate. und wer windows xp nutz sollte sp2 und die update nach sp2 instalieren so hat man auf dauer ein sichern pc.
 
Ich zitiere mich einfach mal selber aus einem anderen Forum (mit einigen Ergänzungen/Verbesserungen):

Als ich früher noch Windows hatte, habe ich mich mit der folgenden Methode abgesichert:

* alle unnötigen Programme deinstalliert und alle unnötigen Dienste nach außen hin abgeschaltet (http://www.ntsvcfg.de/) -> unnötiger Programmcode, der Sicherheitslücken hat, läuft nicht mehr. Kann also nicht mehr angegriffen werden
* regelmäßig Updates für Software und Betriebssystem eingespielt
* keine für Sicherheitslücken bekannte Software benutzt, bei der die Sicherheitslücken nicht sofort gepatcht wurden (IE, Outlook, etc.)
* genau anders rum nur Software eingesetzt, der ich vertraue und bei der Sicherheitslücken relativ schnell gepatcht wurden (macht eine Personal Firewall sinnlos, da ja nur Programme benutzt wurden, denen ich vertraut habe)
* Benutzerrechte so weit eingeschränkt, dass ich nur noch die nötigsten Rechte zum Arbeiten hatte. Konfiguration und Installation von Software wurde dann ggf. mit dem Administrator-Konto gemacht.


Diese Liste impliziert auch, dass ich z. B. nicht alles angeklickt habe, usw. Für mich war ein Paketfilter auf dem zu schützenden System nicht nötig und einen Virenscanner habe ich auch nicht benutzt, da mein Sicherheitskonzept Malware mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen hat.

Heute benutze ich zum Glück eine Linux Distribution, die mir schon den größten Teil davon abnimmt: Software Updates können mit ein paar Klicks bzw. einem Kommando installiert werden, keine Dienste nach außen, Benutzer und Root Trennung, etc.

Es hätte sich z. B. auch nicht die Rootkit ähnliche Software von Sony installieren lassen (hätte ich den Lizenz Bestimmungen zugestimmt, dann sollte es beim Versuch die Software zu installieren Rechteprobleme geben).

Warum sollte ich unbedingt früher dann bei diesem Sicherheitskonzept einen Virenscanner installieren? Sie können zwar eine Hilfe zum Identifizieren von Malware darstellen, aber ihre Erkennung ist nicht immer 100% korrekt und gegen neue Viren stellen sie auch keinen Schutz dar.
 
So, dies hier ist mein letzter Beitrag bezüglich Virenscanner ob er Sinn macht oder nicht... Letzendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden und hab auch keine Lust mehr hier mitzudiskutieren darüber...

sun-man schrieb:
Was hat bitte ein Server mit dem Virenscanner zu tun? Soviel wie meine Oma mit Sex....
Wir habe unter anderem ne 5 Board Domain in der DMZ und das Ding macht nichts anderes als jedem LKW-Unternehmer seine blöden Seiten zur Verfügung zu stellen. Da hat weder ein Virenscanner noch sontiger Quatsch was zu suchen.
Die Aussage ist unabhängig vom OS.

In deinem Fall gebe ich dir Recht: Hier ist ein Virenscanner sinnlos...
Aber z.B. im Falle von meiner Firma:
Wir haben Win2003-Server im Einsatz, worüber die Programme laufen, die User ins Internet gehen, Dateien ablegen, ....
Dadurch, dass die User Dateien ablegen können und diese auch wieder starten (ausführen) können müssen, haben sie quasi auch die Berechtigung, nen Virus hier abzulegen und zu starten....
So, und genau hier ist es sehr fahrlässig, wenn man keinen Virenscanner installiert... Denn da kannst du sagen was du willst... Die User sind, was Sicherheit angeht, unwissend, faul und zum Teil sogar sehr dumm und naiv. Wenn hier kein Virenscanner laufen würde, würde der Server schneller mit Viren befallen sein, wie man nur bis 3 zählen kann...

So, wie bereits gesagt, dieses Thema ist für mich nun abgeschlossen...

Viel Spass beim weiterdiskutieren (was mir bei ein paar Beiträgen weiter oben schon nichtmehr wie eine Diskussion wirkt, sondern eher wie ein Streit, weswegen ich auch keine Lust habe hier noch weiteres zu schreiben...)

Schönes Wochenende weiterhin euch allen :-)

Grüsse, Chris G.
 
Hi,

prinzipiell hast Du Recht. Auf einem Fileserver kann man nen Virenscanner installieren.
Ich kenne mich dabei auf den Windowsservern nicht aus. Aber wäre oder ist es nicht grob fahrlässig wenn man genau dort Programme ausführen kann?
Bei Netzwerkinstallationen von div. Programmen werden die Dateien zwar auf dem File/Anwendungsserver installiert, jedoch sind die Clients dabei mehr oder weniger selbstständig. Also selbst wenn ich auf einem solchen Laufwerk tausend Viren ablegen hat das den Server nicht zu interessieren. Normale User dürften garnichts ausführen und wenn dann nur in Ihrem eigenen Verzeichniss.
Wir haben so einige Sunrays rumstehen. Auch da, mal abgesehen von Solaris, wird bei jedem Start der komplette Desktop mit allen Links oder Programmen auf die doofen Clients gezogen. Ein Mozilla ist Serverweit installiert - jedoch liegen alle Caches/Bookmarks usw in den Homes der User und hat nichtmal ansatzweise ne Chance zu Kernel oder dem gesamten OS zu kommen. Gleiches gilt für alle installierten Anwedungen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies unter Windows anders ist.
Wo zwingend das komplette Programm draufgehört sind Mailserver. Da kann man sich als Admin so richtig austoben.
haben sie quasi auch die Berechtigung, nen Virus hier abzulegen und zu starten....
Wobei ich mir sicher bin das die diese Dateien auf dem eigenen Client starten und nicht auf dem Server. Mir sind natürlich keine MobileOffice Lösungen unter Windows bekannt - was nicht bedeutet das es diese nicht gibt ;). Es wäre jedoch, siehe oben, fatal wenn man damit einen Server in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Wenn hier kein Virenscanner laufen würde, würde der Server schneller mit Viren befallen sein, wie man nur bis 3 zählen kann...
Siehe oben. Die Viren/Trojaner/Scanner kommen AFAIK von aussen und hier ist der Admin mit seinen Updates gefragt. Von innen, über die Freigaben oder Shares darf eigentlich nichts kommen.
Wir sind unter Solaris auch nicht von Reboots befreit. Gerade zu den Patchtagen geht es aufgrund der Kernel nicht anders. Jedoch war und ist es bisher immer so das die mir bekannten wicjtigsten security bulletins eingespielt wurden und ein Restart des Dienstes ausreichte. Hier greift die komplett andere Struktur unter Linux/Unix eben.

MFG
 
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